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	<title>Ulrich Rützel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:17:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_R%C3%BCtzel&amp;diff=1722988&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt, Mehrfachverlinkung entfernt, Link auf BKL entfernt (nicht zielführend)</title>
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		<updated>2025-11-27T00:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt, Mehrfachverlinkung entfernt, Link auf BKL entfernt (nicht zielführend)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ulrich Rützel .jpg|mini|Ulrich Rützel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Rützel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1944]] in [[Gelsenkirchen-Buer]]) ist ein deutscher Musikproduzent und Musikverleger, der die Musiklabel &amp;#039;&amp;#039;Erdenklang&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;CCn’C&amp;#039;&amp;#039; (Classical, CrossCulture and Contemporary Music) gründete. Des Weiteren ist er Mitbegründer der [[Ars Electronica]] in [[Linz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulrich Rützel (als Produzent und Komponist wird er gelegentlich auch unter dem Namen „Ulli A. Rützel“ erwähnt) begann in den 1960er Jahren sein Berufsleben als Bankkaufmann, arbeitete daneben jedoch schon als [[Jazzpiano|Jazzpianist]]. Rasch wurde er für seine genre-übergreifenden Improvisationen mit Themen der [[Neue Musik|zeitgenössischen Musik]] sowie des [[Free Jazz]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anlässlich seines Soloauftritts bei der Kölner Vorentscheidung für den „Ersten Internationalen Wettbewerb für Modern Jazz“ in [[Wien]] schrieb Heinz Josef Herbort in der [[Die Zeit|Zeit]] (Nr. 13 vom 25. März 1966): „Ulrich Rützel,… ein Pianist, der seinen Stil einmal nicht an Spätromantik oder Impressionismus, sondern an Zwölftönern aufhängte. Als einziger übrigens.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1972 wurde Rützel Produktmanager bei der „BASF Musikproduktion“ in Hamburg, die seinerzeit mit dem [[Krautrock]]-Label „Pilz“ (Reihentitel: „Neue deutsche Volksmusik“ – „[[Kosmische Kuriere]]“ etc., [[Rolf-Ulrich Kaiser]]) sich zu profilieren suchte. Rützel betreute neben diesem musikalischen Neuland auch das bereits renommierte Jazzlabel „[[Musik Produktion Schwarzwald|MPS]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wechselte Ulrich Rützel dann zur [[Phonogram]], Labels wie z. B. [[Charisma Records|Charisma]] (u. a. mit [[Peter Gabriel]]) und „20th Century“ (u. a. mit [[Barry White]]) standen unter seiner Obhut. Sein musikalischer Hintergrund führte ihn bald zu anderen Aufgaben: Rützel wurde neuer „Staffproducer“ der Hamburger „Phonogram“. Einerseits war er damit zuständig für den Schlagernachwuchs, andererseits aber in der Nachfolge von [[Siegfried Loch]] auch für Jazz-Produktionen verantwortlich, beispielsweise mit dem US-Saxofonisten [[Bobby Stern]], dem deutschen Jazzgitarristen [[Toto Blanke]], dem Pianisten [[Jasper van’t Hof]], [[Chris Hinze]] und vielen anderen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung ging später jedoch in eine andere Richtung: Ende der 1970er Jahre produzierte er dann mit dem österreichischen Musiker [[Hubert Bognermayr]] und seiner [[Symphonic Rock|Symphonic-Rock]]-Gruppe [[Eela Craig]] wiederum im Auftrag der [[Phonogram]] die drei für die Entwicklung der populäreren [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]] in Deutschland bedeutsamen Alben „One Niter“, „Hats of Glass“ und „Missa Universalis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sehr erfolgreiche Aufführung der „Missa Universalis“ 1978 beim [[Brucknerfest]] in Linz&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der spektakuläre Höhepunkt des ganzen Festivals. Die massenhaft erschienenen Jugendlichen waren hell begeistert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Post]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Oktober 1978 .&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Popmusik erobert Brucknerfest – Klangphantasie, Wohlklang der Elektronik:…und das Brucknerhaus raste.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 29. September 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebnete den Weg für die Gründung der [[Ars Electronica]] in [[Linz]], zu deren Gründung Hubert Bognermayr und Ulrich Rützel wesentlich beitrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte der [[Linzer Klangwolke]] siehe ausführlich: {{OoeGeschichte |pfad=archiv/themen/kunst-und-kultur/musikgeschichte-oberoesterreichs/musikforschung-und-musikpflege/ars-electronica-festival |titel=Ars Electronica Festival |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1981 gründete Ulrich Rützel den „Erdenklang Musikverlag“ und das Musiklabel [[Erdenklang]], das sich anfangs nur der „computerakustischen Musik“ widmete. In den folgenden Jahren gründete Rützel andere Labels wie beispielsweise das „CrossCulture“ und „CCn’C“, die beide sowohl [[Weltmusik]] als auch zeitgenössische Musik und Jazz boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer schweren Krankheit verkaufte Ulrich Rützel im Oktober 2005 seine Labels und Verlage an &amp;#039;&amp;#039;[[Da Music]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Diepholz]]. Für die Labels [[Erdenklang]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.da-music.de/ Website des Musikverlages „Da Music“]&amp;lt;/ref&amp;gt; und „CCn’C“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ccnc.de/ Website des Labels CC’nC]&amp;lt;/ref&amp;gt; war Rützel bis 2010 gleichwohl als Produzent tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich war mit Julia Rützel (geb. Tombrink, * [[25. Januar]] [[1945]]) verheiratet. Sie starb am † [[9. August]] [[2023]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wb.sauerlandkurier.de/webreader-v3/index.html#/22777/30-31 Trauer-Danksagung im Sauerlandkurier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als Musikproduzent ==&lt;br /&gt;
In den für die spätere Entwicklung entscheidenden Anfangsjahren 1979 und 1980 verantworteten Ulrich Rützel und Hubert Bognermayr sowohl große Teile des Linzer Festival-Programms als auch dessen weltweite PR.&amp;lt;ref&amp;gt;Im dreißigsten Jahr, so Markus Zinsmaier auf &amp;quot;ZEIT Online&amp;quot; am 4. September 2009 [http://www.zeit.de/online/2009/37/ars-electronica-eroeffnung zeit.de], sei „das Medienkunstfestival längst erwachsen geworden und hat sich trotzdem den experimentellen Charme der Anfangsjahre bewahrt. Der Kreis der akkreditierten Journalisten und Künstler ist beständig gewachsen, ebenso wie die Bedeutung des Festivals weit über Österreich hinaus.“ Und Bernd Graff fasste in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] am 7. September 2009 die weitere Entwicklung so zusammen: „Die Ars Electronica ist mit ihren vielen verstreuten Spielorten und ihrem die Landeshauptstadt füllenden Rundumprogramm an Ausstellung, Kongressen, erstklassig besetzten Foren und Symposien, technischen Innovationen wie Sensationen schon immer so etwas wie ein flächendeckendes [[Gesamtkunstwerk]] im Hier und Jetzt gewesen: Ebenso visionär wie verrückt, ebenso pragmatisch wie programmatisch in ihrer Konzeption.“ {{Toter Link |url=http://www.sueddeutsche.de/kultur/212/486625/text/print.html |date=2019-05 |text=sueddeutsche.de/kultur/212/486625/text/print.html |archivebot=2019-05-20 04:04:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses [[Eventmanagement]] zu einem Zeitpunkt, als der Begriff noch lange nicht in Mode war, hatte in Kombination mit der Musikproduzenten-Tätigkeit Rützels nachhaltige Folgen für die Entwicklung der elektronisch basierten Musik. Bereits 1979 beim „Grand Price of Ars Electronica“ wurde der von Peter Vogel in Australien entwickelte [[Fairlight CMI|Fairlight Musikcomputer]] erstmals einem größeren internationalen Publikum vorgeführt. Dieses aufwändige (8-Bit-)Rechenmaschine brachte als wesentliche Neuerung die [[Sampling (Musik)|Sampling]]-Methode hervor, die alle Klänge unserer Welt in einen Computer speichern konnte und sie mittels der Tastatur jederzeit nicht nur einfach abrufbar machte, sondern sie auf jede gewünschte Tonhöhe bringen konnte und formbar machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1982 erschien dann auf dem eigens für diese Art von Musik von Ulrich Rützel in Hamburg gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Erdenklang-Label&amp;#039;&amp;#039; und -Verlag das Album „Erdenklang Computerakustische Klangsinfonie“ der Komponisten [[Hubert Bognermayr]] und [[Harald Zuschrader]]. In ihren Linernotes zu diesem Album vermerkte [[Wendy Carlos]]: „Erdenklang darf nicht mehr ausschließlich als technische, sondern muss weitgehend als musikalische Errungenschaft betrachtet werden. Etwas, worum die elektronische Musik, seit es sie gibt, kämpft.“&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Liner-Notes unter Teldec 6.25030/LC 8155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1983 erschienene „[[Bergpredigt (Oratorium)|Bergpredigt – Oratorium für Musikcomputer und Stimmen]]“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die [[Bergpredigt]]&amp;quot; erschien 2010 als DVD mit einer &amp;quot;filmfotografischen Interpretation&amp;quot; der Regisseurin [[Ute Mansel]] mit dem Untertitel &amp;quot;Radical Codex&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; der Komponisten Hubert Bognermayr und Harald Zuschrader verfestigte diese musikhistorische Entwicklung und stellt bis heute einen Meilenstein in der Computermusik dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu dieser Bewertung kommt Veronica Matho in: „Die 100 besten Rock- und Pop LPs“ – Veronica Matho, Berlin 1987, Ullstein Buch UTB Nr. 36537, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso bedeutsam war das von Ulrich Rützel initiierte und vom WDR Köln am 25. April 1987 veranstaltete Konzert „Million Bits in Concert“&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe http://www.johannesschmoelling.de/html/mbic.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Elektronik-Musikern Hubert Bognermayr, Harald Zuschrader, [[Johannes Schmoelling]], [[Kristian Schultze]] und [[Matthias Thurow]]. Hier kamen erstmals verschiedene Computersysteme wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Fairlight CMI]] oder [[PPG Wave]] in einem Livekonzert zum Einsatz. Auch [[Mike Oldfield]] ließ sich von Bognermayr und Zuschrader in diese Technologie einführen und ging mit dem Fairlight CMI und Harald Zuschrader auf Tournee.&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammenarbeit mit Mike Oldfield (Interview in &amp;#039;&amp;#039;Musik Szene&amp;#039;&amp;#039;, 1984) {{Webarchiv |url=http://www.tubular-world.com/presse/1984/04.shtml |text=Archivierte Kopie |archive-is=20070824205742}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Rützel öffnete sein anfangs lediglich auf elektronische Musik fokussiertes Labelprogramm bald einer Synthese mit globalen Musikströmungen: Eine [[Cross Culture|Cross-Culture]]-Musik entstand, die einerseits fast immer auch etwas mit Elektronik zu tun hatte, aber andererseits – von der Biographie Rützels geprägt – aus dem Reichtum der Klassik, des Jazz, des Folk- und ethnischer sowie der mittelalterlichen Musik schöpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Aufnahmen auf dem [[Erdenklang Label]] waren die mit Hubert Bognermayr und Harald Zuschrader bzw. später deren [[Blue Chip Orchestra]], mit [[Johannes Schmoelling]] (ehemals [[Tangerine Dream]]), mit der Gruppe [[Tri Atma]], mit [[Bernward Koch]], [[Erlend Krauser]], [[Michael Hoppé (Produzent)|Michael Hoppé]], [[Irén Lovász]], [[Peeter Vähi]], [[Kirile Loo]], die Produktionen mit dem [[Ensemble Vox]] (mit [[Vladimir Ivanoff]]), das – beeinflusst von Rützel – erstmals Elektronik und mittelalterliche Musik zusammenbrachten. In diese Zeit fielen auch die Veröffentlichungen des [[Trautonium]]-Erbauers und -spielers [[Oskar Sala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 gegründete Rützel das Label &amp;#039;&amp;#039;CCn’C&amp;#039;&amp;#039; (Classical, CrossCulture and Contemporary Music), das zahlreiche Schallplattenpreise gewann, unter anderem mit Aufnahmen von [[Kristjan Järvi]] und seinem [[Absolute Ensemble]], dem [[Turtle Island String Quartet]], Lee Johnson, [[Tatiana Grindenko]], [[Mikhail Chekalin]], mit dem Ensemble [[Opus Posth.]], dem [[Hulu Project]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswahl einiger Produktionen von Ulrich Rützel:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständigere Übersicht unter: [http://www.erdenklang.de/ erdenklang.de] sowie http://www.ccnc.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975: Spider’s Dance – Toto Blanke – (Vertigo 6360 623)&lt;br /&gt;
* 1975: Virgo – Bobby Stern – (Vertigo 6360 624)&lt;br /&gt;
* 1975: Erich Kästner, Lyrik und Jazz – Peter Pasetti – (Philips 6305 252)&lt;br /&gt;
* 1976: Libra – Bobby Stern &amp;amp; Head Heart and Hands – (Vertigo 6360 632)&lt;br /&gt;
* 1976: Electric Circus – Toto Blanke – (Vertigo 6360 634)&lt;br /&gt;
* 1976: One Niter – Eela Craig – (Vertigo 6360 635)&lt;br /&gt;
* 1978: Hats Of Glass – Eela Craig – (Vertigo 6360 638)&lt;br /&gt;
* 1978: Missa Universalis – Eela Craig – (Philips 6360639)&lt;br /&gt;
* 1980: Four Years Before 1984 – Control Company – (Teldec 6.24393)&lt;br /&gt;
* 1982: Erdenklang Sinfonie – Hubert Bognermayr &amp;amp; Harald Zuschrader – (Erdenklang 8.25030)&lt;br /&gt;
* 1982: Sehnsucht und Einklang – Tri Atma &amp;amp; Gyan Nishabda – (Erdenklang 8.25315)&lt;br /&gt;
* 1983: Bergpredigt – Hubert Bognermayr &amp;amp; Harald Zuschrader – (Erdenklang 89006-301)&lt;br /&gt;
* 1988: Blue Chip Orchestra – Blue Chip Orchestra – (Erdenklang 971.166)&lt;br /&gt;
* 1989: Silent Beauty – [[Philip Tabane]] – (Cross Culture 89330)&lt;br /&gt;
* 1989: Flowing – Bernward Koch – (Erdenklang 89332)&lt;br /&gt;
* 1990: My Fascinating Instrument – Oskar Sala – (Erdenklang 90340)&lt;br /&gt;
* 1990: Diadema [[Hildegard von Bingen]] – Vox – (Erdenklang 90343)&lt;br /&gt;
* 1992: From Spain To Spain – Vox – (Erdenklang 20562)&lt;br /&gt;
* 1992: The Path to the Heart of Asia – Peeter Vähi – (Erdenklang 20602)&lt;br /&gt;
* 1993: Night Pulsation – Mikhail Chekalin – (Erdenklang 30632)&lt;br /&gt;
* 1994: Sorrow And Solitude – Hector Zazou &amp;amp; Penta Leslee Swanson – (Erdenklang 40732)&lt;br /&gt;
* 1994: Behind The Crimson Veil – Scarlet Rivera – (Erdenklang 40702)&lt;br /&gt;
* 1996: Rosebuds In A Stoneyard – [[Irén Lovász]] – (Erdenklang 60892)&lt;br /&gt;
* 1997: Subharmonische Mixturen – Oskar Sala – (Erdenklang 70962)&lt;br /&gt;
* 1997: White River Red Spirit – Blue Chip Orchestra – (Erdenklang 70992)&lt;br /&gt;
* 1998: Supreme Silence – Peeter Vähi – (CCn’C 00182)&lt;br /&gt;
* 1999: Lullabies For Husbands – Kirile Loo – (Erdenklang 91062)&lt;br /&gt;
* 1999: Café Creole – Amanda – (CCn’C 00592)&lt;br /&gt;
* 2000: Night In Galicia – Opus Posth. Tatiana Grindenko – (CCn’C 00802)&lt;br /&gt;
* 2000: Wide Is The Danube – [[Irén Lovász]] – (CCn’C 00902)&lt;br /&gt;
* 2000: Absolute Mix live – Absolute Ensemble Kristjan Järvi – (CCn’C 00702)&lt;br /&gt;
* 2001: Come In – Opus Posth. Tatiana Grindenko – (CCn’C 01412)&lt;br /&gt;
* 2001: Celestials – Maarika Järvi – (CCn’C 01712)&lt;br /&gt;
* 2001: Last Seasons – Mikhail Chekalin – (CCn’C 01612)&lt;br /&gt;
* 2002: The Path of Mantra – Peeter Vähi, Martin Kuuskmann, Drikung Buddhist Monks – (Erdenklang 21092)&lt;br /&gt;
* 2002: Train Songs – Spring String Quartet – (CCn’C 02022)&lt;br /&gt;
* 2003: Made In Sardinia – [[Enzo Favata]] – (CCn’C 02632)&lt;br /&gt;
* 2003: Sand Floor Cathedral – Lee Johnson – (CCn’C 02432)&lt;br /&gt;
* 2008: Bog Oak – Gerd Bessler – (CCn’C 03272)&lt;br /&gt;
* 2010: Die Bergpredigt – Radical Codex – Bognermayr/Zuschrader, Film: Ute Mansel – (Erdenklang/DA music 08155)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Nach 2010 machte sich der inzwischen im Sauerland zurückgezogen lebende Rützel einen Namen mit [[Klanginstallation]]en, beispielsweise der interaktiven [[Erdenklangstraße]] an einem Wanderweg im sauerländischen [[Wenholthausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Erdenklangstraße auf YouTube [https://www.youtube.com/watch?v=ixZU7ZKT00w youtube.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der Dauerinstallation „Stahl und Eisen bricht, aber unsere Essel nicht“ im „Dampf-Land-Leute Museum“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://museum-eslohe.de/ Website des Museums in Eslohe]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Eslohe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsbericht zur Eröffnung der Kunstklanginstallation „Stahl und Eisen bricht…“ im Esloher Museum am 14. Juli 2013[http://www.wassereisenland.de/Aktuelles/Festivalverbund-Feuer-Wasser-Live-in-den-Fabrikskes-Veranstaltung-14.07.2013-in-Eslohe wassereisenland.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im [[Hochsauerlandkreis]] initiierte und kuratierte Ulrich Rützel im Frühjahr 2016 ein Kunstprojekt mit dem an seine vorherigen Projekte anknüpfenden Arbeitstitel „[[Dampflos Digital]]“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dampflos-digital.de/ Website des Kunstprojektes &amp;quot;Dampflos digital&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, erstmals am katholischen [[Gymnasium der Benediktiner Meschede]]. Es ließ Mittelstufen-Schüler die Brüche zwischen industrieller und agrarischer Tradition und kommender Industrieproduktion 4.0 spielerisch erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Projekt gemeinsam mit der [[Fachhochschule Südwestfalen]] und dem nordrhein-westfälischen Zentrum [[Zukunft durch Innovation]] (ZDI)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zdi-portal.de/ Website des ZDI]&amp;lt;/ref&amp;gt; begleitet war, wurden die [[MINT-Fächer]] dabei zunächst außen vor gelassen und stattdessen interdisziplinäre, kreative Projekte eingerichtet. Der Regensburger Bewusstseinsforscher [[Thilo Hinterberger]] ließ beispielsweise die Gehirnwellen von Schülerinnen von einer Choreographin in einen von ihm so genannten „[[Braindance]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite des Forschungsprojektes [http://ab-wissenschaften.de/index.php?id=braindance ab-wissenschaften.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; umsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Tanzen auf den Wellen des Gehirns&amp;quot; - Beim Projekt &amp;#039;Dampflos Digital&amp;#039; lernen Schüler eine neue Dimension der modernen Technik kennen, in: &amp;quot;Westfalenpost&amp;quot; vom 9. Juli 2016 {{Webarchiv |url=http://www.gymn-benedictinum.de/WP/dampflosWP2016_07_09.pdf |text=Archivierte Kopie |wayback=20160903020801}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die international renommierte Elektronikmusikerin und Produzentin [[Antye Greie-Ripatti]] entwickelte mit Schülern Apps für ein digitales „Orchester“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Elektronikmusikerin führt [[App-Orchester]] an - Montag startet am Gymnasium der Benediktiner eine Projektwoche unter dem Motto &amp;#039;Dampflos Digital&amp;#039;&amp;quot;, in: Westfalenpost vom 30. Juni 2016 {{Webarchiv |url=http://www.gymn-benedictinum.de/WP/ddwp30.06.2016.pdf |text=Archivierte Kopie |wayback=20160903020805}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Journalist und Autor [[Rainer Jogschies]] ließ Mittelstufenschüler aus deren Handyfotos ihre erhoffte oder befürchtete Zukunft in dem Workshop &amp;#039;&amp;#039;Selfies of Tomorrow&amp;#039;&amp;#039; phantasieren und zu einem kleinen Bühnenstück verarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Projekt wurde in einem Video der Fachhochschule Südwestfalen porträtiert [https://dampflosdigital.de/digeratis-science-slam/ dampflosdigital.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere(Kunst-)Projekte sind auf der offiziellen Webseite zu finden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.aec.at/media/assets/e653aaac63f6897dbe7a002da8905a26.pdf Ars Electronica 1982]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/6794/pdf/Popularmusik-03-04_S106-113.pdf |text=Eintrag - Giessener Elektronische Bibliothek |wayback=20160318143313}}&lt;br /&gt;
* Jan Reetze: &amp;#039;&amp;#039;Medienwelten.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 1993, S. 88 ff.&lt;br /&gt;
* Peter Bickel: &amp;#039;&amp;#039;Musik aus der Maschine.&amp;#039;&amp;#039; Sigma Medienwissenschaft, ISBN 3-89404-908-1.&lt;br /&gt;
* Jan Reetze: &amp;#039;&amp;#039;Musik-Computer – Computer-Musik.&amp;#039;&amp;#039; J.B. Metzler Verlag, ISBN 3-476-30294-6.&lt;br /&gt;
* Christoph Dallach: &amp;#039;&amp;#039;Future Sounds.Wie ein paar Krautrocker die Popwelt revolutionierten&amp;#039;&amp;#039;, suhrkamp, ISBN 978-3-518-46598-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Discogs|319696}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ulli-ruetzel.com/ Offizielle Website von Ulrich Rützel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134856163|LCCN=n2019066221|VIAF=17157340539209920570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rutzel, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rützel, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rützel, Ulli A.; Rützel, Ulli&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikproduzent und Musikverleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelsenkirchen-Buer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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