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	<title>Ulrich Altmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:47:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrich_Altmann&amp;diff=2536999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Schriften */ Titel korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-15T11:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Titel korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:UAltmann 1913.jpg|mini|Ulrich Altmann am Tag seiner Ordination, dem 28. September 1913]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterschrift Ulrich Altmann.jpg|mini|Unterschrift Ulrich Altmanns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agendenko1928.JPG|mini|Agendenkommission im Jahr 1928 (sitzend von links nach rechts: [[Wilhelm Zoellner|Zoellner]], [[Walther Wolff (Theologe)|Wolff]], [[Georg Burghart|Burghart]], [[Julius Smend|Smend]], [[Karl Eger (Theologe)| Eger]] stehend von links nach rechts: Brandt, [[Wilhelm Haendler]], Altmann)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Günter Altmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Januar]] [[1889]] in [[Breslau]]; † [[12. Oktober]] [[1950]] in [[Berlin]]) war ein deutscher evangelischer [[Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ulrich Altmann wurde als ältester Sohn des Historikers [[Wilhelm Altmann]] geboren. Sein jüngerer Bruder ist der Jurist [[Berthold Altmann]]. Nach dem Abitur im Jahr 1907 am [[Gymnasium Steglitz]] studierte er in Berlin an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] Theologie, legte im Jahr 1911 das erste und im Jahr 1913 das zweite theologische Examen erfolgreich ab. Von April 1912 bis März 1913 war er Mitglied im Königlichen [[Domkandidatenstift (Berlin)]]. Im September 1913 wurde er in der [[St.-Matthäus-Kirche (Berlin-Tiergarten)|Matthäikirche]] zu Berlin [[Ordination|ordiniert]], war im Dezember 1913 Hilfsprediger in [[Lehnin]] (Provinz Brandenburg) und wurde im Januar 1915 als [[Pfarrer]] an der [[Elftausend-Jungfrauen-Kirche]] zu Breslau eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer trat er als Autor von theologischen Werken hervor. Der Kirchensenat der [[Kirche der Altpreußischen Union|Altpreußischen Union]] berief ihn 1926 gemeinsam mit den Theologen [[Paul Conrad (Theologe)|Paul Conrad]] (bis 1927), [[Georg Burghart]] (in der Nachfolge von Conrad), [[Julius Smend]], [[Karl Eger (Theologe)|Karl Eger]], [[Walther Wolff (Theologe)|Walther Wolff]], Brand(t), [[Wilhelm Zoellner]] und [[Wilhelm Haendler]] in eine Kommission, die in der Zeit von 1926 bis 1930 eine einheitliche [[Agende]] erarbeitete. Der Entwurf dafür wurde 1931 der Provinzialsynode vorgelegt und zur Prüfung in der Praxis freigegeben, aber nicht mehr verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen Tätigkeiten für die im Jahr 1914 gegründete Evangelische Zentralstelle der Schlesischen Kirche in Breslau, deren Aufgabe es war, „kirchlich soziale Arbeit zusammenzufassen und einheitlich auszurichten“,&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Tat und Glauben. 25 Jahre Evangelische Zentralstelle in Breslau.&amp;#039;&amp;#039; Berichte und Tatsachen, Breslau 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er am 8.&amp;amp;nbsp;April 1927 zum Leiter dieser Zentralstelle berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kirchenkampf]] war Altmann ein führender Vertreter der zwischen [[Bekennende Kirche|Bekennender Kirche]] und [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] vermittelnden Gruppe „Einheit und Aufbau der Kirche“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Meier (Kirchenhistoriker)|Kurt Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Der evangelische Kirchenkampf.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Göttingen 1976, S. 205f, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Theologischen Fakultät der Universität war er ab 1936 Mitglied des theologischen Prüfungsausschusses. 1939 legte ihm der&lt;br /&gt;
Dekan [[Herbert Preisker]] wegen seiner nicht rein arischen Herkunft den Rücktritt nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Meyer (Theologe)|Dietrich Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelisch-theologische Fakultät Breslau in den Jahren von 1933–1935.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Maser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenkampf im deutschen Osten und in den deutschsprachigen Kirchen Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1992, S. 98–135, hier S. 132f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem am 21. Januar 1945 die Evakuierung Breslaus angeordnet worden war, zog er am Tag darauf nach [[Nochten]], Kreis [[Weißwasser]], um dort die Pfarrvertretung für seinen noch im Krieg befindlichen Schwiegersohn zu übernehmen. Ab April 1946 war er als Pfarrer an der [[Stephanuskirche (Berlin-Gesundbrunnen)]] tätig. Neben der Tätigkeit im Pfarramt bearbeitete er als Lektor theologische Literatur. 1950 starb Altmann nach einem [[Schlaganfall]] im Alter von 61 Jahren in seiner Wohnung in der Gotenburger Straße 6.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Wedding von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 2728/1950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 7. August 1917 schloss Ulrich Altmann in [[Wińsko|Winzig]], [[Landkreis Wohlau|Kreis Wohlau]] die Ehe mit Edith Heinke (1892–1945). Der Verbindung entstammen drei Töchter (Erika (1919–2007), Irmintrud (1920–2001) und Gisela (1924–1998)). Mit dem Juristen [[Hans Altmann (Jurist)|Hans Altmann]] hat er gemeinsame Urgroßeltern. [[Friedrich Altmann (Verwaltungsjurist)|Friedrich Altmann]] ist ein [[Cousin]] seines Vaters Wilhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der singenden Kirche; Eine Einführung in das schlesische Gesangsbuch.&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm Gottlieb Korn|Wilh. Gottl. Korn]] Verlag Breslau, 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir sind des Herrn, Eine Agende für die kirchlichen Handlungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Altmann, Ernst Kölln: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbuch für evangelische Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Töpelmann, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom heimlichen Leben der Seele – eine Einführung in die Frömmigkeit der deutschen Mystik.&amp;#039;&amp;#039; Töpelmann, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stehet im Glauben. Gottesdienstliches Handbuch für die Kriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Töpelmann, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tat aus Glauben. 25 Jahre Evangelische Zentralstelle in Breslau. Berichte und Tatsachen.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilfsbuch zur Geschichte des christlichen [[Kult]]us; 1. Heft: Zum altchristlichen Kultus&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alfred Töpelmann, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilfsbuch zur Geschichte des christlichen Kultus; 2. Heft: Zum Kultus des abendländischen Katholizismus&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alfred Töpelmann, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilfsbuch zur Geschichte des christlichen Kultus; 3. Heft: Zum Kultus der Reformatoren&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alfred Töpelmann, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paulus, der Mann und sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Der Rufer, Evangelischer Verlag Gütersloh 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erhebet eure Herzen. Ein gottesdienstliches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Töpelmann, Berlin 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hartmut Ludwig und [[Eberhard Röhm]], [[Jörg Thierfelder]]. &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch getauft – als «Juden» verfolgt&amp;#039;&amp;#039;. [[Calwer Verlag]] Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7668-4299-2, S. 36–37.&lt;br /&gt;
* Gerhard Ehrenforth: &amp;#039;&amp;#039;Die schlesische Kirche im Kirchenkampf 1932–1945.&amp;#039;&amp;#039; –Göttingen; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 1968, S. 145–155.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143200119|LCCN=no/2014/50904|VIAF=163557467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altmann, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgiewissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altmann, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Altmann, Ulrich Günter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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