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	<title>Ulmer Hocker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:49:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Maimaid: HC: Ergänze Kategorie:Hochschule für Gestaltung Ulm</title>
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		<updated>2026-03-13T16:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochschule_f%C3%BCr_Gestaltung_Ulm&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschule für Gestaltung Ulm (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochschule für Gestaltung Ulm&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ulmer-hocker-hfg-ulm-max-bill.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hocker&amp;#039;&amp;#039;. Frühes Exemplar, das in der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) genutzt wurde]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hocker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein einfaches, robustes, aus Holz gefertigtes [[Möbel|Möbelstück]], das auf vielfache Weise verwendbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf, Konstruktion und Fertigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Bill- Tamboret HFG Ulm-1954-Vitra Facsimil-dhub.jpg|mini|Drei Ulmer Hocker]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hocker&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den meistbeachteten Möbeln, die unter Mitwirkung des [[Schweiz]]er [[Architekt]]en, Typografen, [[Künstler]]s und [[Designer|Formgestalters]] [[Max Bill]] entstanden. Der Hocker wurde in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Architekten und Formgestalter [[Hans Gugelot]] 1954 an der [[Hochschule für Gestaltung Ulm|Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm]] und dem Tischler und Werkstattmeister Paul Hildinger konstruiert. Max Bill war seit ihrer Gründung im Jahre 1953 bis 1955 Rektor der HfG Ulm. Der Ulmer Hocker ist leicht, beweglich und robust. Er bietet zwei unterschiedliche Sitzhöhen und ermöglicht – am Rundstab getragen – den Transport kleiner Gegenstände und Bücher. Mit der Längsseite auf den Tisch gestellt, konnte er auch als Pult für Manuskripte der Dozenten dienen. Damit war er ideal geeignet für die Ausstattung der HfG Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formal entspricht der &amp;#039;&amp;#039;Ulmer [[Schemel|Hocker]]&amp;#039;&amp;#039; dem traditionellen Tapezierhocker. »Zwei senkrechte Bretter, ein waagerechtes, die drei fest verzahnt, von einem runden Holzstab unten zusammengehalten« – so beschrieb [[Bernhard Rübenach]] in seinem [[Radio-Essay]] »der rechte winkel von ulm« das Konstruktionsprinzip des Möbelstücks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gestell besteht aus drei Brettern, die mit Hilfe von [[Holzverbindung#Zinkung und Gratung|Fingerzinken]] an den schmalen Kanten miteinander verbunden sind. Der Hocker ist 395&amp;amp;nbsp;mm breit, 440&amp;amp;nbsp;mm hoch, 295&amp;amp;nbsp;mm tief und wiegt 2,1&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arte&amp;quot;&amp;gt;Anne-Sophie Levy Chambon: {{Webarchiv | url=http://www.arte.tv/de/chic/kleine-geschichte/1744112.html | wayback=20130924080653 | text=&amp;#039;&amp;#039;„Die kleine Geschichte“ des Ulmer Hockers.&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[arte]]&amp;#039;&amp;#039;, November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sitzfläche und beide Seitenwände sind aus weichem, preiswerten Fichtenholz gearbeitet. Aus dem härteren Buchenholz bestehen der Querrundstab und die beiden Standleisten an den freien Enden der Seitenteile, die das Splittern verhindern und Gebrauchsspuren reduzieren sollen. Sämtliche Holzoberflächen sind unbeschichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die maschinelle Herstellung erfolgte in der hochschuleigenen Tischlerei unter der Leitung des Werkstattmeisters Paul Hildinger, der den Hocker in seiner Ulmer Tischlerei auch nach Schließung der HfG Ulm weiter fertigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hocker&amp;#039;&amp;#039; ist Sitz, Beistelltisch, Rednerpult, Teil eines Regals, Tablett und Tragehilfe in einem. Er diente zur Erstausstattung der Hochschule in Seminar-, Ess- und Wohnräumen und wurde daher zu ihrem Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hocker befindet sich im Dauereinsatz für Besucher der Ausstellungshallen des [[Stadthaus Ulm|Stadthauses]] am [[Münsterplatz (Ulm)|Ulmer Münsterplatz]] (Architekt: [[Richard Meier (Architekt)|Richard Meier]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Das [[Museum Ulm]] bewahrt und präsentiert verschiedene [[Variante (Produkt)|Ausführungen]] des &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hockers&amp;#039;&amp;#039; für die Öffentlichkeit. Die Schaustücke sind ein Teil des vom Museum Ulm verwalteten Nachlasses der &amp;#039;&amp;#039;Hochschule für Gestaltung Ulm&amp;#039;&amp;#039; (HfG), die 1968 geschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Niendorf: [https://www.faz.net/aktuell/2.2003/planen/ortsmarke-7-ulmer-hocker-karriere-eines-moebels-11023126.html &amp;#039;&amp;#039;Karriere eines Möbels.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24.&amp;amp;nbsp;August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Produktion ==&lt;br /&gt;
Seit 2011 wird der &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hocker&amp;#039;&amp;#039; in einer [[lizenz]]ierten &amp;#039;&amp;#039;Re-Edition&amp;#039;&amp;#039; von der Zürcher Firma &amp;#039;&amp;#039;wb form&amp;#039;&amp;#039; analog zum Original&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.wbform.com/de/kollektion/maxbill.php Ulmer Hocker.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;wbform.com&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juli 2022, mit Fotos.&amp;lt;/ref&amp;gt; hergestellt, inzwischen aber auch aus anderen Hölzern und mit behandelten Oberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italienische Möbelfirma &amp;#039;&amp;#039;Zanotta&amp;#039;&amp;#039; in [[Mailand]] produziert das Modell &amp;#039;&amp;#039;650&amp;amp;nbsp;Sgabillo&amp;#039;&amp;#039;. Das Kunstwort ist zusammengesetzt aus dem italienischen &amp;#039;&amp;#039;sgabello&amp;#039;&amp;#039; für Hocker und &amp;#039;&amp;#039;Bill&amp;#039;&amp;#039;, dem Familiennamen des Formgestalters. &amp;#039;&amp;#039;650&amp;amp;nbsp;Sgabillo&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet sich jedoch in den Abmessungen, der Konstruktion, dem Material, der Oberflächenbeschaffenheit und Farbe vom Original.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.zanotta.it/en-us/products/stools/sgabillo Sgabillo.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;zanotta.it&amp;#039;&amp;#039;, (englisch), aufgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;September 2020, mit Fotos.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der originale &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Hocker&amp;#039;&amp;#039; wird von einer regionalen [[Werkstatt für behinderte Menschen|Werkstatt für Menschen mit Behinderung]] hergestellt und im Ulmer Museum angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Miniaturmodell ==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Möbelfirma [[vitra]] produzierte und vertrieb um die Jahrtausendwende ein Miniaturmodell im Maßstab 1:6, das in Konstruktion, Material, Oberflächenbeschaffenheit und Farbe dem Original entsprach (Breite 65&amp;amp;nbsp;mm, Höhe 73&amp;amp;nbsp;mm, Tiefe 49&amp;amp;nbsp;mm).&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Dowald: &amp;#039;&amp;#039;[https://miniaturstuhl.de/?cat=165 Miniatur „Ulmer Hocker“.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;miniaturstuhl.de&amp;#039;&amp;#039;, 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2014, aufgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;November 2018, mit Fotos.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Museum Ulm, HfG-Archiv, Martin Mäntele (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Ulmer Hocker. Idee – Ikone – Idol&amp;#039;&amp;#039;. Designklassiker der HfG Ulm, Band 1, avedition, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-89986-360-4.&lt;br /&gt;
*[[Markus Frenzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ulmer Ikone – Zur Ikonisierung des Ulmer Hockers&amp;#039;&amp;#039;, in: Breuer, Gerda (Hrsg.): Designgeschichte ausstellen. Die Designsammlung der Universität Wuppertal, Bergische Universität Wuppertal 2005, S. 64–69.&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Rübenach]]: &amp;#039;&amp;#039;der rechte winkel von ulm. ein bericht über die hochschule für gestaltung in ulm 1958/59.&amp;#039;&amp;#039; [[Rundfunk-Feature]] für den [[Südwestfunk]] Baden-Baden, hrsg. von Bernd Meurer, Verlag der Georg-Büchner-Buchhandlung, Darmstadt 1988, 79&amp;amp;nbsp;S., ISBN 3-925376-12-7.&lt;br /&gt;
* [[Gert Selle]]: &amp;#039;&amp;#039;Design im Alltag – Vom Thonetstuhl zum Microchip&amp;#039;&amp;#039;. [[Campus Verlag]], Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-593-38337-8, S.&amp;amp;nbsp;129–136, [http://books.google.de/books?id=v8ddNforPUQC&amp;amp;pg=PA129 Online-Ausschnitte] bei [[Google Books]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ulm stool|Ulmer Hocker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzmöbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschule für Gestaltung Ulm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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