<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ulrich_Wille</id>
	<title>Ulrich Wille - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ulrich_Wille"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Wille&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T10:06:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Wille&amp;diff=1130709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Literatur */ +  lit - ndb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Wille&amp;diff=1130709&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T14:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +  lit - ndb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt den Schweizer General, zu seinem Sohn siehe [[Ulrich Wille junior]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:General Wille - CH-BAR - 3237761 cropped.tif#.7B.7Bint:filedesc.7D.7D|mini|General Wille (Bild 1914–1918)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Hodler - General Ulrich Wille (Kunstmuseum Bern).jpg|miniatur|Ulrich Wille, 1916 gemalt von [[Ferdinand Hodler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wille als Tiguriner.jpg|miniatur|Ulrich Wille in [[Couleur]] des [[Corps Tigurinia Zürich]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich Wille zu Pferd.jpg|miniatur|Ulrich Wille zu Pferd vor seinem Haus in Meilen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Ulrich Sigmund Wille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1848]] in [[Hamburg]]; † [[31. Januar]] [[1925]] in [[Meilen]], [[Kanton Zürich]]) war [[General#Schweizer Armee|General]] der [[Schweizer Armee]] während des [[Schweiz im Ersten Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Familie, Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Ulrich Willes väterliche Vorfahren namens Vuille stammten aus [[La Sagne]] im heutigen [[Kanton Neuenburg]]. Der Ururgrossvater Henry Vuille verheiratete sich um 1740 nach [[Zweibrücken]] in das [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich]]. 1849 übersiedelten die Eltern von Ulrich Wille, [[François Wille]], Journalist und Mitglied des [[Vorparlament]]s des Frankfurter Parlaments, und die Schriftstellerin [[Eliza Wille]], als Folge der gescheiterten liberalen Revolution in die Schweiz. Sie erwarben das Gut «Mariafeld» in [[Meilen]], das bis heute im Besitz der Familie Wille ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Wille besuchte die Volksschule in Meilen, nicht jedoch die Kantonsschule in Zürich. Er bereitete sich mit Privatunterricht und in einem Institut in [[Stäfa]] auf die Universität vor. In Zürich schloss er sich 1865 dem [[Corps Tigurinia Zürich|Corps Tigurinia]] und in Halle 1866 dem [[Corps Borussia Halle|Corps Borussia]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 144/100; 96/288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Rechtswissenschaft|Jura-Studium]] absolvierte er an der [[Universität Zürich]] (wo ihm 1865 wegen Beteiligung an einem Duell eine Wegweisung durch ein &amp;#039;&amp;#039;[[consilium abeundi]]&amp;#039;&amp;#039; erteilt wurde),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.matrikel.uzh.ch/active/static/24014.htm Matrikeledition Universität Zürich; abgerufen am 6. Dezember 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Universität Halle|Halle]] und [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], wo er 1869 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille war mit der deutschen Gräfin Clara von Bismarck (1851–1946), der Tochter von [[Friedrich Wilhelm von Bismarck|Friedrich Wilhelm Graf von Bismarck]] und Schwester des Offiziers und Pferdezüchters [[August Wilhelm Julius Graf von Bismarck|August Graf von Bismarck]], verheiratet. Sie hatten zwei Töchter und drei Söhne, von denen der [[Adolf Hitler|hitlerfreundliche]] [[Ulrich Wille junior]] ebenfalls [[Korpskommandant]] wurde. Eine seiner Töchter war die Pferdesportlerin und Amateur-Fotografin [[Renée Schwarzenbach-Wille]]. Sie war die Mutter seiner Enkelin, der Schriftstellerin und Reisejournalistin [[Annemarie Schwarzenbach]], einer Freundin von [[Erika Mann|Erika]] und [[Klaus Mann]]. Wille wohnte im Landgut «Mariafeld» an der (heutigen) General-Wille-Strasse 165 in Meilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Ulrich Willes militärische Karriere begann 1867 bei der [[Artillerie]] und brachte ihm nach bestandenen Ausbildungskursen im selben Jahr die Ernennung zum [[Leutnant]]. Sogleich meldete er sich als Instruktor, konnte jedoch erst nach der Grenzbesetzung von 1870, die er als Leutnant mitmachte, im Sommer 1870 in das Instruktionskorps der Artillerie eintreten. Rasch machten seine für die Schweiz revolutionären Ansätze in der Ausbildung von sich reden. Wille konnte sich aber dank dem Rückhalt durch den Oberinstruktor der Artillerie, Oberst [[Hermann Bleuler]], und durch den Chef der eidgenössischen Artillerie, [[Hans Herzog]], halten und wurde in schneller Folge befördert: 1874 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]], 1877 zum [[Major]] und 1881 zum [[Oberstleutnant]]. Er publizierte zahlreiche Schriften über die seiner Meinung nach dringliche Reform der Schweizer Armee, besonders in der von ihm 1880 übernommenen &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die schweizerische Artillerie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. September 1883 wurde Ulrich Wille vom [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] zum Oberinstruktor der [[Kavallerie (Schweiz)|Kavallerie]] ernannt. Dort trieb er ähnlich wie in der Artillerie sogleich konfliktreich Reformen voran. Er trat für eine konsequente Modernisierung der Schweizer Armee nach [[Preußische Armee|preussischem Vorbild]] ein. Ziel der Ausbildung der Milizsoldaten sollte dabei die Erziehung des Bürgers zum modernen Soldaten mittels Drill und Disziplin sein. Damit geriet er in Konflikt zu den Anhängern der traditionellen Bürgerarmee, die Willes Methoden für unvereinbar mit einem demokratischen Staatswesen hielten und von einer «Verpreußung» der Armee und von «Soldatenschinderei» sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch/mediawiki/images/6/66/Ulrich_Wille_Coop.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Soldatenerzieher.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Coopzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 40/1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Adrian Müller: [https://www.watson.ch/schweiz/history/163691427-taub-geschossen-zum-wrack-gepruegelt-wie-schweizer-soldaten-frueher-gequaelt-wurden &amp;#039;&amp;#039;Taub geschossen, zum Wrack geprügelt – wie Schweizer Soldaten früher gequält wurden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[watson.ch]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wurde er 1885 zum [[Oberst]] befördert und erreichte durch eine Konfrontation mit dem Waffenchef der Kavallerie, Oberst [[Gottlieb Zehnder]], dass dieser 1891 demissionierte und die Stelle des Waffenchefs mit jener des Oberinstruktors verschmolzen wurde. Die politischen Widerstände und Querelen um seine Person zwangen Wille schliesslich 1896, um seine Entlassung aus dem Instruktionskorps nachzusuchen. Im selben Jahr kandidierte er erfolglos bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 1896|Nationalratswahlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung übernahm er die Leitung der militärwissenschaftlichen Abteilung der [[ETH Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule]] in Zürich. Er lehrte über Kriegsgeschichte, Heeresorganisation, Taktik und soldatische Erziehung. Der Bundesrat übertrug Ulrich Wille 1900 das Kommando der [[Felddivision 6|6. Division]], 1904 jenes des [[Gebirgstruppen (Schweiz)|3. Armeekorps]]. Als Truppenführer galt er besonders hinsichtlich seiner Manöverplanungen und grossen Truppenübungen als vorbildlich. Die neue Militärorganisation der Schweizer Armee von 1907 war stark von Willes Vorstellungen geprägt, die er von 1901 bis 1917 als [[Redakteur|Redaktor]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Corina Lanfranchi |Titel=Gut zum Druck! – Streifzüge durch 525 Jahre Druck- und Verlagsgeschichte in Basel. |Verlag=Schwabe Verlag |Ort=Basel |Datum=2013 |ISBN=978-3-7965-2917-7 |Seiten=258–262}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift|Allgemeinen Schweizerischen Militär-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Ulrich Wille als Kommandant des 3. Armeekorps geleitete grosse [[Militärmanöver|Manöverübung]] («[[Kaisermanöver (Schweiz)|Kaisermanöver]]») anlässlich des Besuchs von [[Deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] im Herbst 1912 hatte allen ausländischen Gästen (auch dem französischen [[Militärattaché]]) den Eindruck vermittelt, dass die Schweizer Armee den [[Neutralität der Schweiz|Neutralitätsschutz]] ernst nahm und versuchen würde, diesen Auftrag zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== General im Ersten Weltkrieg und Landesstreik ===&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Wille bei der intrigenbelasteten [[Generalswahl vom 3. August 1914]]&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Sprecher: [https://www.nzz.ch/schweiz/sprachgrenze/sprachgrenze-das-erstarken-der-romands-ld.110517 &amp;#039;&amp;#039;Sprachgrenze: Das Erstarken der Romands.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. August 2016. &amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Oberbefehlshaber]] der Schweizer Armee gewählt, nachdem er seinen wichtigsten Konkurrenten, den von den Fraktionen des Parlaments favorisierten [[Theophil Sprecher von Bernegg]] in einem persönlichen Gespräch aufgefordert hatte, seine Kandidatur zurückzuziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SprecherNZZ&amp;quot;&amp;gt;Daniel Sprecher: [https://www.nzz.ch/schweiz/intrigen-verzoegerungen-und-ein-abendlicher-canossagang-1.18355089 &amp;#039;&amp;#039;Intrigen, Verzögerungen und ein abendlicher Canossagang.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Theophil Sprecher verblieb auf seinem Posten als [[Generalstab (Schweiz)|Chef des Generalstabs]]. Vor allem in der [[Romandie]] und bei den [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokraten]] war die Wahl des neuen Kommandanten umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille war aufgrund seiner offenen Sympathie zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]], seiner harten Linie in Disziplinfragen und seiner autoritären Staatsvorstellung eine polarisierende Figur. Er förderte während des Aktivdienstes monotone Exerzierübungen und strapaziöse Märsche sowie Praktiken drakonischer disziplinarischer Bestrafung von Soldaten mit harter Arbeit und Drill. Andererseits machte er in Fällen verurteilter Offiziere immer wieder von seinem Begnadigungsrecht Gebrauch und griff auch direkt zugunsten von Offizieren in die militärische Rechtsprechung ein, unter anderem im Fall eines Oberleutnants, der eines sexuellen Übergriffs auf ein 14-jähriges Mädchen bezichtigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Unter Kriegsrecht. Die schweizerische Militärjustiz 1914–1921.&amp;#039;&amp;#039; Chronos Verlag, Zürich 2018, S. 134–137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1915 bezeichnete Wille im sogenannten «Säbelrasslerbrief» an seinen ehemaligen militärischen Untergebenen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SprecherNZZ&amp;quot;/&amp;gt; den deutschfreundlichen Bundesrat [[Arthur Hoffmann (Politiker)|Arthur Hoffmann]] den Zeitpunkt als geeignet für einen Eintritt der Schweiz in den Krieg an der Seite des Deutschen Reichs.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Hermann Böschenstein (Journalist)|Hermann Böschenstein]]: [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=szg-006:1960:10::786 &amp;#039;&amp;#039;Bundesrat und General im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; 10 (1960). S. 515–532.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1915/1916 deckte der General in der [[Obersten-Affäre]], welche die Beziehungen zwischen den Sprachgruppen stark belastete, zwei Generalstabsoffiziere, die zugunsten Deutschlands und Österreich-Ungarns nachrichtendienstlich tätig waren. Willes Ehefrau war eine Cousine des damaligen deutschen Militärattachés in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Sprecher: [https://www.nzz.ch/schweiz/dechiffrieren-fuer-die-mittelmaechte-ld.1083654 &amp;#039;&amp;#039;Dechiffrieren für die Mittelmächte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 19. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Kriegshälfte verbreitete Wille zunehmend Revolutionsgerüchte und behauptete faktenwidrig, an den [[Zimmerwalder Konferenz|Konferenzen von Zimmerwald und Kiental]] sei bereits 1915/1916 eine Revolution in der Schweiz beschlossen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=smh-002:1968:48::1849 Dokumente zum Landesgeneralstreik 1918] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Monatshefte,&amp;#039;&amp;#039; 48 (1968/69). S. 833–860.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner wiederholten Forderungen an den Bundesrat nach einem Militäraufgebot gegen die Arbeiterschaft wird ihm von der Mehrheit der Forschung eine erhebliche Verantwortung für den Ausbruch des [[Landesstreik]]s zugeschrieben. Am 4. November 1918 malte Wille in einem Schreiben an den Bundesrat, dem sogenannten «Wille-Memorial», die «Möglichkeit eines plötzlichen unerwarteten Ausbruchs einer Revolution» in der Schweiz an die Wand und forderte vom Bundesrat ein massives Militäraufgebot für die Grossstädte, «um dieses Gesindel in seine Schlupfwinkel zurückzuscheuchen».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schweizerisches Bundesarchiv BAR |url=https://www.bar.admin.ch/bar/de/home/service---publikationen/publikationen/geschichte-aktuell/landesgeneralstreik--11--bis-14--november-1918.html |titel=Landesgeneralstreik, 11. bis 14. November 1918 |sprache=de |abruf=2024-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich zog er die bisherigen Besatzungstruppen aus [[Zürich]] ab, um der Zürcher Kantonsregierung ihre Abhängigkeit von der Armeeleitung zu demonstrieren. Am 5. November ersuchte der dadurch erschreckte [[Regierungsrat (Zürich)|Zürcher Regierungsrat]] um Truppenschutz und der Bundesrat ordnete eine militärische Besetzung Zürichs an. Diese Eskalation führte schliesslich zum Beginn des Landesstreiks am 12. November. Entgegen dem Drängen des Generals verzichtete der Bundesrat auf eine sofortige Verhaftung der Streikleitung. Nach Streikabbruch fand am 16. November in Zürich in Anwesenheit Willes und [[Emil Sonderegger]]s ein grosses [[Defilee]] der Ordnungstruppen als militärische Siegesfeier statt. Als Wille am 11.&amp;amp;nbsp;Dezember 1918 als General zurücktrat, wurden seine Dienste verdankt, jedoch nicht sein Bericht zum Aktivdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Auf einem der grössten Waffenplätze der Schweiz in [[Waffenplatz Bure|Bure (Jura)]] ist eine [[Kaserne]] nach Wille benannt. Auf dem Schiessplatz Spittelberg (bei Olten) wird das General-Wille-Haus im Sommer von der Armee genutzt, und im Winter vom [[Schweizer Alpen-Club]] betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://sac-olten.ch/huetten/general-wille-haus/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willes Nachlass befindet sich teilweise im Bundesarchiv, ein anderer Teil ist im Familienbesitz und ist seit 2025 der Forschung zugänglich.&lt;br /&gt;
Im Frühling 1987 schrieb [[Niklaus Meienberg]] für die &amp;#039;&amp;#039;[[Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039; ein kritisches, viel beachtetes Porträt von Wille und dessen Familie. Als &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Wille &amp;amp; Wahn&amp;#039;&amp;#039; erschien es im Herbst desselben Jahres in Buchform. Meienberg stützte sich dabei unter anderem auf Fotografien von unveröffentlichten Briefen Willes an seine Frau, die Meienberg ohne Erlaubnis während einer Ausstellung angefertigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Feitknecht: {{Webarchiv | url=http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/kultur/581041.html | archive-is=20120912045508 | text=«Man muss die Augen offen halten.»}} In: &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Dezember 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meienberg beschrieb im Buch einerseits, dass der General deutschfreundlich gewesen war, was allgemein bekannt war, aber auch, dass er eine [[Autoritarismus#Autoritarismus in der Sozialpsychologie|antidemokratische]] Gesinnung hatte, was man in den Worten der [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]] «geahnt hatte». Der damalige stellvertretende Chefredaktor der NZZ, Historiker [[Alfred Cattani]], nannte das Buch «ein [[Pamphlet]] voller Hohn und Sarkasmus» und bemängelte zu wenige historische Zusammenhänge; er pflichtete Meienberg aber bei, dass das Archiv der Familie veröffentlicht gehöre. Bis 2018 sei dies nicht geschehen, weshalb es laut Angabe der NZZ bis heute keine kritische Biografie gebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitungsarchiv.nzz.ch/neue-zuercher-zeitung-vom-19-02-2018-seite-13.html?hint=2243987 &amp;#039;&amp;#039;Der General und sein schärfster Kritiker.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Februar 2018, S. 13, Print-Titel. Online: [https://www.nzz.ch/schweiz/general-wille-und-sein-schaerfster-kritiker-ld.1358144 &amp;#039;&amp;#039;Niklaus Meienberg knöpft sich General Wille vor – und gerät selbst unter Beschuss.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Cattani ging später [[Hans Ulrich Jost]] auf die Personalisierung Meienbergs ein. Er meinte, dass Meienberg die Haltung Willes deshalb zu sehr als Ausnahme dargestellt habe und es damit versäumt habe, ihn in eine ganze Reihe damals prägender [[Reaktion (Politik)|reaktionärer]] Kräfte zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Keller: [https://www.woz.ch/0501/journalismus-und-geschichtsschreibung/ein-clan-und-seine-chronisten &amp;#039;&amp;#039;Ein Clan und seine Chronisten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung|WOZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Januar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge [[Landesstreik#Geschichtspolitische Instrumentalisierung|geschichtspolitischer Instrumentalisierungsversuche des Landesstreiks]] seitens rechter Kreise gab es 2018 Versuche einer Verklärung Willes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Mörgeli]]: [https://www.blocher.ch/wp-content/uploads/WEW_01_024_GENERALSTREIK.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Ebenbürtige.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Januar 2018. S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 100. Todestag gab die [[Zentralbibliothek Zürich]] bekannt, dass nach dem Willen der Familie zukünftig das gesamte Familienarchiv Wille für die wissenschaftliche Forschung ohne Sperrfristen zugänglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zentralbibliothek Zürich |url=https://www.zb.uzh.ch/storage/app/media/ueber-uns/PDF/Medienmitteilung_Wille.pdf |titel=Familienarchiv Wille wird für die Forschung zugänglich |sprache=Deutsch |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Historiker Rudolf Jaun brachte daraufhin in der NZZ zum Ausdruck, dass nun ein sachlicherer Blick auf Leben und Wirken Ulrich Willes möglich sein werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Jaun |Titel=Der umstrittenste General der Schweizer Geschichte: Ulrich Wille, der ehemalige Oberbefehlshaber der Armee, wurde verehrt, verklärt und verfemt – eine Würdigung zum 100. Todestag. |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Band=246 |Nummer=26 |Verlag=NZZ Zürich |Datum=2025-02-01|Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Böschenstein: [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=szg-006:1960:10::786 &amp;#039;&amp;#039;Bundesrat und General im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; 10 (1960), S. 515–532.&lt;br /&gt;
* [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=smh-002:1968:48::1849 &amp;#039;&amp;#039;Dokumente zum Landesgeneralstreik 1918.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Monatshefte,&amp;#039;&amp;#039; 48 (1968/69), S. 833–860.&lt;br /&gt;
* Daniel M. Frey: &amp;#039;&amp;#039;Vor der Revolution? Ordnungsdienst–Einsatz der Armee während des Landesstreiks in Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1998.&lt;br /&gt;
* [[Hans Rudolf Fuhrer]], Paul Meinrad Strässle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;General Ulrich Wille. Vorbild den einen – Feindbild den anderen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2003, ISBN 3-85823-998-4.&lt;br /&gt;
* {{NDB|28|181|183|Wille, Conrad Ulrich Sigmund|Hans Rudolf Fuhrer|118633198}}&lt;br /&gt;
* [[Willi Gautschi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumente zum Landesstreik 1918.&amp;#039;&amp;#039; Benziger, Zürich 1971.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hauser (Autor)|Peter Hauser]]: &amp;#039;&amp;#039;General Ulrich Wille als Corpsstudent.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Einst und Jetzt]],&amp;#039;&amp;#039; 58 (2013), S. 141–158.&lt;br /&gt;
* [[Carl Helbling (Germanist)|Carl Helbling]]: &amp;#039;&amp;#039;General Ulrich Wille. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1957.&lt;br /&gt;
* {{HLS|24433|Wille, Ulrich|Autor=[[Rudolf Jaun]]}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Jaun]]: &amp;#039;&amp;#039;Preussen vor den Augen. Das schweizerische Offizierskorps im militärischen und gesellschaftlichen Wandel des Fin de siècle.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 1999, ISBN 3-905313-11-1.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Lezzi]]: &amp;#039;&amp;#039;1914. General Ulrich Wille und die Kriegsbereitschaft der schweizerischen Armee&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Militärgeschichte, Militärwissenschaft und Konfliktsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Biblio Verlag, Osnabrück 1975, ISBN 3-7648-1059-9.&lt;br /&gt;
* [[Niklaus Meienberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Wille &amp;amp; Wahn. Elemente zur Naturgeschichte eines Clans.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Limmat-Verlag, Zürich 1987, ISBN 978-3-85791-128-6.&lt;br /&gt;
* Lea Moliterni Eberle: &amp;#039;&amp;#039;«Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!» Begnadigungsgesuche an General Wille im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; NZZ Libro, Zürich 2019.&lt;br /&gt;
* Michael Olsansky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Sturms: Das Schweizer Militär im Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Serie Ares.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4). Baden 2018.&lt;br /&gt;
* [[Edgar Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;General Wille. Gesammelte Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1941.&lt;br /&gt;
* Edgar Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;General Wille und die Heimat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift]],&amp;#039;&amp;#039; 130 (1964) 8, S. 500–503.&lt;br /&gt;
* Edgar Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;General Ulrich Wille. Eine Betrachtung zur Hundertjahrfeier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Monatshefte]],&amp;#039;&amp;#039; 28 (1948/49) 1, S. 1–10.&lt;br /&gt;
* Edgar Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;General Ulrich Wille. Sein Weg zur kriegsgenügenden Miliz. Mit einer Auswahl von Dokumenten aus dem Manuskript des Generals.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis-Verlag, Zürich 1940.&lt;br /&gt;
* Daniel Sprecher: &amp;#039;&amp;#039;Die Generalswahl vom 3. August 1914.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Zeitschrift für Geschichte]],&amp;#039;&amp;#039; 52 (2002) 2, S. 163–193 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=szg-006:2002:52::249 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Daniel Sprecher: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Bundesrat und die Armee auf den Landesstreik von 1918 reagierten.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.nzz.ch/schweiz/wie-der-bundesrat-und-die-arm*-ee-auf-den-landesstreik-von-1918-reagierten-ld.1435473 &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;], 11. November 2018.&lt;br /&gt;
* Rudolf Jaun: &amp;#039;&amp;#039;General Wille. Ein bekämpfter und verehrter Schweizer Offizier.&amp;#039;&amp;#039; Swiss Edition, Weinfelden 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118633198}}&lt;br /&gt;
* {{BAR-CH|3978}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/040343}}&lt;br /&gt;
* [https://ead.nb.admin.ch/html/meienberg.html Wille-Konvolut des Nachlasses Niklaus Meienberg] im [[Schweizerisches Literaturarchiv|Schweizerischen Literaturarchiv]]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/sendungen/dok/ulrich-wille-der-umstrittene-general Landesverrat: Ulrich Wille – der umstrittene General]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/ulrich-wille-general-und-reizfigur?id=11056710 &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Wille: General und Reizfigur&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. März 2017 (Audio)&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/intrige-vor-dem-ersten-weltkrieg-die-generalswahl-von-1914?id=AUDI20250124_NR_0004 &amp;#039;&amp;#039;Intrige vor dem Ersten Weltkrieg: Die Generalswahl von 1914&amp;#039;&amp;#039;]  In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Januar 2025 (Audio)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbefehlshaber Schweizer Armee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118633198|LCCN=no2003114684|VIAF=47555197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wille, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber der Armee (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wille, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wille, Conrad Ulrich Sigmund (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=General der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meilen]], [[Kanton Zürich|ZH]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
	</entry>
</feed>