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	<title>Ulmener Maar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Michelle210: Link hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-29T12:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Ulmenermaar01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blickrichtung Norden von der [[Ulmener Burgen|Burgruine]] Oberburg aus&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50/12/36/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6/58/59/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|LAGE = &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Römerstollen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vom [[Jungferweiher]]),&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ulmener Bach]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(künstlich, seit 1875)&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Nollenbach (Üßbach)]]{{GeoQuelle|DE-RP|WW}}&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Ulmen (Eifel)|Ulmen]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 440&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://opentopomap.org/#map=16/50.21046/6.98374 OpenTopoMap]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.51&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.25&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = 0.9&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 37&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/nachrichten/region/daun/aktuell/Heute-in-der-Dauner-Zeitung-Unter-der-Erde-von-Maar-zu-Maar;art751,3444413 Unter der Erde von Maar zu Maar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|PH-WERT = &lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulmener Maar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zur Stadt [[Ulmen (Eifel)|Ulmen]] gehörendes [[Maar]] in der [[Eifel]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Der [[Meromiktisches Gewässer|meromiktische]]&amp;lt;ref&amp;gt;Robert G. Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Fate of Heat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Limnology&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, 2001. Kap.&amp;amp;nbsp;2. &amp;#039;&amp;#039;Crenogenic Meromixis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K.&amp;amp;nbsp;M. Stewart, E. Hollan: [https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/03680770.1974.11896173 &amp;#039;&amp;#039;Meromixis in Ulmener Maar (Germany)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal SIL Proceedings, 1922–2010.&amp;#039;&amp;#039; Internationale Vereinigung für Theoretische und Angewandte Limnologie: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen,&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 1975, S.&amp;amp;nbsp;1211–1219, online: 1. Dezember 2017, [[doi:10.1080/03680770.1974.11896173]]&amp;lt;/ref&amp;gt; See ist bis zu 37 Meter tief und wird von einem durchschnittlich 20 Meter hohen Wall aus [[Tuff]]gestein, das sich aus dem Auswurf des einstigen Vulkans gebildet hat, umschlossen. Am südlichen Rand des Walls befinden sich die [[Ulmener Burgen|Ruinen einer Ritterburg]] aus dem 11. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulmen 043x.jpg|mini|Ulmener Maar, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulmen, Jungferweiher 006x.jpg|mini|Ulmen, Jungferweiher, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Ulmener Maar hat eine unregelmäßige Form, es misst in Nordwest-Südost-Richtung etwa 510&amp;amp;nbsp;Meter und quer dazu 250&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ulmen.de/vg_ulmen/Tourismus/Unsere%20Projekte/Touristische%20Inwertsetzung%20in%20Ulmen/2011-06-30%20Vorstellung%20Projektstudie_gesamt.pdf |titel=Projektstudie „Ulmener Burg, Maar &amp;amp; Weiher“ |hrsg=Universität Trier |datum=2011 |format=PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140103212945/http://www.ulmen.de/vg_ulmen/Tourismus/Unsere%20Projekte/Touristische%20Inwertsetzung%20in%20Ulmen/2011-06-30%20Vorstellung%20Projektstudie_gesamt.pdf |archiv-datum=2014-01-03 |abruf=2015-12-02 |kommentar=Präsentation des Projekts}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der See liegt östlich des Stadtzentrums. Ein Rundwanderweg führt am überwiegend dicht bewaldeten Ufer entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung warnt (Stand 2024) vor jeglichem Kontakt mit dem Wasser, weil darin vermehrt [[Blaualgen]] auftreten, die Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadt-ulmen.de/amtliche-mitteilung-blaualgen-im-ulmener-maar/ &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Mitteilung – Blaualgen.&amp;#039;&amp;#039;] Stadtverwaltung Ulmen, abgerufen am 20. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der durch den [[vulkan]]ischen Ausbruch geschaffene Krater ist bis zu 86&amp;amp;nbsp;Meter tief. An den Kraterwänden oberhalb des Wassers sind Gesteine des [[Unterdevon]]s [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]], darüber liegt der das Maar umschließende Tuffwall. Die [[Tuff]]e bestehen aus vulkanischem Auswurfmaterial ([[Pyroklastisches Sediment|pyroklastische Sedimente]] wie [[Vulkanische Aschen|vulkanische Asche]] und [[Lapilli]]) sowie beim Ausbruch zertrümmertem Gestein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ausbruch}}Das Ulmener Maar gilt als das jüngste der Eifel-Maare, es ist erst nach dem Ausbruch des [[Laacher See|Laacher-See-Vulkans]] entstanden. Datierungen mittels [[Warvenchronologie]] ergaben ein Alter von 11.000 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Ulrich Schmincke]]: &amp;#039;&amp;#039;Vulkane der Eifel&amp;#039;&amp;#039;. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-2366-5, S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bisher durchgeführten Datierungen organischer Reste an der Basis der zum Maar gehörenden vulkanischen Tuffe mittels der [[Radiokohlenstoffmethode]] variieren allerdings beim ermittelten Alter zwischen 7.335 und 10.920 Jahren, aufgrund weiterer geologischer Hinweise wird ein Alter von etwa 9.500 Jahren bis höchstens 12.400 Jahren angenommen. Jüngere Alterswerte sind nur vom [[Booser Doppelmaar]] bekannt, hier liegen die Datierungen jedoch noch weiter auseinander, zwischen 6.275 und 35.240 Jahren. Geschätzt wird das Alter des Booser Doppelmaars auf etwa 10.100 bis 14.160 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Eifel.&amp;#039;&amp;#039; 614 S., Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1986, ISBN 3-510-65127-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vulkanologen der [[Smithsonian Institution]] ordnen den letzten Ausbruch des Ulmener Maars in die Zeit von 8890 bis 8590 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siebert&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lee Siebert, Tom Simkin und Paul Kimberly |Titel=Volcanoes of the World |Auflage=3. |Verlag=Smithsonian Institution / University of California Press |Ort=Washington, Berkeley, Los Angeles, London |Datum=2010 |ISBN=978-0-520-26877-7 |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smithsonian&amp;quot;&amp;gt;[{{GVP|vn=210010|linktext=nein}} Westeifel-Vulkanfeld in der Datenbank der Smithsonian Institution, s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039;Eruptive History&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördlich des Ulmener Maars gelegene [[Jungferweiher]] ist ebenfalls ein [[Maar]], allerdings ein [[Trockenmaar|verlandetes]].&lt;br /&gt;
Der nunmehr für Besucher begehbare Ulmener-Maar-Stollen verbindet die beiden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.eifel.info/a-ulmener-maar-stollen &amp;lt;/ref&amp;gt; Bohrungen haben ergeben, dass es sich beim Jungferweiher um den Überrest eines 118.000 Jahre alten [[Vulkan]]s handelt, der wesentlich größer war als jener, aus dem das Ulmener Maar hervorgegangen ist. 1942 staute man das Wasser auf den sumpfigen Wiesen und schuf dadurch wieder ein Gewässer, an dessen nördlichem Teil sich heute ein [[Vogelschutzgebiet]] befindet, wo man seltene und bedrohte Vögel beobachten kann. Wegen seines Fischreichtums zieht der See auch viele [[Angeln (Fischfang)|Angler]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sagen um das Ulmener Maar ==&lt;br /&gt;
Viele Geschichten und Sagen ranken sich um das [[Maar]], die sich zumeist auf die [[Ritter]] der darüber thronenden [[Burg]] beziehen. Eine der bekanntesten ist die vom Riesenfisch im Maar. Es heißt, dass jedes Mal, wenn er gesehen wurde, einer der Burgherren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sage wurde 1542 von dem Basler Gelehrten [[Sebastian Münster]] niedergeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{&amp;quot; |Item zwen namhaftiger See sind in dieser Eyfel / einer bey dem Schloß Ulmen / und der ander bey dem Closter zum Laich / die sind sehr tief / haben keinen eynfluß / aber viel außfluß / die nennt man Mahr / und sind Fischreich. Im Mahr zu Ulmen ist ein Fisch / wie dann viel gesehen habe / auff dreissig Schuch lang / un ein and‘ auff zwölf Schuh lang / die habe Hecht gestallt. Und so sie sich lassen sehe / stirbet gewißlich ein Ganerb des Hauß Ulmen / es sey Mann oder Fraw / ist offt bewart und erfahren worden. Diese Mahr ligen gemeinlich auff hohen Bergen. Man hat das zu Ulmen wollen ersuchen in seiner Tieffe / und nach dem man dz Bley dreyhundert Clafftern tieff hinab gelassen / hat man kein Grund mögen finden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In heutigem Deutsch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{&amp;quot; |Auch zwei namhafte Seen sind in dieser Eifel, einer beim Schloss Ulmen und der andere am Kloster zu Laach. Die sind sehr tief, haben keinen Zufluss, aber einen starken Abfluss. Die nennt man Maare, und sie sind fischreich. Im Maar zu Ulmen gibt es einen Fisch, den schon viele gesehen haben, der ist dreißig [[Fuß (Einheit)|Fuß]] lang, und ein anderer ist zwölf Fuß lang, die haben die Gestalt von einem Hecht. Und wenn sie sich sehen lassen, stirbt gewiss ein [[Ganerbschaft|Ganerbe]] des Hauses Ulmen, sei es Mann oder Frau. Das ist oft beobachtet und erfahren worden. Diese Maare liegen gewöhnlich auf hohen Bergen. Man hat das zu Ulmen in seiner Tiefe untersuchen wollen, und nachdem man das Blei dreihundert [[Klafter]] tief hinabgelassen hat, hat man keinen Grund finden können.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Vulkanen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner D’hein]]: &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Kulturführer Vulkanlandeifel. Mit 26 Stationen der „Deutschen Vulkanstraße“.&amp;#039;&amp;#039; Gaasterland-Verlag, Düsseldorf 2006, ISBN 3-935873-15-8.&lt;br /&gt;
* Dario Eickhoff, Joachim R. R. Ritter, Felix Hloušek, Stefan Buske: &amp;#039;&amp;#039;Seismic Reflection Imaging of Fluid-Filled Sills in the West Eifel Volcanic Field, Germany&amp;#039;&amp;#039;, in: Geophysical Research Letters, 51,24, 28. Dezember 2024. ([https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2024GL111425 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ulmener Maar|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maare.de/bildergalerie Bilder zum Ulmener Maar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Cochem-Zell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4653630-9|VIAF=239205430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maar in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulmen (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meromiktisches Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Alf|SUlmener Maar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michelle210</name></author>
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