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	<title>Umbau des Emschersystems - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Umbau_des_Emschersystems&amp;diff=689260&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-03T05:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sanierung-Ruepingsbach.jpg|mini|Sanierung des [[Rüpingsbach]]s: als erstes werden die Betoneinfassungen aufgebrochen]]&lt;br /&gt;
Der ökologische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umbau des Emschersystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestand aus dem Aufbau eines zentralen Abwasserklärsystems im [[Ruhrgebiet]], dem Bau von unterirdischen Abwasserkanälen und der [[Renaturierung]] der [[Emscher]] und ihrer Nebenflüsse. Er begann 1992 und wurde Anfang September 2022 mit dem Pflanzen einer Weinrebe am [[Emscher-Durchlass|&amp;#039;&amp;#039;Wasserkreuz&amp;#039;&amp;#039; Castrop-Rauxel]] abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.eglv.de/emscher/faszination-transformation/leuchtturmprojekte/castrop-rauxel-sprung-ueber-die-emscher/ Sprung über die Emscher]&amp;#039;&amp;#039; auf eglv.de, abgerufen am 6. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.eglv.de/medien/blaugruenes-leben-die-neue-emscher-ist-da/ Blaugrünes Leben: Die neue Emscher ist da]&amp;#039;&amp;#039; auf eglv.de, 1. September 2022, abgerufen am 5. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Investitionsvolumen des Projekts betrug rund 5,38 Mrd. Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emscherkanal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;WAZ: [https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/mehrere-meilensteine-fuer-den-emscherumbau-im-jahr-2018-id215830861.html &amp;#039;&amp;#039;Mehrere Meilensteine für den Emscherumbau im Jahr 2018&amp;#039;&amp;#039;], 20. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carbon Obelisk 1.jpg|mini|Die noch nicht renaturierte Emscher im Norden von Essen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzbach MündungEmscher.jpg|mini|Mündung des Schwarzbachs in die Emscher vor der Renaturierung. Deutlich zu erkennen ist, dass das Wasser der Emscher seit Inbetriebnahme der Kläranlage Dortmund-Deusen wesentlich sauberer als das der Zuflüsse ist.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanferbach Ursprung.jpg|mini|Der noch nicht renaturierte [[Lanferbach]] in Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Emscher#Geschichte|titel1=„Geschichte“ im Artikel Emscher}}&lt;br /&gt;
Die Emscher prägte als träger, [[mäander|mäandrierender]] Fluss mit dem geringen Gefälle von 122 Metern auf 109 Kilometer zwischen der Quelle in Holzwickede und der Mündung in den [[Rhein]] bei [[Duisburg]] die Landschaft des nördlichen Ruhrgebiets bis ins späte 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wittekampf:  [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Naturraum/Emscher_I Die Emscher bis zum Ende des 20. Jahrhunderts].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der lange dünn besiedelten Auenlandschaft bot sie einen Lebensraum für eine große Artenvielfalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Flussgebietsplan Emscher, Emschergenossenschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mittelalterliche Chronist [[Beurhaus (Adelsgeschlecht)|Beurhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dortmund.de/media/p/stadtarchiv/downloads_stadtarchiv/findbuecher/nichtamtliches_schriftgut/gueter_und_familien/305_Familie_Beurhaus.pdf Beurhaus auf dortmund.de/stadtarchiv] abgerufen am 6. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieb diese Landschaft folgendermaßen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=An Flüssen ist nur die Emscher vorhanden, welche in der hiesigen Gegend noch nicht stark ist […]. Doch hat dieselbe Hechte, Aale, [[Brachse|Bleier]] und andere Fische, wie auch Krebse. Man genießt daselbst eine recht gesunde Luft und hat vortrefflich klares Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alles fließt: Das Wasser der Emscher, Heimat Dortmund&amp;#039;&amp;#039;, Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.&amp;amp;nbsp;V.(2006).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erwähnten Vorflutverhältnisse gab es bei starkem Niederschlag häufig Hochwasser, das zur Überschwemmung der nahegelegenen Gebiete führte. Daher wurde bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts versucht, den natürlichen Verlauf zu regulieren. Die unmittelbaren Anwohner der Emscher leiteten ihr Abwasser bereits damals in den Fluss, allerdings waren es nur geringe Mengen, die die Selbstreinigungskräfte des Gewässers noch nicht überforderten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alles fließt&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;Alles fließt: Das Wasser der Emscher, Heimat Dortmund&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert vervielfachte sich jedoch im Zuge der [[Industrialisierung]] die Bevölkerung im Emschergebiet, so wuchs etwa Dortmund von 4500 Bewohnern zu Beginn des Jahrhunderts bis auf 66.500 im Jahr 1880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend wurden Abwässer von Bergbau und Industrie in die unbefestigte Emscher geleitet. 1879 beschloss man in Dortmund, auch alle häuslichen und gewerblichen Abwässer der Stadt in den Fluss zu leiten, obwohl er schon zu dieser Zeit von morphologischen Analysen als sensibel eingestuft wurde. Durch stark gesteigerte Nährstoffzufuhr wurden Fäulnisprozesse und vermehrtes Algenwachstum begünstigt, welche die chemische Zusammensetzung des Wassers erheblich veränderten. Zudem beeinflussten die aus den Gruben eingeleiteten Salzfrachten das natürliche Milieu negativ. Besonders das eiweißhaltige Abwasser der Brauereien verursachte schließlich das [[Umkippen]] der Emscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 verfasste eine Bürgerinitiative einen Bericht an den preußischen Landtag, der die belästigenden Umstände beschrieb:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der schöne, liebliche Emscherfluss von damals ist vollständig verschlammt und voller Morast, eine dunkle, chaotische, jauchige, stinkige Masse kriecht träge durch das Emscherbett dahin, und fortwährend aufsteigende Blasen verpesten mit ihren verderblichen Hauchen fortwährend die Luft, besonders an feste Stoffe, Koth und Dünger, Küchenabfälle, Kehricht, Schutt, Asche feuer- und explosionsgefährliche Stoffe …&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alles fließt&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Ungeachtet dessen wurden weiterhin große Mengen ungeklärter Abwässer in das natürliche Bachbett der Emscher eingeleitet. Die häufigen Überschwemmungen ganzer Stadtteile, die durch die zunehmende Versiegelung der Großstädte verschlimmert wurden, riefen vor allem in Gelsenkirchen äußerst unhygienische Verhältnisse hervor, durch die sich Krankheiten wie [[Cholera]], [[Typhus]] und [[Bakterienruhr|Ruhr]] schnell zu Epidemien entwickelten, die damals oft tödliche Folgen haben konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abwasserkanäle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Problematik zu lösen und die Lebensbedingungen der Anwohner zu verbessern, wurde ab den 1880er Jahren eine städteübergreifende Abwasserentsorgung diskutiert. Allerdings schien eine unterirdische Kanalisation unmöglich, da die Gefahr bestand, dass anhaltende [[Bergsenkung]]en durch den Bergbau das Rohrsystem immer wieder verschieben würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Abwasserkanal Emscher, Emschergenossenschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 wurde in Bochum die [[Emschergenossenschaft]] gegründet; sie war fortan für die Abwasser- und Regenwasserwirtschaft verantwortlich. 1904 wurde sie auch gesetzlich in Preußen verankert und begann alsbald mit der Begradigung und Regulierung der Emscher und ihrer Nebenläufe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abwasserkanäle&amp;quot;&amp;gt;Schumacher: &amp;quot;Abwasserkanäle – Zeitzeugen der Flussgeschichte&amp;quot;, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ingenieure entwickelten eine trapezförmige Befestigung mit Betonsohlschalen, die einfach umzusetzen und kostengünstig im Vergleich zu anderen Kanalisationen war. Durch diverse Pumpwerke konnten auch die Schwierigkeiten des geringen Gefälles überwunden und die Abwässer direkt zu den zentral angelegten Kläranlagen geleitet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emschergenossenschaft&amp;quot;&amp;gt;Emschergenossenschaft: &amp;quot;Kläranlagen&amp;quot;, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Nachteil dieses Systems war der ökologische Tod der regulierten Bachläufe, die Emscher als natürlicher Fluss existierte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Auch belästigte die starke Geruchsentwicklung durch Fäulnisprozesse und [[phenol]]haltige [[Kokerei]]abwässer besonders an Sommertagen und bei [[Inversionswetterlage]]n die Emscheranwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emschergenossenschaft&amp;quot; /&amp;gt; Die unnatürliche Gestaltung des Kanals als Betonrinne prägte das Landschaftsbild sehr negativ und die offenen Abwasserkanäle waren mit ihren steilen Hängen und den rutschigen Betonelementen eine Gefahr für Mensch und Tier.&amp;lt;ref&amp;gt;Niewerth: &amp;quot;Emschervertellekes&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings erschien diese Lösung der regionalen Abwasserentsorgung lange Zeit alternativlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem absehbaren Ende der Bergsenkungen nach Einstellung des Steinkohlebergbaus im Emschergebiet in den 1980er Jahren konnten jedoch diese Missstände angegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Klärwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaerwerk Emschermuendung.jpg|mini|Klärwerk Emschermündung]]&lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er wurde die Abwasserreinigung des 865 Quadratkilometer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emscherumbau-Technische-Daten&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eglv.de/wasserportal/emscher-umbau/der-umbau/technische-daten.html |text=Technische Daten des Emscher-Umbaus |wayback=20130901042633 |archiv-bot=2019-05-20 05:36:04 InternetArchiveBot}} auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; umfassenden Emschergebiets neu auf vier zentrale Klärwerke ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kläranlage Dortmund-Deusen]] wurde 1994 in Betrieb genommen und reinigt insbesondere die bis dahin ungeklärt in die Emscher fließenden Abwässer aus [[Dortmund]]. Sie sorgt seitdem für eine deutlich zurückgegangene Geruchsbelästigung im Bereich der noch nicht renaturierten Emscher unterhalb von Dortmund. Das Abwasser wird unter anderem durch einen ab [[Holzwickede]] parallel zur Emscher gebauten Abwasserkanal zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Klärwerk Bottrop]] wurde 1991 bis 1996 an der Stelle des früheren Flussklärwerks neu errichtet und reinigt die Abwässer des mittleren Ruhrgebiets. Seit 2018 wird auch das Wasser aus dem Emscherkanal zugeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaerwerk_Bottrop&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fh-bochum.de/fb1/af-iba/023-emscher-klaeranlage.htm |text=IBA-Projekt 023 - Kläranlage Bottrop |wayback=20071111060525 |archiv-bot=2019-05-20 05:36:04 InternetArchiveBot}} auf den Seiten der FH Bochum, abgerufen am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Klärwerk Emschermündung]] (KLEM) im Bereich der Stadtgrenzen zwischen [[Dinslaken]], [[Duisburg]] und [[Oberhausen]] wurde 1976 errichtet und klärt bei trockenem Wetter das gesamte Wasser der noch nicht renaturierten Emscher. 1995 und 2001 wurde es erweitert und modernisiert. Hier endet der Emscherkanal und führt dem Klärwerk das gesamte Abwasser des Ruhrgebietes zu. Dazu wird noch ein Pumpwerk errichtet, das das geklärte Wasser bei Hochwasser in den Rhein pumpt. Bisher wird dann das Klärwerk abgeschottet und der Fluss daran vorbeigeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei bisher genannten Klärwerke leiten das geklärte Wasser in die Emscher ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1936 errichtete [[Kläranlage Duisburg Alte Emscher]] klärt die Abwässer aus den Einzugsgebieten der 1910 und 1949 vom Flusssystem Emscher abgetrennten ehemaligen Unterläufe [[Alte Emscher]] und [[Kleine Emscher]], also vor allem aus dem Duisburger Norden und Teilen Oberhausens, und leitet das geklärte Wasser direkt in den Rhein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwasserkanal Emscher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal Emscher.svg|mini|600px|Verlauf des Abwasserkanals Emscher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emscherkanal 01.jpg|mini|Rohrvortrieb flussabwärts]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abwasserkanal Emscher (AKE)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Emscherkanal&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist das zentrale Bauprojekt zum Umbau des Emschersystems von offener zu geschlossener Abwasserableitung. Er verläuft unterirdisch parallel zum Fluss Emscher. Der 51 km lange Kanal beginnt in Dortmund nördlich der Kläranlage Dortmund-Deusen, endet in Dinslaken am [[Klärwerk Emschermündung]] und nimmt das bisher direkt durch den Fluss abgeleitete [[Abwasser]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abwasserkanal besteht aus einer Stahlbetonröhre mit einem Innendurchmesser zwischen 1,4 und 2,8 m. Abschnittsweise wurden zwei Röhren parallel verlegt, um einen größeren Gesamtquerschnitt zu erhalten, so dass die Kanallänge insgesamt über 73 km beträgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emscherkanal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.eglv.de/emscher/der-umbau/ Emschergenossenschaft: &amp;#039;&amp;#039;Der Emscher-Umbau&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde mit 1,5 ‰ Gefälle gebaut, so dass eine Fließgeschwindigkeit des Abwassers von etwa 4 km/h entsteht. Da dieses Gefälle größer als das der Oberfläche ist, werden drei unterirdische Pumpwerke in jeweils etwa 40 m tiefen runden Schächten mit 50 m Durchmesser gebaut. In Dortmund beginnt der Kanal auf einer Tiefe von etwa 8 m. Das [[Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst|Pumpwerk Gelsenkirchen]] hebt das Abwasser aus etwa 30 m Tiefe um rund 12 m an. Das Pumpwerk Bottrop fördert das Abwasser aus etwa 32 m Tiefe an die Oberfläche zum Klärwerk Bottrop. Der Emscherkanal wird auf eine Tiefe von etwa 20 m weiter in Richtung Dinslaken fortgesetzt. Kurz vor der Stadtgrenze zu Dinslaken hebt das [[Pumpwerk Oberhausen]] das Abwasser aus einer Tiefe von 40 m und leitet es zum [[Klärwerk Emschermündung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emscherkanal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baubeginn war 2011 in Bottrop; der 35 Kilometer lange Abschnitt von Dortmund über Castrop-Rauxel bis Bottrop ging ab September 2018 schrittweise mitsamt den Pumpwerken Gelsenkirchen und Bottrop in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Emscher-Kanal: Das letzte Rohr liegt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Recklinghäuser Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 31. August 2019, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzten Kanalrohre wurden im August 2019 verlegt. Das Pumpwerk Oberhausen wurde Mitte 2020 fertig, die Inbetriebnahme des Gesamtsystems erfolgte Ende 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kerstin Fröhlich |url=https://www.eglv.de/medien/ziel-erreicht-emscher-ist-jetzt-komplett-abwasserfrei/ |titel=Ziel erreicht: Emscher ist jetzt komplett abwasserfrei! |datum=2022-01-03 |sprache=de-DE |abruf=2022-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renaturierung der Emscher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emscher in Dortmund-Hörde Februar2010 023.jpg|mini|Die renaturierte Emscher in Hörde]]&lt;br /&gt;
Zur [[Bundesgartenschau]] [[Bundesgartenschau 1991|in Dortmund]] wurde 1991 bereits ein kurzer Abschnitt der Emscher entlang des [[Westfalenpark]]s renaturiert. Dieser Bereich wurde aber bis 2009 nur von wenig Wasser aus umliegenden Quellen durchflossen. Das [[Mischwasser]] aus dem noch nicht renaturierten Oberlauf wurde in einem Abwasserkanal herumgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 2009 wurde in [[Hörde]] das renaturierte, oberirdische Bett der Emscher geflutet. Nachdem die Emscher an dieser Stelle über 100 Jahre verrohrt unter der [[Hermannshütte (Hörde)|Hermannshütte]] geflossen ist, strömt nun sauberes Wasser durch ein naturnahes Flussbett parallel zum [[Phoenix-See]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Milliarden-Projekt: Das Bett der Emscher wurde geflutet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Nachrichten Dortmund.&amp;#039;&amp;#039; 18. Dezember 2009 ([https://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Das-Bett-der-Emscher-wurde-geflutet;art930,766547 ruhrnachrichten.de]), abgerufen am 10. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 war der Emscherhauptlauf von der Quelle in Holzwickede bis Deusen auf 23 Kilometern Länge renaturiert. Der weitere Flusslauf soll in Teilen ebenfalls renaturiert werden.&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2012 wurde bei [[Henrichenburg|Castrop-Rauxel-Henrichenburg]] der neue [[Emscher-Durchlass]] unter dem Rhein-Herne-Kanal errichtet, der mit einem größeren Querschnitt bereits auf die Aufnahme eines naturnahen Flusslaufs vorbereitet ist. Gleichzeitig entstand in diesem Bereich ein Natur-Erlebnis-Park. Als Wahrzeichen und neue Landmarke der Region errichtete die Emschergenossenschaft für 10&amp;amp;nbsp;Mio. Euro eine weit geschwungene 412 Meter lange [[Zügelgurtbrücke]] über Kanal und Emscher. Als &amp;#039;&amp;#039;Sprung über die Emscher&amp;#039;&amp;#039; soll die Brücke den Strukturwandel im Emscher-Gebiet symbolisieren und in zweiter Linie die Parkanlagen an die östlich gelegenen Wohngebiete anbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.westfalenspiegel.de/sprung-ueber-die-emscher/ |titel=Sprung über die Emscher |werk=westfalenspiegel.de |hrsg= |datum=2021-04-08 |abruf=2023-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Handlungskonzepts &amp;#039;&amp;#039;Emscherland 2020&amp;#039;&amp;#039; fand auch eine ökologische Umgestaltung des Unterlaufs statt, der seit Fertigstellung des Emscherkanals von Abwasser befreit ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Integriertes Handlungskonzept (IHK) &amp;#039;&amp;#039;Emscherland 2020&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.emscherland2020.de/fileadmin/user_upload/IHK%20Emscherland%202020_.pdf emscherland2020.de] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon aufgrund der Vorflutverhältnisse konnte er aber nicht wieder völlig natürlich mit [[Mäander]]n und [[Flussaue|Auen]] gestaltet werden, sondern musste eingedeicht bleiben. Durch Aufweitung der Deiche und auenähnliche Regenrückhaltebecken sollte jedoch die Fließgeschwindigkeit verringert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emscherkanal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jahrzehntelang erbaute Projekt wurde im November 2022 mit Verlegung der Emschermündung nach [[Voerde (Niederrhein)]] abgeschlossen. Hierdurch ist nicht nur ein [[Flussdelta]] entstanden, auch die [[Fischwanderung]] wird ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-51641.html Renaturierung der Emscher: Neue Mündung in den Rhein geflutet]&amp;#039;&amp;#039; auf [[tagesschau.de]], 9. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbau der Nebenflüsse ==&lt;br /&gt;
Im Umbau des Emschersystems ist neben der Umgestaltung des 85 Kilometer langen Flusslaufs auch die Renaturierung der Nebenflüsse mit einer Gesamtlänge von über 240 Kilometern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emscherumbau-Stand&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eglv.de/wasserportal/emscher-umbau/der-umbau/umbaustand.html |text=Stand des Emscher-Umbaus |wayback=20100423155644 |archiv-bot=2019-05-20 05:36:04 InternetArchiveBot}} auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; enthalten, die überwiegend ebenfalls als offene Schmutzwasserläufe ausgebaut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Renaturierung der Emscher in einem Abschnitt müssen alle einmündenden Nebengewässer von Schmutzwasser befreit werden. Dazu werden zunächst Regenrückhaltebecken und in den Abwasserkanal Emscher (AKE) mündende Abwasserkanäle parallel zu den Bächen gebaut. Um die neuen Abwasserkanäle zu entlasten, wurden Maßnahmen gestartet, welche die Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation verringern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eglv.de/flussgebietsmanagement/ &amp;#039;&amp;#039;Umgang mit Regenwasser&amp;#039;&amp;#039;] auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 5. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo die Bäche heute als unterirdische Abwasserkanäle durch Siedlungsgebiet geführt werden, ist in der Regel kein Platz für eine naturnahe Gestaltung des Bachlaufs. Der Bach wird dort nach Möglichkeit als Stadtgewässer an die Oberfläche geholt. Teilweise ist aber nur der Bau eines unterirdischen Reinwasserlaufs möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projekts werden auch kleinere Bäche oder Oberläufe, die nie als Schmutzwasserlauf ausgebaut waren, wieder naturnäher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fertig renaturierte Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Läppkes Mühlenbach]] in Essen wurde zwischen 1989 und 1991 als Pilotprojekt renaturiert. Noch nicht umgestaltet ist jedoch der letzte Kilometer des Unterlaufs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kurze Unterlauf des [[Ahbach (Kabeisemannsbach)|Ahbachs]] in Bochum wurde 2009 renaturiert. In Dortmund sind mit [[Hörder Bach]], [[Schondelle]], [[Rüpingsbach]] und [[Roßbach (Emscher)|Roßbach]] alle Nebenflüsse oberhalb der Kläranlage Dortmund-Deusen von Abwasser befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau des [[Deininghauser Bach]]s in [[Castrop-Rauxel]] wurde bereits 1992 als Pilotprojekt im Rahmen der IBA Emscherpark begonnen und im Bereich des Oberlaufs 1996 vollendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mai-nrw.org/Deinighauser-Bach.28.0.html |text=Deininghauser Bach |wayback=20150621100937 |archiv-bot=2019-05-20 05:36:04 InternetArchiveBot}} auf den Seiten des &amp;#039;&amp;#039;M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 11. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Abwasserkanal 2005 auf gesamter Länge fertiggestellt werden konnte, lief die Offenlegung des Unterlaufs als Stadtgewässer im Wohngebiet noch bis Frühjahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Renaturierung der [[Boye (Fluss)|Boye]]-Nebengewässer wie dem [[Hahnenbach (Boye)|Hahnenbach]] und dem [[Vorthbach]] ist abgeschlossen. Der Abwasserkanal der Boye mündet nicht in den AKE, sondern direkt in das Klärwerk Bottrop.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eglv.de/medien/bottrop-pumpwerk-boye-wird-an-neues-emscher-system-angepasst/ Pressemitteilung der Emschergenossenschaft vom 27. Februar 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1996 hat in Bochum die Renaturierung des [[Dorneburger Bach]]s begonnen und ist vom Oberlauf bis [[Herne-Wanne]] bereits abgeschlossen. Das Umfeld in Wanne wird seit 2019 durch den Neubau von fünf Brücken aufgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-eickel/auf-fuenf-bruecken-ueber-den-dorneburger-bach-id214764701.html WAZ: &amp;#039;&amp;#039;Auf fünf Brücken über den Dorneburger Bach&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Recklinghausen]] wurde von 2005 bis 2019 der [[Hellbach (Emscher)|Hellbach]] mit seinem Nebenlauf [[Breuskes Mühlenbach]] renaturiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eglv.de/medien/grosses-finale-mit-buergerfest-abschluss-des-hellbach-umbaus/ Pressemitteilung der Emschergenossenschaft vom 30. September 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abwasserkanal parallel zum Bochumer [[Marbach (Hüller Bach)|Marbach]] ist fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufende Umbaumaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Der Umbau des [[Nettebach]]s in Dortmund fand von 2010 bis 2019 statt; Umfeldmaßnahmen laufen derzeit (2019) noch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/bald-ist-der-nettebach-ein-sauberes-gewaesser-und-die-bodelschwingher-strasse-wieder-frei-1431840.html RN: &amp;#039;&amp;#039;Bald ist der Nettebach ein sauberes Gewässer&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Ende 2011 bis 2014 wurde unter der Innenstadt von Wattenscheid ein Reinwasserkanal parallel zum [[Wattenscheider Bach]] vorgetrieben; dieser wird bis 2021 auf Gelsenkirchener Gebiet verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/die-letzten-luecken-im-kanalnetz-schliessen-sich-allmaehlich-id227118925.html WAZ: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Lücken im Kanalnetz schließen sich allmählich&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Anfang 2017 läuft der Umbau der [[Berne (Emscher)|Berne]] im oberirdischen Verlauf ab der Grillostraße in Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/essen/nord/berne-naturnaher-umbau-nimmt-weitere-formen-an-id209782269.html Berne naturnaher Umbau nimmt weitere Formen an], Pressemeldung in der WAZ vom 1. März 2013, abgerufen am 1. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgestaltung weiterer Gewässer ==&lt;br /&gt;
Im Projekt &amp;#039;&amp;#039;Umbau des Emschersystems&amp;#039;&amp;#039; wurden auch die [[Alte Emscher]] und [[Kleine Emscher]] mit ihren Zuflüssen entsprechend umgestaltet. Das Einzugsgebiet dieser ehemaligen Unterläufe schließt sich südwestlich an das der Emscher an, sie entwässern über Pumpwerke direkt in den Rhein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/emscher-landschaftspark/projektdatenbank.html?request_file=elp2010/127010100000029557.php Umbau / Grünzug Kleine Emscher] in der Projektdatenbank &amp;#039;&amp;#039;Emscher Landschaftspark&amp;#039;&amp;#039; des Regionalverbands Ruhr, abgerufen am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz engem inhaltlichen Zusammenhang wird die in den Jahren 1986 bis 2011 erfolgte Umgestaltung des nordöstlich anschließenden Einzugsgebiets der in die Lippe entwässernden [[Seseke]] nicht zum Projekt &amp;#039;&amp;#039;Umbau des Emschersystems&amp;#039;&amp;#039; gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eglv.de/wasserportal/lippe-umgestaltung/seseke/daten-und-fakten.html |text=Die Seseke – Daten und Fakten |wayback=20120828170155 |archiv-bot=2019-05-20 05:36:04 InternetArchiveBot}} auf den Seiten des Lippeverbands, abgerufen am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen um das Projekt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walkway and Tower50497.jpg|mini|Walkway and Tower, Henrichenburg]]&lt;br /&gt;
Erste Maßnahmen zum ökologischen Umbau des Emscherumfeldes ergriff die [[IBA Emscherpark]] mit dem [[Emscher Landschaftspark]] sowie Radwegen wie dem [[Emscher-Weg]] und dem [[Emscher Park Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emscherumbau ist zentrales Thema der [[Route der Industriekultur – Auf dem Weg zur blauen Emscher]] (Themenroute 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der an der Quelle der Emscher liegende [[Emscherquellhof]] wurde 2005 von der Emschergenossenschaft grundsaniert und wird für Ausstellungen und als Tagungs- und Bildungszentrum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres [[Ruhr.2010]] wurde mit der [[Emscherkunst.2010]] auf die bespielte [[Emscherinsel]] und den aktuellen Umbau des Emschersystems aufmerksam gemacht. Die Veranstaltungsreihe wurde 2013 und 2016 fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.emscherkunst.de/ Emscherkunst]&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gingen einige Installationen in den [[Emscherkunstweg]] über, so etwa der Aussichtsturm von [[Tadashi Kawamata]] am Wasserkreuz in [[Henrichenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.emscherkunst.de/kunstwerk/walkway-and-tower/ Tadashi Kawamata: &amp;#039;&amp;#039;Walkway and Tower&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Der aufwendige Unterhalt des Emschersystems gehört zu den [[Ewigkeitslasten]] des Ruhrbergbaus. Die Renaturierung des Flusslaufs darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Ausfall der Pumpwerke kurzfristig zu großflächigen Überschwemmungen mit Abwasser führen würde, da bedingt durch die Bergsenkungen im Emschergebiet vielerorts kein natürliches Gefälle mehr besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
Norbert Stratemeier, Leiter des Geschäftsbereichs Planung und Bau bei der Emschergenossenschaft, wurde für das Projektteam des Emscher-Umbaus 2019 mit dem [[Roland Gutsch Project Management Award]] der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement ausgezeichnet. „Ausgezeichnet wird heute das professionelle Management dieses Projekts. Solche Mammutprojekte der öffentlichen Hand bekommen nicht oft solche Preise. Da haben die Verantwortlichen beim Emscher-Umbau offenbar alles richtig gemacht“, sagte der Laudator [[Armin Laschet]], Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gpm-ipma.de/fileadmin/user_upload/Presse/pi_verleihung-roland-gutsch-award-2019.pdf Roland Gutsch Project Management Award 2019: Projektteam des Emscher-Umbaus ausgezeichnet.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Naturraum/Emscher_II Emscher-Umbau und Abwasserkanal Emscher] (Artikel auf [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe|lwl.org]])&lt;br /&gt;
* [https://www.daub-ita.de/projektdatenbank/deutschland/abwasserkanal-emscher/ Abwasserkanal Emscher] (Artikel auf [[Deutscher Ausschuss für unterirdisches Bauen|daub-ita.de]])&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kZfrUtK-cP0 Video zur Inbetriebnahme des 2. Abschnitts 2018]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=l9U27fEFPQU Die Emscher in Oberhausen - vor dem Umbau 2017 - Teil 1]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=yshDxKb46Ng Die Emscher in Oberhausen - vor dem Umbau 2017 - Teil 2]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=V6oP1_zGuxE Die Emscher in Oberhausen - vor dem Umbau 2017 - Teil 3]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=WvYNSnZMyII Die Emscher in Oberhausen - vor dem Umbau 2017 - Teil 4]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=wQdCjGEhOGs Emscher-Umbau Teil 1 - Emschermündung 2020 - untere Sohlgleite wird erstellt]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=jF7hWT9WKW8 Emscher-Umbau Teil 2 - Pumpwerk Gelsenkirchen - Tag der offenen Tür 2018]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=yjDSmVRE57o Emscher-Umbau Teil 3 - Verlegung des Rechteckkanals in Oberhausen Holten]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=2WalJVeZndo Emscher-Umbau Teil 4 - Die neue Mündung 2014-2022]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Rw_wVed4jG4 Emscher-Umbau Teil 5 - Baustelle Emschermündung Mitte August 2022]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=FgDT5Jj0IFk Emscher-Umbau Teil 6 - Kanalverlegung (AKE) vom Pumpwerk Oberhausen zum Klärwerk Emschermündung (KLEM)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=n9mRp809Nh0 Emscher-Umbau Teil 7 - Emschermündung am 15. Januar 2023 - erstes Hochwasser]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=D5x-ZC6KL6A Emscher-Umbau Teil 8 - Das Pumpwerk Oberhausen]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=q73DfsVcwgg Emscher-Umbau Teil 9 - Das Klärwerk Emschermündung (KLEM)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=WsAA_vw10ZY Emscher-Umbau Teil 10 - Tag der lebendigen Emscher - Die neue Emschermündung am 18. Juni 2023]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=1A-IeRv7ixY Emscher-Umbau Teil 11 - 23. Juni 2023 - der Deich vor der Mündung droht zu brechen]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=hp9nH5YqmFI Emscher-Umbau Teil 12 - Baufortschritt am Holtener Bruch / Holtener Feld - Stand: September 2023]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Emscher)|!Umbau des Emschersystems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abwasserbehandlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flussbaumaßnahme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaturierungsökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt- und Naturschutz (Ruhrgebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 2020er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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