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	<title>Umpferstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:04:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Umpferstedt&amp;diff=179064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Gemeinderat */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
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		<updated>2025-10-17T05:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeinderat: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Umpferstedt.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/58/37/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/24/46/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Umpferstedt in AP.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Weimarer Land&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Mellingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 270&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99441&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03643&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16071089&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE UFT&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Karl-Alexander-Str. 134a&amp;lt;br /&amp;gt;99441 Mellingen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vgem-mellingen.de/inhalte/mellingen/_inhalt/gemeinden/umpferstedt/umpferstedt www.vgem-mellingen.de] &amp;lt;!-- [http://www.umpferstedt.de/ www.umpferstedt.de] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Stabrey&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=071&amp;amp;gemnr=71089 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2022 in Thüringen, Umpferstedt |abruf=2022-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umpferstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Süden des [[Landkreis Weimarer Land|Landkreises Weimarer Land]] und Teil der [[Verwaltungsgemeinschaft Mellingen]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 54 a - Vorwegweiser zu Straßenkreuzungen und Abzweigungen, StVO DDR 1964.svg|miniatur|links|Ehemaliger Vorwegweiser zur Abzweigung Weimar – Apolda in Umpferstedt aus Jena kommend [[Bildtafel der Verkehrszeichen in der Deutschen Demokratischen Republik von 1964 bis 1971|(um 1964)]]]]&lt;br /&gt;
Umpferstedt befindet sich mit seiner Gemarkung im [[Thüringer Becken]] auf einem Ackerbaustandort zwischen [[Apolda]] und [[Weimar]]. Im Ort kreuzen sich die [[Bundesstraße 7]] und [[Bundesstraße 87|87]] mit Anschluss an die [[Bundesautobahn 4]] bei [[Mellingen (Thüringen)|Mellingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Vnfridesstat&amp;#039;&amp;#039; zwischen 780 und 802 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das [[Kloster Fulda]]. Da aber kein genaues Datum angegeben oder zu ermitteln ist, gilt die am 18. Mai 876 ausgestellte Urkunde über den [[Zehnt]]enstreit zwischen dem [[Erzbischof]] von [[Mainz]] und dem [[Abt]] von Fulda als Ersterwähnung Umpferstedts. Um 900 ist in einer Urkunde von Schenkungen [[Thüringen|Thüringer]] an das Kloster Fulda die Schreibung Unfridestat nachweisbar.&lt;br /&gt;
Am 12. März 1364 wurde Umpferstedt an das [[Kloster Oberweimar]] verschenkt. Der Ort wurde mehrfach von der [[Pest]] heimgesucht, so in den Jahren 1597, 1611 und 1636. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort zweimal geplündert. Die erste [[Plünderung]] erfolgte 1640 durch [[Schweden|schwedische]] Truppen. Nach der zweiten Plünderung wurde der Ort angezündet. Der folgende [[Großbrand]] zerstörte 54 der 83 Häuser. Die Einwohnerzahl sank auf 118 Personen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Umpferstedt Königsreichssaal 2.PNG|miniatur|links|Königreichssaal Jehovas Zeugen im Gewerbegebiet B 87]]&lt;br /&gt;
Ab Anfang des 19. Jahrhunderts war der Ort Teil des [[Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach|Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach]] und wurde nach 1945 mit dem [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] Teil der Sowjetischen Besatzungszone und der [[DDR]]. Folgen waren unter anderem Enteignungen von großbäuerlichem Besitz, Flucht von Familien nach Westdeutschland und Zwangskollektivierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 gehört der Ort zum neu gegründeten Bundesland Thüringen. Spannungen in Umpferstedt sind nach teilweiser Rückübertragung von Grundstücken an die früheren Eigentümer entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Nach zwanzig Jahren wieder da: die Mauer. In Umpferstedt herrscht Kalter Krieg zwischen zugezogenen Alteigentümern und ihren Nachbarn – und langsam droht er heiß zu werden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 11. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 errichtete die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas auf dem Gewerbepark an der B 87 einen [[Königreichssaal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 12. Juni 2022 setzte sich Thomas Stabrey (parteilos) mit 82,1 % gegen den Amtsinhaber Jürgen Vogel ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) durch. Jürgen Vogel war seit 1999 Bürgermeister der Gemeinde und wurde 2004, 2010 und 2016 wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2024 erhielt die CDU zwei Sitze (28,8 %) und der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Umpferstedt sechs Sitze (71,2 %).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=071&amp;amp;gemnr=71089&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-3&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=# Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 23. Oktober 2024, 21:00 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommunalaufsicht beim Landratsamt Weimarer Land erklärte die Gemeinderatswahl für ungültig, nachdem die CDU die Wahl wegen fehlerhafter Briefwahlunterlagen angefochten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/apolda-weimarer-land/gemeinderat-wahl-umpferstedt-cdu-stimmzettel-100.html Mitteldeutscher Rundfunk vom 18. Oktober 2024, abgerufen am 23. Oktober 2024, 21:06 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Neuwahl am 12. Januar 2025 erhielt die CDU erneut 2 Sitze (22,8 %) und der Verein der FFW Umpferstedt 6 Sitze (77,2 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Abwasserbeseitigung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Umpferstedt war lange Zeit eigenständig, trat dann 2017 dem [[Abwasserzweckverband Mellingen]] bei&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/weimar/article228346889/Umpferstedt-will-sein-Abwasser-Problem-loesen.html Thüringer Allgemeine vom 5. Februar 2020, abgerufen am 23. Oktober 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist seit 2024 Mitglied beim [[Abwasserzweckverband Apolda]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/weimar/article239633585/Mellinger-Abwasserzweckverband-loest-sich-auf.html Thüringer Allgemeine vom 21. September 2023, abgerufen am 23. Oktober 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinkwasserversorgung ===&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Trinkwasserversorgung hat die Gemeinde Umpferstedt an den [[Wasserversorgungszweckverband Weimar]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Büttner (Dichter)|Wolfgang Büttner]] (1520 oder 1524–1576), Pfarrer und Dichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Umpferstedt Dorfkirche 2.JPG|miniatur|links|Dorfkirche Umpferstedt, 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Objekte stehen unter &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Kirche mit Kirchhof:&lt;br /&gt;
:Eine erste Kirche ist im Ort schon um 1300 nachweisbar. 1326 wurde die Pfarre erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde der Kirchturm in seiner heutigen, spitzen Form errichtet. Eine Glocke stammt aus dem Jahr 1580.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Umpferstedt}}&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte für 11 unbekannte KZ-Häftlinge, Parkplatz an der [[Bundesstraße 7|B&amp;amp;nbsp;7]] und&lt;br /&gt;
* Grabstätte für 11 unbekannte KZ-Häftlinge, Friedhof:&lt;br /&gt;
:Am 7. April 1945 wurden 11 Häftlinge des [[Konzentrationslager Buchenwald|Konzentrationslagers Buchenwald]] bei Umpferstedt ermordet und anschließend auf dem Friedhof beigesetzt (siehe auch: [[Kriegsendphasenverbrechen]]).&lt;br /&gt;
* preußischer [[Meilenstein]], B&amp;amp;nbsp;7 Richtung [[Frankendorf (Thüringen)|Frankendorf]]&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus und Mauer, Kirchplatz&lt;br /&gt;
* Taubenturm, Ortsmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bemerkenswert:&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 aus dem Ort&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal (Umpferstedt)|Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten]]: vor der Kirche&lt;br /&gt;
* Bizarrer alter Lindenstamm neben der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Axel Marx: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Umpferstedt. (Landkreis Weimarer Land), Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Arbeitsgemeinschaft für Mitteldeutsche Familienforschung, Leipzig 2010–2011;&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1252–1800&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF.&amp;#039;&amp;#039; 56, {{ZDB|2385367-0}} = &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortssippenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Reihe B, 494). 2010;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;geb. 1801 bis 1900, ⚭ 1801 bis 1930, gest. 1801 bis 1980&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF.&amp;#039;&amp;#039; 62 = &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortssippenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Reihe B, 597). 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vgem-mellingen.de/inhalte/mellingen/_inhalt/gemeinden/umpferstedt/umpferstedt Gemeinde Umpferstedt bei der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Weimarer Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4736570-5}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umpferstedt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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