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	<title>Umkehrzug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:24:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>62.204.165.222 am 6. Juli 2017 um 16:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Ficedula parva.jpg|thumb|Erstziehende [[Zwergschnäpper]] werden regelmäßig in Südwestengland insbesondere auf den [[Scilly-Inseln]] festgestellt]] Das vogelkundliche Fachwort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umkehrzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;reverse migration&amp;#039;&amp;#039;) beschreibt ein Phänomen des [[Vogelzug|Vogelzugs]]. Der Terminus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugumkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird gelegentlich bedeutungsgleich verwendet, häufiger aber beschreibt es kleinräumigere Umkehrwanderungen während des Vogelzuges. &amp;lt;br /&amp;gt; Dabei ziehen Zugvögel in eine der genetisch bestimmten Zugrichtung spiegelbildlich entgegengesetzten Richtung ab oder wechseln während des Zuges die Zugrichtung, kehren also praktisch um. Es scheint, dass dieses Verhalten verstärkt bei in der [[Paläarktis]] brütenden Vogelarten auftritt und insbesondere den Wegzug betrifft. Am häufigsten wird der Umkehrzug bei erstziehenden Kleinvögeln festgestellt. Der Umkehrzug ist als Phänomen von kleinräumigeren Zugkorrekturen, die alle Zugvögel zum Beispiel bei Windverdriftungen oder Kälteeinbrüchen während des Heimzugs zeigen, deutlich zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe für das Auftreten des Umkehrzugs sind nicht erschöpfend erforscht, doch werden meteorologische Einflüsse sowie regionale [[Erdmagnetfeld|Magnetfeldanomalien]] für die wahrscheinlichsten Auslöser dieser Missleitung gehalten. Besonders bei Südostziehern, wie zum Beispiel dem [[Zwergschnäpper]] (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula parva&amp;#039;&amp;#039;) oder dem [[Karmingimpel (Art)|Karmingimpel]] (&amp;#039;&amp;#039;Carpodacus erythrinus&amp;#039;&amp;#039;), sind Umkehrzugbewegungen meistens mit starken und lange anhaltenden Winden aus der Zugrichtung assoziiert. Auch das regelmäßige Auftreten des in Mittelsibirien brütenden [[Goldhähnchen-Laubsänger|Goldhähnchen-Laubsängers]] (&amp;#039;&amp;#039;Phylloscopus proregulus&amp;#039;&amp;#039;) in Westeuropa und Südengland ist auf das Phänomen des Umkehrzuges zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist auch, wie groß der Anteil der Vögel ist, die sich umorientieren können, beziehungsweise jener, die sich auf Grund ihrer falschen Zugrichtung totwandern. Individuen, denen es gelingt, im &amp;#039;&amp;#039;falschen&amp;#039;&amp;#039; Winterquartier zu überleben, ziehen in der nächsten Zugsaison meistens in die korrekte Richtung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Peter Berthold]]: &amp;#039;&amp;#039;Vogelzug. Eine aktuelle Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt. 6. Aufl. 2008. S. 88ff, 125 und 193. ISBN 978-3-534-20267-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelzug]]&lt;/div&gt;</summary>
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