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	<title>Ulrich Steger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:10:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-05T11:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Steger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1943]] in [[Berlin]]) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Hochschullehrer, Manager und Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1964 absolvierte Steger zunächst eine Ausbildung zum Steuergehilfen und war anschließend als Zeitoffizier bei der [[Bundeswehr]] tätig. Er nahm ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in [[Münster]] und [[Bochum]] auf, welches er 1972 mit dem Examen zum Diplom-Ökonom beendete. Im Anschluss arbeitete er als Assistent am Seminar für Theoretische Wirtschaftslehre, ehe er 1975 an der [[Ruhr-Universität Bochum]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Investitionshypothesen in makroökonomischen Modellen ungleichgewichtigen und zyklischen Wachstums&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor|Dr. rer. pol.]] promovierte. 1991 habilitierte er sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steger war von 1987 bis 1994 als Professor für die Fächer Ökologie und Unternehmensführung an der [[EBS Universität für Wirtschaft und Recht]] tätig und hatte 1990/91 eine Gastprofessur an der [[Universität St. Gallen]] inne. 1995 wurde er auf den Alcan Chair for Environmental Management am [[International Institute for Management Development|IMD]] in Lausanne berufen. Von 2014 bis 2015 leitet Steger als Vice Dean das Master-Programm der [[Bucerius Law School]] in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://master.law-school.de/home/new-vice-dean.html |wayback=20141221134937 |text=Archivierte Kopie   }}; https://www.law-school.de/international/article/staff-matters/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steger war von 1991 bis 1993 Mitglied des Markenvorstands der [[Volkswagen AG]] und dort für das Ressort Umwelt und Verkehr zuständig. Außerdem wurde er Mitglied in verschiedenen internationalen Aufsichts- bzw. Beiräten, u. a. als Leiter der Partnerschaft zwischen der [[DaimlerChrysler|Daimler-Chrysler AG]] und der [[Dresdner Bank|Dresdner Bank AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steger wurde mit Hilfe der Treuhand Aufsichtsratsvorsitzender der [[Kaliwerk Bischofferode|Kaliwerke Bischofferode]] und war direkt verantwortlich für die Abwicklung und Übernahme durch K+S AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/zeitreise/preview-bischofferode-doku-100.html |titel=Emotionale Doku-Premiere in Bischofferode {{!}} MDR.DE |abruf=2020-06-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.capital.de/wirtschaft-politik/der-kampf-der-kalikumpel-von-bischofferode-gegen-die-treuhand |titel=Der Kampf der Kalikumpel von Bischofferode gegen die Treuhand |datum=2019-08-26 |abruf=2020-06-25 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion neues deutschland |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/455357.feierabend-fuer-kalikumpel.html |titel=Feierabend für Kalikumpel (neues deutschland) |abruf=2020-06-26 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Steger wurde 1976 erstmals in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt. Im Parlament vertrat er die Wahlkreise [[Bundestagswahlkreis Recklinghausen II|Recklinghausen-Land]] (1976–1980) und [[Bundestagswahlkreis Recklinghausen II|Recklinghausen II]] (1980–1984). Nach seiner Ernennung zum hessischen Wirtschaftsminister legte er am [[9. Juli]] [[1984]] sein Bundestagsmandat nieder. Er wurde 1987 in den [[Hessischer Landtag|hessischen Landtag]] gewählt, verzichtete aber am [[1. September]] [[1987]] auf sein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Steger wurde am 4. Juli 1984 als hessischer Staatsminister für Wirtschaft und Technik in die von Ministerpräsident [[Holger Börner]] geführte Landesregierung berufen. Während seiner Amtszeit galt er als Verfechter der Kernenergie. So unterstützte er u. a. den Bau der geplanten Produktionserweiterungen der Nuklearfirmen [[ALKEM]] und [[NUKEM]] in [[Hanau]] und geriet damit 1986 in Konfrontationskurs zu den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]], die seit 1985 an einer rot-grünen Regierungskoalition beteiligt waren. 1986 verkündete er die Einsetzung einer internationalen Kommission zur Sicherheitsprüfung des [[Kernkraftwerk Biblis|Kernkraftwerks Biblis]], unterstützte aber nicht den von den Grünen geforderten [[Atomausstieg]] und war somit maßgeblich am Scheitern der Koalition beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahlniederlage der SPD bei den Landtagswahlen 1987 und der Bildung einer Koalition aus [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und [[Freie Demokratische Partei|FDP]] schied er am 23. April 1987 aus dem Amt des Wirtschaftsministers und wurde in dieser Funktion durch den FDP-Politiker [[Alfred Schmidt (Politiker, 1938)|Alfred Schmidt]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Steger wurde im Jahr 2000 zu Honorarprofessor an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] berufen, wo er insbesondere den Lehrstuhl für Strategisches Management mitbegründete, der 2008 als eigener Fachbereich begründet und von Dodo zu Knyphausen-Aufseß übernommen wurde. Im Rahmen seiner Honorarprofessur promovierten unter anderen:&lt;br /&gt;
* Carsten Intveen (2004): Unternehmensstrategien internationaler Automobilhersteller&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Carsten Intveen|Titel=Unternehmensstrategien internationaler Automobilhersteller - Auswirkungen verkehrspolitischen Engagements auf die Gesamtunternehmensebene|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Deutscher Universitäts-Verlag|Ort=Wiesbaden|Datum=|Seiten=|ISBN=978-3-322-81124-0|DOI=10.1007/978-3-322-81124-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christopher Kummer]] (2005): Internationale Fusions- und Akquisitionsaktivität&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christopher Kummer|Titel=Internationale Fusions- und Akquisitionsaktivität - Historische Entwicklung, Verbreitung und strategische Intentionen|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Deutscher Universitäts-Verlag|Ort=Wiesbaden|Datum=2005|Seiten=293|ISBN=978-3-8350-0178-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alexander Nick (2008): Wirksamkeit strategischer Frühaufklärung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Alexander Nick|Titel=Wirksamkeit strategischer Frühaufklärung - Eine empirische Untersuchung|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Gabler Verlag|Ort=Wiesbaden|Datum=|Seiten=225|ISBN=978-3-8349-1258-9|DOI=10.1007/978-3-8349-9912-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umweltmanagement: Erfahrungen und Instrumente einer umweltorientierten Unternehmensstrategie&amp;#039;&amp;#039;, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Umweltmanagements&amp;#039;&amp;#039;, 1992&lt;br /&gt;
* [[Meinolf Dierkes]], [[Lutz von Rosenstiel]], Ulrich Steger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmenskultur in Theorie und Praxis: Konzepte aus Ökonomie, Psychologie und Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main/New York 1993, ISBN 3-593-34853-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Globalisierung gestalten&amp;#039;&amp;#039;, 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lokal oder Global? – Strategien und Konzepte der Internationalen Unternehmenskommunikation&amp;#039;&amp;#039;, 2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inside the mind of the Stakeholder&amp;#039;&amp;#039;, 2006&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Managing Complexity in Global Organizations&amp;#039;&amp;#039;, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 367.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122303695}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20010719202820/http://www.prometheusonline.de/whois/akteure/s/steger/index.htm Kurzbiographie bei Prometheus Online]&lt;br /&gt;
* [https://www.wulfen-wiki.de/index.php/Ulrich_Steger Werdegang bei Wulfen-Wiki] Archiviert und abgerufen am 25. Juni 2020 bei [https://web.archive.org/web/20160408082945/http://www.wulfen-wiki.de/index.php/Ulrich_Steger archive.org]&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=122303695|Titel=Prof. Dr. rer. oec. Ulrich Steger|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-10-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wirtschaftsminister Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122303695|LCCN=n80125541|VIAF=39447632|NDL=00712134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steger, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologieminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (EBS Universität für Wirtschaft und Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steger, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Hochschullehrer, Manager und Politiker (SPD), MdL, MdB, hessischer Staatsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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