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	<title>Ulla Ackermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:17:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulla_Ackermann&amp;diff=802613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Schätzle: Einige Einzelnachweise waren den falschen Stellen zugeordnet</title>
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		<updated>2024-12-07T15:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einige Einzelnachweise waren den falschen Stellen zugeordnet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulla Ackermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1950]] in [[Köln]] als &amp;#039;&amp;#039;Ulla Schmitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine deutsche Reisejournalistin, die kurzzeitig große Erfolge als [[Schriftsteller]]in feierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulla Ackermann stammt aus [[Köln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-27286921&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=27286921 |Titel=AUTOREN: Paradies und Hölle |Autor=Almut Hielscher  |Jahr=2003 |Nr=23 |Datum=2. Juni 2003 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Namen Ackermann erhielt sie durch die Heirat mit dem Journalisten und Schriftsteller [[Rolf Ackermann (Schriftsteller)|Rolf Ackermann]], mit dem sie zwei erwachsene Söhne hat. Gemeinsam lebten sie einige Jahre auf einer [[Gästehaus|Lodge]] in [[Kenia]]. Nach der Scheidung von Rolf Ackermann lebte sie allein mit ihren Söhnen in der Hafenstadt [[Mombasa]] in Kenia. 1995 kehrte sie nach Deutschland zurück, arbeitete als Reisejournalistin für die [[Frankfurter Rundschau]] und schrieb Reiseführer über afrikanische Länder, darunter Südafrika, Namibia und Kenia. 2003 veröffentlichte sie unter dem Namen Ulla Ackermann im Verlag [[Hoffmann und Campe]] die [[Autobiografie]] &amp;#039;&amp;#039;Mitten in Afrika – Zuhause zwischen Paradies und Hölle&amp;#039;&amp;#039;, die mit ca. 25.000 verkauften Exemplaren&amp;lt;ref name=&amp;quot;manager--254760&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-254760.html |titel=&amp;quot;Mitten in Afrika&amp;quot;: &amp;quot;Offensichtlich ein Fall von Betrug&amp;quot; - manager magazin |werk=manager-magazin.de |datum=2003-06-26 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst ein [[Bestseller]] wurde, bald darauf jedoch als größtenteils frei erfunden enttarnt und vom Markt genommen wurde. Andere Publikationen der Autorin sind dagegen weiter im Buchhandel erhältlich. Den Schwerpunkt bilden Reiseführer über Afrika und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fälschung war die Journalistin, nunmehr unter dem Namen Ulla Schmitz, ab 2005 auf der Nordseeinsel [[Spiekeroog]] Herausgeberin und nahezu ausschließliche Autorin der neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Spiekerooger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-387423&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/autorin-ulla-ackermann-jenseits-von-afrika-a-387423.html |titel=Autorin Ulla Ackermann: Jenseits von Afrika |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2005-12-02 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die als Sprachrohr der dortigen Interessen des Reeders [[Niels Stolberg]] galt und mutmaßlich von diesem finanziert wurde, was jedoch sowohl Schmitz als auch Stolberg bestritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-425913&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/kapitalismus-die-unerwuenschte-liebe-eines-millionaers-a-425913.html |titel=Kapitalismus: Die unerwünschte Liebe eines Millionärs |autor=Hasnain Kazim |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2006-07-13 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin verfasste sie unter dem Namen Ulla Schmitz den Text zu einem Kochbuch mit Rezepten von Spiekeroog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sp&amp;amp;dig=2007%2F11%2F24%2Fa0060 |titel=Kochen wie die fiesen Friesen |autor=Birgit Gärtner |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2007-11-24 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefälschte Autobiografie „Mitten in Afrika – Zuhause zwischen Paradies und Hölle“ ==&lt;br /&gt;
Die im Februar 2003 auf den Markt gekommene Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Mitten in Afrika – Zuhause zwischen Paradies und Hölle&amp;#039;&amp;#039; war mehrere Wochen in den [[Bestseller]]listen des deutschsprachigen Raumes vertreten (u.&amp;amp;nbsp;a. fünf Wochen in der [[Der Spiegel|Spiegel-Bestsellerliste]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-842171&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nirgendwo-in-afrika-ein-buch-muss-verschwinden-1.842171 |titel=Nirgendwo in Afrika – Ein Buch muss verschwinden |autor=Bernd Dörries |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2010-05-17 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Verkaufszahlen wurden durch zahlreiche Auftritte in [[Talkshow]]s sowie Autorenlesungen gefördert. U.a. war sie am 18. Februar 2003 in der von [[Alfred Biolek]] moderierten Sendung [[Boulevard Bio]] zum Thema „Aufbruch ins Ungewisse“ zu Gast.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imdb-778960&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.imdb.com/title/tt0778960/ |titel=&amp;quot;Boulevard Bio&amp;quot; Aufbruch ins Ungewisse (TV Episode 2003) - IMDb |werk=imdb.com |datum=2003-02-18 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Veröffentlichung ihrer gefälschten Autobiografie lebte die Autorin im niedersächsischen [[Garrel]] bei [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]. Der [[Klappentext]] gab „[[Kenia]] und bei [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]“ als Wohnsitze an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-242652&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.welt.de/print-welt/article242652/Lebt-in-Kenia-und-bei-Oldenburg.html |titel=Lebt in Kenia und bei Oldenburg: |autor=[[Wieland Freund]] |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2003-06-26 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt ===&lt;br /&gt;
Die Autorin gibt an, als wohlhabende Tochter „eines [[Zigeuner]]s und einer [[Großbürger]]in“ in [[Köln]] geboren zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-242652&amp;quot; /&amp;gt; Noch als Jugendliche habe sie ihrem behütenden Elternhaus den Rücken gekehrt und sei zu reichen Verwandten in [[Italien]] gezogen. Wenig später habe sie von [[Mailand]] aus eine internationale Karriere als [[Model]] begonnen. Es folgen eine gescheiterte Ehe mit einem römischen Adligen, weitere kurze Beziehungen sowie mehrere Geburten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Journalistikstudium habe die Autorin, die ihre Kinder zwischenzeitlich allein erzogen habe, wegen Geldmangels nicht zu Ende führen können. Stattdessen habe sie direkt als Kriegsreporterin bei zwei renommierten europäischen Fernsehsendern angeheuert („CBT“ in Großbritannien und „TRN“ in Italien). Dass ihre Vorgänger im Krisengebiet ums Leben gekommen seien, habe ihre Entscheidung nicht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen afrikanischen Ländern habe sie insgesamt 16 Jahre, zwischen Ende der siebziger bis Mitte der neunziger Jahre&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-1101629&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buchskandale-die-erfindung-afrikas-1101629.html |titel=Die Erfindung Afrikas |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2003-06-25 |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unermessliche Brutalität und großes Leid erlebt. Tausende Menschen – darunter viele Kollegen – seien vor ihren Augen gestorben. Ihre zweijährige Tochter sei der [[Malaria]] zum Opfer gefallen. Tatsächlich hatte die Autorin keine Tochter, sondern zwei Söhne, deren Namen im Buch geändert wurden. Sie selbst sei dem Tod mehrfach nur knapp entgangen und schließlich schwer verletzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin habe so bekannte Persönlichkeiten wie [[Nelson Mandela]], [[Idi Amin]] und [[Osama bin Laden]] unter recht skurrilen Umständen persönlich getroffen. Mandela etwa habe sie mehrmals im Gefängnis auf [[Robben Island]] und „nach 1980“ in [[Pretoria]] interviewt. In Idi Amins Kühltruhen habe sie Kinderleichen gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-1101629&amp;quot; /&amp;gt; In [[Somalia]] sei sie Augenzeugin eines [[Lynchmord]]s an einem anderen Journalisten geworden.&lt;br /&gt;
Dabei habe sie vor allem die Schwarzafrikaner als „entseelte Tötungsmaschinen“ erlebt, während die Schönheiten der Natur sowie die weißen Bewohner für sie eher das gute Afrika verkörpern. Am Ende der Erzählung ergreift die Autorin entkräftet und verletzt (ein Soldat habe ihr mit dem Gewehrkolben das „Knie zertrümmert“&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner-079880&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/die-kriegskorrespondentin-ulla-ackermann-berichtet-sexy-gewalt-15958074 |titel=Die Kriegskorrespondentin Ulla Ackermann berichtet: Sexy Gewalt (archivierte Version) |autor=Stefan Ehlert |werk=berliner-zeitung.de |datum=2003-02-25 |zugriff=2022-12-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160327062851/http://www.berliner-zeitung.de/die-kriegskorrespondentin-ulla-ackermann-berichtet-sexy-gewalt-15958074 |archiv-datum=2016-03-27 |offline= |archiv-bot=2023-01-30 22:38:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
die Chance, als Reisejournalistin ein sichereres Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enttarnung der Fälschung ===&lt;br /&gt;
Vor der Enttarnung der Fälschung erhielt &amp;#039;&amp;#039;Mitten in Afrika&amp;#039;&amp;#039; gemischte Kritiken. Stefan Ehlert lobte in der [[Berliner Zeitung]], die Autorin ergehe „sich nicht in Alt-Männergeschwafel à la [[Peter Scholl-Latour|Scholl-Latour]] oder [[Michael Birnbaum]]“, sondern sei „emotional und ehrlich bis zur Naivität“, was ihr angesichts ihrer traumatischen Erlebnisse (u. a. Malaria-Tod der kleinen Tochter) jedoch nachzusehen sei. Das Buch sei „weniger als Analyse der afrikanischen Tragödie“ lesenswert, dafür jedoch „persönliche Lebensbeichte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner-079880&amp;quot; /&amp;gt; Michael Bitala, Rezensent der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] dagegen bezeichnete den Inhalt als „baren Unsinn“ und warf der Autorin [[Rassismus]] vor, da im gesamten Buch „kein einziger intelligenter Afrikaner“ vorkomme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Bitala]], [[Süddeutsche Zeitung]], 26. Mai 2003, zit. nach {{Perlentaucher|ulla-ackermann/mitten-in-afrika|b|Mitten in Afrika}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Junihälfte 2003 deckte die ehemalige Südafrika-[[Korrespondent]]in [[Almut Hielscher]] im [[Nachrichtenmagazin]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; auf, dass die im [[Hoffmann und Campe|Hoffmann und Campe Verlag]] erschienene Lebensgeschichte in entscheidenden Passagen frei erfunden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-27286921&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Aufdeckung der Fälschung trugen maßgeblich Journalisten bei, die selbst zur besagten Zeit an afrikanischen Kriegsschauplätzen tätig waren. Zwar verfolgte die Autorin offensichtlich die Strategie, in ihr Werk überwiegend bereits verstorbene Kollegen oder schwer greifbare Persönlichkeiten der Zeitgeschichte einzubauen, was eine Enttarnung erschwerte. Allein jedoch die Tatsache, dass niemand im engen persönlichen Netzwerk der Kriegsreportergemeinde die vermeintliche Kollegin kannte, führte zu erheblichen Zweifeln an der Echtheit der Berichte. Nicht einmal die TV-Sender CBT (Großbritannien) und TRN (Italien), für die sie angeblich gearbeitet hatte, existierten; Programmgeschäftsführer [[Rainer Moritz]] gab später an, die Autorin habe diesen ehemaligen Arbeitgebern zugesagt, ihre tatsächlichen Namen nicht zu nennen, ihm seien diese jedoch bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt-633697&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abendblatt.de/kultur-live/article106691463/Da-platzte-dem-Verlagsleiter-der-Kragen.html |titel=Da platzte dem Verlagsleiter der Kragen |autor=Günther Hörbst |werk=[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]] |zugriff=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch waren alle von ihr angeblich gedrehten Filme verschwunden. Insbesondere gab es keine Hinweise auf die Existenz ihrer Interviews mit Mandela, zumal dieser laut seiner eigenen Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;[[Der lange Weg zur Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; während seiner gesamten Haftzeit nie in Pretoria inhaftiert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-27286921&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Afrika-Korrespondentin [[Bettina Gaus]] bezeichnete Ackermanns Beschreibung der schwarzen Bevölkerung Afrikas als „offenkundige[n], rassistische[n] Unfug“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2003-04-27&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=bettina gaus |Titel=bettina gaus über Fernsehen: Mitten im Nirgendwo |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2003-07-24 |ISSN=0931-9085 |Seiten=13 |Online=https://taz.de/!736791/ |Abruf=2022-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hielscher zitierte den Lektor Jens Petersen mit den Worten: „Ich bin kein Afrika-Fachmann [...] [W]ir ziehen acht bis zehn Titel im Halbjahr durch. Und als uns Frau Ackermann sehr emotional ihr Projekt vorstellte, da hörte sich das schon sehr erlebt an.“ Trotzdem hielt der Verlag Hoffmann und Campe zunächst noch an der Autorin fest. So erklärte Rainer Moritz, Hielscher habe Petersens Aussagen „völlig aus dem Zusammenhang zitiert“. Die Kritik an dem Buch führte er auf „Neid und Missgunst einiger Kollegen“ zurück und beantragte eine [[einstweilige Verfügung]], um dem Spiegel-Verlag die Wiederholung der Aussagen zu untersagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt-633697&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als jedoch offensichtliche historische Fehler und Widersprüche in der Autobiografie nachgewiesen werden konnten, mussten die Verantwortlichen des Verlags, die die Ungereimtheiten zunächst abgetan und Kritikern sogar juristische Schritte angedroht hatten, die Richtigkeit der Vorwürfe einräumen. Nachdem die Autorin die Fälschungen zugab, entschuldigte sich der Verlag bei der Öffentlichkeit, rief alle Exemplare aus dem Buchhandel zurück und erstattete auf Wunsch den Kaufpreis von 21,90 €.&amp;lt;ref name=&amp;quot;manager--254760&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Moritz erklärte, die Autorin habe „einfach eine perfekte Show abgezogen“ und die Wahrheit ihrer Schilderung sogar [[Eidesstattliche Erklärung|eidesstattlich versichert]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-842171&amp;quot; /&amp;gt; sie habe „auch ihr eigenes privates Umfeld seit vielen Jahren über ihre Lebensgeschichte getäuscht“. Er habe selbst Zweifel an der Authentizität der Biographie gehabt, sich jedoch „hinter die Autorin stellen müssen“, solange keine „Beweise“ gegen sie vorlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;manager--254760&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bettina Gaus konstatierte neben dem Versagen des Lektorats auch ein Versagen der „Redakteure von Fernsehsendungen“, die „sich ausschließlich als Makler des ihnen vorliegenden Materials [...] nicht aber als eigenständige Journalisten“ verstünden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2003-04-27&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Unter dem Namen Ulla Ackermann ===&lt;br /&gt;
* (mit Rolf Ackermann und Ingrid Laurien) &amp;#039;&amp;#039;Kenia.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1992, ISBN 3-423-03756-3.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. vom [[Studienkreis für Tourismus und Entwicklung]], Redaktion Ulla Ackermann) &amp;#039;&amp;#039;Thailand verstehen.&amp;#039;&amp;#039; Studienkreis für Tourismus und Entwicklung, Ammerland/Starnberger See, o.&amp;amp;nbsp;J. [ca. 1997] (= Sympathiemagazin Nr. 3)&lt;br /&gt;
* (Text Ulla Ackermann) &amp;#039;&amp;#039;Kenia.&amp;#039;&amp;#039; Polyglott-Verlag, München 1998, ISBN 3-493-61568-X.&lt;br /&gt;
* (mit Anthony Cassidy (Fotos)) &amp;#039;&amp;#039;Rom: der Führer durch die Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Koval, Unterfischbach o.&amp;amp;nbsp;J. [ca. 1999], ISBN 3-931464-28-8.&lt;br /&gt;
* (mit Thomas Härtrich) &amp;#039;&amp;#039;Traumstraßen Südafrika, Namibia.&amp;#039;&amp;#039; Südwest, München 2000, ISBN 3-517-06094-1.&lt;br /&gt;
* (Birgit Borowski, bearbeitet von Ulla Ackermann) &amp;#039;&amp;#039;Namibia.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. vollst. überarb. und neu gestaltet. Baedeker, Ostfildern 2002, ISBN 3-89525-477-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südafrika: mit Lesotho und Swaziland,&amp;#039;&amp;#039; Artemis Limes, München 1997, ISBN 3-8090-0858-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Senegal, Gambia: Senegal und Gambia entdecken und erleben.&amp;#039;&amp;#039; Gräfe und Unzer, München 2000, ISBN 3-7742-0730-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tansania &amp;amp; Sansibar.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2000 (= &amp;#039;&amp;#039;DuMont-Reise-Taschenbücher 2197&amp;#039;&amp;#039;). ISBN 3-7701-5303-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitten in Afrika: zu Hause zwischen Paradies und Hölle&amp;#039;&amp;#039;, Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-09383-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitten in Afrika: zu Hause zwischen Paradies und Hölle&amp;#039;&amp;#039; (Hörbuch auf 5 CDs), Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-30326-9.&lt;br /&gt;
* (mit Thomas Härtrich) &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Routen in Südafrika und Namibia.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 2005, ISBN 3-7654-4257-7 (Neuausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Traumstraßen Südafrika, Namibia&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter dem Namen Ulla Schmitz ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willkommen in Amsterdam&amp;#039;&amp;#039;. Lingen, Köln 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willkommen in Venedig&amp;#039;&amp;#039;. Lingen, Köln 2006.&lt;br /&gt;
* (mit Robert Geipel (Fotos)): &amp;#039;&amp;#039;So kocht man auf Spiekeroog und umzu: eine kulinarische Reise über die Insel und zum nahen Festland&amp;#039;&amp;#039;. Inselzauber Medien, Bremen 2007, ISBN 978-3-938737-18-7.&lt;br /&gt;
* (mit Robert Geipel (Fotos)): &amp;#039;&amp;#039;Leidenschaftlich Kochen mit Bastian Bittlingmaier: 12 Monate – 36 Rezepte und viel Wissenswertes&amp;#039;&amp;#039;. Inselzauber Medien, Bremen 2007, ISBN 978-3-938737-27-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Namibia&amp;#039;&amp;#039; MairDumont, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-8297-0499-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willkommen am Gardasee&amp;#039;&amp;#039;. Lingen, Köln 2012.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willkommen in Rom&amp;#039;&amp;#039;. Lingen, Köln 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121812707|NAME=Ulla Ackermann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2003/07/24/a0120 Bericht der tageszeitung über den Ulla-Ackermann-Skandal]&lt;br /&gt;
* [http://www.wildwechsel.de/artikel/input/2003/09/afrika.htm Website Wildwechsel zum Ulla-Ackermann-Skandal]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschlandfunk.de/manuskript-kulturmafia.media.35536ee28bd2cd1c260ee1d470c56091.pdf Feature Die Kulturmafia Ein Blick hinter den Heiligenschein] Von Tina Klopp und Rainer Link, [[Deutschlandfunk]] 6. März 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121812707|LCCN=no2001045148|VIAF=266615306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ackermann, Ulla}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstapler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ackermann, Ulla&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmitz, Ulla (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Reisejournalistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Schätzle</name></author>
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