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	<title>Undervelier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Geschichte */ Auguste Quiquerez verlinkt</title>
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		<updated>2025-10-01T08:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Auguste Quiquerez verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Undervelier&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Undervelier-coat of arms.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Delémont (Bezirk)|Delémont]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Haute-Sorne&lt;br /&gt;
|BFS = 6725&lt;br /&gt;
|PLZ = 2863&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.304166&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.225007&lt;br /&gt;
|HÖHE = 536&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 14.01&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 291&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.haute-sorne.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Undervelier 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Undervelier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Delémont|Distrikt Delémont]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Jura|Jura]] in der [[Schweiz]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Unterschwiler&amp;#039;&amp;#039; wird heute nicht mehr verwendet. Am 1. Januar 2013 fusionierte sie mit den Gemeinden [[Bassecourt]], [[Courfaivre]], [[Glovelier]] und [[Soulce]] zur neuen Gemeinde [[Haute-Sorne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Undervelier liegt auf {{Höhe|536|CH}}, zwölf Kilometer südwestlich des Kantonshauptorts [[Delémont]] (Luftlinie). Das ehemalige Strassenzeilendorf erstreckt sich beidseits der [[Sorne]] in einer Talweitung zwischen zwei [[Klus (Tal)|Klusen]] durch die Ketten des [[Jura (Gebirge)|Juras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 14,00 km² grossen Gemeindegebiets umfasst den westlichen Teil einer [[Synklinale]]n im [[Faltenjura]]. Diese wird im Norden von der Jurakette ([[Antiklinale]]n) des &amp;#039;&amp;#039;Jolimont&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1025|CH}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Côte du Droit&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1029|CH}}), im Süden von derjenigen des &amp;#039;&amp;#039;Rochet&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|1050|CH}} die höchste Erhebung der Gemeinde) und der Höhe von Rebévelier flankiert. Quer durch diese Ketten hat die Sorne, ein linker Nebenfluss der [[Birs]], mit ihrer Erosionskraft zwei imposante Schluchten herausgearbeitet. Südlich von Undervelier befinden sich die &amp;#039;&amp;#039;Gorges du Pichoux&amp;#039;&amp;#039;, nördlich des Dorfes die untere Schlucht der Sorne. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 2 % auf Siedlungen, 73 % auf Wald und Gehölze, 24 % auf Landwirtschaft, und etwa 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Undervelier gehören mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Undervelier sind [[Saulcy JU|Saulcy]], [[Glovelier]], [[Bassecourt]], [[Courfaivre]] und [[Soulce]] im Kanton Jura sowie [[Petit-Val]] und [[Rebévelier]] im Kanton [[Kanton Bern|Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 291 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) gehörte Undervelier zu den kleineren Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 80,4 % französischsprachig, 15,3 % deutschsprachig und 2,2 % italienischsprachig (Stand 2000). Um 1870, zur Zeit während der Eisenverhüttung im Dorf, hatte Undervelier rund 700 Einwohner. 1900 wurden nur noch 497 Einwohner gezählt. Durch starke Abwanderung nahm die Einwohnerzahl bis 1980 auf 315 Personen ab. Seither bleibt die Bevölkerungszahl stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
1599 wurde nördlich des Dorfes vom Basler Fürstbischof J.C. Blarer von Wartensee eine [[Eisen]]hütte gegründet. Nach 1880 wurde der Eisenabbau eingestellt, die ehemaligen Eisenhütten und Wohnhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind immer noch erhalten. Heute gibt es ausserhalb des landwirtschaftlichen Sektors im Dorf nur wenige Arbeitsplätze. Viele Erwerbstätige (mehr als 50 %) sind deshalb Wegpendler und arbeiten vor allem in der Region [[Delémont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der Regionalstrasse von [[Bassecourt]] via [[Bellelay]] nach [[Tavannes]]. Undervelier ist durch die Buslinie, die von Bassecourt nach [[Soulce]] verkehrt, an den öffentlichen Verkehr angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Undervelier Groto Sankta Kolombo 115.JPG|mini|Grotte der Heiligen Columba]]&lt;br /&gt;
Spuren menschlicher Besiedlung auf dem Gemeindegebiet von Undervelier gibt es schon in der Frühgeschichte. Die Grotte Sainte-Colombe in der Schlucht nördlich des Dorfes wurde sowohl im [[Neolithikum]] als auch am Ende der [[Bronzezeit]] genutzt. Der Eingang der 30 m tiefen Höhle befindet sich am linken Ufer der Sorne. In der Höhle fliesst ein kleines Rinnsal von einem Stalagmiten in ein flaches Becken.&lt;br /&gt;
Archäologische Ausgrabungen von Sentier [[Auguste Quiquerez]] im 19. Jahrhundert und von Frédéric-Edouard Koby 1942 enthüllten trotz der erheblich gestörten Kulturschichten prähistorische Spuren. Auf die Steinzeit verweisen Gebeine und bearbeiteter [[Feuerstein]]. Bekannt ist die Fundsteile insbesondere für ihre Keramik aus der mittleren (um 1500 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und späten Bronzezeit (um 1000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Gallorömische und mittelalterliche Keramik sowie Eisenfunde vervollständigen das Bild der Geschichte der Höhle. Unter den gefundenen Tierknochen sind jene von Biber, Elch und Steinbock vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhle wurde im 18. Jahrhundert zum Pilgerort, weil die heilige Columba gemäss der Überlieferung einige Zeit hier lebte. Unter dem regelmässigen Eingangsbogen steht ein Kruzifix. Die Grotte ist der Heiligen Columba geweiht. Spätestens seit dem 13. Jahrhundert ist die Höhle Ziel einer Wallfahrt, da dem Wasser der Grotte wundersame Heilkraft nachgesagt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung findet das Dorf 1179 als &amp;#039;&amp;#039;Undrewiller&amp;#039;&amp;#039;. Spätere Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Underswiler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Undrivilier&amp;#039;&amp;#039; (1181), &amp;#039;&amp;#039;Undervilliers&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Underswyl&amp;#039;&amp;#039;. Der Name ist vermutlich auf das Gehöft eines Germanen namens &amp;#039;&amp;#039;Undhari&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hunrici&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Als eines der 13 freien Dörfer der Herrschaft Delsberg kam Undervelier 1271 zum [[Fürstbistum Basel]]. Von 1793 bis 1815 gehörte es zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den [[Kanton Bern]] und am 1. Januar 1979 an den neu gegründeten Kanton Jura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Haute-Sorne}}&lt;br /&gt;
Im Dorfkern sind einige [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistische]] Bauten aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Undervelier bildete schon seit dem 13. Jahrhundert eine Kirchgemeinde, zu der auch [[Soulce]] und [[Rebévelier]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Dorfes liegt in der Schlucht am westlichen Ufer der Sorne die [[Grotte de Sainte-Colombe|Grotte der Heiligen Columba]], welche zahlreiche Pilger vor allem aus Spanien und Portugal anlockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
2015-Undervelier-Schulhaus.jpg|Primarschulhaus&lt;br /&gt;
2015-Undervelier-Festhalle.jpg|Festhalle&lt;br /&gt;
2015-Undervelier-Zentrum.jpg|Route de Pichoux&lt;br /&gt;
2015-Undervelier-Kantonsstrasse.jpg|Route Cantonale&lt;br /&gt;
2015-Undervelier-Fussballplatz.jpg|Fussballplatz&lt;br /&gt;
Undervelier Groto Sankta Kolombo 114.JPG|Quelle in der Grotte der Heiligen Columba&lt;br /&gt;
Undervelier preghejo 014.JPG|Kirche von Undervelier&lt;br /&gt;
Datei:Undervelier 018.JPG|Dorfzentrum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles Duplain: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;eau, le charbon et le fer - Contes et légendes d&amp;#039;Undervelier&amp;#039;&amp;#039;. Edition Nathalie Duplain Michel et Valérie Duplain Kohler, Undervelier 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Undervelier|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|2952|Autor=François Kohler}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|6186|Undervelier, Cluses de (Undervelier)|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* [http://www.abbaye-saint-benoit.ch/saints/colombe/index.html Website über die Grotte der Heiligen Colombe] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Delsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1248490150|VIAF=5748164120353410470005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haute-Sorne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1179]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
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