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	<title>Umsonstladen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:54:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Umsonstladen&amp;diff=94298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2026-04-02T22:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{PanoViewer|KostNixLaden Bochum Panorama.jpg|360°-Panorama des &amp;#039;&amp;#039;KostNixLadens Bochum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Umsonstladen Freiburg.jpg|mini|Umsonstladen in Freiburg]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umsonstladen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kost-Nix-Laden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schenkladen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein privates, sozial oder politisch motiviertes Projekt, das neue oder gebrauchte Gegenstände zur kostenlosen Mitnahme bereitstellt. Eine kompakte Sonderform der Umsonstläden stellen sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Freeboxes&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Giveboxes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gib- und Nimm-Regale&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tauschregale&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
In einem Umsonstladen können Gegenstände, die für andere Besucher nützlich sein können, weitergegeben bzw. getauscht werden. So können Besucher auch ausgestellte Gegenstände mitnehmen. Die Mitnahme der Gegenstände ist nicht an eine Prüfung von [[Bedürftigkeit]], wie dies oft bei [[Tafel (Organisation)|Tafeln]] und Kleiderkammern der Fall ist, gebunden. Im Gegensatz zu karitativen Einrichtungen sehen sich viele Umsonstläden und [[Schenkökonomie|Schenkergemeinschaften]] meist mit politischen Zielen verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Klute, Sandra Kotlenga: &amp;#039;&amp;#039;Sozial- und Arbeitsmarktpolitik nach Hartz: fünf Jahre Hartzreformen. Bestandsaufnahme - Analysen - Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;, 2008, ISBN 3-940344-33-8, S. 249, [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=wr-VqcRAXQEC&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PA243&amp;amp;dq=Umsonstladen&amp;amp;ots=m2hcfTQuKf&amp;amp;sig=EpS85Kwed5GeXTf17lZu95F5iF4#v=onepage&amp;amp;q=Läden&amp;amp;f=false online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostnix innsbruck 2.jpg|miniatur|Kostnix Umsonstladen in Innsbruck, Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln ===&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
In viele Läden sollen nur neue bzw. ungebrauchte oder gut erhaltene gebrauchsfähige Gegenstände mitgebracht werden. Lebensmittel, zum Beispiel Marmeladen, Honig und haltbare Konserven, können ebenfalls angeboten werden. Oft gibt es Beschränkungen für die Zahl der mitgebrachten Gegenstände in bestimmten Bereichen. Teilweise wird dazu aufgefordert, bestimmte Dinge weniger abzuliefern, manchmal gibt es &amp;#039;&amp;#039;Annahmestopps&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere und schwer transportable Gegenstände (wie Möbel, Zweiräder, Maschinen, Kühlschränke) können sich die Nutzer mittels an einem [[Schwarzes Brett|Schwarzen Brett]] angebrachten Zetteln selbst vermitteln – in Einzelfällen auch gegenseitige Hilfsleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Annehmen und Einräumen der Dinge wird meist auf viele ehrenamtliche Personen verteilt. Doch kann es durch mangelnde Beteiligung auch zu Problemen kommen. In der Urlaubszeit oder bei Krankheit gibt es manchmal keine Vertretung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ivymaria.de/umsonstladen/aktuelles.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Zahlung]]s&amp;amp;shy;vorgang entfällt und man kann – solange es keine Mitnahmebegrenzung gibt – gar nichts &amp;#039;&amp;#039;klauen&amp;#039;&amp;#039;. Manchmal können Gegenstände [[gratis]] ausgeliehen bzw. getestet werden. Diese Möglichkeit wird insbesondere bei Kleidung und Büchern oft genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Läden erbitten von den Nutzern [[Spende]]n für Betriebskosten, es muss jedoch im Gegensatz zu Recyclingkaufhäusern und [[Abfallbörse]]n nicht für einzelne Gegenstände gezahlt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.umsonstladen-greifswald.de/regeln/&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als bei [[Tauschring]]en findet auch keine Verrechnung statt. In einigen Läden gibt es allerdings Einschränkungen dieses Prinzips. Es wird zum Beispiel häufig ein Limit von Gegenständen gesetzt, die eine Person an einem Öffnungstag mitnehmen darf. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass zum Beispiel Bücher oder Kleidung in größeren Mengen mitgenommen wird, um sie auf dem nächsten Flohmarkt zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot ===&lt;br /&gt;
Häufig werden Kleinutensilien wie Geschirr, Besteck, Romane und Sachbücher (zum Beispiel Lexika oder Wörterbücher), Werkzeug, Lampen, verwendbare Farben, Kosmetika, bequeme Kleidung, Schuhe, Elektrogeräte, Computer, Software, CDs und vieles mehr angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produkte wie alte Romane, veraltete Elektronik oder unmodische Kleidung, die mehr gebracht als mitgenommen werden, sammeln sich oft im Laden an. Mit solchen [[Warenrotation|&amp;#039;&amp;#039;Ladenhütern&amp;#039;&amp;#039;]] wird unterschiedlich umgegangen. Manche Umsonstläden veranstalten auch öffentliche Modenschauen mit solchen Ladenhütern (z.&amp;amp;nbsp;B. in der Innenstadt). Kleidung und Bücher, die auf kein Interesse stoßen, müssen über die Altkleidersammlung bzw. das Altpapier entsorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel, die zum Beispiel von Einzelpersonen zu viel gekauft wurden, stellen ein Problem wegen der Haltbarkeit dar. Daher werden diese manchmal im Rahmen einer Sonderaktion verarbeitet bzw. verbraucht, womit auch Interessenten angelockt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Freebox|Givebox}}Verbreitung und Lage ==&lt;br /&gt;
Umsonstläden sind insbesondere in Deutschland und Österreich sowie in den Niederlanden verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;coforum-selbstkritik&amp;quot;/&amp;gt; Im Dezember 2014 gab es im deutschsprachigen Raum mindestens 83 Umsonstläden, vorwiegend in größeren Städten, aber auch in einigen Orten unter 10.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsonstläden sind örtlich gebundene Projekte, darin unterscheiden sie sich von netzbasierten Gratisprojekten wie zum Beispiel [[freecycle]], bei denen über das Internet Güter angeboten und dann versendet oder abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderformen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Freebox.JPG|mini|Freebox in Berlin]]&lt;br /&gt;
In vielen sozialen Projekten und Wohnhäusern sind &amp;#039;&amp;#039;Freeboxes&amp;#039;&amp;#039; aufgestellt, die nach demselben Prinzip funktionieren wie ein Umsonstladen, aber keinen ganzen Raum einnehmen, sondern nur aus einem Regal oder ähnlichem Möbel bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/240024.umsonstlaeden-einfach-zum-mitnehmen.html |titel=Umsonstläden: Einfach zum Mitnehmen {{!}} nd-aktuell.de |werk=neues-deutschland.de |datum=2012-09-29 |abruf=2024-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juliane Schumacher |url=https://taz.de/Nach-dem-Brand-im-Rauch-Haus/!5104625/ |titel=Nach dem Brand im Rauch-Haus: Feuer aus - und alle Fragen offen |werk=taz.de |datum=2011-12-31 |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise werden diese auch als &amp;#039;&amp;#039;Gib- und Nimm-Regale&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tauschregale&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lokalkompass: [https://www.lokalkompass.de/themen/gib-und-nimm.html &amp;#039;&amp;#039;Gib und Nimm&amp;#039;&amp;#039;]. Online unter www.lokalkompass.de. Abgerufen am 15. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 kamen in Berlin die ersten &amp;#039;&amp;#039;Giveboxes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/geschenkt-givebox-projekt-schenken-ist-das-neue-shoppen/4571686.html Tagesspiegel, Berlin vom 3. September 2011] &amp;lt;/ref&amp;gt; als offene, überdachte Häuschen auf, die beispielsweise ([[Bonn]]) durch private Initiative und durch [[Crowdfunding]] und Spenden finanziert auf von kirchlichen Einrichtungen zur Verfügung gestelltem Grund stehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Bauer |url=https://bonnbox.jimdo.com/medienecho/ |titel=Die Bonnbox in den Medien |datum=2017-05-17 |abruf=2017-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Knopp: &amp;#039;&amp;#039;Weitergeben statt wegwerfen.&amp;#039;&amp;#039; Im [[Bonner General-Anzeiger]], Seite 21, 22. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut &amp;#039;&amp;#039;Givebox.eu&amp;#039;&amp;#039; gibt es in Deutschland zwischen 50 und 60 öffentliche &amp;#039;&amp;#039;Giveboxes&amp;#039;&amp;#039; (Stand: Januar 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.givebox.eu/ |wayback=20180111165948 |text=GIVEBOX.EU}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 2021 errichtete Tauschschrank &amp;quot;Lenes Tauscho&amp;quot; im [[Lene-Voigt-Park]] in Leipzig fiel 2023 dem [[Vandalismus]] zum Opfer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipzig-leben.de/lenes-tauscho-abgebrannt/ |titel=Tausch-Schrank im Lene-Voigt-Park abgebrannt |abruf=2025-06-13 |autor=Adelina Horn |werk=leipzig-leben.de |datum=2023-05-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde aber durch bürgerschaftliche Initiative neu aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Givebox Siegen.jpg|Givebox Siegen&lt;br /&gt;
Datei:2018 04 Schenkschrank IMG 0023.JPG|Givebox/Schenkschrank auf dem Stadtcampus der HNE in Eberswalde, Brandenburg&lt;br /&gt;
Datei:Bochum GiveBox Alsenstraße.jpg|Givebox am Wohnzimmer Alsenstraße in Bochum&lt;br /&gt;
Datei:Bochum Alsengarten.jpg|Alsengarten hinter dem Wohnzimmer Alsenstraße in Bochum&lt;br /&gt;
Datei:Lenes Tauscho Lene-Voigt-Park.jpg|&amp;quot;Lenes Tauscho&amp;quot; im [[Lene-Voigt-Park]] in Leipzig (2021)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gabenzaun}}2017 wurde in Hamburg ein Zaun zum &amp;#039;&amp;#039;Gabenzaun&amp;#039;&amp;#039; für Obdachlose und andere bedürftige Menschen erklärt. Der Zaun in der Nähe des Hauptbahnhofs wurde ursprünglich errichtet, um Obdachlose daran zu hindern, auf einer Mauer zu sitzen. Menschen hängen dort in Tüten verpackte Sachspenden wie Kleidung, Hygieneartikel, Nahrungsmittel, Hundefutter etc. auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.jetzt.de/hamburg/hamburger-gabenzaun |titel=Hamburger machen Zaun gegen Obdachlose zum Gabenzaun: So geht Zweckentfremdung! |werk=Jetzt.de |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2017-02-25 |abruf=2020-03-31 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezialisierung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des begrenzten Platzes bei den Sonderformen haben sich Spezialisierungen herausgebildet, die als Ergänzung zu den Umsonstläden teilweise rund um die Uhr zugänglich sind. Die Spezialisierungen finden sich im Bereich Lebensmittel und Bücher. Ein Beispiel ist der an vielen Orten verbreitete [[Öffentlicher Bücherschrank|öffentliche Bücherschrank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Diskussion ==&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Viele Betreiber von Umsonstläden betonen, dass es ihnen nicht um Warentausch geht, sondern um das freie Geben und Nehmen. Das Ziel bestehe darin, eine Möglichkeit für den Erwerb, die Nutzung und die Weitergabe von Gütern außerhalb des [[Kapitalismus|kapitalistischen]] Systems zu bieten. Von den Befürwortern der Projekte wird damit oft die [[Utopie]] einer geldfreien &amp;#039;&amp;#039;Umsonstökonomie&amp;#039;&amp;#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umsonstläden werden von ihren Betreibergruppen verschiedene Zielsetzungen zugeschrieben:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ak-loek.de/Umsonstladen/WeitereUmsonstlaeden|titel=Weitere Umsonstläden|hrsg=Arbeitskreis lokale Ökonomie|abruf=27. September 2009|archiv-url=https://web.archive.org/web/20090923075024/http://www.ak-loek.de/Umsonstladen/WeitereUmsonstlaeden|archiv-datum=2009-09-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* als praktische Kapitalismuskritik ([[Konkrete Utopie]]),&lt;br /&gt;
* als Projekt einer nachhaltigen, umweltschonenden [[Abfallvermeidung]], oder&lt;br /&gt;
* als Ausübung einer [[karitativ]]en, meist [[christliche Sozialethik|christlichen Sozialethik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsonstläden sollen zudem einen Beitrag zur [[Nachhaltige Entwicklung|nachhaltigen Entwicklung]] leisten, indem [[Ressourcen]] geschont werden und Menschen ohne großes Einkommen die Chance erhalten, Güter ohne Geld zu erwerben. Für diesen Ansatz wurde zum Beispiel der Umsonstladen des Arbeitskreises Lokale Ökonomie in [[Hamburg-Altona]] im Jahre 2004 mit dem Altonaer [[Nachhaltigkeit]]s&amp;amp;shy;preis durch die Bezirksversammlung Altona ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem 1999 gegründeten Hamburger Umsonstladen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ak-loek.de/Umsonstladen/KurzberichtAusDemUmsonstladenAltona |wayback=20140714124251 |text=Was nix kostet ist auch nix wert? - Erfahrungen aus dem Umsonstladen - Hamburg (Altona)   }} auf der Website Arbeitskreis Lokale Ökonomie Hamburg, abgerufen am 11. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1036923/| titel=Umsonstläden liegen im Trend| werk=Meldung der dapd auf der Website der [[Märkische Oderzeitung]]| datum=2012-09-08| abruf=2022-08-29| archiv-url=https://web.archive.org/web/20171107145529/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1036923/| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;coforum-selbstkritik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.coforum.de/?78|titel=Eine Selbstkritik der Umsonstläden - Rückblick und Ausblick|abruf=27. September 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt es den Versuch, Umsonstläden als Teilprojekt einer Gemeinschaft gegenseitiger [[Hilfe]] weiterzuentwickeln. Der Umsonstladen soll Bestandteil einer gemeinschaftlich organisierten Struktur werden. Zum Hamburger Projekte-Verbund gehören bisher – neben dem Umsonstladen als Kernaktivität – ein Kleinmöbellager, ein Bildungsprojekt (die „Freie Uni Hamburg“), eine [[Fahrrad]]-[[Selbsthilfewerkstatt|Selbsthilfe-Werkstatt]] und weitere Projekte. Für die Aktiven in den Projekten sind sämtliche [[Dienstleistung]]en und Dinge aus allen Projekten kostenlos. Anderen Nutzern werden sie gegen eine Aufwandsspende zur Deckung der Kosten, die deutlich unter den [[Marktpreis]]en liegt, zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[TU Berlin]] gründeten Studierende im Frühjahr 2009 einen Umsonstladen auf dem [[Campus]] der Universität, direkt neben der studentischen Fahrradwerkstatt &amp;#039;&amp;#039;Unirad&amp;#039;&amp;#039;. Die Gründer sind in mehreren studentischen Projekten aktiv und hoffen, durch den Umsonstladen [[Nachhaltigkeit]] und Solidarwirtschaft campusweit zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/2013.07.01-035852/http://service.zitty.de/magazin-berlin/43053/ &amp;#039;&amp;#039;Studentenkonzept: Umsonstladen&amp;#039;&amp;#039;] Artikel im Berliner Stadtmagazin [[zitty]] vom 25. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ungelöstes Problem ist immer wieder die Finanzierung der Grundkosten wie Miete, Stromversorgung und Heizung (letzteres vor allem im Winter), so dass Umsonstläden auch wieder geschlossen werden müssen. In einigen Fällen werden von städtischen sozialen Zentren oder Kirchen entsprechende Räume zur Verfügung gestellt. Somit erfolgt die Finanzierung letztlich über staatliche Stellen oder Kirchensteuern bzw. Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Vorgänger  ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Diggers&amp;#039;&amp;#039; waren Ende der 1960er Jahre eine Aktionsgruppe mit politisch-künstlerischen Hintergrund im [[Haight-Ashbury]] District in San Francisco. Ob ihrer [[Anarchismus|anarchistischen]] Geldkritik betrieben sie von 1966 bis 1968 u.&amp;amp;nbsp;a. einige &amp;#039;&amp;#039;Free Stores&amp;#039;&amp;#039;. Einen in der &amp;#039;&amp;#039;1762 Page Street&amp;#039;&amp;#039;, einen zweiten in der &amp;#039;&amp;#039;520 Frederick Street&amp;#039;&amp;#039; sowie einen dritten in der &amp;#039;&amp;#039;Cole Street&amp;#039;&amp;#039; mit dem Namen „The Trip Without A Ticket“. Zusätzlich verteilten sie täglich „free food“ in [[Berkeley]]s &amp;#039;&amp;#039;Civic Center Park&amp;#039;&amp;#039;. Dort veranstalteten sie ebenfalls kostenlose Konzerte und Theateraufführungen und betrieben eine „free bakery“, die &amp;#039;&amp;#039;Haight-Ashbury Free Medical Clinic&amp;#039;&amp;#039; in der 588 Clayton Street. Des Weiteren einen „Free Print Shop“. Auch in anderen Städten gab es &amp;#039;&amp;#039;Free Stores&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Diggers&amp;#039;&amp;#039;. Beispielsweise in [[New York City|New York]] in der &amp;#039;&amp;#039;264 East Tenth Street&amp;#039;&amp;#039; in der damaligen [[Lower East Side]], dem heutigen Stadtteil [[East Village (Manhattan)|East Village]]. Diesen Vorbild folgend gab es in dem Ort [[Cotati]] in Kalifornien einen &amp;#039;&amp;#039;Free Store&amp;#039;&amp;#039; vom Ende der 60er Jahre bis 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Melbourne]] (Australien) gab es von 1971 bis 1972 in der &amp;#039;&amp;#039;42 Smith Street&amp;#039;&amp;#039;, im Stadtteil [[Collingwood (Australien)|Collingwood]] einen von Anarchisten betriebenen &amp;#039;&amp;#039;Free Store&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Collingwood Freestore&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gratiskultur]]&lt;br /&gt;
* [[Repair Café]]&lt;br /&gt;
* [[Sozialkaufhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Sharing Economy]]&lt;br /&gt;
* [[Foodsharing.de|Foodsharing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanna Kunas: &amp;#039;&amp;#039;Schenken als ökonomisches Handeln. Eine Analyse von Umsonstläden in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Köln 2010, [http://solioek.blogsport.de/images/HannaKunas_SchenkenalskonomischesHandeln.pdf Online] (PDF, 191 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Freeshops|Umsonstläden|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.umsonstladen.at Kostnix-Läden in Österreich]&lt;br /&gt;
* [https://glossardeswandels.de/#/?term=Umsonstladen Karte aller Umsonstläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz] &lt;br /&gt;
* [https://www.ak-loek.de/diskussionen/umsonst-ist-nicht-genug/index.html Selbstkritik von Aktiven eines Umsonstladens]&lt;br /&gt;
* [https://alles-und-umsonst.de/?bereich=umsonstladen Umsonstläden auf alles-und-umsonst.de] – eine Liste aktiver Umsonstläden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umsonstökonomie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sharing Economy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Innovation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kooperative]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laden (Geschäft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiederverwendung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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