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	<title>Unilateralität - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:37:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unilateralit%C3%A4t&amp;diff=93460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qwert üpoiuz: /* Politik und politische Theorie der USA als Hintergrund */ Linkfix</title>
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		<updated>2026-03-22T17:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik und politische Theorie der USA als Hintergrund: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unilateralität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|unus}} „einer, einzig“; &amp;#039;&amp;#039;latus&amp;#039;&amp;#039; „Seite“) bedeutet „Einseitigkeit“. In der Politik versteht man darunter das Handeln eines Staates im eigenen Interesse ohne Rücksicht auf die Interessen anderer, was auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unilateralismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und politische Theorie der USA als Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Unilateralismus hat in den USA eine lange Geschichte. In seiner Abschiedsansprache mahnte [[George Washington]], die USA sollten sich von Allianzen mit  anderen Ländern fernhalten. Diese politische Haltung wurde von ihren Gegnern als [[Isolationismus]] bezeichnet. Viele Historiker sehen diese Politik allerdings eher als unilateral denn als isolationistisch an. (Vgl. [[Walter A. McDougall]]s &amp;#039;&amp;#039;Promised Land, Crusader State&amp;#039;&amp;#039; (1997), [[John Lewis Gaddis]]’ &amp;#039;&amp;#039;Surprise, Security, and the American Experience&amp;#039;&amp;#039; (2004) und [[Bradley F. Podliska]]s &amp;#039;&amp;#039;Acting Alone&amp;#039;&amp;#039; (2010)).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bradley F. Podliska]]: &amp;#039;&amp;#039;Acting Alone: A Scientific Study of American Hegemony and Unilateral Use-of-Force Decision Making&amp;#039;&amp;#039;. Lexington Books, Lanham (MD) 2010, ISBN 978-0-7391-4251-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrovers diskutiert wurde der Unilateralismus der USA vor allem seit dem [[Irakkrieg]], da die USA im Alleingang ohne [[NATO]] und [[UNO]] handelten und auch nicht von allen bisherigen Partnern unterstützt wurden („[[Koalition der Willigen (Irakkrieg)|Koalition der Willigen]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Position des Unilateralismus wurde in den USA vor allem von [[Paul Wolfowitz]] vertreten, der auch in dieser Hinsicht das Programm der [[National Security Strategy vom September 2002|Bush-Doktrin]] prägte. Sie wird in der [[Politikwissenschaft|Politischen Wissenschaft]] und politischen Publizistik vor allem von [[Neorealismus (Internationale Beziehungen)|Neorealisten]] ([[Charles Krauthammer]], [[Robert Kagan]]) und Neoinstitutionalisten ([[Robert O. Keohane]]) vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf einen verstärkt wahrgenommenen Unilateralismus wurde 2019 die [[Allianz für Multilateralismus]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis von Unilateralität und Multilateralität ==&lt;br /&gt;
In der Darstellung von [[Jochen Hippler]] folgt unilaterale Politik oft der Machtstellung. „[[Polarität (Politik)|Unipolarität]]“ mache Unilateralismus tendenziell wahrscheinlicher, aber nicht unvermeidbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hippler wendet diesen Begriff insbesondere auf die [[Außenpolitik der Vereinigten Staaten|Außenpolitik der USA]] an, macht dabei aber deutlich, dass es reine Unilateralität auf allen Ebenen nicht geben könne und im speziellen Fall der USA multilaterale und unilaterale Tendenzen neben- und gegeneinander stünden. Hippler unterscheidet folgende fünf Formen im Kontinuum zwischen den Extrempositionen, den &amp;#039;&amp;#039;kooperativen,&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;selektiven&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;imperialen Multilateralismus&amp;#039;&amp;#039;, bei dem „multilaterale Mechanismen aber vor allem zu Dominanzzwecken eingesetzt werden und die ‚Kooperation‘ unilaterale Machtverhältnisse und Politiken maskiert“. Auf der anderen Seite des Spektrums stünden der &amp;#039;&amp;#039;regionale,&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;reine&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;offensive Unilateralismus.&amp;#039;&amp;#039; Die letztgenannte, selten anzutreffende Form untergrübe, schwäche oder sabotiere multilaterale Mechanismen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hippler&amp;quot;&amp;gt;[[Jochen Hippler]], Jeanette Schade: {{Webarchiv |url=http://inef.uni-due.de/page/documents/Report70.pdf |wayback=20071005133845 |text=&amp;#039;&amp;#039;US-Unilateralismus als Problem von internationaler Politik und Global Governance&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 823&amp;amp;nbsp;kB). [[Institut für Entwicklung und Frieden|INEF]]-Report Nr. 70, Duisburg 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich nach Hippler vielmehr um eine flexible Anwendung der Punkte 2–6 des skizzierten Spektrums: je nach Nutzen werde mal das eine, dann ein anderes Instrument der Interessenpolitik betont. Man könne also von einem flexiblen, selektiven Unilateralismus sprechen, mit einer Tendenz zu Formen des reinen und offensiven Unilateralismus. „Tatsächlich ist die Politik Washingtons nicht erst seit dem Ende des Kalten Krieges und dem Antritt der Bush-Administration imperial angelegt – aber nicht automatisch und immer unilateral. Es handelt sich vielmehr um eine flexible Anwendung der Punkte 2–6 des skizzierten Spektrums: je nach Nutzen wird mal das eine, dann ein anderes Instrument der Interessenpolitik betont. Man kann also von einem flexiblen, selektiven Unilateralismus sprechen, mit einer Tendenz zu Formen des reinen und offensiven Unilateralismus.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hippler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Hippler]], Jeanette Schade: {{Webarchiv |url=http://inef.uni-due.de/page/documents/Report70.pdf |wayback=20071005133845 |text=&amp;#039;&amp;#039;US-Unilateralismus als Problem von internationaler Politik und Global Governance&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 823&amp;amp;nbsp;kB). [[Institut für Entwicklung und Frieden|INEF]]-Report Nr. 70, Duisburg 2003.&lt;br /&gt;
* [[Walter A. McDougall]]: &amp;#039;&amp;#039;Promised Land, Crusader State.&amp;#039;&amp;#039; 1997.&lt;br /&gt;
* John Lewis Gaddis: &amp;#039;&amp;#039;Surprise, Security, and the American Experience.&amp;#039;&amp;#039; 2004.&lt;br /&gt;
* [[Bradley F. Podliska]]: &amp;#039;&amp;#039;Acting Alone.&amp;#039;&amp;#039; 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unilateralitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qwert üpoiuz</name></author>
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