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	<title>Ulrich Gumpert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:08:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Gumpert&amp;diff=614421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maerchenfilm am 11. Juli 2025 um 18:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-11T18:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ulrich gumpert 05.jpg|mini|Ulrich Gumpert (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich „Uli“ Gumpert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1945]] in [[Jena]]) ist ein deutscher [[Jazz]]musiker. Der Pianist, Organist und Komponist entwickelte einen speziellen Musizierstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Gumpert erhielt von 1952 bis 1959 Klavierunterricht durch seinen Vater Willy Gumpert. Ab 1961 studierte er an der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]] [[Horn (Musikinstrument)|Waldhorn]], daneben musizierte er bei den [[Jenaer Oldtimers]]. 1964  wurde er wegen ungenügender Leistungen im Fach [[Marxismus-Leninismus]] [[Exmatrikulation|exmatrikuliert]]. 1966 zog Gumpert nach Ostberlin um. Weitere Studien erfolgten von 1967 bis 1968 an der [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin|Musikhochschule „Hanns Eisler“]] Berlin im Fach Klavier, die er wieder abbrach. Von 1968 bis 1970 war er Gasthörer in den Fächern Theorie und Komposition. An der [[Musikschule Friedrichshain]] erwarb Gumpert zwischen 1970 und 1973 die Berufsmusikerlizenz als Pianist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1967 gehörte der Pianist zu den Besetzungen der verschiedenen Bands von [[Klaus Lenz]] und war 1971 Mitbegründer der Jazzrockband [[SOK (Band)|SOK]], die einen elektrischen jazzorientierten Rock spielte. Er trat auch mit den [[Jenaer Oldtimers]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dixieland Jenaer Oldtimers,&amp;#039;&amp;#039; 1969; [[Amiga (Plattenlabel)|Amiga]] 8 55 202&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 war Gumpert, der sich zu der Zeit immer mehr dem [[Free Jazz]] widmete, Mitbegründer der Jazzformation [[Zentralquartett|Synopsis]], deren erstes Album &amp;#039;&amp;#039;[[Auf der Elbe schwimmt ein rosa Krokodil]]&amp;#039;&amp;#039; besonders durch die von ihm eingebrachten Kompositionen geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jazz-Werkstatt-Orchester bot 1972 bei [[Jazz in der Kammer]] seine Adaptionen deutscher Volkslieder dar. Dieses Programm dokumentierte er 1977 beim Plattenlabel [[Amiga (Plattenlabel)|Amiga]] auf LP. Mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Gumpert Workshop Band&amp;#039;&amp;#039;, der neben ihm noch [[Heinz Becker (Trompeter)|Heinz Becker]], [[Manfred Hering]], [[Ernst-Ludwig Petrowsky]], [[Helmut Forsthoff]], [[Conny Bauer]], [[Klaus Koch (Musiker)|Klaus Koch]] und [[Günter Sommer]] angehörten, folgte 1979 ein zweites Album, das auch in Westdeutschland erschien und dort auch vorgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 ging aus Synopsis das [[Zentralquartett]] hervor. Daneben widmete sich Gumpert seit dieser Zeit verstärkt dem solistischen Wirken. Zusammen mit [[Radu Malfatti]] und [[Tony Oxley]] spielte Gumpert im Trio GMU (&amp;#039;&amp;#039;[[Ach was!?]]&amp;#039;&amp;#039;; FMP, 1981). 1989 komponierte und spielte er die Klaviermusik für die Schallplattenbearbeitung der Grimmmärchen &amp;#039;&amp;#039;Sechse kommen durch die ganze Welt/Die goldene Gans&amp;#039;&amp;#039; ([[Litera (Plattenlabel)|Litera]]) in der Bearbeitung und Regie von [[Peter Brasch]] – für dessen Verkehrsmärchen &amp;#039;&amp;#039;Der Wolf und Rotkäppchen in der Stadt&amp;#039;&amp;#039; (1981, Litera) er zuvor ebenso die Hörspielmusik schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gumpert musiziert heute gelegentlich im &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Gumpert Quartett&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit [[Ben Abarbanel-Wolff]], [[Jan Roder]] und [[Michael Griener]], mit dem 2007 eine CD unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„Quartette“&amp;#039;&amp;#039; auf dem Schweizer Label [[Intakt Records]] erschienen ist (neuerdings auch mit [[Jürg Wickihalder]] am Saxophon). Als Begleitmusiker für [[Uschi Brüning]], [[Manfred Krug]] und [[Leta Davis]] bildete er zusammen mit [[Henning Protzmann]] und Wolfgang Schneider die Formation &amp;#039;&amp;#039;Jazzin&amp;#039; the Blues&amp;#039;&amp;#039;. Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;B3 Special&amp;#039;&amp;#039; widmet sich Gumpert (mit [[Silke Eberhard]], Jan Roder und [[Kay Lübke]]) wieder dem Spiel auf der Hammond B3. Mit Baby Sommers großformatiger &amp;#039;&amp;#039;Brotherhood &amp;amp; Sisterhood&amp;#039;&amp;#039; gastierte er 2023 bei [[JazzBaltica]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/kultur/jazz-baltica/2023-baby-sommer-brotherhood-sisterhood-100.html |titel=Baby Sommer&amp;#039;s Brotherhood &amp;amp; Sisterhood |werk=zdf.de |datum=2023-06-25 |abruf=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Komponist schuf er Filmmusiken u.&amp;amp;nbsp;a. für die Berliner [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]-Staffel mit Kommissar Markowitz. Seine Interpretationen der Klavierwerke von [[Eric Satie]] gelten als aufsehenerregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2005 wurde Gumpert auf dem [[JazzFest Berlin]] mit dem [[Albert-Mangelsdorff-Preis|Deutschen Jazzpreis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1974: [[Liebe mit 16]] &lt;br /&gt;
* 1992: [[Moebius (1992)|Moebius]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Tatort: Berlin – beste Lage|Tatort – Berlin – beste Lage]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Tatort: Tod einer alten Frau|Tatort – Tod einer alten Frau]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Tatort: Geschlossene Akten|Tatort – Geschlossene Akten]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Tatort: Die Sache Baryschna|Tatort – Die Sache Baryschna]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Tatort: Endstation|Tatort – Endstation]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gumpert zu DDR-Zeiten auch im Westen Auftritte hatte, wurde er u.&amp;amp;nbsp;a. Anfang der 1980er einer Routineüberprüfung unterzogen. Dem [[Stasi]]-Mitarbeiter, der deshalb Nachbarn etc. befragte, war Ulrich Gumpert überhaupt kein Begriff. Aus seiner durch die Befragung der Nachbarn gewonnenen Einschätzung. „Kommt oft spät nach Hause, schläft teilweise bis Mittag, manchmal tagelang unterwegs…“ wurde Gumpert als „unzuverlässig“ eingestuft und sollte nicht ausreisen. Aufgrund der Tatsache, dass vom Kulturministerium der DDR bereits Verträge mit Veranstaltern im Westen über Gumperts Auftritte abgeschlossen waren, kam es nochmal zu einer „Anfrage von offizieller Seite“, bei der sich herausstellte, dass Gumpert nichts anderes macht als jeder andere Musiker mit Auswärtsauftritten auch. Die Episode ist offenbar nur durch die Nachfrage des DDR-Kulturministeriums bekannt geworden und machte unter DDR-Musikern die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=H. P. Hofmann&lt;br /&gt;
|Titel=Beat Lexikon. Interpreten, Autoren, Sachbegriffe&lt;br /&gt;
|Verlag=[[Lied der Zeit|VEB Lied der Zeit]] Musikverlag&lt;br /&gt;
|Ort=Berlin (Ost)&lt;br /&gt;
|Jahr=1977&lt;br /&gt;
|ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ulrich-gumpert|lemma=Gumpert, Ulrich|autor=|band=1|idNum=1162}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jazzzeitung.de/jazz/2005/11/titelstory.shtml Porträt bei jazzzeitung.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ostbeat.de/Gumpert.htm | wayback=20120619033413 | text=Porträt bei ostbeat.de}} &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/online/2005/45/gumpert Kurzporträt ›Die Zeit‹ (2005)]&lt;br /&gt;
* [http://www.fmp-label.de/freemusicproduction/musiker/gumpert.html FMP releases]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0347982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134393694|LCCN=no/98/5041|NDL=|VIAF=78389170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gumpert, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmmusik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gumpert, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gumpert, Uli (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jazzpianist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maerchenfilm</name></author>
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