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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ultramikroskop</id>
	<title>Ultramikroskop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:57:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ultramikroskop&amp;diff=1552947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links normiert</title>
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		<updated>2025-08-30T11:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ultramicroscope, Eotvos Lorand University North Block, 2016 Ujbuda.jpg|mini|Wissenschaftliche Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE-TTK). Ausstellung im Erdgeschoss. Ultramikroskop. - Pázmány-Promenade, Lágymányos-Viertel, Budapest]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ultramikroskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden spezielle Varianten eines [[Dunkelfeldmikroskop]]s zur Beobachtung von sehr kleinen Objekten bezeichnet, die mit einem abbildenden [[Lichtmikroskop]] alleine nicht zu erkennen wären. Dazu gehören z. B. [[Kolloid|kolloide Teilchen]], Nebeltröpfchen oder Rauchpartikel.&lt;br /&gt;
Der Begriff „Ultramikroskopie“ kam um 1900 auf. Er bezeichnete die mikroskopische Untersuchung sogenannter „Ultramikronen“ – Partikel, die kleiner sind als die Auflösungsgrenze der Lichtmikroskopie. In der Mikroskopie wird unterschieden zwischen [[Auflösung (Mikroskopie)|Auflösung]] und Nachweisbarkeit. Auflösung bedeutet, dass gesehen werden kann, ob eine oder zwei getrennte Strukturen vorliegen. Bei klassischer Lichtmikroskopie liegt die Auflösungsgrenze bei etwa 0,2&amp;amp;nbsp;[[Meter#Gebräuchliche dezimale Vielfache|Mikrometer]]. Sehr viel kleinere Objekte können nachgewiesen werden, wenn sie helle Signale vor dunklem Hintergrund erzeugen. Dies kann bei Dunkelfeldmikroskopie oder [[Fluoreszenzmikroskopie]] der Fall sein. Es kann dann aber nicht aufgelöst werden, ob das Signal von nur einem oder von mehreren benachbarten Objekten kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante ist das Spaltultramikroskop, das [[Henry Siedentopf]] und [[Richard Zsigmondy|Richard Adolf Zsigmondy]] Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten. Bei Beleuchtung mit hellem Sonnenlicht konnten die beiden Wissenschaftler 1902 in Rubingläsern Partikel von unter 4 [[Nanometer]]n Größe nachweisen.&amp;lt;ref name=Geschichte&amp;gt;{{bibISBN|9783817117819|Seite=663–676}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurde das Ultramikroskop von Zsigmondy im Jahre 1912 zum Immersionsultramikroskop weiterentwickelt und ermöglichte die Beobachtung von Nanopartikeln in (wässriger) Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zsigmondy erhielt 1925 für seine mit Ultramikroskopie durchgeführten Forschungen zu [[Kolloid]]en den [[Nobelpreis für Chemie|Chemie-Nobelpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21. Jahrhundert wird die Bezeichnung Ultramikroskop manchmal für [[Lichtscheibenmikroskopie|Lichtscheibenmikroskope]] verwendet, eine Variante eines [[Fluoreszenzmikroskopie|Fluoreszenzmikroskops]] bei dem ähnlich wie bei einem Spaltultramikroskop nur eine Ebene des Präparates beleuchtet wird.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Becker, N. Jährling, S. Saghafi, H. U. Dodt: &amp;#039;&amp;#039;Ultramicroscopy: light-sheet-based microscopy for imaging centimeter-sized objects with micrometer resolution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cold Spring Harbor protocols.&amp;#039;&amp;#039; Band 2013, Nummer 8, August 2013, S.&amp;amp;nbsp;704–713, {{DOI|10.1101/pdb.top076539}}, PMID 23906921.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Spaltultramikroskops ==&lt;br /&gt;
Die Beobachtungsobjekte werden in einem Gas oder einer Flüssigkeit [[Suspension (Chemie)|suspendiert]]. Sie werden in einer möglichst dunklen, [[Lichtabsorption|absorbierenden]] Umgebung mit einem abbildenden [[Lichtmikroskop]] beobachtet und dabei senkrecht zur Beobachtungsachse mit einem konvergenten Lichtbündel beleuchtet. Die Streuung des Lichtbündels an den suspendierten Beobachtungsobjekten entspricht dem [[Tyndall-Effekt]], weshalb das Lichtbündel auch Tyndall-Kegel genannt wird. Dieses Lichtbündel ist im Sichtfeld des Mikroskops fokussiert und erzeugt im Beobachtungsvolumen an jedem einzelnen beobachteten Partikel Lichtstreuung, die dann beobachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Beobachtungsobjekte kleiner sind als die Auflösungsgrenze des abbildenden Mikroskops erzeugen sie [[Beugung (Physik)|Beugungsringe]], die im abbildenden Mikroskop als helle Flecken vor dem dunklen Hintergrund erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Ultramikroskope wurden verwendet zur Untersuchung der [[Brownsche Bewegung|Brownschen Molekularbewegung]], im [[Millikan-Versuch|Millikan-Experiment]] zur Bestimmung der [[Elementarladung]] und zur Beobachtung von Teilchenspuren in [[Nebelkammer]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtungsgeometrie des Spaltultramikroskops wurde im Laufe der 1990er- und 2000er-Jahre in der Fluoreszenzmikroskopie aufgegriffen und wird heute in der [[Lichtscheibenmikroskopie]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Nobelpreis-Vorlesung von R. A. Zsigmondy (englisch): [http://nobelprize.org/nobel_prizes/chemistry/laureates/1925/zsigmondy-lecture.pdf Properties of colloids] (PDF; 108 kB), mit einer Abbildung und kurzen Erklärung zum Ultramikroskop&lt;br /&gt;
* Wiederholung eines Versuchs zur Beobachtung des Verhaltens von 50 nm großen Silberpartikeln in wässriger Lösung mit einem historischen Mikroskop und Vergleich mit modernen wissenschaftlichen Methoden: Timo Mappes, Norbert Jahr u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung des Immersions-Ultramikroskops 1912 – Beginn der Nanotechnologie?.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 124, 2012, S.&amp;amp;nbsp;11370–11375, {{DOI|10.1002/ange.201204688}}.&lt;br /&gt;
* [http://www.musoptin.com/winkel_zeiss_32607.html Immersionsultramikroskop] nach dem Patent von 1912  mit Anwendung an 50 nm großen Silberpartikeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lichtmikroskop-Art oder lichtmikroskopisches Verfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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