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	<title>Ulrich Seidl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-06T19:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich Seidl at Berlinale 2022 (cropped).jpg|mini|hochkant|Ulrich Seidl (2022)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Seidl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1952]] in [[Wien]]) ist ein [[österreich]]ischer [[Filmregisseur]], [[Drehbuchautor]] und [[Filmproduzent|Produzent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulrich Seidl wuchs im niederösterreichischen [[Horn (Niederösterreich)|Horn]] in einer streng religiösen [[Katholizismus|katholischen]] Ärztefamilie auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knoben&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://austria-forum.org/af/Biographien/Seidl%2C_Ulrich_Maria |titel=Seidl, Ulrich Maria |werk=Austria Forum |sprache=de |abruf=2022-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein erster Langfilm war der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Good News (1990)|Good News]]&amp;#039;&amp;#039;, den er sieben Jahre nach seinem Abgang von der [[Wiener Filmakademie]] produzierte. Er stellt die Lebensbereiche der Menschen, die Zeitungen verkaufen, denen gegenüber, die sie lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Models&amp;#039;&amp;#039; stellt den Alltag zweitklassiger österreichischer Models dar, die zwischen Club, Wohnung und Katalog-Shooting versuchen, ein Leben voller Glamour zu führen und mit betonter Oberflächlichkeit und Kokainkonsum auf sexistische Fotografen und enttäuschende Beziehungen reagieren. In Slowenien wurde der drastische Film beschlagnahmt. &amp;#039;&amp;#039;Tierische Liebe&amp;#039;&amp;#039; porträtiert Tierfreunde, die mit ihren Haustieren seltsam intime emotionale Beziehungen pflegen. 2001 veröffentlichte er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Hundstage (2001)|Hundstage]]&amp;#039;&amp;#039; seinen ersten Spielfilm, in dem auch Profidarsteller zum Einsatz kommen. Er wurde in Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und erzielte international rund 250.000 Kinobesuche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lumiere.obs.coe.int/web/film_info/?id=17805 lumiere.obs.coe.int] Lumiere – Datenbank über Filmbesucherzahlen in Europa; abgerufen am 8. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Seidl hat seit Jahren ein enges Verhältnis zum Filmclub Drosendorf und einen Zweitwohnsitz in [[Drosendorf-Zissersdorf|Drosendorf]]. Die Premiere von &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; fand im Filmclub statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wenzel Müller: &amp;#039;&amp;#039;[https://augustin.or.at/zeitung/vorstadt/das-wirtshaus-kino.html Das Wirtshaus-Kino.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;augustin.or.at&amp;#039;&amp;#039;, 10. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 gründete er gemeinsam mit [[Veronika Franz]] die &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Seidl Film Produktion&amp;#039;&amp;#039;. Regisseurin und Drehbuchautorin Veronika Franz begleitet seit 1997 alle Filme von Ulrich Seidl als langjährige künstlerische Kollaborateurin. Sie schrieb mit ihm u.&amp;amp;nbsp;a. die Drehbücher zu Hundstage (2001), Import Export (2007) und Paradies-Trilogie (2012/13). Nach Import Export (2007), dem ersten Film den Seidl mit der eigenen Produktionsfirma hergestellt hat, entstand seine erfolgreiche und preisgekrönte Paradies-Trilogie (2012/2013), deren Filme in den Wettbewerben von Cannes, Venedig und Berlin ihre Uraufführungen feierten. Der erste Teil&amp;#039;&amp;#039; [[Paradies: Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; seiner &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039;-Trilogie, erzählt von drei Frauen einer Familie, die getrennt voneinander ihren Urlaub verbringen. Die weiteren Teile handeln von einer missionierenden Katholikin (&amp;#039;&amp;#039;[[Paradies: Glaube]]&amp;#039;&amp;#039;) und einer Jugendlichen in einem Diät-Camp (&amp;#039;&amp;#039;[[Paradies: Hoffnung]]&amp;#039;&amp;#039;). In &amp;#039;&amp;#039;Paradies: Liebe&amp;#039;&amp;#039; ist [[Margarethe Tiesel]] als [[Sextourismus|Sextouristin]] zu sehen, die von Österreich nach [[Kenia]] reist, um dort von jungen schwarzen Männern Liebe zu erfahren. Für diesen Film erhielt Seidl 2012 seine zweite Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2012|Internationalen Filmfestspiele von Cannes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulrichseidl.com/de/01Aktuelles/01DisplayData.shtml?/PARADIES-LIEBE/21 &amp;#039;&amp;#039;PARADIES: LIEBE Im Wettbewerb der 65. Filmfestspiele von Cannes&amp;#039;&amp;#039;] bei ulrichseidl.com; abgerufen am 25. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Verleihung des [[Österreichischer Filmpreis 2013|Österreichischen Filmpreises]] wurde er als beste Filmproduktion sowie in den Kategorien Regie und Darstellerin (Margarethe Tiesel) ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde Seidl für den zweiten Teil seiner Trilogie, &amp;#039;&amp;#039;Paradies: Glaube&amp;#039;&amp;#039;, in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2012|Internationalen Filmfestspiele von Venedig]] eingeladen. Der Film handelt von einer alleinstehenden Frau [[Maria Hofstätter]], die in ihrem Urlaub mit einer „Wandermuttergottes-Statue“ von Haus zu Haus geht, um Österreich katholischer zu machen. Zu Hause entwickelt sich ein Kleinkrieg um Ehe und Religion, als ihr auf einen Rollstuhl angewiesener Ehemann, ein ägyptischer Moslem, nach Jahren der Abwesenheit wieder zu ihr zurückkehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulrichseidl.com/de/01Aktuelles/01DisplayData.shtml?/PARADIES-Glaube/25 &amp;#039;&amp;#039;PARADIES: Glaube im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig&amp;#039;&amp;#039;] bei ulrichseidl.com, abgerufen am 29. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Trilogie-Teil &amp;#039;&amp;#039;Paradies: Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; erhielt eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2013|63. Internationalen Filmfestspiele Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Im Keller (2014)|Im Keller]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt neben anderen Szenen Männer, die sich in einem mit [[Nazi]]-Devotionalien gespickten Keller in [[Marz]] treffen, und löste den Rücktritt von zwei der Gefilmten als Gemeinderatsmandatare der ÖVP aus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://burgenland.orf.at/news/stories/2669952/ „Nazi-Keller“: Seidl beteuert Authentizität, ORF.at, 23. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 produzierte Seidl mit der Ulrich Seidl Filmproduktion den Horrorfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Ich seh Ich seh]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulrichseidl.com/de/52Filme/01Verwertung/07Ichseh_ichseh.shtml Ulrich Seidl Film Produktion | In Produktion | Ich seh Ich seh]&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem die [[Zwillinge]] Elias Schwarz und Lukas Schwarz die Hauptrollen übernahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dreadcentral.com/news/84112/international-goodnight-mommy-trailer-will-give-nightmares/ International Goodnight Mommy Trailer Will Give You Nightmares]&amp;lt;/ref&amp;gt; Regie führte das österreichische Regieduo [[Veronika Franz]] und [[Severin Fiala]]. Ich seh Ich seh (2014, Goodnight Mommy), der bei den Filmfestspielen von Venedig seine Uraufführung feierte, wurde als österreichischer Beitrag zum Auslands-Oscar gesandt. Ein US-Remake des Films ist im Entstehen, produziert von der Produktionsfirma Animal Kingdom („It Follows“, „It Comes at Night“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 erhielt Seidl für seinen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Rimini (2022)|Rimini]]&amp;#039;&amp;#039; eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2022|72.&amp;amp;nbsp;Berlinale]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlinale.de/de/news-themen/news/detail_122379.html &amp;#039;&amp;#039;Berlinale 2022: Die Filme des Wettbewerbs&amp;#039;&amp;#039;]. In: berlinale.de, 19. Januar 2022 (abgerufen am 19. Januar 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 wurde er in der Jury des 72. [[Festival Internacional de Cine de San Sebastián|Internationalen Filmfestivals von San Sebastian]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apa.at/news/ulrich-seidl-heuer-in-der-festivaljury-von-san-sebastian/ | titel=Ulrich Seidl heuer in der Festivaljury von San Sebastian|datum=2024-09-17|abruf=2024-09-17|autor=Manuel Meyer|werk=apa.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich-Seidl-Film-Logo.svg|mini|Logo von Seidls Produktionsfirma]]&lt;br /&gt;
Seidls filmischer Stil erinnert oft an TV-Doku-Dramen. Dabei soll ein inszeniertes (Laien-)Schauspiel wie die dokumentierte Realität wirken, doch ist er in langen und distanzierten Einstellungen weit poetischer und zurückhaltender.&amp;lt;ref&amp;gt;Weniger freundlich beschreibt Rüdiger Suchsland den Stil: [https://www.heise.de/tp/features/Rassismus-fuer-die-Gebildeten-unter-seinen-Veraechtern-3397091.html &amp;#039;&amp;#039;Rassismus für die Gebildeten unter seinen Verächtern&amp;#039;&amp;#039;.] [[Telepolis]], 3. Januar 2013, Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seidl arbeitet mit formal zum Teil verstörenden Mitteln – lange, starre Einstellungen, harte Schnitte, Distanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen gilt er als Extremfilmer, weil er „mit radikaler Aufgeschlossenheit […] die Einsamen und Hässlichen, die Außenseiter und Deformierten der Gesellschaft“ porträtiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knoben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse ==&lt;br /&gt;
Anfang September 2022 veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; einen Bericht, laut dem bei den Dreharbeiten in [[Rumänien]] zu Seidls Film &amp;#039;&amp;#039;[[Sparta (2022)|Sparta]]&amp;#039;&amp;#039; einige minderjährige Laiendarsteller „offenbar ausgenutzt“ worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lars-Olav Beier]], Bartholomäus von Laffert, [[Pascale Müller]] und Delia Marinescu: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/kultur/ulrich-seidl-film-kinder-offenbar-bei-dreh-ausgenutzt-nur-noch-ein-bisschen-dann-darfst-du-nach-hause-gehen-a-c54533fd-0705-493f-890f-4e3c619ff9f8 »Nur noch ein bisschen, dann darfst du nach Hause gehen«]&amp;#039;&amp;#039;. In: spiegel.de vom 2. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern der Kinder seien nicht darüber informiert worden, dass es in dem Film u.&amp;amp;nbsp;a. um [[Pädophilie]] gehe, so die Vorwürfe. Weitere Vorwürfe betrafen Nacktheit, Gewalt und zu lange Arbeitszeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.puls24.at/news/chronik/kinderdarsteller-ausgenuetzt-ulrich-seidl-aeussert-sich-zu-vorwuerfen/274519 &amp;#039;&amp;#039;Kinderdarsteller ausgenützt? Ulrich Seidl äußert sich zu Vorwürfen&amp;#039;&amp;#039;], puls4.at, 2. September 2022, abgerufen am 3. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Seidl widersprach noch am selben Tag dem Artikel, in dem „unzutreffende Darstellungen, Gerüchte oder aus dem Kontext gerissene Vorkommnisse … zu einem in keiner Weise den Tatsachen entsprechenden Zerrbild montiert“ würden; dies könne er nicht unwidersprochen stehen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.presseportal.de/pm/164994/5312086 SPARTA — Eine Stellungnahme von Ulrich Seidl zu SPIEGEL-Artikel]&amp;#039;&amp;#039;. In: presseportal.de vom 2. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Uraufführung]] von &amp;#039;&amp;#039;Sparta&amp;#039;&amp;#039; beim [[Toronto International Film Festival]] wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe abgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3284499/ |titel=Nach Vorwürfen: Weltpremiere von Seidl-Film abgesagt |datum=2022-09-09 |sprache=de |abruf=2022-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte September 2022 erhoben Mitarbeiter des Films weitere Vorwürfe im Wiener [[Falter (Wochenzeitung)|Falter]]. In Österreich werde der Film erstmals im Rahmen der 60. [[Viennale]] Ende Oktober zu sehen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/ |titel=news.ORF.at |sprache=de |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der österreichische [[Verband Filmregie Österreich|Verband Filmregie]] hat in einer Erklärung Anfang Oktober 2022 kritisiert, die Berichterstattung der Medien habe einer Vorverurteilung Seidls Vorschub geleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/verband-seidl-medien-kritik-sparta-100.html Filmverband kritisiert Umgang mit Regisseur Seidl]&amp;#039;&amp;#039;, wdr.de, veröffentlicht und abgerufen am 4. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe:&amp;#039;&amp;#039; [[Sparta (2022)#Vorwürfe über Ausbeutung von Kindern|Sparta / Vorwürfe über Ausbeutung von Kindern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Seidl war mit der Drehbuchautorin [[Veronika Franz]] liiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=alexandra.seibel |url=https://kurier.at/kultur/ulrich-seidl-und-veronika-franz-horror-im-alltag-hoelle-im-alltag/82.251.195 |titel=Seidl und Franz: Horror im Alltag, Hölle im Alltag |datum=2014-08-27 |sprache=de |abruf=2022-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seidls Neffe ist [[Severin Fiala]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;augustin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marschall Clemens |url=https://augustin.or.at/oel-schwimmt-immer-oben/ |titel=Filmemacher Severin Fiala über seine Arbeit, die Filmakademie und «Onkel» Ulrich Seidl |werk=augustin.or.at |datum=2011-06-01 |abruf=2020-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich Seidl Linz 2007.jpg|mini|hochkant|Ulrich Seidl bei der Premiere seines Films &amp;#039;&amp;#039;[[Import Export]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Linz]] (2007)]]&lt;br /&gt;
* 1980: Einsvierzig (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1982: Der Ball (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1990: [[Good News (1990)|Good News]] (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1992: Mit Verlust ist zu rechnen (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1994: Die letzten Männer (TV) (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1995: Tierische Liebe (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1996: Bilder einer Ausstellung (TV) (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1997: [[Der Busenfreund]] (TV) (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1998: Spaß ohne Grenzen (TV) (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 1998: Models (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Hundstage (2001)|Hundstage]] (Regie, Buch)&lt;br /&gt;
* 2001: Zur Lage (Situation Report) (Regie, Buch: Ulrich Seidl, [[Barbara Albert (Regisseurin)|Barbara Albert]], [[Michael Glawogger]], [[Michael Sturminger]])&lt;br /&gt;
* 2003: [[Jesus, du weißt]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Import Export]] (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Paradies: Liebe]] (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Paradies: Glaube]] (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2013: [[Paradies: Hoffnung]] (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2014: [[Im Keller (2014)|Im Keller]] (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2014: [[Ich seh Ich seh]] (Produktion)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmfonds-wien.at/filme/ich-seh-ich-seh Vgl. filmfonds-wien.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: Safari (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2017: [[Ugly (2017)|Ugly]] (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2018: [[To the Night]] (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2019: [[Die Kinder der Toten (Film)|Die Kinder der Toten]] (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2019: Lillian (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2021: [[Luzifer (2021)|Luzifer]] (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2022: [[Rimini (2022)|Rimini]] (Drehbuch, Regie)&lt;br /&gt;
* 2022: [[Sparta (2022)|Sparta]] (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2023: Böse Spiele – Rimini Sparta (Drehbuch, Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 2024: [[Veni Vidi Vici (Film)|Veni Vidi Vici]] (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2024: [[Des Teufels Bad]] (Produktion)&lt;br /&gt;
* 2024: [[Mond (Film)|Mond]] (Produktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Österreichischer Filmpreis 2013 B Ulrich Seidl 2.jpg|mini|Ulrich Seidl ([[Österreichischer Filmpreis 2013]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; – Großer Preis der Jury ([[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2001|Venedig 2001]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; – Großer Preis der Jury ([[Gijón International Film Festival]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; – Preis der Jury ([[Bergen International Film Festival]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biff.no/2004/index.php?ID=Priser |text=Priser Bergen International Film Festival |archive-is=20130223043123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; – Directors’ Week Special Jury Award ([[Fantasporto]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; – [[FIPRESCI-Preis]] und Spezialpreis der Jury ([[Bratislava International Film Festival]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundstage&amp;#039;&amp;#039; – [[Austrian Ticket|Österreichischer Filmpreis]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tierische Liebe&amp;#039;&amp;#039; – Potsdam (Beste Dokumentation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit Verlust ist zu rechnen&amp;#039;&amp;#039; – Runner up Prize [[Internationales Dokumentarfilmfestival von Yamagata|Yamagata]]; The Jury Prize Amsterdam; Preis der [[Österreichische Filmtage|Österreichischen Filmtage]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goldener Kader&amp;#039;&amp;#039; (Bester österreichischer Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Good News&amp;#039;&amp;#039; – [[Wiener Filmpreis]] 1990; Prix des Bibliothèques Paris 1992 und Nominierung für den „European Documentary Award 1991“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haberleitner&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Haberleithner: [http://homepage.univie.ac.at/juergen.haberleithner/pdf/DIPL_Haberleithner_online.pdf &amp;#039;&amp;#039;Film als soziale Dimension: Luis García Berlanga und Ulrich Seidl als Exponenten sozialer Filmkultur&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 549&amp;amp;nbsp;kB) Wien, September 2003; abgerufen am 28. Jänner 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: [[Österreichischer Kunstpreis für Film|Österreichischer Würdigungspreis für Filmkunst]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Niederösterreichischer Kulturpreis]] (Würdigungspreis)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20051124_OTS0097/kulturpreise-des-landes-niederoesterreich-2005 &amp;#039;&amp;#039;Kulturpreise des Landes Niederösterreich 2005&amp;#039;&amp;#039;]. APA-Meldung vom 24. November 2005, abgerufen am 28. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Spezialpreis der Jury&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2012|Filmfestspielen Venedig 2012]] für &amp;#039;&amp;#039;Paradies: Glaube&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1345166579473/Ulrich-Seidl-mit-CinemAvvenire-Award-ausgezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Gala: Ulrich Seidl mit Spezialpreis der Jury ausgezeichnet&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 2012; abgerufen am 22. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Österreichischer Filmpreis 2013]] in den Kategorien &amp;#039;&amp;#039;Bester Film&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Paradies: Liebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien#Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]], November 2013&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2614823/ ORF-Online: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenzeichen an Regisseur Ulrich Seidl&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 14. Nov. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Großer [[Diagonale (Filmfestival)|Diagonale]]-Preis des Landes Steiermark&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester Spielfilm&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Rimini&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diagonale.at/grosser-diagonale-preis-spielfilm-22/ |titel=Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark |hrsg=[[Diagonale (Filmfestival)|Diagonale]] |sprache=de |abruf=2022-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: [[Österreichischer Filmpreis 2024|Österreichischer Filmpreis]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichischer Filmpreis/Bester Spielfilm|Bester Spielfilm]]&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Des Teufels Bad&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oesterreichische-filmakademie.at/filmpreis/preistraeger/2024 | titel=Preisträger:innen 2024|abruf=2024-06-05 |autor=|werk=oesterreichische-filmakademie.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Corina Erk / Brad Prager (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Seidl&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Film-Konzepte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 59). edition text+kritik, München 2020.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Grissemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Sündenfall. Die Grenzüberschreitungen des Filmemachers Ulrich Seidl&amp;#039;&amp;#039;. Sonderzahl Verlagsgesellschaft, Wien 2007.&lt;br /&gt;
* [[Florian Lamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wirklichkeit, nur stilisiert. Die Filme des Ulrich Seidl&amp;#039;&amp;#039;. Büchner-Verlag, Darmstadt 2009.&lt;br /&gt;
* Jürgen Heizmann: „Blasphemie im Kino. Die Skandale um VIRIDIANA, DAS GESPENST und PARADIES: GLAUBE.“ In: &amp;#039;&amp;#039;„Gotteslästerung“ und Glaubenskrieg in der Literatur und in den Künsten&amp;#039;&amp;#039;. Hg. von Hans Richard Brittnacher u. Thomas Koebner. Marburg 2016, ISBN 978-3-89472-712-3, S. 138–161.&lt;br /&gt;
* [http://www.diepresse.at/home/meinung/imsucher/298699/index.do Artikel über Ulrich Seidl.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121660842}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichseidl.com/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0782430}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Seidl,_Ulrich_Maria}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|1035}}&lt;br /&gt;
* [http://berliner-filmfestivals.de/2013/01/ulrich-seidl-im-interview-zu-paradies-liebe/ &amp;#039;&amp;#039;Es geht immer um Machtverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;.] berliner-filmfestivals.de, Interview über &amp;#039;&amp;#039;Paradies: Glaube&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.critic.de/interview/verstoeren-und-bereichern-3632/ &amp;#039;&amp;#039;Verstören und bereichern&amp;#039;&amp;#039;.] critic.de, Interview über die Paradies-Trilogie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knoben&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martina Knoben: &amp;#039;&amp;#039;Verstörung ist auch eine Form der Berührung – Eine Expedition in die Welt des Ulrich Seidl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Juni 2010.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121660842|LCCN=no2004052391|VIAF=59288129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seidl, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulrich Seidl| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Film, Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seidl, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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