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	<title>Uluru-Mythos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:42:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uluru-Mythos&amp;diff=1422200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alnilam: Änderungen von 87.253.240.61 (Diskussion) auf die letzte Version von Ankermast zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-02-20T09:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/87.253.240.61&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/87.253.240.61&quot;&gt;87.253.240.61&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:87.253.240.61&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:87.253.240.61 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Ankermast&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Ankermast (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ankermast&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Mala-Uluru.JPG|mini|Metallener Hinweis auf den [[Stämme der Aborigines|Stamm]] der Mala am Uluṟu]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Liru.JPG|mini|Metallener Hinweis auf den Liru-[[Stämme der Aborigines|Stamm]] am Uluṟu]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uluṟu-Mythos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Mythos der [[Traumzeit]] der [[Aborigines]]. Er verknüpft den [[Heiliger Berg|Heiligen Berg]] der australischen Ureinwohner mit Elementen einer [[Schöpfung]]sgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Felsen gab es zu Beginn der Traumzeit in den Vorstellungen der Aborigines nicht in der heutigen Form. Die Traumzeitgeschichten sind teilweise mehrere zehntausende Jahre alt. Der [[Uluṟu]]felsen wird in zwei mythische Hälften geteilt, in die Sonnenaufgangsseite (Djindalagul) und in die Sonnenuntergangsseite (Wumbuluru). Der Mythos erklärt die Form und Bildung des Uluṟu, insbesondere der Mutitjilda-Schlucht, in der mit der [[Regenbogenschlange]] &amp;#039;&amp;#039;Wanambi&amp;#039;&amp;#039; die bedeutendste Traumzeitfigur der Aborigines wohnt. Andere Geschichten erzählen zum Beispiel vom Kampf der &amp;#039;&amp;#039;Liru&amp;#039;&amp;#039; (Giftschlangen-Menschen) und der &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; (Teppichschlangen-Menschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Traumzeitgeschichten ==&lt;br /&gt;
=== Wiya Kutjara (Die zwei Jungen) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jungen spielten nach einem Regen im Schlamm und bauten aus dem Schlamm Uluṟu. Danach reisten sie zu den [[Musgrave Ranges]] im Süden, wo sie in Wiputa ein [[Bergkänguru]] erlegten und aßen. Ihre nächste Reisestation war &amp;#039;&amp;#039;Atila&amp;#039;&amp;#039; ([[Mount Conner]]), wo ihre Körper in Form von Felsen bis heute erhalten geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mala ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land des heutigen Uluṟu war damals flach; es gab das Uluṟu-Wasserloch und die Mututjilda-Quelle an der die Wanambi-Menschen lebten. Auf der Sonnenseite wohnten die &amp;#039;&amp;#039;Mala&amp;#039;&amp;#039;, die [[Hasenkänguru]]-Menschen, und auf der Schattenseite die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039;, die Teppichschlangen-Menschen, in Harmonie und Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne lebten die &amp;#039;&amp;#039;Windulka&amp;#039;&amp;#039;, die [[Mulga]]samen-Menschen. Sie beabsichtigten mit ihren jungen Menschen eine [[Initiation]]s-Zeremonie durchzuführen und luden ihre Nachbarn durch &amp;#039;&amp;#039;Panpanpanala&amp;#039;&amp;#039;, den Glockenvogel ein, der zu beiden Stämmen flog. Die &amp;#039;&amp;#039;Mala&amp;#039;&amp;#039; sagten ab, da sie selbst Initiationen durchführen wollten. Die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; nahmen gerne an und reisten an. Sie kamen bis ans Uluṟu-Wasserloch, um dort zu nächtigen. Dort begegneten sie den &amp;#039;&amp;#039;Schläfrigen Echsenfrauen&amp;#039;&amp;#039;, den sogenannten Sleepy-Lizard-Women (Lizard = blauzüngige [[Tannenzapfenechse]]). Sie verliebten sich in sie und reisten nicht weiter. Sie ließen sich stattdessen an der Quelle nieder. Die Mulgasamen-Leute warteten auf die &amp;#039;&amp;#039;Mala&amp;#039;&amp;#039; und auf die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; und schickten den Glockenvogel los, der sich erkundigten sollte, warum sie nicht zu ihrer Veranstaltung kommen. Die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; sagten, dass sie nunmehr siedeln wollten und die &amp;#039;&amp;#039;Mala&amp;#039;&amp;#039; betonten, dass sie ihre eigenen Zeremonien der Initiation vorbereiten. Die Mulgasamen-Leute waren verärgert und wollten beide bestrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mulgasamen-Leute erschufen zur Bestrafung der beiden Stämme einen teuflischen [[Dingo]] und es entstand ein &amp;#039;&amp;#039;Kulpunya&amp;#039;&amp;#039;, ein Hund mit riesigen Zähnen und ohne Haare, der bösartiger als ein Krokodil war. Der Teufelshund erreichte den Uluṟu als alle Mittagsschlaf hielten, und er tötete viele der &amp;#039;&amp;#039;Mala&amp;#039;&amp;#039;, obwohl &amp;#039;&amp;#039;Lorin&amp;#039;&amp;#039;, die Eisvogelfrau, die wachgeblieben war, sie warnte. Die Überlebenden vertrieb er vom Uluṟu und ihr Symbol &amp;#039;&amp;#039;Kedrun&amp;#039;&amp;#039;, der Adlerjunge, wurde zum Symbol der Sterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kunia ===&lt;br /&gt;
Die Mulgasamen-Männer wollten auch die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; bestrafen und beauftragten &amp;#039;&amp;#039;Liru&amp;#039;&amp;#039;, die Giftschlangen-Menschen und weitere Kämpfer, die am [[Kata Tjuṯa]] lebten. Unter dem Anführer &amp;#039;&amp;#039;Kulikitjiri&amp;#039;&amp;#039; kämpften sie gegen die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039;, die von &amp;#039;&amp;#039;Ungata&amp;#039;&amp;#039; angeführt wurden. Auf dem Schlachthöhepunkt gebar &amp;#039;&amp;#039;Bulari Minma&amp;#039;&amp;#039; in einer Höhle ein Kind. &amp;#039;&amp;#039;Kulikitjeri&amp;#039;&amp;#039; wurde im Kampf schwer verletzt und &amp;#039;&amp;#039;Ungata&amp;#039;&amp;#039; durch den Speer von &amp;#039;&amp;#039;Kulikitjeri&amp;#039;&amp;#039; ebenso. &amp;#039;&amp;#039;Kulikitjeri&amp;#039;&amp;#039; starb, und die &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; zogen sich gen Osten zurück. &amp;#039;&amp;#039;Ingridi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ungatas&amp;#039;&amp;#039; Mutter, spuckte die mythische Substanz &amp;#039;&amp;#039;Arukwita&amp;#039;&amp;#039; auf ihre Waffe, einen Grabstock, der unsichtbar wurde. Mit dieser Waffe schlug sie &amp;#039;&amp;#039;Ungata&amp;#039;&amp;#039; die Nase ab, daraufhin starb auch er. Dieser Tod gab den &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; Mut, und sie kamen zurück, um weiter zu kämpfen. Einer der &amp;#039;&amp;#039;Liru&amp;#039;&amp;#039;-Männer legte im Dorf der Sleepy-Lizard-Frauen Feuer, und der Kampf fand ein Ende. Der Tod ihres Anführers ging den &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; so zu Herzen, dass sie sich in den Tod sangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Geschehnis, der Kampf, die Selbstmorde und das Feuer verursachte im Erdinnern eine derart massive Bewegung, dass sie sich mit der Asche des Lagers verband und den Uluṟu hervorhob. Damit ist der Geist der &amp;#039;&amp;#039;Mala&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; zu Stein geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tjati ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Uluru erosion.jpg|mini|Spuren von Tjati]]&lt;br /&gt;
In einer anderen Geschichte reist &amp;#039;&amp;#039;Tjati&amp;#039;&amp;#039;, eine rote Echse, in der Zeit der Entstehung zum Uluṟu und wirft seinen Wurfstock, der an der Nordseite Uluṟus stecken blieb. Als &amp;#039;&amp;#039;Tjati&amp;#039;&amp;#039; versuchte, seinen Wurfstock wiederzuerlangen, hinterließ er eine Reihe von Löchern. &amp;#039;&amp;#039;Tjati&amp;#039;&amp;#039; konnte seine Waffe nicht erreichen und starb. Seine Überreste sind die großen Felsen am Fuße der Löcher. &amp;#039;&amp;#039;Tjati&amp;#039;&amp;#039; ist der Name der roten Echse in Yakuntjatjara; in [[Pitjantjatjara]] heißt er &amp;#039;&amp;#039;Lingka&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Emu-Mahl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glockenvogel-Brüder pirschten sich an einen Emu heran, doch das aufgescheuchte Tier lief nordwärts zum Uluṟu. Zwei blauzüngige Echsenmänner, &amp;#039;&amp;#039;Mita&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lungkata&amp;#039;&amp;#039;, töteten es und zerlegten es mit einer Steinaxt. Große Fleischstücke von ihm finden sich auf der Südostseite des Uluṟu als Bruchstücke von Sandsteinplatten.&lt;br /&gt;
Als die Glockenvogel-Brüder ankamen, reichten die Echsen ihnen nur ein kleines Stückchen des Emus und behaupteten, mehr sei nicht da. Aus Rache setzten die Glockenvogel-Brüder den Unterstand der Echsen in Brand. Die Männer versuchten zu entkommen, indem sie die Felswand hinaufkletterten, aber stürzten ab und verbrannten. Die graue Flechte an der Felswand ist der Rauch des Feuers, und die Echsenmänner sind zwei halb im Boden liegende Felsbrocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung am Uluṟu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mystische Zyklus ist nach den Aborigines im Gestein des Uluṟu – für sie erkennbar – eingeprägt. In der Mutijilda-Schlucht sind die Merkmale des Kampfes von &amp;#039;&amp;#039;Liru&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kunia&amp;#039;&amp;#039; topographisch ausgebildet. An den Felsenlöchern hoch oben am Uluṟu verblutete &amp;#039;&amp;#039;Ungata&amp;#039;&amp;#039;. Das Regenwasser, das die Wasserlöcher füllt und durch die Schlucht fließt, ist &amp;#039;&amp;#039;Ungatas&amp;#039;&amp;#039; Blut. Am Felshang sind Stellen besonders stark durch [[Hämatit]] rot gefärbt. Dieses Rot benutzte &amp;#039;&amp;#039;Ingridi&amp;#039;&amp;#039;, um ihren Körper als Zeichen ihrer Trauer zu bemalen. Die weißen Flecken werden als die mythische Substanz &amp;#039;&amp;#039;Arukwita&amp;#039;&amp;#039; gedeutet, die &amp;#039;&amp;#039;Ingridis&amp;#039;&amp;#039; Waffe unsichtbar machte. Die abgespaltene Nase liegt als Felsen in der Schlucht. Auf der östlichen Seite stellen drei Spalten die Wunden dar, die &amp;#039;&amp;#039;Ungata&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Kulikitjeri&amp;#039;&amp;#039; zufügte. Eine Höhle in der Nähe bildet den Schoß der Bulari Minma (Minma = Mutter), die hier niederkam und das Kind liegt in Form eines Felsen vor der Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Traumzeit-Geschichten um Uluṟu wurden von drei Wissenschaftlern aufgeschrieben. C. P. Mountford und W. E. Harney geben detailreichere Beschreibungen, wobei ihnen wohl einige Fehler unterlaufen sein sollen. [[Theodore George Henry Strehlow]], Anthropologe deutscher Abstammung aus [[Hermannsburg (Australien)|Hermannsburg]], konnte wohl korrektere Beschreibungen anfertigen, da er selber mit den [[Arrernte]] aufgewachsen war, ließ aber etliches aus, wohl weil die Informationen nach dem Gesetz der Aborigines nur für einen bestimmten Personenkreis – zum Beispiel initiierten Männern – zugänglich sein durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Mala, die auf der Sonnenseite lebten, hat Bezüge zur Bibel in der Vertreibung aus dem Paradies. Die Kämpfe fanden alle auf der Schattenseite des Uluṟu statt. Die Mala, die sorgenfrei auf der Sonnenseite lebten, wurden aus dem Paradies vertrieben und ihnen wurde der teuflische Hund, der Kulpunya, gesandt, der das Böse in der Welt verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parallelen zum [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieg]] in der griechischen Mythologie sind erkennbar. Der Kampf [[Hektor]]s gegen [[Achilles]] ist vergleichbar mit dem Kampf von Ungata und Kulikijeri. Die Rache von Ingridi gleicht dem Schmerz von [[Hekuba]] über den Tod ihres Sohnes Hektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* James Cowan (2004): &amp;#039;&amp;#039;Offenbarungen aus der Traumzeit. Das spirituelle Wissen der Aborigines&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Lüchow-Verlag. ISBN 3-363-03050-9&lt;br /&gt;
* Robert Layton (1989) &amp;#039;&amp;#039;Uluru - An Aboriginal History of Ayers Rock&amp;#039;&amp;#039; ISBN 0-85575-202-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie der Aborigines]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alnilam</name></author>
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