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	<title>Ullstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ullstadt&amp;diff=990484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung HONB in BKS, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: Bildtext als letztes Element</title>
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		<updated>2026-01-11T10:39:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung &lt;a href=&quot;/index.php?title=HONB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;HONB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HONB&lt;/a&gt; in BKS, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: Bildtext als letztes Element&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sugenheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/37/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/28/38/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 300&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 299&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 327&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 410&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-nea.de/fileadmin/0_Kreis-Nea/Dokumente/Broschueren_Dokumente/OEPNV/2_NEA_Tabellen_Endbericht_2018.pdf |titel=Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen |hrsg=Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |seiten=15 |format=PDF; 3.9 MB |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91484&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09164&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Ullstadt 001.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Der Ortskern von Ullstadt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ullstadt, katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt DmD-5-75-165-98 IMG 2138 2016-08-06 10.17.jpg|mini|270px|Ullstadt, katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ullstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch auch &amp;#039;&amp;#039;Uhlstadt&amp;#039;&amp;#039;; [[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ullschdad&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld&amp;#039;&amp;#039;, S. 204. Dort nach den Regeln des [[Historisches Ortsnamenbuch von Bayern|HONB]] folgendermaßen transkribiert: „ulšdad“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Sugenheim]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=84663274731 |objekt=Markt Sugenheim |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Ullstadt hat eine Fläche von 12,367&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 875 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 14137,11&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091253 |titel= Gemarkung Ullstadt (091253) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Wiesenmühle (Sugenheim)|Wiesenmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/yC2ff |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt am [[Ehebach (Aisch)|Ehebach]] und am [[Hüßbach]], der innerorts als linker Zufluss in den Ehebach mündet. 1&amp;amp;nbsp;km nördlich erhebt sich der Grubsberg ({{Höhe|388|DE-NHN}}), 0,5&amp;amp;nbsp;km südlich erhebt sich der Rote Berg ({{Höhe|406|DE-NHN}}) und der Judenranken. 0,75&amp;amp;nbsp;km westlich befindet sich das Flurgebiet Buchboden. Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2256|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2256]] führt nach Sugenheim (3&amp;amp;nbsp;km südwestlich) bzw. nach [[Langenfeld (Mittelfranken)|Langenfeld]] (2,5&amp;amp;nbsp;km östlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 30|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;30]] verläuft zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;8]] bei [[Unterlaimbach (Scheinfeld)|Unterlaimbach]] (2,8&amp;amp;nbsp;km nördlich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/8VXqs |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-07-25|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde Ullstadt schon während der sogenannten [[Fränkische Landnahme|Fränkischen Landnahme]] im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegründet. Nördlich von Ullstadt, am Laimbach, befand sich vermutlich das [[Benediktiner]]kloster [[Kloster Megingaudshausen|Megingaudshausen]] (Megingaudeshausen, Meingozhausen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3877070132|Seiten= 99}} &amp;lt;!--Döllner--&amp;gt; (zum Kloster Meingozhausen und seiner auf den [[Ehebach (Aisch)|Ehegrund]] beschränkten Tätigkeit).&amp;lt;/ref&amp;gt;), das 816 von den [[Mattonen]] gegründet, aber schon um 877 wieder aufgegeben wurde, als die Mönche nach [[Abtei Münsterschwarzach|Münsterschwarzach]] umzogen. In dieser Gründungsurkunde wurde Ullstadt erstmals namentlich erwähnt. Das [[Bestimmungswort]] des Ortsnamens ist wahrscheinlich der Personenname „Uligo“, der als Gründer des Ortes angesehen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld&amp;#039;&amp;#039;, S. 206.&amp;lt;br&amp;gt;P. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald in der Gesamtschau&amp;#039;&amp;#039;, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort befanden sich in staufischer Zeit Besitzungen der [[Schenken von Limpurg-Speckfeld|Edelherren von Speckfeld]], danach der [[Hohenlohe|Herren von Hohenlohe]] und deren Erben 1412, die [[Graf von Castell|Grafen von Castell]]. Nördlich von Ullstadt liegt der große, mehrabschnittige Burgstall Kropfsberg, der wohl nach den Niederadeligen „von Kropf“ benannt wurde. Im Ort gab es schon im Spätmittelalter eine Wasserburg. Nach und nach erwarben die [[Seckendorff (Adelsgeschlecht)|Herren von Seckendorff]] Besitz und Herrschaftsrechte im Dorfbereich und bauten einen geschlossenen Herrschaftskomplex auf, den sie 1662 wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten als Folge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] an die [[Franckenstein (Adelsgeschlecht)|Freiherrn von Franckenstein]] verkauften. Bereits 1524 hatte Florian von Seckendorff evangelische Geistliche in Ullstadt angestellt. 1533 hatte er dann die Verpflichtung auf die [[Augsburger Konfession]] und somit offiziell die [[Reformation]] durchgeführt. Letzter katholischer und erster evangelischer Pfarrer war Johannes Nagel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3877070132|Seiten= 191}} &amp;lt;!--Döllner--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den Nachbarorten hatten sich in Ullstadt nach Ende des Krieges nur wenige protestantische [[Exulanten|Glaubensvertriebene]] aus [[Österreich]] niedergelassen, die den Wiederaufbau betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Die katholischen Franckenstein ließen von 1718 bis 1725 die alte Wasserburg nach Plänen des Baumeisters [[Johann Dientzenhofer]] in ein repräsentatives Schloss umbauen. 1742 ließ der Fürstbischof von Bamberg, [[Johann Philipp Anton von und zu Frankenstein|Johann Philipp Anton von Franckenstein]] einen behaglich-monumentalen Schlosshof anlegen, zu dem der Bildhauer [[Ferdinand Dietz]] die Figuren und Trophäen lieferte. Das Schloss mit dem Schlossgarten und seinem [[Rokoko]]-[[Salettl]] gehört noch heute der Familie von und zu Franckenstein.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Hojer: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld&amp;#039;&amp;#039;, S. 338&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese von der [[Bergstraße]] im [[Odenwald]] stammende Familie gehörte zum katholischen reichsritterschaftlichen Adel. Von 1552 bis 1560 war Rudolf von Frankenstein Bischof von Speyer, 1746 bis 1753 war Johann Philipp von Franckenstein Fürstbischof von Bamberg, andere Frankenstein waren Domherren z.&amp;amp;nbsp;B. in Würzburg oder Worms. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert spielten die Frankenstein eine gewisse Rolle als bayerische [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums-]] bzw. [[CSU]]-Politiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ullstadt 60 Anwesen (Schloss mit Ökonomiegebäuden, altes Schloss, Kirche, Pfarrhaus, Synagoge, Schulhaus, Schenkstatt, Badstube, Schmiede, welsches Häuslein, Dorfmühle, Ziegelei, 3 Höfe, 36 Güter, 8 Gütlein, 4 Häuser, 6 Häuslein). Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] übte die Herrschaft Ullstadt aus. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] sowie die [[Grundherrschaft]] über alle Anwesen hatte das Rittergut Ullstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Anker|Rittergut Ullstadt}}{{Anker|Herrschaft Ullstadt}}Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Ullstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu dieser Zeit den [[Frankenstein (Adelsgeschlecht)|Freiherren von und zu Frankenstein]]. Sie übte das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft auch über [[Buchhof (Sugenheim)|Buchhof]], [[Hohenholz (Langenfeld)|Hohenholz]], [[Lamprechtsmühle (Langenfeld)|Lamprechtsmühle]], [[Langenfeld (Mittelfranken)|Langenfeld]] und [[Wiesenmühle (Sugenheim)|Wiesenmühle]] aus. Neben den 60 Anwesen in Ullstadt war sie noch Grundherr in Buchhof (1 Anwesen), [[Dottenheim]] (1), [[Herpersdorf (Oberscheinfeld)|Herpersdorf]] (1), Hohenholz (3), [[Hürfeld (Sugenheim)|Hürfeld]] (2), [[Iphofen]] (1), Lamprechtsmühle (1), Langenfeld (66), [[Neundorf (Sugenheim)|Neundorf]] (2), [[Oberlaimbach (Scheinfeld)|Oberlaimbach]] (24), [[Obernesselbach]] (2), [[Schauerheim]] (2), [[Unternesselbach]] (18) und Wiesenmühle (1).&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem [[Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt]]. 1810 kam Ullstadt an das [[Königreich Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s wurde 1811 der [[Steuerdistrikt]] Ullstadt gebildet, zu dem [[Buchhof (Sugenheim)|Buchhof]], [[Hohenholz (Langenfeld)|Hohenholz]], [[Lamprechtsmühle (Langenfeld)|Lamprechtsmühle]], [[Langenfeld (Mittelfranken)|Langenfeld]] und [[Wiesenmühle (Sugenheim)|Wiesenmühle]] gehörten. 1813 wurde die [[Ruralgemeinde]] Ullstadt gebildet, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) entstanden zwei Ruralgemeinden:&lt;br /&gt;
* Langenfeld mit Hohenholz, Lamprechtsmühle;&lt;br /&gt;
* Ullstadt mit Buchhof und Wiesenmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 59 |SEITE_BIS=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ruralgemeinde Ullstadt war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Neustadt an der Aisch]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Neustadt an der Aisch]]. Die freiwillige Gerichtsbarkeit und Ortspolizei hatte jedoch bis 1848 das [[Patrimonialgericht]] Ullstadt inne. Am 12.&amp;amp;nbsp;Februar 1827 wurde die Gemeinde an das [[Landgericht Markt Bibart]] und dem [[Rentamt Iphofen]] abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1862 gehörte Ullstadt zum [[Bezirksamt Scheinfeld]] (1939 in [[Landkreis Scheinfeld]] umbenannt) und ab 1879 zum [[Rentamt Markt Bibart]] (1919–1929: [[Finanzamt Markt Bibart]], 1929–1972: [[Finanzamt Neustadt an der Aisch]], seit 1972: [[Finanzamt Uffenheim]]). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Markt Bibart, von 1880 bis 1973 war das [[Amtsgericht Scheinfeld]] zuständig, seitdem ist es das [[Amtsgericht Neustadt an der Aisch]]. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 12,391&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde Ullstadt im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] nach Sugenheim eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 723}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Sugenheim#Politische_Einteilung |titel=Sugenheim &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Ullstadt gibt es 14 [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{BayLADenkm|575165|Sugenheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Ullstadt)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Ehemalige Synagoge&lt;br /&gt;
* Evangelisch-lutherische Pfarrkirche [[St. Johann Baptist (Ullstadt)|St. Johann Baptist]]&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische Pfarrkirche [[Mariä Himmelfahrt (Ullstadt)|Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Schlossanlage Ullstadt|Wasserschloss]]&lt;br /&gt;
* Diverse Wohngebäude&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Sugenheim#Ullstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Ullstadt gibt es sieben [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmäler in Sugenheim#Gemarkung Ullstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Ullstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 438 || 554 || 541 || 555 || 567 || 620 || 625 || 647 || 687 || 634 || 586 || 596 || 579 || 569 || 563 || 520 || 459 || 443 || 424 || 755 || 751 || 689 || 564 || 496&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 84 || 97 || || || || || 101 || || || 103 || || || 103 || || || || 105 || || || || 106 || || 116 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 92}} Für die Gemeinde Ullstadt zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Buchhof (S. 14) und Wiesenmühle (S. 103).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1084}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1250}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1256}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1294}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1121 |SPALTE_BIS = 1122}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 822}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =177}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Ullstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 422 || 519 || {{FN|*}}567 || 593 || 613 || 552 || 436 || 723 || 535 || 478 || 387 || 410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 81 || 92 || || || 100 || 100 || 101 || 103 || 113 || || 124 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =342}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Buchhof (Sugenheim)|Buchhof]] und [[Wiesenmühle (Sugenheim)|Wiesenmühle]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Ullstadt ist bekannt durch seinen [[Jüdischer Friedhof (Ullstadt)|jüdischen Friedhof]] und die [[Synagoge]]. Seit dem 17. Jahrhundert gab es in Ullstadt eine [[Kehillah|jüdische Gemeinde]], die bis 1936 bestand. Die Gemeinde gehörte zum [[Distriktsrabbinat Fürth]] und hatte in ihrer Blütezeit, 1837, 50 Gemeindemitglieder. Der jüdische Friedhof und die Synagoge können besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat zwei Kirchen, die evangelische [[St. Johann Baptist (Ullstadt)|St.-Johannes-Kirche]] und die katholische Pfarrkirche [[Mariä Himmelfahrt (Ullstadt)|Mariä Himmelfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ullstadt Schloss 001.JPG|Hauptgebäude der Schlossanlage Ullstadt&lt;br /&gt;
 Ullstadt Schloss 007.JPG|Salettl im Schlossgarten&lt;br /&gt;
 Ullstadt Jüdischer Friedhof 013.JPG|Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
 Ullstadt Friedhof.jpg|Die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt neben dem Friedhof. Im Hintergrund rechts das alte Schulgebäude.&lt;br /&gt;
 Ullstadt Haeuser.jpg|Alte Bauernhäuser im Ortskern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Uhlstadt |Band=5 |Sp=605 |SpBis=606}}&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953|SEITE = 135}} {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953 Zusätzliche Quelle|SEITE = 195}}&lt;br /&gt;
* {{Hojer Landkreis Scheinfeld|SEITE = 334 |SEITE_BIS = 357}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Ullstatt|SEITE = 57}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Uhlstatt|SEITE = 301}}&lt;br /&gt;
* {{Ortmann Landkreis Scheinfeld|SEITE = 204 |SEITE_BIS = 206}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Rechter: &amp;#039;&amp;#039;Ullstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jesko zu Dohna]] und Robert Schuh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg.&amp;#039;&amp;#039; Scheinfeld 2006, S. 54–57.&lt;br /&gt;
* {{Schneider Steigerwald|SEITE = 243 |SEITE_BIS = 245}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Ernst Stimpfig |Titel=Die Juden in Sugenheim und Ullstadt: eine Dokumentation |Verlag=Meyer |Ort=Scheinfeld |Datum=2001 |ISBN=3-89014-167-6}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|STICHWORT = Uhlstadt |SEITE = 697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken/Uhlstadt|Geographisches Lexikon von Franken (1802): Uhlstadt}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00002104 |objekt= Ullstadt|abruf=2021-09-07}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Ullstadt |Gemeinde=Sugenheim Markt|Landkreis=Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-19}} &lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Ullstadt |val=ULLADT_W8531|abruf=2025-06-02}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.alemannia-judaica.de/ullstadt_synagoge.htm |titel=Ullstadt {{!}} Jüdische Geschichte/Synagoge |werk=alemannia-judaica.de |abruf=2025-06-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Sugenheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4647364-6|LCCN=no2018108707|VIAF=3635159820910514000004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Sugenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Ehebach (Aisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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