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	<title>Umlage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:13:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Umlage&amp;diff=355283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert. #IABot (v2.0beta14)</title>
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		<updated>2019-05-20T05:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert. #IABot (v2.0beta14)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Betriebswirtschaftslehre]] eine innerbetriebliche Verteilung von Kosten (sogenannte [[Sekundärkosten]]) anhand sekundärer Kennzahlen oder Schlüssel, wie Mitarbeiterzahl, Nutzungsfläche usw., die pro Empfänger vorgegeben sind. Das Gegenstück zur Umlage ist die [[Innerbetriebliche Leistungsverrechnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Umlage bezeichnet auch ein Kostenausgleichsverfahren unter Verbrauchern (zum Beispiel die [[EEG-Umlage]]) oder unter Arbeitgebern, so in Deutschland die Arbeitgeberumlagen für Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall ([[Umlage U1]]) und Mutterschutz ([[Umlage U2]]) sowie die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierte Winterbeschäftigungs-Umlage. Auch die [[Gesetzliche Unfallversicherung (Deutschland)#Finanzierung|Finanzierung der gesetzlichen Unfallversicherung]] geschieht in Deutschland über eine nachträgliche Umlage, deren Beiträge nach Ablauf eines Kalenderjahres festgesetzt werden. Hinzu kommt die [[Insolvenzgeld|Insolvenz-Umlage]], die bis 2008 an die [[Berufsgenossenschaft]]en zu zahlen war und ab 1. Januar 2009 monatlich als [[Umlage U3]] zusammen mit den Sozialversicherungsbeiträgen an die zuständigen Krankenkassen bzw. Einzugsstellen abzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.personalundwissen.de/news/show_ticker.php?shownews=2108|hrsg=www.personalundwissen.de|titel=Ab 01.01.2009: Insolvenzgeldumlage monatlich mit Sozialabgaben statt bisher jährlich an BG zu zahlen|datum=8. Januar 2009|zugriff=22. Februar 2009|offline=ja|archiv-bot=2019-05-20 05:50:16 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Beispiele sind die Altenpflegeumlagen der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Thüringen. Die Altenpflegeumlagen wurden laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Juli 2003 als zulässige [[Sonderabgabe]]n qualifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Staudacher: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Sonderabgaben.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2004, ISBN 3-540-21263-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verteilung der Kosten zwischen verschiedenen staatlichen Ebenen bezeichnet man als [[Finanzausgleich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umlagefinanzierung von Aus- und Weiterbildung in einzelnen Staaten ==&lt;br /&gt;
In der deutschen Bauwirtschaft geschieht eine umlagefinanzierte Ausbildungsfinanzierung zwischen allen Betrieben der Branche. Eine eventuelle allgemeinere Finanzierung der Berufsausbildung durch eine Umlage wie die [[Ausbildungsplatzabgabe]] steht seit langem in kontroverser politischer Diskussion, insbesondere in Hinblick auf den Fixkostenanteil des Ausbildungsfonds.&amp;lt;ref name=&amp;quot;interview-cedefop&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.cedefop.europa.eu/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/126/13_de_goerner.pdf|titel=Interview zur Finanzierung der Berufsausbildung in der Bundesrepublik Deutschland|werk=Berufsbildung 13, Europäische Zeitschrift|hrsg=[[Cedefop]]|zugriff=22. Februar 2009|format=PDF; 56&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausbildungsaktivitäten werden im deutschen [[Duale Ausbildung|dualen Berufsausbildungssystem]] zu einem großen Teil direkt durch die Arbeitgeber getragen. Besondere Personenkreise erhalten zudem eine öffentliche Förderung, so werden beispielsweise für [[Berufsrückkehrer]] Kurzzeittrainings und gegebenenfalls berufliche Weiterbildungsmaßnahmen durch die [[Bundesagentur für Arbeit]] finanziert. Im Allgemeinen ist die [[berufliche Weiterbildung]] in Deutschland eine freiwillige Anstrengung des Arbeitnehmers bzw. Selbständigen; eine Ausnahme ist die vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche Weiterbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich sind Arbeitgeber ab vorgegebener Anzahl von Angestellten verpflichtet, einen Anteil der Nettolohnsumme als Umlage für Aus- und Weiterbildung abzuführen (&amp;#039;&amp;#039;taxe d´apprentissage&amp;#039;&amp;#039;), wobei die Umlage für Kleinbetriebe sowie für Betriebe mit eigener Ausbildungsaktivität geringer ist. Die Wirkung der französischen &amp;#039;&amp;#039;taxe d´apprentissage&amp;#039;&amp;#039; relativiert sich durch den vergleichbar geringen Stellenwert der betrieblichen Ausbildung in Frankreich. Eine weitere Arbeitgeberumlage wird für Wohnungsbau fällig.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Eichhorst: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Sozialpolitik zwischen nationaler Autonomie und Marktfreiheit: Die Entsendung von Arbeitnehmern in der EU.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, 2000, ISBN 3-593-36629-0. Siehe [http://books.google.de/books?id=1GTxA1sn8W4C&amp;amp;printsec=frontcover#PPA102,M1 Fußnote 32, S. 102.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Eichhorst, Stefan Profit, Eric Thode: &amp;#039;&amp;#039;Benchmarking Deutschland: Arbeitsmarkt und Beschäftigung: Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgruppe Benchmarking, Bertelsmann Stiftung, Springer, 2001, ISBN 3-540-41758-3. Siehe [http://books.google.de/books?id=XDm5o1RYFykC&amp;amp;pg=PA327&amp;amp;dq=umlage#PPA327,M1 Tabelle 4, S. 327.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;interview-cedefop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dänemark besteht seit 1977 eine Umlagefinanzierung für die Berufsausbildung (&amp;#039;&amp;#039;Arbejdsgivernes Elevrefusion&amp;#039;&amp;#039; AER).&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Waterkamp: &amp;#039;&amp;#039;Organisatorische Verfahren als Mittel der Gestaltung im Bildungswesen: Ein Ansatz der Strukturierung aus der Sicht der vergleichenden Erziehungswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann Verlag, 2000, ISBN 3-89325-937-6. Siehe [http://books.google.de/books?id=CMWGbhztXW8C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_summary_r&amp;amp;cad=0#PPA156,M1 S. 156–157.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlaufende Sekundärkosten ==&lt;br /&gt;
Bei betrieblichen Umlagen ist es auch möglich, die &amp;#039;&amp;#039;Umlageschlüssel&amp;#039;&amp;#039; dynamisch anhand von bereits gebuchten Kosten auf den &amp;#039;&amp;#039;Empfängerobjekten&amp;#039;&amp;#039; zu bestimmen. In diesem Fall dienen die unter bestimmten Kostenarten gebuchten Kosten als &amp;#039;&amp;#039;Bezugsbasis&amp;#039;&amp;#039; für Berechnung des Umlageschlüssels.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: Umlage der Verwaltungskosten auf die Produktionsbereiche anhand jeweils angefallener Herstellungskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Umlageverfahren]]&lt;br /&gt;
* [[Umlagerente]]&lt;br /&gt;
* [[Umlageausfallwagnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostenrechnung]]&lt;/div&gt;</summary>
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