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	<title>Ulrich Wille junior - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:55:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Wille_junior&amp;diff=2751716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-08-31T20:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Sigmund Robert Georges Wille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1877]] in [[Thun]]; † [[14. Februar]] [[1959]] in [[Meilen]]) war ein Schweizer Offizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere und Politik ==&lt;br /&gt;
Wille studierte [[Rechtswissenschaften|Jurisprudenz]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] in diesem Fach. Danach schlug er eine Militärkarriere ein und wurde zunächst Instruktionsoffizier der [[Schweizer Armee]]. Wille war der Sohn des im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in der Schweiz ernannten [[General#Schweizer Armee|Generals]] [[Ulrich Wille]] und galt wie sein Vater während des [[Schweiz im Ersten Weltkrieg|Kriegs]] als deutschfreundlich. Wille junior hatte mit der Idee gespielt, die von seinem eigenen Vater kommandierte Armee zu verlassen, um den [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|kaiserlichen Truppen]] zu dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.woz.ch/0501/journalismus-und-geschichtsschreibung/ein-clan-und-seine-chronisten Ein Clan und seine Chronisten], WOZ, 6. Januar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1931 war er Waffenchef der Infanterie und ab 1933 [[Korpskommandant|Oberstkorpskommandant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach dem Weltkrieg nahm er Kontakt zu [[Adolf Hitler]] auf und lud Hitler und [[Rudolf Heß]] im August 1923 zu einem Vortrag in die der Familie Wille gehörende [[Villa Schönberg]] nach [[Zürich]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Tina Fassbind: [https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/wo-wagner-liebte/story/30221606 &amp;#039;&amp;#039;Wo Wagner liebte&amp;#039;&amp;#039;.] [[Tages-Anzeiger]], 17. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei soll es Hitler gelungen sein, von Industriellen und Privatpersonen einen sehr grossen Geldbetrag an Spenden zu organisieren, die der Finanzierung des zwei Monate später durchgeführten [[Hitler-Putsch]]es in München zuflossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/der-spaetere-diktator-in-zuerich-als-hitler-zu-studienzwecken-in-die-schweiz-reiste &amp;#039;&amp;#039; Der spätere Diktator in Zürich – Als Hitler «zu Studienzwecken» in die Schweiz reiste&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]].&amp;#039;&amp;#039; 30. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willi Gautschi]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Besuch in Zürich 1923&amp;#039;&amp;#039;, Separatdruck [[NZZ]] vom 29. Dezember 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] galt Wille als Gegenspieler von General [[Henri Guisan]], dem [[Oberbefehlshaber]] der [[Schweizer Armee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Markus Somm]]: [https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009_34/aktuell/artikel-2009-34-zweiter-weltkrieg-kampf-der-generaele.html &amp;#039;&amp;#039;Kampf der Generäle&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Weltwoche]] 34/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch damals galt er noch als deutschfreundlich und Sympathisant des Nationalsozialismus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jakob Tanner (Historiker)|Jakob Tanner]]: &amp;#039;&amp;#039;«Réduit national» und Aussenwirtschaft: Wechselwirkungen zwischen militärischer Dissuasion und ökonomischer Kooperation mit den Achsenmächten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Philipp Sarasin]], [[Regina Wecker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Raubgold, Reduit, Flüchtlinge. Zur Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;  Chronos, Zürich 1998, ISBN 3-905312-56-5, S. 81–103.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 entliess Guisan Wille aus der Armee. Im folgenden Jahr hielt der Chef des SS-Hauptamts Wille für zu alt für politische Führungsaufgaben im Dienste des nationalsozialistischen Deutschland in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Beat Grossrieder: [https://www.beobachter.ch/gesellschaft/pro-juventute-grunder-ulrich-wille-der-mann-der-hitler-die-schweiz-holte &amp;#039;&amp;#039;Pro Juventute Gründer Ulrich Wille: Der Mann, der Hitler in die Schweiz holte&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Schweizerische Beobachter|Beobachter]] 8/2012 vom 11. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Enge - Villa Rieter (Schönberg) 2011-08-18 15-39-20.jpg|mini|[[Villa Schönberg]], bis 1945 Familiensitz]]&lt;br /&gt;
Ulrich Wille juniors Grosseltern waren väterlicherseits die Schriftstellerin [[Eliza Wille]] geb. Sloman und der Journalist [[François Wille]] sowie mütterlicherseits der Militärangehörige und Diplomat [[Friedrich Wilhelm von Bismarck]] und [[Amalie Julie Thibaut]]. Seine Eltern waren der Offizier [[Ulrich Wille]] und Clara Gräfin von Bismarck. Die Pferdesportlerin und Amateur-Fotografin [[Renée Schwarzenbach-Wille]] war Willes Schwester und ihre Tochter, die Schriftstellerin, Fotografin und Weltenbummlerin [[Annemarie Schwarzenbach]], war seine Nichte. Wille war zweimal verheiratet, zunächst mit Inez Rieter (1879–1941)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Museum Rietberg]]: {{Webarchiv |url=http://www.rietberg.ch/de-ch/das-museum/geschichte.aspx |text=&amp;#039;&amp;#039;GESCHICHTE DES MUSEUMS RIETBERG UND SEINER VILLEN&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20181023034733}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und später mit Klara Bachmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|24434|Ulrich Wille|Autor=Rudolf Jaun, Michael Olsansky|Datum=2017-05-10|Abruf=2019-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter Jutta (1905–1985) heiratete 1934 den evangelischen Theologen [[Friedrich von Bodelschwingh (Theologe, 1902)|Friedrich von Bodelschwingh]] und seine Tochter Gundalena (1908–2000) heiratete 1937 den deutschen Physiker [[Carl Friedrich von Weizsäcker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Wille bewohnte die Villa Schönberg auf dem Zürcher [[Rietberg]]. [[Richard Wagner]] hatte hier kurzzeitig gewohnt. In der benachbarten [[Villa Wesendonck]] war 1912 Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Gast von Willes Schwiegermutter gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Museum Rietberg]]: {{Webarchiv |url=http://www.rietberg.ch/de-ch/das-museum/geschichte.aspx |text=&amp;#039;&amp;#039;GESCHICHTE DES MUSEUMS RIETBERG UND SEINER VILLEN&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20181023034733}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Archiv der Familie Wille ist seit 2025 in der [[Zentralbibliothek Zürich]] der historischen Forschung zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zentralbibliothek Zürich |url=https://www.zb.uzh.ch/storage/app/media/ueber-uns/PDF/Medienmitteilung_Wille.pdf |titel=Familienarchiv Wille wird für die Forschung zugänglich. |datum=2025-01-31 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgründer der Pro Juventute ==&lt;br /&gt;
Im November 1912 war Wille an der Gründung der Organisation [[Pro Juventute]] ([[Latein|lat.]] «Für die Jugend») beteiligt. Er war Präsident der Stiftungskommission und Vizepräsident des Stiftungsrats, diese Ämter bekleidete er bis zu seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pro Juventute (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Wille (1877–1959): Dem Gedenken von Oberstkorpskommandant Ulrich Wille, Präsident der Stiftungskommission Pro Juventute, 1912–1959.&amp;#039;&amp;#039; Neue Zürcher Zeitung, 1960.&lt;br /&gt;
* {{HLS|24434|Wille, Ulrich|Autor=[[Rudolf Jaun]], Michael Olsansky}}&lt;br /&gt;
* [[Alexis Schwarzenbach]]: [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=tra-001:2006:1::192 &amp;#039;&amp;#039;«Zur Lage in Deutschland»: Hitlers Zürcher Rede vom 30. August 1923&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Traverse.&amp;#039;&amp;#039; 13/1 (2006), S. 176–189.&lt;br /&gt;
* Beat Grossrieder: [https://www.beobachter.ch/gesellschaft/pro-juventute-grunder-ulrich-wille-der-mann-der-hitler-die-schweiz-holte &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der Hitler in die Schweiz holte&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; 8/2012 vom 5.&amp;amp;nbsp;April 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belletristik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[David Bielmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Angelina – Verlorene Familie&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Zytglogge, Basel 2023, ISBN 978-3-7296-5134-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=139114971}}&lt;br /&gt;
* [https://www.findmittel.ch/archive/archNeu/ArPJ.html Archiv der Pro Juventute] in den Findmitteln des [[Schweizerisches Sozialarchiv|Schweizerischen Sozialarchivs]]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001496|Ulrich Wille}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/040241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139114971|VIAF=100421815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wille, Ulrich Junior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstkorpskommandant (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wille, Ulrich junior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wille, Ulrich Sigmund Robert Georges (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thun]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meilen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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