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	<title>Uli Sigg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uli_Sigg&amp;diff=2702983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: Schriften, Literatur und Helveticat-Link ergänzt; Form</title>
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		<updated>2025-04-24T15:25:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schriften, Literatur und Helveticat-Link ergänzt; Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Uli Sigg, 2010 (cropped).jpg|mini|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundespräsidentin Doris Leuthard, Mr. Wu und Generalkommissär Dr. Uli Sigg.jpg|mini|Bundespräsidentin [[Doris Leuthard]]; Mr Wu, Präsident der China Insurance Regulatory Commission, und Uli Sigg, Generalkommissär des [[Schweizer Pavillon Expo 2010 Shanghai]] an der [[Expo 2010]], auf der [[Sesselbahn]] des Schweizer Pavillons (2010).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Adolf Sigg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uli Sigg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1946]] in [[Luzern]]; heimatberechtigt in [[Dörflingen]] und [[Hergiswil NW|Hergiswil]]) ist ein Schweizer Wirtschaftsjournalist, Unternehmer, Kunstsammler und [[Mäzen]]. Von 1995 bis 1998 war er [[Liste der Schweizer Botschafter in China|Schweizer Botschafter in Peking]] für die [[Volksrepublik China]], [[Nordkorea]] und die [[Mongolei]]. Als [[Rudern|Ruderer]] wurde er im Alter von 22 Jahren Schweizer Meister im [[Achter (Rudern)|Achter-Rudern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Uli Sigg studierte von 1968 bis 1972 an der [[Universität Zürich]] [[Rechtswissenschaft]]. Danach war er als [[Wirtschaftsjournalismus|Wirtschaftsjournalist]] in Asien tätig. 1977 übernahm er eine Stelle bei der Firma [[Schindler Aufzüge|Schindler]] im luzernischen [[Ebikon]]. Mit einigen Managern reiste er nach [[Volksrepublik China|China]], um dort ein [[Joint Venture]] zu gründen und aufzubauen. 1980 entstand nach zähen Verhandlungen die &amp;#039;&amp;#039;CSE China Schindler Elevators Co.&amp;#039;&amp;#039; Es war das erste Joint Venture eines westlichen Industriekonzerns mit einem chinesischen Staatsbetrieb überhaupt. Zwei Aufzugsfabriken in Peking und Shanghai mit ein paar Tausend Beschäftigten wurden von Schindler übernommen. Sigg war bis Ende 1990 als Vizepräsident der CSE für die Schindler Gruppe tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schindhelm: &amp;#039;&amp;#039;Und dann kam Sigg. Wie die Luzerner den Kapitalismus in China einführte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Magazin (Schweiz)|Das Magazin]],&amp;#039;&amp;#039; Tamedia, Zürich 27. Februar 2016, S.&amp;amp;nbsp;10–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Promotion (Doktor)|promovierte]] [[Jurist]] gilt als grosser Kenner Chinas, weil er einen grossen Teil seines Lebens in China verbracht hat. Sigg war auch Gründungspräsident der &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftskammer Schweiz–China&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MedienmitteilungEDA18042007&amp;quot;&amp;gt;[[Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten]]: &amp;#039;&amp;#039;Medienmitteilung [[Expo 2010]] Shanghai.&amp;#039;&amp;#039; 18. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 2007 wurde Sigg vom [[Bundesrat (Schweiz)|Schweizerischen Bundesrat]] zum Generalkommissär des [[Schweizer Pavillon Expo 2010 Shanghai]] an der Weltausstellung in Shanghai, der [[Expo 2010]], ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MedienmitteilungEDA18042007&amp;quot; /&amp;gt; Sigg hat Einsitz in verschiedenen Verwaltungsräten, u.&amp;amp;nbsp;a. in den Firmen [[Vitra]] und [[Ringier]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ringier.ch/de/organisation/dr-uli-sigg&amp;lt;/ref&amp;gt;; für Ringier war er bereits in den 1970er Jahren als Wirtschaftsjournalist tätig. Des Weiteren ist er Mitglied des [[Beirat]]s der [[China Development Bank]]. Beim Bau des [[Nationalstadion Peking|Nationalstadions Peking]] stand Sigg dem Architektenbüro [[Herzog &amp;amp; de Meuron]] beratend zur Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MedienmitteilungEDA18042007&amp;quot; /&amp;gt; Sigg ist ebenfalls Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;International Council of the [[Museum of Modern Art]] (MoMA)&amp;#039;&amp;#039; in New York und des &amp;#039;&amp;#039;International Advisory Council of [[Tate Gallery]]&amp;#039;&amp;#039; in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstsammlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauensee Schloss.jpg|mini|Schloss Mauensee, wo Teile der Kunstsammlung von Uli und Rita Sigg untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
Einer breiten Öffentlichkeit ist Uli Sigg als Kunstsammler bekannt. In den 1970er Jahren begann er chinesische Gegenwartskunst zu sammeln. Innert weniger Jahrzehnte trug er so die weltweit grösste und bedeutendste Sammlung auf diesem Gebiet zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SRDRS14062012&amp;quot;&amp;gt;[[Schweizer Radio DRS]]: &amp;#039;&amp;#039;DRS2 aktuell.&amp;#039;&amp;#039; 14. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sigg ist mit vielen der von ihm gesammelten Künstler persönlich bekannt, darunter auch [[Ai Weiwei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SFDRS22062011&amp;quot;&amp;gt;[[Schweizer Fernsehen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 22. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile der Kunstsammlung befinden sich auf Siggs [[Schloss Mauensee]], welches auf seiner eigenen Insel im [[Mauensee (Gewässer)|Mauensee]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uli Sigg nahm Schloss Mauensee das erste Mal richtig wahr, als er als junger Offizier der [[Schweizer Armee]] den Auftrag erhielt, im Rahmen eines Manövers mit seinen Männern die Insel Mauensee zu stürmen. Als Sigg die Insel eingenommen hatte, dachte er: „So zu wohnen, das wäre schön.“ Jahrzehnte später verwirklichte Sigg sich seinen Traum und kaufte das 1605 erbaute Schloss samt der 1,4 Hektaren grossen Insel und dem 56 [[Hektar]]en grossen See. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten zog er 1998 mit seiner Ehefrau Rita im Schloss Mauensee ein. Die Insel, die nicht öffentlich zugänglich ist, ist mit einer Brücke mit dem Festland verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilanz04122009&amp;quot;&amp;gt;[[Bilanz (Schweizer Wirtschaftsmagazin)|Bilanz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsten und ihre Schlösser: Burgherren.&amp;#039;&amp;#039; 4. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chinese Contemporary Art Awards ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1997 gründete Uli Sigg die &amp;#039;&amp;#039;Chinese Contemporary Art Awards (CCAA).&amp;#039;&amp;#039; Der Preis wird im Intervall von zwei Jahren verliehen, erstmals geschah dies 1998.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CCAA&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chinese Contemporary Art Awards (Website).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sammlung Sigg geht nach Hongkong ====&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Medienkonferenz in Hongkong am 12. Juni 2012 wurde bekannt, dass Uli Sigg den grössten Teil seiner Sammlung chinesischer Gegenwartskunst, insgesamt 1463 Werke, dem [[M+]], dem Museum of Visual Culture, in [[Hongkong]] geschenkt hat. Weitere 47 Werke hat Sigg dem Museum für [[Schweizer Franken|CHF]] 22 Millionen verkauft. Das Museum M+, das im &amp;#039;&amp;#039;West Kowloon Cultural District&amp;#039;&amp;#039; entsteht, wurde Ende 2021 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Strittmatter |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/kunstfreiheit-kunst-in-alarmbereitschaft-1.5463138 |titel=In Hongkong wurde ein Museum für moderne Kunst eröffnet. |sprache=de |abruf=2022-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Auktionshaus [[Sotheby’s]] schätzte die dem Museum M+ zukommenden Kunstwerke auf einen Wert von etwa CHF 185 Millionen. In Siggs Besitz verbleiben rund 600 Arbeiten, darunter viele persönliche Stücke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ13062012&amp;quot;&amp;gt;[[Neue Zürcher Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Sigg geht nach Hongkong.&amp;#039;&amp;#039; 13. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lars Nittve]], Chef des Projekts Museum M+, äusserte sich wie folgt über die Sammlung chinesischer Gegenwartskunst von Uli und Rita Sigg an der Medienkonferenz vom 12. Juni 2012 in Hongkong:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=It would be impossible to build a collection of the same depth and quality now.|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;The Art Newspaper,&amp;#039;&amp;#039; [[Art Basel]] Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Swiss collector’s huge gift to Hong Kong museum,&amp;#039;&amp;#039; 13. Juni 2012.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Öffentlichrechtliche Probleme des Drahtfernsehens&amp;#039;&amp;#039;. Schulthess Polygraphischer Verlag, Zürich 1976, ISBN 3-7255-1772-X. (&amp;#039;&amp;#039;Zürcher Beiträge zur Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;; 502). (Zugl. Diss. iur. Univ. Zürich 1976).&lt;br /&gt;
*  mit Ai Weiwei, Yung Ho Chang und Peter Pakesch (Moderator): &amp;#039;&amp;#039;Art and cultural policy in China. A conversation between Ai Weiwei, Uli Sigg and Yung Ho Chang, moderated by Peter Pakesch&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Wien 2009, ISBN 978-3-211-89240-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Chinese Lives of Uli Sigg]].&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Schweiz, 2016. Regie: [[Michael Schindhelm]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ulisiggmovie.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* CHINESE WHISPERS. Neue Kunst aus der Sigg Collection, 30. Januar – 26. Mai 2019, [[Museum für angewandte Kunst (Wien)|MAK – Museum für angewandte Kunst Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mak.at/chinesewhispers |titel=CHINESE WHISPERS. Neue Kunst aus der Sigg Collection - MAK Museum Wien |zugriff=2018-11-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Kathleen Bühler und [[Nina Zimmer]] (Hgg.): &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänge. Nord- und südkoreanische Kunst aus der Sammlung Sigg = Border crossings: North and South Korean art from the Sigg collection&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bern, 30. April bis 5. September 2021. Hatje Cantz, Berlin 2021, ISBN 978-3-7757-4916-9.&lt;br /&gt;
* [[René Lüchinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Ringen um Ringier: Über die Kunst der Digitalisierung in einem Schweizer Medienkonzern&amp;#039;&amp;#039;. [[Steidl Verlag]], Göttingen 2019, ISBN 978-3-95829-588-9.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blick.ch/news/schweiz/ringen-um-ringier-das-buch-mehr-als-eine-heldengeschichte-id15304652.html &amp;#039;&amp;#039;Mehr als eine Heldengeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Blick.ch]] vom 5. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=10873594X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.srf.ch/player/tv/kulturplatz/video/botschafter-der-kunst-8212-wie-der-wirtschaftsdiplomat-uli-sigg-zum-bedeutendsten-sammler-chinesischer-kunst-wurde?id=113bb6db-0c6c-42c7-bb50-66df4a3a2bab Schweizer Fernsehen: &amp;#039;&amp;#039;Botschafter der Kunst – wie der Wirtschaftsdiplomat Uli Sigg zum bedeutendsten Sammler chinesischer Kunst wurde.&amp;#039;&amp;#039; Sendung &amp;#039;&amp;#039;Kulturplatz&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juni 2005]&lt;br /&gt;
* [http://ccaa-awards.org/about Chinese Contemporary Art Awards]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10873594X|LCCN=no2005089015|VIAF=261176888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sigg, Uli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Botschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Botschafter in China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sigg, Uli&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luzern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
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