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	<title>Ulrich Wannagat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Wannagat&amp;diff=376923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International) mit AWB</title>
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		<updated>2026-04-23T17:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt; mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WannagatFoto.jpg|mini|hochkant|Ulrich Wannagat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Wannagat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1923]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[10. Januar]] [[2003]] in [[Braunschweig]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]]. Er wirkte unter anderem als ordentlicher Professor für [[Anorganische Chemie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulrich Wannagat wurde als Sohn von Helene Wannagat, geborener Riemann, und des Lehrers Richard Wannagat in Königsberg in [[Preußen]] geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in [[Neman|Ragnit]] und [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] an der [[Memel]]. Noch nicht 16-jährig legte er das Abitur ab, um anschließend 1939 in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Berlin]] mit dem [[Chemiestudium]] zu beginnen. In Königsberg begegnete er [[Robert Schwarz (Chemiker)|Robert Schwarz]], der später sein wissenschaftliches Leben prägen sollte. 1941 zum Wehrdienst zur [[Wehrmacht]] eingezogen, machte er als [[Kompaniechef|Batterieführer]] Kämpfe in Russland mit, wobei er schwer verwundet wurde und in Kriegsgefangenschaft geriet. An Gelbsucht erkrankt, gelangte er 1945 nach Westdeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946/1947 griff er das Chemiestudium in Frankfurt wieder auf, das er 1948 als Diplom-Chemiker abschloss. 1949 wurde er mit Auszeichnung über Ringverbindungen des [[Cumarin]]s zum Dr. rer. nat. promoviert. Im selben Jahr folgte er seinem Mentor Robert Schwarz nach [[Aachen]], wo er sich 1952 habilitierte und seine Lehrtätigkeit als Privatdozent begann. Im Jahr 1958 wurde er außerplanmäßiger Professor und 1959 nahm er einen Ruf auf ein neugeschaffenes Extraordinariat für Anorganische- und Analytische Chemie an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]] an. 1961 wechselte er als ordentlicher Professor und Vorstand des Instituts für Anorganische Chemie an die [[Technische Universität Graz|Technischen Hochschule Graz]]. 1966 folgte Wannagat der Berufung auf eine ordentliche Professur für Anorganische und Analytische Chemie der Technischen Hochschule Braunschweig (später [[Technische Universität Braunschweig]]), wo der am Institut für Anorganische Chemie tätige Chemiker und in [[Wolfenbüttel]] lebende Hochschullehrer bis zu seiner [[Emeritierung]] 1988 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Heimat [[Ostpreußen]] hat ihn sehr geprägt. Mit großer Sorgfalt hat er nach seiner Emeritierung [[Genealogie|Familienforschung]] betrieben. Daraus ist ein großes Werk entstanden, das auch Erkenntnisse über [[Balten]] und [[Pruzzen]], wie auch über die Besiedelung Ostpreußens vermittelt. 1995 begann er ein Archiv des Königsberger Chemischen Instituts aufzubauen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wannagat&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Wannagat: &amp;#039;&amp;#039;Die Gelehrten des Fachs Chemie an der Universität Königsberg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; /Jahrbuch der Albertus-Universität Königsberg/Pr., Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1995, S.&amp;amp;nbsp;641–662.&amp;lt;/ref&amp;gt; das jetzt im [[Museum der Göttinger Chemie|Museum der Chemie in Göttingen]] beheimatet ist. Wannagat war Mitherausgeber von &amp;#039;&amp;#039;[[Fischer Lexikon|Das Fischer Lexikon]] Chemie&amp;#039;&amp;#039; (Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Chemie&amp;#039;&amp;#039;) von [[Friedrich Klages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Wannagat war [[Rotarier]], evangelisch, ab 1952 verheiratet mit Inge Wannagat, geborener Carduck, und hatte vier Kinder (Antje, Elke, Ute und Gernot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Werk ==&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Werk ist in über 300 Publikationen dokumentiert. Er war einer der weltweit führenden [[Silizium]]-Chemiker in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er legte die Grundlagen für eine moderne Chemie des Elementes Silizium. Beispielhaft seien die Pionierarbeiten zu siliziumhaltigen Ringsystemen oder zu Silizium-Stickstoff-Verbindungen genannt. Wichtig sind seine Arbeiten über präkeramische [[Polymer]]e für Siliziumnitrid-Keramiken oder die Substitution einzelner Kohlenstoffatome in Pharmaka, Natur-, Riech- und Wirkstoffe durch Siliziumatome. Diese Substitution führte bei Pharmaka manchmal zu einer höheren Wirksamkeit oder einer geringeren Toxizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1958 Chemiedozentenpreis vom [[Verband der Chemischen Industrie]]&lt;br /&gt;
* 1968 Ordentliches Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bwg-nds.de/%C3%BCber-die-bwg/mitglieder/gedenken/ |titel=Die BWG gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder |werk=bwg-nds.de |hrsg=Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft |abruf=2023-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968 [[Frederic Stanley Kipping|Frederic-Stanley-Kipping]]-Preis der [[American Chemical Society]]&lt;br /&gt;
* 1972 [[Johann Joseph Ritter von Prechtl-Medaille]] der Technischen Hochschule Wien&lt;br /&gt;
* 1972 Korrespondierendes Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1975 Ordentliches Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] zu Göttingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/ulrich-wannagat/| titel=Mitglieder: Ulrich Wannagat| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2026-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979 [[Alfred Stock|Alfred-Stock]]-Gedächtnispreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
* 1980 [[Liste der Ehrendoktoren der Technischen Universität Graz|Ehrendoktorat der Technischen Universität Graz]]&lt;br /&gt;
* 1980 Korrespondierendes Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie zu Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1984 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher [[Leopoldina]] zu [[Halle (Saale)|Halle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Schubert (Chemiker, 1946)|Ulrich Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Wannagat.&amp;#039;&amp;#039; Ein Nachruf; Almanach, 153. Jahrgang. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 978-3-7001-3241-7.&lt;br /&gt;
* Hans Bürger: &amp;#039;&amp;#039;Wannagat, Ulrich Paul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Band V, 2. Lieferung, N. G. Elwert Verlag, Marburg/Lahn 2007, ISBN 978-3-770-81301-8.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|410|411|Wannagat, Ulrich|Ulrich Schubert|128962658}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wannagat, Ulrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1304–1305.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128962658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technische Chemie in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128962658|LCCN=n79039081|VIAF=6206138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wannagat, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wannagat, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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