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	<title>Und dennoch leben sie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Und_dennoch_leben_sie&amp;diff=610937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Un Gateaux: Ergänzungen</title>
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		<updated>2026-03-15T13:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild              = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel   = Und dennoch leben sie&lt;br /&gt;
| Originaltitel     = La ciociara&lt;br /&gt;
| Produktionsland   = Italien, Frankreich&lt;br /&gt;
| Originalsprache   = Italienisch, Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr  = 1960&lt;br /&gt;
| Länge             = 100&lt;br /&gt;
| FSK               = 18&lt;br /&gt;
| JMK               = &lt;br /&gt;
| Regie             = [[Vittorio De Sica]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch          = [[Cesare Zavattini]]&amp;lt;br /&amp;gt;Vittorio De Sica (ungenannt)&lt;br /&gt;
| Produzent         = [[Carlo Ponti]]&lt;br /&gt;
| Musik             = [[Armando Trovajoli]]&lt;br /&gt;
| Kamera            = [[Gábor Pogány]]&lt;br /&gt;
| Schnitt           = [[Adriana Novelli]]&lt;br /&gt;
| Besetzung         =&lt;br /&gt;
* [[Sophia Loren]]: Cesira&lt;br /&gt;
* [[Jean-Paul Belmondo]]: Michele Di Libero&lt;br /&gt;
* [[Eleonora Brown]]: Rosetta, Cesiras Tochter&lt;br /&gt;
* [[Carlo Ninchi]]: Filippo, Micheles Vater&lt;br /&gt;
* [[Andrea Checchi]]: Faschist mit Pistole&lt;br /&gt;
* [[Pupella Maggio]]: Bäuerin&lt;br /&gt;
* [[Emma Baron]]: Maria, Micheles Mutter&lt;br /&gt;
* [[Bruna Cealti]]: eine Vertriebene&lt;br /&gt;
* [[Antonella Della Porta]]: die verrückte Mutter&lt;br /&gt;
* [[Mario Frera]]: Peppuccio&lt;br /&gt;
* [[Franco Balducci]]: Deutscher im Heu&lt;br /&gt;
* [[Curt Lowens]]: deutscher Offizier bei der Flak&lt;br /&gt;
* [[Luciano Pigozzi]]: Scimmione&lt;br /&gt;
* [[Luciana Cortellesi]]&lt;br /&gt;
* [[Elsa Mancini]]&lt;br /&gt;
* [[Giuseppina Ruggeri]]&lt;br /&gt;
* [[Carolina Carbonaro]]&lt;br /&gt;
* [[Tony Caliò]]&lt;br /&gt;
* [[Remo Galavotti]]&lt;br /&gt;
* [[Luigi Terribile]]&lt;br /&gt;
* [[Antonio Gastaldi]]&lt;br /&gt;
* [[Raf Vallone]]: Giovanni&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* [[Renato Salvatori]]: Florindo, der LKW-Fahrer&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Musolino]]: Alessandro, der Bauernsohn&lt;br /&gt;
| Synchronisation   = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;La ciociara&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Spielfilm]] des [[italien]]ischen [[Filmregisseur|Regisseurs]] [[Vittorio De Sica]] aus dem Jahr 1960. Das [[Melodram (Theater)|Melodram]] basiert auf dem [[Roman]] &amp;#039;&amp;#039;Cesira&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;La Ciociara&amp;#039;&amp;#039;) von [[Alberto Moravia]] und wurde von den [[Filmstudio]]s Compagnia Cinematografica Champion, Les Films Marceau-Cocinor und Société Générale de Cinématographie produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
[[Italien]] im Jahr 1943: Die junge und wohlhabende Witwe Cesira hat eine 13-jährige Tochter namens Rosetta und besitzt einen kleinen Kaufladen in Rom. Die Bombardements der Hauptstadt des [[Faschismus|faschistischen]] [[Diktatur|Diktators]] [[Benito Mussolini]] durch die [[Alliierte]]n nehmen von Tag zu Tag zu, und der Aufenthalt in der Stadt wird zunehmend lebensgefährlich. Mutter wie Tochter werden Zeuge, wie einige Kunden ausgebombt werden und eine Druckwelle das Stahlgitter über ihrer Ladentür mit beängstigender Leichtigkeit verbiegt. Cesira muss eine Entscheidung treffen: Soll sie mit ihrer verängstigten Tochter Zuflucht auf dem Land suchen oder weiterhin in Rom ausharren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie die Situation abwägt, besucht sie den [[Kohle]]nhändler Giovanni in dessen Laden. Giovanni ist so fasziniert von der schönen Cesira, dass er gleich auf dem Fußboden seines Geschäfts über sie herfällt. Zum Lohn schenkt er ihr einen Sack Kohlen, Cesira wirft ihm diese jedoch vor die Füße; dennoch nimmt sie freundlich Abschied von ihm. Sie hat sich entschieden, mit ihrer Tochter Rom zu verlassen und in ihrem Heimatdorf auf dem Lande Schutz zu suchen. Die Reise ist für Mutter und Tochter lang und beschwerlich. Der Zug hält auf offener Strecke wegen zerstörter Eisenbahnschienen, und so entschließt sich Cesira, den restlichen Weg zu Fuß zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Cesiras Heimatdorf angekommen, müssen Mutter und Tochter erkennen, dass auch im scheinbar sicheren Umland der Krieg bereits Einzug gehalten hat. Die Menschen haben kaum noch zu essen, leben von Wasser und Brot oder zehren von ihren Weinvorräten. Cesira und Rosetta lernen Michele kennen, einen eher schüchternen jungen Studenten, der von Freunden und Familie nur „Professor“ genannt wird, was ihm vor allem seine antifaschistische Haltung und offen geäußerte Kritik gegen den Krieg eingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michele fühlt sich sehr zu Cesira hingezogen, doch sie widersteht zunächst seinen Annäherungsversuchen. Als sie endlich bereit ist, seine Liebe zu erwidern, fallen deutsche Soldaten in das ärmliche Dorf ein. Auf der Flucht vor den alliierten Truppen aus [[Anzio]] bei Rom, zwingen diese Michele mit vorgehaltener Waffe, sie durch die Gebirgslandschaft zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Michele die deutschen Soldaten auf ihrem Weg durch das Ciociara-Gebirge begleitet, entscheidet sich Cesira, nach Rom zurückzukehren. Die Alliierten stehen mit ihren Truppen im Norden kurz vor der italienischen Hauptstadt – die Befreiung steht anscheinend bevor. Auf dem anstrengenden Weg zurück werden Cesira und Rosetta von amerikanischen Truppen überholt. Wenig später folgen auch [[Marokko|Marokkaner]] (&amp;#039;&amp;#039;Goumiers marocains&amp;#039;&amp;#039;, Kolonialtruppen des „Corps Expéditionaire Français en Italie“), die Mutter und Tochter ihrer Schönheit wegen aufdringlich anstarren und ihnen hinterherpfeifen. Zum Schlafen ziehen sich Cesira und Rosetta in eine ausgebombte Kirche zurück, wo sie von marokkanischen Soldaten überrascht werden. Beide Frauen werden die ganze Nacht hindurch vergewaltigt. Nach dieser Tortur setzen sie ihren Weg fort. Rosetta steht unter Schock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide werden vom jungen Lastwagenfahrer Florindo mitgenommen, der Rosetta dazu bewegen kann, die schrecklichen Erlebnisse zu vergessen und mit ihm ein Lied anzustimmen. Die beiden Frauen übernachten bei Florindos Mutter. Als Cesira in der Nacht aufwacht, ist Rosetta verschwunden. Sie erfährt von Florindos Mutter, dass Florindo mit Rosetta zum Tanzen ausgegangen ist. Von einem Nachbarn erfährt Cesira zudem, dass die deutschen Soldaten Michele erschossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzweifelt wartet Cesira auf die Heimkehr ihrer Tochter. Als Rosetta am Morgen mit Seidenstrümpfen in der Hand vom Tanzen zurückkehrt, stellt Cesira ihre Tochter zur Rede und schlägt sie ins Gesicht, nachdem diese ihr eine patzige Antwort gegeben hat. Als Cesira ihr von Micheles Tod berichtet, beginnt ihre Tochter zu weinen, woraufhin sie ihren Streit beilegen und sich in die Arme fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kriegsdrama basiert auf dem 1957 veröffentlichten Roman &amp;#039;&amp;#039;Cesira&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;La Ciociara&amp;#039;&amp;#039;) des italienischen Schriftstellers Alberto Moravia. Dem Werk liegen persönliche Erfahrungen Moravias im Italien des Zweiten Weltkriegs zugrunde. Als Journalist hatte sich der Italiener vor dem Krieg mit seinen Arbeiten den Zorn des faschistischen Regimes unter [[Benito Mussolini]] sowie des [[Heiliger Stuhl|Vatikans]] eingehandelt, was zum Verlust seines Arbeitsplatzes führte. Er ging 1941 in ein freiwilliges Exil in [[Capri]]. Nach der Landung der Alliierten in Italien entging Moravia zusammen mit seiner Ehefrau 1943 einer Verhaftung durch die Faschisten, indem er in die Berge der [[Ciociaria]] ([[Latium]]) flüchtete und dort zurückgezogen unter einfachen Menschen lebte. &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039; war bereits die sechste Verfilmung eines Romans von Moravia, der nach dem Krieg auch als Drehbuchautor und Filmkritiker gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Hauptrolle wurde die italienische Schauspielerin [[Sophia Loren]] verpflichtet, für die Produktion war ihr Ehemann [[Carlo Ponti]] verantwortlich. Loren hatte 1957 den Sprung nach [[Hollywood]] geschafft und war dort in meist glatten und frivolen Rollen neben Stars wie [[Cary Grant]], [[Frank Sinatra]], [[John Wayne]], [[William Holden]] und [[Anthony Quinn]] aufgetreten. Ein Erfolg als ernsthafte Schauspielerin war der 25-jährigen Italienerin jedoch bis dahin verwehrt geblieben. Ursprünglich war ihr die Rolle der &amp;#039;&amp;#039;Rosetta&amp;#039;&amp;#039; an der Seite von [[Anna Magnani]] angeboten worden. Magnani hatte sich jedoch geweigert, die Mutter von Loren zu spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das große TV-Spielfilm-Filmlexikon : alle Top-Filme von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;. Berlin : Directmedia Publ., 2006 (Digitale Bibliothek : Sonderband). - ISBN 978-3-89853-036-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Ponti besetzte daraufhin seine Gattin – und Rosetta wurde im Drehbuch gegenüber dem Roman deutlich verjüngt. Die 13-jährige [[Eleonora Brown]] spielte in &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039; ihre erste Filmrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nebenrolle des &amp;#039;&amp;#039;Michele&amp;#039;&amp;#039; agierte der junge [[Jean-Paul Belmondo]], der noch im selben Jahr mit [[Jean-Luc Godard]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Außer Atem]]&amp;#039;&amp;#039; auf sich aufmerksam gemacht hatte und zu einer Schlüsselfigur der französischen [[Nouvelle Vague]] avancierte. Mit der Regie wurde der Italiener [[Vittorio De Sica]] beauftragt, der sich ab den 1940er Jahren als Vertreter des [[Italienischer Neorealismus|italienischen Neorealismus]] hervorgetan und auch international mit Filmen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Fahrraddiebe]]&amp;#039;&amp;#039; (1948) Erfolge gefeiert hatte. Für das Drehbuch zeichnete neben De Sica [[Cesare Zavattini]] verantwortlich, der davor bereits mehrfach mit dem Regisseur zusammengearbeitet hatte. Die Dreharbeiten fanden in der italienischen Region Latium statt, an den Originalschauplätzen, wo sich die Berglandschaft der Ciociaria erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Die westdeutsche Synchronfassung entstand im [[MGM Synchronisations-Atelier]] in [[West-Berlin]]. Die gekürzten Szenen wurden 2023 bei der Berliner [[TaunusFilm Synchron]] nachträglich synchronisiert. [[Frank Wesel]] schrieb dafür die Dialoge und führte Synchronregie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei |Typ=film |ID=4565 |Linktext=...und dennoch leben sie (1. Synchro) |Abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ostdeutsche Synchronisation wurde im [[Ost-Berlin]]er [[JohannisthalSynchron|DEFA Studio für Synchronisation]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei |Typ=film |ID=35437 |Linktext=...und dennoch leben sie (2. Synchro) |Abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Rolle&lt;br /&gt;
!Darsteller&lt;br /&gt;
!Synchronsprecher (BRD 1961)&lt;br /&gt;
!Synchronsprecher (DDR 1985)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cesira&lt;br /&gt;
|[[Sophia Loren]]&lt;br /&gt;
|[[Marion Degler]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Michele Di Libero&lt;br /&gt;
|[[Jean-Paul Belmondo]]&lt;br /&gt;
|[[Paul Edwin Roth]]&lt;br /&gt;
|[[Bernd Eichner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maria, Micheles Mutter&lt;br /&gt;
|[[Emma Baron]]&lt;br /&gt;
|[[Ursula Krieg]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die verrückte Mutter&lt;br /&gt;
|[[Antonella Della Porta]]&lt;br /&gt;
|[[Beate Hasenau]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Peppuccio&lt;br /&gt;
|[[Mario Frera]]&lt;br /&gt;
|[[Paul Esser]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Deutscher im Heu&lt;br /&gt;
|[[Franco Balducci]]&lt;br /&gt;
|[[Lucas Wecker]] (Nachsynchro)&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|deutscher Offizier bei der Flak&lt;br /&gt;
|[[Curt Lowens]]&lt;br /&gt;
|[[Ottokar Runze]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Scimmione&lt;br /&gt;
|[[Luciano Pigozzi]]&lt;br /&gt;
|[[Gerd Duwner]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Giovanni&lt;br /&gt;
|[[Raf Vallone]]&lt;br /&gt;
|[[Carl Raddatz]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Florindo, der LKW-Fahrer&lt;br /&gt;
|[[Renato Salvatori]]&lt;br /&gt;
|[[Gerd Vespermann]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Alessandro, der Bauernsohn&lt;br /&gt;
|[[Vincenzo Musolino]]&lt;br /&gt;
|[[Benno Hoffmann]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Der Mann im Zug&lt;br /&gt;
|[[Ettore Mattia]]&lt;br /&gt;
|[[Arno Paulsen]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Serafino&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|[[Hugo Schrader (Schauspieler)|Hugo Schrader]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|[[Walter Bluhm]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Akkordeonspieler&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|[[Toni Herbert]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mann, der aus Zeitung vorliest&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|[[Reinhard Kolldehoff]]&lt;br /&gt;
|N. N.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039; wurde am 22. Dezember 1960 in Italien uraufgeführt. Knapp fünf Monate später, am 8. Mai 1961 fand die Premiere von Vittorio De Sicas neunzehnter Regiearbeit in [[New York City|New York]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Two Women&amp;#039;&amp;#039; statt. Das Melodram wurde von den Kritikern gelobt, vor allem wegen Sophia Lorens Rolle als &amp;#039;&amp;#039;Cesira&amp;#039;&amp;#039;, ihrer ersten unglamourösen Rolle. Weitestgehend Kritik gab es dagegen für die Inszenierung, und man merkte Schwächen im Drehbuch an. Zu sehr habe De Sica der Hauptfigur &amp;#039;&amp;#039;Cesira&amp;#039;&amp;#039; Beachtung geschenkt und entgegen den Regeln des Neorealismus nicht an Kommentaren und Analysen gespart. Vor allem die Kommentare von Jean-Paul Belmondos Figur wurden als „dumme Phrasen“ gewertet (vgl. film-dienst 46/1961). So wird De Sicas Kriegsdrama allgemein nicht zu den besten Werken seines filmischen Schaffens als Regisseur gezählt. Dennoch sollte der Film zum größten Erfolg in Sophia Lorens Schauspielkarriere avancieren, an den sie vier Jahre später mit Vittorio De Sicas &amp;#039;&amp;#039;[[Hochzeit auf italienisch]]&amp;#039;&amp;#039;, an der Seite von [[Marcello Mastroianni]], anknüpfen sollte. In der [[Bundesrepublik Deutschland]] feierte der Film seine Premiere am 26. Oktober 1961 und erhielt seinerzeit von der [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft|Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft]] eine FSK-18-Freigabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2004 wurde &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Cairo International Film Festival]] [[Wiederveröffentlichung|wiederveröffentlicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der Film bewegt sich zwischen einer Erneuerung des Neorealismus und seiner gleichzeitigen Durchbrechung und Überholung durch den Starfilm. In Einzelheiten ist de Sica unverkennbar de Sica. Weniger in einer engagierten Formung des Geschehens als in mancher etwas sentimentalen Beimischung und in naiven Sentenzen, von denen man nicht recht weiß, ob sie so [[Kommunismus|prokommunistisch]] gemeint sind, wie sie klingen. – Unser moralischer Vorbehalt gilt einigen Einzelheiten des Anfangs.|[[film-dienst]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Offenbar ist der Zweck dieser tragenden Darstellung […] das Desaster dieser Menschen darzustellen – und gewiss von Italien – das dachte, dass der Krieg eine Sache des gemütlichen Herunterspielens und Tuns wäre. Die Darstellung von alliierten Soldaten, die die verheerende Vergewaltigung begehen, ist die ultimative, schmerzliche Dramatisierung und Stellungnahme nach der Tragödie des Krieges. Dies ist der Kommentar des Films, und er ist plötzlich und schneidend gesetzt, aber die Schönheit von Miss&amp;#039; Lorens Darstellung liegt in ihrer Ausleuchtung einer leidenschaftlichen Mutterrolle. Sie ist in der frühen Phase des Films glücklich, weit reichend, lustig, abgestimmt mit dem Gusto der Landarbeiter, sanftmütig zu ihrem Kind. Aber als das Desaster beginnt, ist sie ernst und profund. Wenn sie um die Unschuld ihrer Tochter weint, weint man leise mit ihr […] Signor De Sicas Regie hat die Fülle und die Wucht, die zwingend und so vertraut in seinen Filmen ist.|&amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Quelle = &lt;br /&gt;
| ref = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
* Neben der Original-Filmmusik von [[Armando Travajoli]] sind in &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch leben sie&amp;#039;&amp;#039; Filmsongs von [[Cesare A. Bixio]], [[Mario Ruccione]] und [[Nicola Valente]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Vittorio de Sicas Melodram war bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1961|Filmfestspielen von Cannes 1961]] im Wettbewerb um die [[Goldene Palme]] vertreten und gewann den [[Golden Globe Award|Golden Globe]] als &amp;#039;&amp;#039;Bester fremdsprachiger Film&amp;#039;&amp;#039;. Hauptdarstellerin Sophia Loren wurde 1961 mit den Darstellerpreisen von Cannes, der [[New York Film Critics Circle Award|New Yorker Filmkritikervereinigung]] und dem [[Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani]] ausgezeichnet. Bei der Oscar-Verleihung am 9. April 1962 im [[Santa Monica Civic Auditorium]] war die italienische Schauspielerin nicht anwesend. Sie war neben [[Audrey Hepburn]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Frühstück bei Tiffany (Film)|Frühstück bei Tiffany]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Piper Laurie]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Haie der Großstadt]]&amp;#039;&amp;#039;), Golden-Globe-Gewinnerin [[Geraldine Page]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Sommer und Rauch]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Natalie Wood]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Fieber im Blut]]&amp;#039;&amp;#039;) als &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; nominiert, galt aber als Außenseiterin. Umso überraschender war ihr Sieg, da sich zum ersten Mal in der Geschichte der Academy Awards eine nichtenglischsprachige Produktion in einer Darstellerkategorie durchsetzen konnte. Allerdings hatte Loren sich für die englischsprachige Fassung des Films selbst synchronisiert. Zugleich war es der zweite Hauptdarsteller-Oscar für eine italienische Schauspielerin nach [[Anna Magnani]]s Sieg im Jahr [[Oscarverleihung 1955|1955]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Die tätowierte Rose (Film)|Die tätowierte Rose]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Preis wurde stellvertretend für Sophia Loren von der britischen Schauspielerin [[Greer Garson]] angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oscar 1962 ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Oscarverleihung 1962}}&lt;br /&gt;
* Beste Hauptdarstellerin (Sophia Loren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golden Globe Award 1962 ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Golden Globe Award}}&lt;br /&gt;
* Bester fremdsprachiger Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
[[Blue Ribbon Award]] 1962&lt;br /&gt;
* Bester fremdsprachiger Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1961]]&lt;br /&gt;
* Beste Darstellerin (Sophia Loren)&lt;br /&gt;
* nominiert für die [[Goldene Palme]] als bester Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani]]&lt;br /&gt;
* Beste Hauptdarstellerin (Sophia Loren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Laurel Award]] 1962&lt;br /&gt;
* 5. Platz als Beste Hauptdarstellerin – Drama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[New York Film Critics Circle Award]] 1961&lt;br /&gt;
* Beste Hauptdarstellerin (Sophia Loren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuverfilmung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1988 wurde in Italien der Stoff von dem Regisseur [[Dino Risi]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Cesira – Eine Frau besiegt den Krieg]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;La Ciociara&amp;#039;&amp;#039;) noch einmal verfilmt. Die 100 Minuten lange [[Neuverfilmung]], erneut mit Sophia Loren in der Rolle der &amp;#039;&amp;#039;Cesira&amp;#039;&amp;#039; und [[Sydney Penny]] als &amp;#039;&amp;#039;Rosetta&amp;#039;&amp;#039;, entstand ebenfalls auf Basis von Alberto Moravias Roman. &amp;#039;&amp;#039;Cesira – Eine Frau besiegt den Krieg&amp;#039;&amp;#039; konnte jedoch nicht an den Erfolg von Vittorio De Sicas Original anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alberto Moravia]]: &amp;#039;&amp;#039;Cesira. Roman&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;La Ciociara&amp;#039;&amp;#039;). Deutsch von [[Percy Eckstein]]. 81.–85. Tausend. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1988, 344 S., ISBN 3-499-10637-X&lt;br /&gt;
* Alberto Moravia: &amp;#039;&amp;#039;La Ciociara&amp;#039;&amp;#039;. Bompiani, Mailand 2001, ISBN 88-452-4836-4 (italienische Ausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0054749}}&lt;br /&gt;
* {{OFDb|17435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Vittorio De Sica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Un Gateaux</name></author>
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