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	<title>Umbu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Umbu&amp;diff=296853&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-43035-67: /* Nutzung */</title>
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		<updated>2025-12-27T15:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Umbu&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Spondias tuberosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Manoel Arruda da Cámara|Arruda]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Spondias&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Sumachgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anacardiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Seifenbaumartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sapindales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Vista do pé de Umbú - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umbu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Frucht der [[Baum]]art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spondias tuberosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder des Umbuzeiros (Umbu-Baums), einer [[Pflanzenart]] aus der Gattung der Mombinpflaumen (&amp;#039;&amp;#039;[[Spondias]]&amp;#039;&amp;#039;) in der Familie der [[Sumachgewächse]] (Anacardiaceae). Es ist eine ausschließlich in [[Brasilien]] verbreitete Art.&amp;lt;ref&amp;gt;D. E. Prado, P. E. Gibbs: &amp;#039;&amp;#039;Patterns of Species Distributions in the Dry Seasonal Forests of South America.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ann. Missouri Bot. Gard.&amp;#039;&amp;#039; Band 80, Nr. 4, 1993, S.&amp;amp;nbsp;902, [[doi:10.2307/2399937]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Umbu“ hat seinen Ursprung in dem Ausdruck „&amp;#039;&amp;#039;y-mb-u&amp;#039;&amp;#039;“ der [[Tupí-Sprachen|Tupí-Sprache]], was so viel bedeutet wie &amp;#039;&amp;#039;der Baum, der Wasser gibt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;L. S. Barreto, M. S. de Castro: &amp;#039;&amp;#039;Boas práticas de manejo para o extrativismo sustentável do umbu.&amp;#039;&amp;#039; Embrapa Recursos Genéticos e Biotecnologia, Brasília 2010, ISBN 978-85-87697-64-6, [https://www.ispn.org.br/index.php?s=umbu&amp;amp;cat=-41&amp;amp;searchbutton=Buscar online] (PDF), bei ISPN - Instituto Sociedade, População e Natureza, abgerufen am 30. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]] des Baumes weisen als xeromorphe Anpassung Wurzelknollen auf, die als Speicherorgane für Wasser, [[Kohlenhydrate]] und [[Mineralstoff]]e dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Epstein: &amp;#039;&amp;#039;A riqueza do umbuzeiro.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rev. Bahia Agríc.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Nr. 3, 1998, S.&amp;amp;nbsp;31–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Anpassung ist essentiell für den oft laubabwerfenden Baum, um die Trockenzeit zu überdauern. Der stark verzweigte Baum, mit ausladender Krone, ist bis zu 8–10 Meter groß und hat einen kurzen, gedrungenen Stamm mit etwa 40–60 Zentimeter Durchmesser. Die [[Borke]] ist relativ glatt und gräulich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gestielten und unpaarig gefiederten Laubblätter sind bis 17 Zentimeter lang, mit einem bis 5 Zentimeter langen Blattstiel. Die fast sitzenden, 3–9 meist ganzrandigen bis gesägten, leicht ledrigen [[Blättchen]] sind 5–6,5 Zentimeter lang und 2,5–3,5 Zentimeter breit. Sie sind unterseits heller und eiförmig bis elliptisch oder verkehrt-eiförmig. Die Spitze ist abgerundet oder stumpf bis ausgerandet oder bespitzt sowie spitz bis zugespitzt. Die [[Nervatur]] ist gefiedert mit hellerer und unterseits erhabener Mittelader. Die Blättchen sind öfters eingefaltet und der Blattrand kann kurz bewimpert oder verdickt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Spondias tuberosa&amp;#039;&amp;#039; ist zwittrig und [[Dichogamie|protandrisch]] und manchmal [[Subdiözie|andromonözisch]], also männliche und zwittrige Blüten sind auf einem Individuum zu finden. Die behaarten Blütenstände sind endständig und [[Rispe|rispig]]. Die kleinen, fünfzähligen und gestielten Blüten sind weiß und mit doppelter [[Blütenhülle]]. Es sind an der Rispenspindel und an den Seitenachsen jeweils kleine [[Tragblatt|Deckblätter]] vorhanden. Der Kelch ist sehr klein mit 5 Zipfeln. Die 5 weißen, eiförmigen bis lanzettlichen Petalen sind ausladend bis zurückgelegt. Die 8–10 [[Staubblatt|Staubblätter]] besitzen weißliche Staubfäden. Es ist ein kleiner, gelblicher [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden. Der [[Fruchtknoten]] ist oberständig, mit mehreren kegelförmigen [[Griffel (Botanik)|Griffeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinen, rundlichen bis ellipsoiden, meist einsamigen [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] sind gelb-grün gefärbt, besitzen eine ledrige, meist glatte bis leicht noppige Haut und haben einen süß-säuerlichen Geschmack. Sie sind 3–4 Zentimeter groß, mit einem fleischigen, gelatinösen [[Mesokarp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Umbu ist ein [[Endemit]] aus dem semiariden Nordosten [[Brasilien]]s, präsent in den Staaten [[Piauí]], [[Ceará]], [[Rio Grande do Norte]], [[Paraíba]], [[Pernambuco]], [[Alagoas]], [[Sergipe]], [[Bahia]] und im Norden von [[Minas Gerais]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. L. S. de Lima: &amp;#039;&amp;#039;Plantas forrageiras das Caatingas usos e potencialidades.&amp;#039;&amp;#039; EMBRAPA-CPATSA: Programa Plantas do Nordeste; Londres: Royal Botanic Gardens. Petrolina 1996, {{OCLC|492249127}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Imbu-Frucht kann frisch verzehrt oder zu Marmeladen und anderen gesüßten Konfitüren wie Fruchtkäse verarbeitet werden. Die Früchte werden sowohl roh als auch gekocht verwendet. Die Frucht wird so lange gekocht, bis sich Schale und Fruchtfleisch voneinander trennen. Danach wird die Flüssigkeit abgegossen, mit Zucker vermischt und weitere zwei Stunden gekocht. Sobald das Fruchtfleisch zu einer glänzenden Gelatine (geléia genannt) eingekocht ist, behält es einen leicht herben Geschmack. Neben der dicken Paste, die durch diesen langen, langsamen Kochprozess entsteht, dient die Imbu-Frucht als Grundlage für Fruchtsaft, Vinagre (den Saft aus überreifen Früchten) und Marmelade (die durch das Pressen von Schichten getrockneter Imbu-Paste hergestellt wird). Eine weitere Delikatesse ist die Kompott-Art, bei der die Frucht und Zucker direkt in Gläsern miteinander vermischt werden. Das frische Fruchtfleisch oder, wenn die frischen Früchte nicht in Saison sind, der Vinagre wird mit Milch und Zucker gemischt, um Umbuzada herzustellen – ein reichhaltiges Getränk, das oft eine vollständige Mahlzeit ersetzt. Die Frucht eignet sich ideal zum Mischen mit Stachelbeeren oder Pflaumen und wird in Fruchtsäften, Marmeladen und Sorbets verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich ist das leichte und weiche Holz des Imbu-Baumes vielseitig einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbu Blüte.jpeg|Blüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbu fruto aberto e fechado em fundo preto (versão cortada).jpg|Umbu-Frucht&lt;br /&gt;
Datei:Dreijaehrige Spondias tuberosa.jpg|Dreijährige Bäumchen mit Wurzelknollen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. Mitchell, D. C. Daly: &amp;#039;&amp;#039;A revision of Spondias L. (Anacardiaceae) in the Neotropics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PhytoKeys.&amp;#039;&amp;#039; 55, 2015, S. 1–92, auf S. 54–57, fig. 2, 15, 16, [[doi:10.3897/phytokeys.55.8489]], [https://www.researchgate.net/publication/281340520 online] auf researchgate.net.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spondias tuberosa|Umbu (&amp;#039;&amp;#039;Spondias tuberosa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [{{GRIN|ID=35339|WissName=Spondias tuberosa|Linktext=nein}} Eintrag bei GRIN Taxonomy for Plants] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Spondias+tuberosa &amp;#039;&amp;#039;Spondias tuberosa&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://www.virboga.de/Spondias_tuberosa.htm &amp;#039;&amp;#039;Spondias tuberosa&amp;#039;&amp;#039;] bei VIRBOGA The Virtual Botanic Garden, abgerufen am 30. April 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=50246422|WissName=Spondias tuberosa|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotisches Steinobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sumachgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-43035-67</name></author>
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