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	<title>Ulrich Dübber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:48:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_D%C3%BCbber&amp;diff=378233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-02-07T20:30:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Dübber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1929]] in [[Berlin]]; † [[8. Mai]] [[1985]] in [[München]]) war ein deutscher Journalist und Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er veröffentlichte unter anderem zum Thema Parteienfinanzierung und gehörte von 1971 bis 1983 für West-Berlin dem Deutschen Bundestag an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dübber absolvierte ein Gymnasium in Berlin und wurde im letzten Kriegsjahr 1945 noch [[Luftwaffenhelfer]]. Nach Kriegsende geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Im Jahr 1948 bestand er das Abitur und studierte anschließend an den Universitäten in Berlin und Bonn Politische Wissenschaften, Geschichts- und Rechtswissenschaften. Von 1954 bis 1961 war er bereits wissenschaftlicher Assistent der SPD-Bundestagsfraktion. Dübber wurde 1961 mit einer Arbeit über [[Parteienfinanzierung (Deutschland)|Parteienfinanzierung]] an der [[Universität Bonn]] promoviert&amp;lt;ref&amp;gt;Dübber, Ulrich (1962). Parteifinanzierung in Deutschland. Eine Untersuchung über das Problem der Rechenschaftslegung in einem künftigen Parteiengesetz. Wiesbaden: Springer Fachmedien.&amp;lt;/ref&amp;gt;  und arbeitete anschließend als Rundfunkjournalist für den [[RIAS]] in Berlin und Bonn. 1965 wurde er Ressortchef für Innenpolitik des RIAS Berlin, blieb dies aber nur ein Jahr, da er 1966 die Leitung eines Fernsehstudios in Kiel übernahm. 1970 wurde er stellvertretender Direktor des [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]]. Dübber war außerdem Mitglied des Internationalen Institutes für Journalismus in Berlin und stellvertretender Vorsitzender im Verwaltungsrat des [[Deutschlandfunk]]s. Zudem schrieb er für die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dübber wurde auf dem [[Evangelischer Kirchhof Nikolassee|Evangelischen Kirchhof Nikolassee]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Ulrich Dübber.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Evangelischer Kirchhof Nikolassee|Evangelischen Kirchhof Nikolassee]]]]&lt;br /&gt;
Dübber war seit 1949 Mitglied der SPD. Als [[Berliner Bundestagsabgeordneter|West-Berliner Abgeordneter]] rückte er am 16. Juli 1971 für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Harry Liehr]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] nach, dem er bis 1983 angehörte. Die ersten Monate bis Oktober 1971 war Dübber als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung tätig, bis er für den Rest der Legislaturperiode dem Finanzausschuss angehörte. Nach der [[Bundestagswahl 1972]] wechselte Dübber in den Haushaltsausschuss, dem er bis zum Ende der neunten Wahlperiode angehörte. In der neunten Wahlperiode gehörte er außerdem noch dem Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung an, in dem er in der achten Wahlperiode als stellvertretendes Mitglied vertreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines seiner Themen als Journalist und Politiker war die Parteienfinanzierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1964/45/die-parteien-ausgehalten-vom-staat &amp;#039;&amp;#039;Die Parteien – ausgehalten vom Staat?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 45/1964.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Selbstverständnis der Politiker. So schrieb er einen Aufsatz in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]&amp;#039;&amp;#039; zu dem Vorwurf, im Bundestag würden nur Berufspolitiker sitzen. Er konnte Mitte der 1970er Jahre errechnen, dass die durchschnittliche Verweildauer eines Politikers im Bundestag bei sieben Jahren und 10,6 Monate lag. Dübber fand es anhand der Zahl merkwürdig, von Berufspolitikern zu sprechen, wenn diese das Mandat nur acht Jahre ausüben würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Neumaier: [https://www.zeit.de/1975/43/personen-und-konflikte &amp;#039;&amp;#039;Personen und Konflikte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 43/1975 (Online S. 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1983 erregte er bei der dreitägigen Konferenz zur nationalsozialistischen Machtübernahme großes öffentliches Interesse. Unter dem Namen „Deutschlands Weg in die Diktatur“ wurde im Berliner [[Reichstagsgebäude]] über das Thema konferiert. Dübber war als langjähriger stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen mit großem persönlichen Einsatz an der Planung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt. Nach Ende der neunten Legislaturperiode 1983 schied er aus dem Deutschen Bundestag aus. Zwei Jahre später verstarb Dübber in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1983: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 160.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Ulrich Dübber zum Gedenken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]&amp;#039;&amp;#039;, 3/1985, Editorial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12358454X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12358454X|VIAF=215446573}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dubber, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dübber, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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