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	<title>Ulrich Kessler (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer am 3. Oktober 2024 um 09:55 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-03T09:55:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grabmal von Ulrich Kessler (General).jpg|thumb|Grabmal von Ulrich Kessler und seiner Ehefrau auf dem Friedhof der Ev.-luth. Kirche von Borkum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Kessler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1894]] in [[Danzig]]-[[Langfuhr]]; † [[27. März]] [[1983]] in [[Bad Urach]]) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt [[General der Flieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Kessler war der Sohn des [[Richter (Deutschland)|Amtsgerichtsrates]] Adolf (1862–1945) sowie seiner Ehefrau Elsbeth (geb. Tressen, 1871–1947) und mit Charlotte (geb. Richter, 1898–1971) verheiratet. Ihr Sohn Hans-Joachim (1924–2006) war [[Oberstleutnant]] und mit Gerda Renate (geb. Akkermann, 1924–2005) verheiratet. Letztere stammt aus einer auf [[Borkum]] alteingesessenen, verzweigten Familie, woher auch die Verbindung zur Insel mit seiner letzten Ruhestätte dort rührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Biografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 23. Dezember 1914 [[Fähnrich zur See]]&lt;br /&gt;
* 13. Juli 1916 [[Leutnant zur See]]&lt;br /&gt;
* 28. September 1920 [[Oberleutnant zur See]]&lt;br /&gt;
* 1. März 1926 [[Kapitänleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1933 [[Korvettenkapitän]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1935 [[Oberstleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1937 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1939 [[Generalmajor]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1941 [[Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. September 1944 [[General der Flieger]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Kessler trat am 1. April 1914 der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] bei, wo er bis November 1914 zunächst die [[Marineschule Mürwik]] besuchte. Anschließend absolvierte er bis November 1916 seine praktische Bordausbildung auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Wittelsbach (Schiff, 1902)|Wittelsbach]]&amp;#039;&amp;#039; sowie auf dem Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeck (Schiff, 1905)|Lübeck]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Besuch mehrerer Fähnrichslehrgänge wurde Kessler im Januar 1917 der [[Seefliegerabteilungen#II. Seefliegerabteilung/Seefliegerabteilung der Nordsee|II. Seefliegerabteilung]] zugewiesen, wo er eine Ausbildung zum [[Flugzeugführer]] erhielt. Die letzten Kriegsmonate flog er als Flugzeugführer bei den Seefliegerstationen [[Helgoland]], [[Zeebrügge]] und [[Norderney]] (II. Seefliegerabteilung), wo er auch Führer eines [[Riesenflugzeug]]es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente Kessler ab Dezember 1918 bei der [[Garde-Kavallerie-Schützen-Division]] und wechselte im Januar 1919 in das [[Generalkommando]] unter [[Walther von Lüttwitz]]. Im Februar 1919 erfolgte seine Versetzung zum [[Reichsmarineamt]], im September 1919 wurde er in den Stab der Marinestation der Nordsee kommandiert. Von Oktober 1921 bis September 1923 diente er dann als [[Wachoffizier]] bei der &amp;#039;&amp;#039;II. Torpedoboots-Flottille&amp;#039;&amp;#039;, anschließend von Oktober 1923 bis September 1925 zunächst als [[Adjutant]] bei der Schiffsstamm-Division der Nordsee und danach bis Mitte April 1927 als Wachoffizier an Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg (Schiff, 1904)|Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Vom 16. April 1927 bis September 1929 war Kessler Gruppenleiter des Marineflugwesens bei der Marineleitung. Nach einer [[Führergehilfenausbildung]] von Oktober 1929 bis März 1931 wurde Kessler am 1. April 1931 zum 4. Admiralstabsoffizier im Stab des Flottenkommandos ernannt. Im Oktober des gleichen Jahres wurde er als Wachoffizier auf das alte [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hessen (Schiff, 1905)|Hessen]]&amp;#039;&amp;#039; kommandiert. Im Januar 1933 wurde er zum Sachverständigen für die Marineluftfahrt bei der deutschen Delegation auf der [[Genfer Abrüstungskonferenz]] bestellt. Danach war er im Juli und August 1933 Referent in der Marineleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1933 trat Kessler zu der noch geheim betriebenen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] über und war bis Ende September 1934 als Gruppenleiter des Amtes A im [[Reichsluftfahrtministerium]] in [[Berlin]] eingesetzt. Ab 1. Oktober 1934 war Kessler Kommandeur der Fliegerwaffenschule in [[Warnemünde]], die er bis Ende September 1935 leitete. Nach einer Ausbildung an der [[Wehrmachtakademie]] in Berlin von Oktober 1935 bis September 1936 wurde Kessler am 1. Oktober 1936 Kommandeur der &amp;#039;&amp;#039;Küstenfliegertruppe List&amp;#039;&amp;#039; auf [[Sylt]], die er bis Ende September 1937 kommandierte. Von Oktober 1937 bis Juni 1938 war er Chef des Stabes des Luftkreis-Kommandos IV, anschließend bis September 1938 im Generalstab der Luftwaffe. Von Oktober bis Mitte November 1938 war Kessler Offizier zur besonderen Verwendung im Reichsluftfahrtministerium. Am 15. November 1938 wurde er zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des [[Kampfgeschwader 152|Kampfgeschwaders 152]], des späteren [[Kampfgeschwader 1|Kampfgeschwaders 1 „Hindenburg“]], ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Yank, The Army Weekly, Cover showing German Lt. Gen. Ulrich Kessler.jpg|mini|General Kessler in Kriegsgefangenschaft auf dem Titelbild von [[Yank, the Army Weekly]], 15. Juni 1945]]&lt;br /&gt;
Dieses Geschwader führte Kessler während des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] und darüber hinaus bis zum 17. Dezember 1939. Ab 1. Januar 1940 war er bis Ende April 1940 Chef des Generalstabs der [[Luftflotte 1]]. Vom 1. Mai bis 27. Juni 1940 war er Chef des Generalstabes des [[X. Fliegerkorps]] bei der [[Unternehmen Weserübung|Besetzung Norwegens]] und zugleich [[Fliegerführer Trondheim|Fliegerführer Drontheim]]. Am 28. Juni 1940 wurde Kessler Chef des Stabes des Ausbildungswesens der Luftwaffe und hatte zeitweilig dieselbe Funktion im Reichsluftfahrtministerium. Am 5. Februar 1942 wurde er zum [[Fliegerführer Atlantik]] ernannt; diesen Posten hatte er bis zum 15. März 1944 inne. Anschließend wurde er Chef des Luftwaffen-Verbindungstabes in [[Tokio]] sowie am 22. Januar 1945 auch Luftattaché an der dortigen Deutschen Botschaft. Auf der Fahrt nach Tokio, welche an Bord von &amp;#039;&amp;#039;[[U 234]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Kapitänleutnant]] [[Johann Heinrich Fehler]] stattfand, erhielt der Kommandant am 10. Mai 1945 die Kenntnis von der [[Kapitulation der Wehrmacht]]. Daraufhin ergab er sich und seine Besatzung am 14. Mai 1945 der &amp;#039;&amp;#039;[[USS Sutton (DE-771)|USS Sutton]]&amp;#039;&amp;#039; östlich des [[Flemish Cap]]. Kessler wurde am 10. Mai 1947 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz (Marineausführung)&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz|Lübecksches Hanseatenkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Wiederholungsspange zum Eisernen Kreuz (1914)]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 3. April 1944&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 8. April 1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945, Teil II, Band 2: Habermehl–Nuber&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1991, ISBN 3-7648-1701-1, S. 168–169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1195557302|VIAF=1593156990985061180008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kessler, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kessler, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt General der Flieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]-[[Langfuhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Urach|Urach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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