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	<title>Ullikummi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:00:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ullikummi&amp;diff=2727718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 23. Juni 2023 um 19:20 Uhr</title>
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		<updated>2023-06-23T19:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ullikummi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt wahrscheinlich &amp;#039;&amp;#039;Zerstörer der Kummiya&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Riese|riesenhafter]] Stein[[dämon]] der [[Hurritische Religion|hurritischen]] Mythologie, die von den [[Hethitische Mythologie|Hethitern]] übernommen wurde. Er ist ein Feind von  [[Teššub]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kumarbi]], der Korngott in der [[Hurritische Religion|hurritisch]]-[[Hethitische Mythologie|hethitischen]] [[Mythologie]], der den Beinamen „Vater der Götter“ trug, wurde von seinem Sohn Teššub gestürzt, den er durch [[An (Gottheit)|Anu]] ungewollt empfangen hatte. Er kann den Verlust seiner Herrschaft nicht ertragen und versichert sich der Unterstützung des Gottes des [[Meer (hurritische Gottheit)|Meeres]]. Nach einer anderen Variante heiratet er die Tochter des Seegottes und zeugt mit ihr Ullikummi. Dieser besteht vollständig aus &amp;#039;&amp;#039;kukunuzzi&amp;#039;&amp;#039;-Stein, einem [[Diorit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Irširra]]-Ammengöttinnen verstecken den noch jungen Ullikummi auf der rechten Schulter des Weltenriesen [[Ubelluri]], der wie [[Atlas (Mythologie)|Atlas]] die Welt auf seinen Armen trägt. Dort wächst Ullikummi in die Höhe und erstarkt zu ungeheurer Größe, so dass sein Schatten bald die Welt verdunkelt. Er wird vom Sonnengott [[Šimige]] entdeckt, der umgehend den [[Wettergott]] Teššub informiert. Dieser sendet [[Ištar]]/[[Šauška|Šawušga]], die versucht, den Steinriesen mit ihren Verführungskünsten unschädlich zu machen. Doch da der Steinriese blind und taub ist, nützt das alles nichts. Nun greift Teššub selbst mit Donner und Regen an, doch seine Waffen bleiben erfolglos. So siegt Ullikummi, zwingt Teššub zur Abdankung und wird selbst Götterkönig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teššub appelliert an [[Ea]], die Götter im Süßwasser-Ozean des [[Abzu (Gottheit)|Abzu]] anzurufen, um zu sehen, was getan werden könne, um der verzweifelten Situation gerecht zu werden. Ea konsultiert [[Enlil]], der ihm zeigt, wo er die mythische Sichel aus Kupfer finden könne, mit der einst Himmel und Erde getrennt wurden. Mit der Hilfe des weisen Ea gelingt es, Ullikummi wieder zu stürzen, indem er seine Füße mit dieser Sichel abschneidet und zerstört. Teššub erlangt erneut die Macht und herrscht über die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Mythos steht in Verbindung mit einem Frühlingsfest, was die erneute Herrschaft von Teššub darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelen ==&lt;br /&gt;
In der vergleichbaren Legende von [[Zeus]] und [[Typhon (Mythologie)|Typhon]] stürzt Zeus einen riesigen Berg über Typhon, der nun unter diesem (dem [[Ätna]]) gefangen ist und gelegentlich die Erde zum Beben bringt, weil er wütend auf Rache sinnt. Interessanterweise wird [[Kronos]] mit dem Attribut einer Sichel dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte weist auch Parallelen zur Gefangenschaft [[Loki]]s und zur persischen Literatur [[Schahname]] auf, wo der Bösewicht im Krater des [[Damavand]] eingesperrt wird. Das spricht für eine erfolgreiche Verbreitung des Mythos während der Herrschaft der Hethiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Oxford Dictionary of World Mythology&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volkert Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Die hethitische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co. KG, Berlin 2006, Seiten 158 ff., ISBN 978-3-11-018877-6&lt;br /&gt;
* [[Liane Jakob-Rost]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Lied von Ullikummi. Dichtungen der Hethiter.&amp;#039;&amp;#039; Insel-Verlag, Leipzig 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hurritische Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hethitische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riese (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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