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	<title>Ulrich Schamoni - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bothwors: /* Leben */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ulrich Schamoni 1997.jpg|mini|Ulrich Schamoni 1997]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Schamoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1939]] in [[Berlin]]; † [[9. März]] [[1998]] ebenda) war ein deutscher [[Filmregisseur]], [[Drehbuchautor]], [[Schauspieler]] und [[Medienunternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulrich Schamoni wurde in eine Filmfamilie geboren. Sein Vater [[Victor Schamoni]] war unter anderem Regisseur und Filmwissenschaftler, seine Mutter [[Maria Schamoni|Maria, geb. Vormann]], Drehbuchautorin. Der Vater fiel 1942 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Ulrich und seine drei Brüder [[Thomas Schamoni|Thomas]], Victor und [[Peter Schamoni|Peter]] wurden mit der Mutter 1944 nach [[Iserlohn]] evakuiert, wo Maria Schamonis Mutter lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Schamoni: &amp;#039;&amp;#039;Meine Schamonis&amp;#039;&amp;#039;. Nymphenburger Verlagshandlung, München 1983, S. 158–1959.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende des Krieges besuchte Schamoni in [[Werl]] zwei Jahre lang das Erzbischöfliche Knabenkonvikt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Schamoni: &amp;#039;&amp;#039;Ullis Allerlei&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dieser Zeit wurde Schamonis Onkel [[Wilhelm Schamoni]] zu einem Vaterersatz für ihn und seine Brüder. Ulrich Schamoni porträtierte ihn 1982 in dem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Der Vikar von Helmeringhausen oder Was nützt es für die Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Später zog die Familie nach [[Münster]], wo Schamoni das Gymnasium besuchte. Nach dem Abbruch des Gymnasiums kurz vor dem Abitur 1957&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Hachmeister]], Christine Schulte: &amp;#039;&amp;#039;„… sobald Sie Erfolg haben, geraten Sie in die Schußlinie“. Gespräch mit Ulrich Schamoni&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Medium&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4, 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; ging Schamoni nach [[München]], besuchte dort kurzzeitig die Schauspielschule von [[Ruth von Zerboni]] und ging anschließend nach [[West-Berlin]] zurück. Hier arbeitete er von 1959 bis 1964 als [[Regieassistent]], unter anderem bei [[Hans Lietzau]] und [[William Dieterle|Wilhelm Dieterle]]&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie von Ulrich Schamoni. In: Hilmar Hoffmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Schamoni Filmstücke&amp;#039;&amp;#039;. Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart 2003, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie vor allem seinem „Regievater“&amp;lt;ref name=&amp;quot;schamoni.de&amp;quot;&amp;gt;[http://www.schamoni.de/die-schamonis/ulrich-schamoni/ &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Schamoni&amp;#039;&amp;#039;] auf schamoni.de, abgerufen am 24. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rudolf Noelte]], von dem er nach eigener Aussage das meiste lernte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter W. Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Das doppelte Leben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 11. März 1998, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 20 Jahren schrieb Schamoni seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Dein Sohn lässt grüßen&amp;#039;&amp;#039;, der sofort nach Erscheinen 1962 [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien|als jugendgefährdend indiziert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schamoni drehte 1964 seinen ersten Kurzfilm als Regisseur: Der 1965 erschienene Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Hollywood in Deblatschka Pescara&amp;#039;&amp;#039; wurde 1965 mit einem [[Deutscher Filmpreis|Bundesfilmpreis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schamoni.de&amp;quot; /&amp;gt; Mit &amp;#039;&amp;#039;Geist und ein wenig Glück&amp;#039;&amp;#039; folgte 1965 ein weiterer Dokumentarfilm. Schamoni inszenierte 1965 zudem seinen ersten Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Es (1966)|Es]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Beziehungskrise eines unverheirateten jungen Paares ([[Sabine Sinjen]], [[Bruno Dietrich]]) auslotet. Der Film wurde bei Kritikern und Publikum ein Erfolg und gewann 1966 insgesamt fünf Bundesfilmpreise. Drei weitere sowie der „[[Silberner Bär|Silberne Bär]]“ der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1967|Berliner Filmfestspiele 1967]] gingen 1967 an &amp;#039;&amp;#039;[[Alle Jahre wieder (1967)|Alle Jahre wieder]]&amp;#039;&amp;#039;, die ironische Abrechnung Schamonis mit der bürgerlichen Doppelmoral seiner früheren Wahlheimat Münster. Im Jahr 1967 kaufte er von dem Erlös von &amp;#039;&amp;#039;Es&amp;#039;&amp;#039; ein Einfamilienhaus in der [[Furtwänglerstraße 19]] in Berlin. Es wurde sein Wohnsitz und auch seine Arbeitsstätte. Im Jahr 1968 legte er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Quartett im Bett]]&amp;#039;&amp;#039; ein witziges Porträt der linksalternativen Berliner Kultur- und Studentenszene nach.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich schamoni grave.jpg|miniatur|hochkant|Schamonis Grab in Berlin]]&lt;br /&gt;
Mit seinen inhaltlich wie formal neuartigen Filmen etablierte sich Ulrich Schamoni – ebenso wie sein Bruder [[Peter Schamoni|Peter]] – als führender Vertreter des [[Neuer Deutscher Film|Neuen Deutschen Films]]. Schamoni wollte mit seinen Filmen gegen das deutsche Kommerzkino angehen und setzte sich für einen neuen [[Realismus (Kunst)|Realismus]] im Kino ein. Ab 1978 produzierte er auch Filme für das Deutsche Fernsehen. Später wandte sich Schamoni vom Film ab und wurde Medienunternehmer. Im Jahr 1987 gründete er den zweiten privaten Berliner Radiosender [[Hundert,6]], 1992 folgte der erste Lokalfernsehsender [[IA Fernsehen]], wo er auch einen täglichen Kommentarplatz hatte. Aus beiden Unternehmen schied er später aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Schamoni starb am 9. März 1998 in Berlin an [[Leukämie]] und wurde auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] im Feld 039-679 beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März 2012 lief in den deutschen Kinos der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Abschied von den Fröschen]]&amp;#039;&amp;#039; über Schamonis Leben an. Dieser wurde von seiner Tochter Ulrike (* 1966) auf Grundlage seiner persönlichen Filmtagebücher realisiert und zeigt Ulrich Schamoni auch während seiner Erkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ziegler-film.com/produktionen/kino/produktion/baerenfilm-praesentiert-abschied-von-den-froeschen.html Meldung der Produktionsfirma Ziegler Film]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlinale.de/external/programme/archive/pdf/20122034.pdf &amp;#039;&amp;#039;ABSCHIED VON DEN FRÖSCHEN&amp;#039;&amp;#039;], berlinale.de, Berlinale 2012, S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1965: Hollywood in Deliblatzka Pescara (Regie)&lt;br /&gt;
* 1965: Geist und ein wenig Glück (Fernsehfilm, Regie)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Es (1966)|Es]] (Regie/Drehbuch/Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1966: Charly May (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Der Brief (1966)|Der Brief]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Alle Jahre wieder (1967)|Alle Jahre wieder]] (Regie/Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1967: Ein Duft von Blumen (Fernsehfilm, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Lockenköpfchen – Die Chronik des Wilfried S. oder Wie manipuliert man die Wirklichkeit?]] (Regie/Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Quartett im Bett]] (Regie/Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1969: Für meine Kinder – von Vati (Regie)&lt;br /&gt;
* 1969: Die Rückkehr (Fernsehfilm, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1970: [[Wir – zwei]] (Regie/Drehbuch/Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1971: Eins (Regie/Drehbuch/Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1972: Mein Bruder Willi (Regie/Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1973: Im Reservat (Fernsehfilm, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Chapeau Claque (Film)|Chapeau Claque]] (Regie/Drehbuch/Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1979: Was wären wir ohne uns (Fernsehserie, Regie/Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1980: So geht’s auch (Fernsehserie, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Das Traumhaus]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1981: Die Alptraumfrau (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1982: Der Vikar von Helmeringhausen oder Was nützt es für die Ewigkeit (Fernsehfilm über [[Wilhelm Schamoni]], Regie)&lt;br /&gt;
* 1982: Ullis Allerlei (Fernsehfilm, Regie/Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1983: Der Platzanweiser (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1984: So lebten sie alle Tage (Fernsehserie, Regie)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Alles Paletti (Fernsehfilm)|Alles Paletti]] (Fernsehfilm, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Abschied von den Fröschen]], postum durch Schamonis Tochter [[Ulrike Schamoni|Ulrike]] herausgebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|557|558|Schamoni, Ulrich|[[Wolfgang Jacobsen]]|137265557}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;80 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137265557}}  &lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0769998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137265557|LCCN=no/2012/140732|VIAF=81480639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schamoni, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulrich Schamoni| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Film, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schamoni, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur und Medienunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bothwors</name></author>
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