<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Unfall</id>
	<title>Unfall - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Unfall"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unfall&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-25T03:26:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unfall&amp;diff=161035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unfall&amp;diff=161035&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-23T22:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Schadensereignis. Zu Werktiteln siehe [[Der Unfall]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geplatzter Reifen auf thailändischer Schnellstraße verursacht Autounfall.jpg|mini|Geplatzter Reifen auf thailändischer Schnellstraße, der zu einem Verkehrsunfall geführt hat (2016)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein plötzliches, zeitlich und örtlich bestimmbares und von außen einwirkendes [[Ereignis]], bei dem eine [[natürliche Person]] unfreiwillig einen [[Körperverletzung (Deutschland)|Körperschaden]] erleidet ([[Personenschaden]]) oder eine [[Sache (Recht)|Sache]] unbeabsichtigt beschädigt wird ([[Sachschaden]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gabler: [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unfall-52507 &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslexikon.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbvii/8.html |titel=§ 8 SGB VII Arbeitsunfall |abruf=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die häufigsten Unfallereignisse für Körperschäden sind [[Absturz (Unfall)|Stürze]], [[Verkehrsunfall|Verkehrsunfälle]], [[Haushaltsunfall|Haushaltsunfälle]], [[Sportunfall|Sportunfälle]] und [[Verbrennung (Medizin)|Verbrennungen]] sowie [[Penetration (Medizin)|penetrierende]] Verletzungen (in erster Linie Stich- und Schnittverletzungen) und [[Stromunfall|Stromunfälle]]. Unfallursache ist in den meisten Fällen [[menschliches Versagen]]. Weitere Unfallereignisse mit der Folge von Körperschäden sind unter anderem Maschinenunfälle, Bauunfälle (unterschieden in Hochbau-Unfälle und Tiefbau-Unfälle), Bergbauunfälle, Gebirgsunfälle, Hochseeunfälle, Wasserunfälle, [[Stromunfall|Stromunfälle (Elektrounfälle)]], Brandunfälle, Druckluftunfälle (etwa beim [[Tauchgang]]) und Strahlenunfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das [[Versicherungsvertragsgesetz (Deutschland)|deutsche Versicherungsvertragsgesetz]] (VVG) bei der [[Sachversicherung]] auf eine Definition verzichtet, wird der Unfall im Rahmen einer (Personen-)[[Unfallversicherung]] in {{§|178|vvg_2008|juris}} Abs. 2 Satz 2 VVG wie folgt definiert: „Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“ Im Rahmen der Sachversicherung wird der Unfallbegriff von den Versicherern in ihren [[Allgemeine Versicherungsbedingungen|Allgemeinen Versicherungsbedingungen]] definiert. Dabei kommt es auch zu Abweichungen in den Formulierungen, die eine unterschiedliche Reichweite des Versicherungsschutzes zur Folge haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen beim Personenschaden ==&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung leichter Unfälle zur [[Trauma (Medizin)|Verletzung]] ist nicht eindeutig. Der deutsche [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft|Versicherungsverband]] spricht auch von Unfall, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk [[Verstauchung|verrenkt]] wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln [[Bänderzerrung|gezerrt]] oder zerrissen werden. In Abgrenzung zur Krankheit wirkt bei einem Unfall das den Körper schädigende Ereignis nur &amp;#039;&amp;#039;zeitlich begrenzt ein&amp;#039;&amp;#039;. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch von einem Unfall gesprochen, wenn kein Personenschaden vorliegt. Eine Sache kann keinen Unfall erleiden, sondern allenfalls bei einem Unfall beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Unfall liegt eine [[Unfallursache]] zugrunde, namentlich [[höhere Gewalt]], [[Technisches Versagen|technisches]] oder [[menschliches Versagen]]. Nach den &amp;#039;&amp;#039;Musterbedingungen der privaten Unfallversicherungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata/komm/GrimmKoAUB_4/ges/AUB/cont/GrimmKoAUB.AUB.htm Allgemeine Unfallversicherungs-Bedingungen], abgerufen am 26. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt ein Unfall vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Dies schließt nach der [[Rechtsprechung]] zum Teil auch Fälle aus, in denen Eigenbewegungen des Versicherten ursächlich für die Verletzung sind (beispielsweise erhöhte Kraftanstrengung bei sportlichen Aktivitäten). Die [[Unfallforschung]] hat zum Ziel, Ablauf und Ursache eines Unfalles zu rekonstruieren. Neben versicherungsrechtlichen Aspekten sollen hieraus Erkenntnisse gewonnen werden, die zur Erarbeitung von Vorschriften und Ansätzen zur [[Unfallverhütungsvorschriften|Unfallverhütung]] dienen können. Auf die medizinische Behandlung spezialisiert sind die [[Unfallchirurgie]] und das [[Unfallkrankenhaus]], auf die rechtliche und finanzielle Abwicklung die Unfallversicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Unterlassen (Deutschland)|Unterlassen]] (beispielsweise ist ein verschneiter [[Gehweg]] nicht geräumt) kann die [[Wahrscheinlichkeit]] eines Unfalls ([[Unfallrate]]) erhöhen. Jedoch kann das Unterlassen nicht als Unfall[[Kausalität (Recht)|ursache]] bezeichnet werden, denn möglicherweise wäre ein Passant auch dann gestürzt, wenn der [[Verkehrssicherungspflicht]]ige den [[Winterdienst]] wie vorgeschrieben durchgeführt hätte (siehe dazu [[Kausalität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unfall gilt die {{&amp;quot;|plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äußeren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koordination.ch/online-handbuch/atsg/unfallbegriff Koordination Schweiz: Sozialversicherungs- und Koordinationsrecht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/ch/d/sr/830_1/a4.html admin.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts K 136/06 vom 18. Januar 2008 E. 2.2 (BGE 134 V 72)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen beim Sachschaden ==&lt;br /&gt;
Der Unfall mit Sachschaden grenzt sich von einem Betriebsschaden ab, bei dem die Schadensursache nicht von außen, sondern allein auf Grund eines inneren Vorgangs eingetreten ist. Relevant ist diese Abgrenzung für die Eintrittspflicht der [[Kaskoversicherung]]en, die grundsätzlich nur Unfallschäden regulieren. Ein Betriebsschaden liegt vor, wenn ein zum Fahrzeug oder zur Maschine gehörendes Bauteil einen Folgeschaden an dem Fahrzeug oder der Maschine verursacht. Nicht versichert sind damit allein durch das Fahrzeug oder die Maschine selbst verursachte Schäden. Auch Schäden, die durch eine allgemeine Abnutzung entstehen, sind keine Unfälle. Ihnen mangelt es am Kriterium Plötzlichkeit, auch wenn das unmittelbare [[Technisches Versagen|Versagen der Maschine]] aufgrund der Abnutzung plötzlich auftaucht. Abnutzungen sind für den Versicherten kalkulierbar und deshalb kein besonderes Risiko. Für einen Unfall spricht eine plötzliche Kollision mit einem fremden, nicht zum Fahrzeug oder zur Maschine gehörenden Teil. Die Falschbetankung eines Fahrzeugs und ein daraus resultierender Motorschaden wird als Betriebsschaden gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgerichtshof, Urteil vom 25. Juni 2003, IV ZR 322/02&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl eines falschen Kraftstoffs ist mit dem Einbau eines ungeeigneten Ersatzteils zu vergleichen und damit ein innerer Betriebsvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Betriebsschäden, die durch einen inneren Betriebsvorgang entstehen, werden auch Schäden aufgrund von Bedienungs[[fehler]]n oder Überbeanspruchung ohne Einwirkung von außen vom Unfall abgegrenzt. Bedienungsfehler liegen damit vor, wenn der Schaden allein durch die Bedienung des Fahrers entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Landgericht Stuttgart, Urteil vom 17. Februar 2012, 22 O 503/11, RdNr. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei dürfen Bedienungsfehler mit mittlerem oder geringerem Fahrlässigkeitsgrad nicht zum Ausschluss der Eintrittspflicht der Versicherung führen, da ohne enge Auslegung des Begriffs Bedienungsfehler kaum noch ein Anwendungsbereich für die Vollkaskoversicherung verbliebe. Dies korrespondiert mit § 81 [[Versicherungsvertragsgesetz (Deutschland)|Versicherungsvertragsgesetz]], nach dem nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zum Leistungsausschluss für die Versicherung führen. Ist der Bedienungsfehler Ursache für einen folgenden Unfall, liegt kein Leistungsausschluss vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Stomper in: Halm/Kreuter/Schwab, AKB A.2.3. Rn 698&amp;lt;/ref&amp;gt; Entscheidend sind die Kriterien Plötzlichkeit und Unvorhersehbarkeit, auch bei Eigenverschulden, solange keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt.&amp;lt;ref&amp;gt;OLG Erfurt, Urteil vom 24. März 2005, 4 U 812/03&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfallarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeichenkombination Gefahrstelle - Unfall (Z 101 mit ZZ 1007-50); StVO 2017.svg|mini|Zeichenkombination vor Verkehrs-Unfallstellen]]&lt;br /&gt;
Die Unfallart beschreibt im Allgemeinen den Ort des Unfallgeschehens oder die vorher ausgeübte Tätigkeit näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist ein [[Arbeitsunfall]] ein Unfall, den ein Versicherter bei einer [[Tätigkeit]] aufgrund eines Arbeits-, Dienst- oder Ausbildungsverhältnisses oder einer anderen versicherten Tätigkeit erleidet und der zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt. Der Begriff „Arbeitsunfall“ umfasst innerbetriebliche Arbeitsunfälle (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Tätigkeiten in Produktion und Verwaltung), außerbetriebliche Arbeitsunfälle (etwa bei Montagetätigkeiten und auf Dienstwegen) und [[Wegeunfall|Wegeunfälle]] (auf dem [[Arbeitsweg]] nach und von dem Ort der [[Arbeitsstätte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere unterscheidende Begriffe zur Kennzeichnung der Unfallart sind [[Haushaltsunfall]], [[Wildunfall]], [[Schulwegunfall]], [[Sportunfall]], [[Bergunfall]] (Alpinismus), [[Jagdunfall]] – diese sind meist Einzelunfälle. Zumeist &amp;#039;&amp;#039;[[Großschadensereignis]]se&amp;#039;&amp;#039; mit mehreren Verletzten und Betroffenen sind [[Katastrophen im Schienenverkehr|Bahnunfall]], [[Flugunfall]], [[Gefahrgutunfall]], [[Grubenunglück]] (Bergbau), [[Gefährliches Ereignis|Unfälle im Schienenverkehr (Schienenfahrzeugunfälle)]] und [[Schiffsunglück]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Straßenverkehrsunfall]] kann die &amp;#039;&amp;#039;Unfallart&amp;#039;&amp;#039; speziell den Unfallablauf im Sinn von Kollision oder Abkommen von der Fahrbahn beschreiben, wofür in Deutschland zehn Unfallarten (1 bis 10) näher definiert wurden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Verkehr Verkehrsunfälle |Reihe=Reihe 7 |BandReihe=Fachserie 8 |Ort=Wiesbaden |Datum=2011 |Kapitel=Kap. 1.6.2 Unfallart |Seiten=12 |Online=[http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Verkehr/Verkehrsunfaelle/VerkehrsunfaelleJ2080700107004,property=file.pdf destatis.de] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei diesem kann es sich um einen Einzelunfall mit wenigen Beteiligten handeln, aber auch um eine Großschadenslage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstmaßnahmen bei einem Unfall ==&lt;br /&gt;
Nach Auftreten eines Unfalls werden allgemeine Erstmaßnahmen empfohlen, die auch von Laien durchgeführt werden sollten, oftmals aber unterbleiben. Als solche gelten u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sicherung der Unfallstelle, wobei [[Eigensicherung]] vor Hilfeleistung geht&lt;br /&gt;
* [[Erste Hilfe|Erste-Hilfe-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
* Alarmierung der [[Rettungsdienst|Rettungskräfte]], Freimachen einer [[Rettungsgasse]] und Einweisen der eintreffenden Rettungskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz ==&lt;br /&gt;
Der Standard [[ISO 45001]] fordert von zertifizierten Unternehmen die Identifizierung von Gefährdungen und anhand dieser die Bewertung von Arbeits- und Gesundheitsschutzrisiken. Die Identifizierung von Gefährdungen muss dabei „Vorfälle“ berücksichtigen, die die Gesundheit und Sicherheit der in Betrieben Beschäftigten gefährden können. Ein Vorfall ist in dem Standard definiert als {{&amp;quot;|Vorkommnis(se), das/die außerhalb des Arbeitsablaufs oder im Arbeitsablauf auftritt/auftreten und zu Verletzung und/oder Krankheit führt/führen oder führen könnte(n)}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Punkt 3.35 und Absatz 6.1.2 in DIN ISO 45001:2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fokus des [[Occupational Health and Safety Assessment Series|OHSAS 18001:1999]] lag dagegen noch vorwiegend auf Unfällen im Sinn des technischen Arbeitsschutzes, was dazu führen konnte, dass beispielsweise lang anhaltende [[Belastung (Psychologie)|psychische Fehlbelastung]], die zu psychischen Erkrankungen führten oder hätten führen können, weder systematisch erfasst noch untersucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Die WHO geht von jährlich weltweit 1,2 Millionen tödlichen Unfällen aus (2003). Es wird prognostiziert, dass Verletzungen ab 2020 zur weltweit häufigsten Todesursache werden und damit übertragbare Krankheiten ablösen. In der Altersgruppe der Erwachsenen unter 45 Jahren sind Unfälle in der industrialisierten Welt bereits die häufigste Todesursache. In den USA starben Anfang der neunzehnhundertachtziger Jahre jährlich bis zu 150.000 Menschen an den Folgen eines Unfalls, weitere 400.000 blieben permanent behindert. Die jährlichen Kosten wurden auf 469 Milliarden Euro summiert.&amp;lt;ref&amp;gt;J. P. Cobb, G. E. O’Keefe: &amp;#039;&amp;#039;Injury research in the genomic era&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lancet&amp;#039;&amp;#039;, 2004, 363, S.&amp;amp;nbsp;2076–2083.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland erlitten im Jahre 2004 8,5 Millionen Menschen einen Unfall, das sind über 10 % der Bevölkerung. Diese Häufigkeit blieb über die Jahre konstant. Eine stationäre Krankenhausbehandlung war 2000 bei 17 % der Verunfallten notwendig, mit einer mittleren Aufenthaltsdauer von 10 Tagen. Im Jahr 2000 starben 19.715 Menschen an den Folgen eines Unfalls (1,2 % aller Unfallverletzten), was 2,4 % aller Todesfälle entspricht. Durch Unfälle wurden fast 57 Millionen Tage [[Arbeitsunfähigkeit]] ausgelöst (13 % aller Arbeitsunfähigkeitstage). Daraus errechnet sich ein Produktionsausfall von 5,2 Milliarden Euro jährlich in Deutschland, entsprechend 0,2 % des [[Bruttonationaleinkommen]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;weißbuch&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| url= http://www.dgu-online.de/qualitaet-sicherheit/schwerverletzte/weissbuch-schwerverletztenversorgung.html| title= Weißbuch Schwerverletzten-Versorgung| accessdate= 2017-01-18| date= 2012-07| format= PDF; 247 kB| publisher= Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie| archiveurl= https://web.archive.org/web/20170118191644/http://www.dgu-online.de/qualitaet-sicherheit/schwerverletzte/weissbuch-schwerverletztenversorgung.html| archivedate= 2017-01-18| offline= yes| archivebot= 2023-02-02 06:12:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Gesundheitsbefragung GEDA wurden 8 % der Befragten im Jahr 2010 aufgrund einer Unfallverletzung ärztlich behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/Geda2010/unfallverletzungen.pdf?__blob=publicationFile Faktenblatt Unfallverletzungen. Ergebnisse aus GEDA 2010.] (PDF; 479&amp;amp;nbsp;KB) Robert Koch-Institut; abgerufen am 12. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Männer besteht ein höheres Risiko zu verunfallen. Betrachtet man die Orte, an denen Menschen einen Unfall erleiden, wird am häufigsten von einem Unfall zu Hause oder in der Freizeit berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsK/2010_2_Unfaelle.html?nn=2532006 Saß AC (2010) Unfälle in Deutschland. Ergebnisse des telefonischen Gesundheitssurveys &amp;#039;&amp;#039;Gesundheit in Deutschland aktuell&amp;#039;&amp;#039; (GEDA).]  2009. Robert Koch-Institut Berlin. GBE kompakt 1(2)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schaden]]&lt;br /&gt;
* [[Unfallanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Unfallmechanik]]&lt;br /&gt;
* [[Unfalltheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Verkehrsunfall]]&lt;br /&gt;
* [[Verkehrszivilrecht]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Katastrophen]]&lt;br /&gt;
* [[Menschenrettung]]&lt;br /&gt;
* [[Massenkarambolage]] (Massenunfall)&lt;br /&gt;
* [[Katastrophe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Bickenbach, Michael Stolzke: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschwindigkeitsfabrik. Eine fragmentarische Kulturgeschichte des Autounfalls&amp;#039;&amp;#039;. Kadmos, Berlin 2014.&lt;br /&gt;
* Christian Kassung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Unordnung der Dinge. Eine Wissens- und Kulturgeschichte des Unfalls&amp;#039;&amp;#039;. transcript, Frankfurt/M. 2007.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Fritz Lick]], Heinrich Schläfer: &amp;#039;&amp;#039;Unfallrettung. Medizin und Technik&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer, Stuttgart / New York 1973, ISBN 978-3-7945-0326-1; 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage, ebenda 1985, ISBN 3-7945-0626-X, S. 5–23 und 253 ff.&lt;br /&gt;
* Clemens Niedenthal: &amp;#039;&amp;#039;Unfall. Porträt eines automobilen Moments&amp;#039;&amp;#039;. Jonas Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-89445-383-1.&lt;br /&gt;
* Paul Virilio: &amp;#039;&amp;#039;Der eigentliche Unfall&amp;#039;&amp;#039;. Passagen Verlag, 2009, ISBN 978-3-85165-874-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Unfallbegriff in der Kaskoversicherung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Schadensrecht]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 08/1016, S. 424–428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Accidents|Unfälle}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Unfallgeschehen}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|55502|Technische Unfälle|Autor=Patrick Kupper}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4061693-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfälle| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>