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	<title>Ulrich Kasparick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:14:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Kasparick&amp;diff=134207&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29725-67: Kasparick war Mitglied der SPD, ist aus der SPD ausgetreten und später wieder eingetreten.</title>
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		<updated>2025-10-23T06:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kasparick war Mitglied der SPD, ist aus der SPD ausgetreten und später wieder eingetreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Kasparick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1957]] in [[Dahme/Mark|Dahme]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pfarrer]] und ehemaliger [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von 2004 bis 2005 [[Parlamentarischer Staatssekretär]] bei der [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesministerin für Bildung und Forschung]]. Zwischen 2005 und 2009 war er in gleicher Funktion beim [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung|Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule (POS) in [[Stendal]] leistete Kasparick von 1974 bis 1975 ein praktisches Jahr im [[Johanniterorden|Johanniterkrankenhaus]] in Stendal ab. Er besuchte dann das kirchliche Proseminar in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] und bestand hier 1978 das [[Abitur]]. Danach absolvierte er ein Studium der [[Theologie]] in [[Jena]] und [[Leipzig]], das er 1982 mit dem ersten und 1983 mit dem zweiten theologischen [[Prüfung#Examen|Examen]] beendete. Er arbeitete im Anschluss daran als [[Pastor|Stadtjugendpfarrer]] in Jena und wechselte 1989 nach [[Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1991 war er Geschäftsführer des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für Politische Bildung und Soziale Demokratie e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Ab 1991 war er stellvertretender Leiter des Landesbüros [[Brandenburg]] der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]], bis er von 1992 bis 1998 das Landesbüro [[Sachsen-Anhalt]] leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Kasparick arbeitete von 2011 bis Herbst 2017 als [[Pfarrer]] in der Gemeinde [[Hetzdorf (Uckerland)|Hetzdorf]] in der Uckermark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrer&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.fr.de/panorama/bundestag-pfarramt-11356853.html |title=Vom Bundestag ins Pfarramt |publisher=Frankfurter Rundschau |date=2012-08-12 |author=Markus Decker |accessdate=2025-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://oe1.orf.at/programm/20190829/561870/Ulrich-Kasparick-Im-Gespraech |title=Ulrich Kasparick - Im Gespräch |publisher=ORF |date=2019-08-29 |accessdate=2025-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2019 drückte er in einem Interview seine Empörung darüber aus, dass der „frühere Systemvertreter“ [[Gregor Gysi]] bei einem Gedenkkonzert zu 30 Jahren Mauerfall die Leipziger Festrede halten sollte, die „gesellschaftliche Vergesslichkeit“ nehme unglaubliche Ausmaße an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Steinert: [https://web.archive.org/web/20190720141432/https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2019/07/06/ost-erfolg-der-afd-hat-mit-ddr-vergangenheit-zu-tun/ &amp;#039;&amp;#039;Ost-Erfolg der AfD hat mit DDR-Vergangenheit zu tun&amp;#039;&amp;#039;], ev. Pro-Medienmagazin, 6. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist verheiratet und hat einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Kasparick ist seit 1989 mit einer Unterbrechung Mitglied der SPD (zunächst [[Sozialdemokratische Partei in der DDR|SDP]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]). Seit 1997 war er Mitglied im SPD-Kreisvorstand von [[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]]; von 2008 an war er Mitglied im Landesverband [[SPD Berlin|Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Affäre um den früheren Berliner Senator [[Thilo Sarrazin]], dessen Parteiausschluss er forderte, trat Kasparick am 26.&amp;amp;nbsp;April 2011 aus der SPD aus,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://ulrichkasparick.wordpress.com/2011/04/26/etwas-von-meiner-alten-tante/ | wayback=20110603050612 | text=&amp;#039;&amp;#039;Etwas von meiner alten Tante …&amp;#039;&amp;#039;}}. Ulrich Kasparicks Austrittserklärung aus der SPD vom 26.&amp;amp;nbsp;April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Sarrazins Austritt wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2009 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]], dort von 1998 bis 2004 stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;„Bildung und Forschung“&amp;#039;&amp;#039; der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] und ab 2002 Mitglied der Enquete-Kommission Nachhaltige Energieversorgung in Zeiten von Globalisierung und Liberalisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Kasparick ist [[Bundestagswahl 1998|1998]] als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Magdeburg – Schönebeck – Wanzleben – Staßfurt|Magdeburg – Schönebeck – Wanzleben – Staßfurt]] und seit [[Bundestagswahl 2002|2002]] des [[Bundestagswahlkreis Börde|Wahlkreises Börde]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen. Bei der [[Bundestagswahl 2005]] erreichte er hier 36,4 % der [[Erststimme]]n. 2009 trat Kasparick, laut eigener Aussage aufgrund einer zu hohen Belastung, nicht mehr zur [[Bundestagswahl 2009|Bundestagswahl]] an und schied aus dem Bundestag aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.faz.net/aktuell/politik/aussteiger-aus-der-politik-in-der-versenkung-11013211.html |title=In der Versenkung |publisher=FAZ |date=2010-07-22 |accessdate=2025-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2004 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Gerhard Schröder]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] ([[Kabinett Schröder II]]) berufen. Nach Bildung der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] ([[Kabinett Merkel I]]) wechselte er am 22. November 2005 in gleicher Funktion zum Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Nach der Bundestagswahl 2009 und dem folgenden Regierungswechsel schied Kasparick im Oktober 2009 aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notbremse – Ein Politjunkie entdeckt die Stille.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010, ISBN 978-3-579-06768-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theas Stein – 10 Kapitel über Familie Jacoby; eine Familiengeschichte aus der Uckermark.&amp;#039;&amp;#039; [[Schibri-Verlag]], Milow 2015, ISBN 978-3-86863-154-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„… denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge“ – Uckermärker erzählen von Weihnachten.&amp;#039;&amp;#039; Schibri-Verlag, Milow 2017, ISBN 978-3-86863-188-3&lt;br /&gt;
Kasparick veröffentlichte außerdem mehrere Bücher im Selbstverlag, darunter &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Darß zwischen 1933 und 1945&amp;#039;&amp;#039; (2019)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begonien im Frost. Reisenotizen aus Nordkorea&amp;#039;&amp;#039; (2020) &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Mueller-Darss, SS-Generalmajor&amp;#039;&amp;#039; (2022)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ulrich Kasparick|url=https://ulrichkasparick.blog/2023/04/13/die-tabor-kirchgemeinde-berlin-hohenschonhausen-zwischen-1933-und-1945-ein-beitrag-zur-regionalgeschichte-1/|titel=Die Tabor-Kirchgemeinde Berlin- Hohenschönhausen zwischen 1933 und 1945. Ein Beitrag zur Regionalgeschichte (1))|werk=Geschichte, Kirche, Nationalsozialismus|hrsg= |datum= 13. April 2023|abruf=2025-09-06}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ulrich Kasparick|url=https://ulrichkasparick.blog/2023/04/17/die-tabor-kirchgemeinde-berlin-hohenschonhausen-zwischen-1933-und-1945-ein-beitrag-zur-regionalgeschichte-2/|titel=Die Tabor-Kirchgemeinde Berlin-Hohenschönhausen zwischen 1933 und 1945. Ein Beitrag zur Regionalgeschichte (2)|werk=Geschichte, Kirche, Nationalsozialismus|hrsg= |datum= 17. April 2023|abruf=2025-09-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrich-kasparick.de/ Website von Ulrich Kasparick]&lt;br /&gt;
* [http://ulrichkasparick.wordpress.com/ Weblog von Ulrich Kasparick]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Ulrich Kasparick}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128475323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128475323|LCCN=nb2004305546|VIAF=305234770}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kasparick, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kasparick, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dahme/Mark|Dahme]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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