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	<title>Ulrich von Singenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 16. April 2026 um 10:28 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-16T10:28:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Codex Manesse Ulrich von Singenberg.jpg|mini|x220px|von Singenberg, Truchsess zu St. Gallen ([[Codex Manesse]], 14. Jh.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich von [[Singenberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* zwischen 1175 und 1185, † zwischen 1230 und 1235) war [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]] und [[mittelhochdeutsch]]er Dichter. Er lebte auf der Burg seiner Familie in Sitterdorf, Schweiz, und wird der Gruppe der [[Schweizer Minnesänger]] zugeordnet. Die ihm zugeschriebenen [[Minnelied]]er sind in der [[Kleine Heidelberger Liederhandschrift|Kleinen Heidelberger Liederhandschrift]], der [[Codex Manesse|Grossen Heidelberger Liederhandschrift]] sowie in der [[Weingartner Liederhandschrift]] überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und historische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Es sind mehrere Ulrich von Sitterdorf urkundlich belegt, jedoch nur Ulrich III. kommt als Minnesänger in Frage. Sohn des [[Truchsess (Hofamt)|Truchsesses]] Ulrich II. von [[Sitterdorf]] und der Hadwig von Staufen ist Ulrich III. erstmals 1209 mit seinem Vater belegt und tauschte später den Namen «von Sitterdorf» gegen den «von Singenberg» ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Stammler, Karl Langosch |Titel=Die deutsche Literatur des Mittelalters: Verfasserlexikon |Auflage=2 |Verlag=W. de Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1996 |Reihe=Veröffentlichungen der Kommission für deutsche Literatur des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften |ISBN=978-3-11-015606-5 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er lebte zeitweise in der heute abgegangenen Burg oberhalb der Sitter bei Sitterdorf. Spätestens 1219 erbte er das Truchsessenamt von seinem Vater und stand im Dienst des [[Fürstabtei St. Gallen|Fürstabts von St.Gallen]]. 1228 trat er als Gesandter bei König [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrich VII.]] als Zeuge auf. Im selben Jahr, am 2. September 1228, unterschrieb er eine Urkunde als Mitstifter des [[Kantonsspital St. Gallen#Geschichte|St. Galler Heiliggeistspitals]]. Sein Todesjahr ist nicht dokumentiert, wohl aber der Todestag, der 16. Februar. Allerdings dürfte er «1243 bereits seit geraumer Zeit tot gewesen sein».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Schiendorfer |Titel=Autoren des 13. Jahrhunderts und ihre historische Lebenswirklichkeit. |Hrsg=Universität Zürich |Sammelwerk=Habilitation |Verlag=Universität Zürich, Philosophische Fakultät |Ort=Zürich |Datum=1996 |Seiten=333&amp;amp;nbsp;ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hinterliess einen Sohn Rodulf, welcher einen Sohn Ulrich (IV.) hatte. Dieser verstarb jedoch in jugendlichem Alter, womit der Zweig der Familie in der Mitte des 13. Jahrhunderts erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sein neu angenommener Beiname von Singenberg verweist programmatisch auf sein umfangreiches, künstlerisches Wirken als Minnesänger. Die 35 erhaltenen Gesangstexte umfassen neben klassischen Minneliedern auch geistliche und politisch motivierte [[Sangspruchdichtung|Sangsprüche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|21532|Ulrich von Singenberg|Autor=Max Schiendorfer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt sind von Ulrich 36 Lieder und 4 Sangsprüche überliefert, verteilt auf die oben erwähnten Liederhandschriften. Die Lieder Ulrichs sind keineswegs Kopien seines erklärten Meisters [[Walther von der Vogelweide]], sondern heben sich ab durch kritische und parodistische Distanz zu seinem Vorbild&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Winder McConnell, Max Schiendorfer |Titel=Ulrich von Singenberg, Walther und Wolfram. Zur Parodie in der hofischen Literatur |Sammelwerk=The German Quarterly |Band=58 |Nummer=1 |Datum=1985 |ISSN=0016-8831 |DOI=10.2307/406050 |Seiten=107 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anonymer Nachruf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophie Marshal |url=https://www.ldm-digital.de/show.php?lid=807 |titel=Namenlos |werk=Lyrik des deutschen Mittelalters |abruf=2026-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den Sänger lautete denn auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;von Sente Gallin frunt, din sheidin duͦt mir we,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;duͦ ruwis mich, dins shimphis manigir kunde wol gelachin.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Frei übersetzt: Freund von St. Gallen, dein Scheiden tut mir weh, ich vermisse dich denn ich habe über deine Spottereien herzlich gelacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|607||Ulrich von Singenberg|[[Norbert H. Ott]]|118625322}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|390|392|Singenberg, Ulrich von|Gustav Roethe|ADB:Singenberg, Ulrich von}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|21532|Ulrich von Singenberg|Autor=[[Max Schiendorfer]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0297/image &amp;#039;&amp;#039;Von Singenberg, Truchseß zu St. Gallen&amp;#039;&amp;#039; im Codex Manesse]&lt;br /&gt;
* [https://www.ldm-digital.de/autoren.php?au=Singenb Digitale Gesamtedition bei Lyrik des deutschen Mittelalters (www.ldm-digital.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118625322|LCCN=n/84/219316|VIAF=79013859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulrich #Singenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittelhochdeutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minnesang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulrich von Singenberg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mittelhochdeutscher Dichter und Minnesänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1235&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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