<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Uli-Figuren</id>
	<title>Uli-Figuren - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Uli-Figuren"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uli-Figuren&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T23:23:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uli-Figuren&amp;diff=2419155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uli-Figuren&amp;diff=2419155&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T14:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Figure of Uli, New Ireland Island, c. 1913 - Staatliches Museum für Völkerkunde München - DSC08574.JPG|miniatur|Uli-Figur im [[Museum Fünf Kontinente]] in [[München]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kultfigur nalik Mandak Museum Rietberg RME 431.jpg|miniatur|Uli-Figur im [[Museum Rietberg]], [[Zürich]]; Schenkung [[Eduard von der Heydt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uli-Figuren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;nalik&amp;#039;&amp;#039;-Figuren) sind [[Holz]]skulpturen, die im Zentrum des kultischen Lebens im mittleren Teil der Insel [[Neuirland]] standen. Sie gehören zu den bekanntesten Kunstwerken Neuirlands, das unter dem Namen Neumecklenburg von 1885 bis 1899 unter der Verwaltung der deutschen [[Neuguinea-Kompagnie]] stand, von 1899 bis 1914 Teil der Kolonie [[Deutsch-Neuguinea]] war und heute zu [[Papua-Neuguinea]] gehört. Aus Museumsbeständen und privaten Sammlungen sind insgesamt etwa 250 Uli-Figuren&lt;br /&gt;
bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bey&amp;quot;&amp;gt;[http://previousexhibitions.fondationbeyeler.ch/d/html_11sonderaus/36bildwelten/03_werke.php?pos=3&amp;amp;p=15  Uli-Figur aus Zentral-Neuirland] Bildwelten – Afrika, Ozeanien und die Moderne, 25. Januar 2009 – 28. Juni 2009, Ausstellung der &amp;#039;&amp;#039;[[Fondation Beyeler]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Riehen]] bei Basel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Skulpturen wurden zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und 1930 in ihrer Herkunftsregion, dem Gebiet der Madak-Sprachgruppe&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=mmx Ethnologue, Languages of the World: Madak, A language of Papua New Guinea]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf dem Lelet-Plateau&amp;lt;ref&amp;gt; keine Autorenangabe: [https://www.metmuseum.org/art/collection/search/310415 Figure (uli), Mandak-Barak area, Lelet Plateau, Central New Ireland]. [[The Metropolitan Museum of Art]], New York&amp;lt;/ref&amp;gt; im nördlichen Teil Mittel-Neuirlands von Sammlern und Forschungsreisenden, etwa von [[Wilhelm Wostrack]], entdeckt und nach [[Europa]] bzw. [[Amerika]] gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ymen&amp;quot;&amp;gt;Yvonne Mensching: {{Webarchiv|url=http://www.museumsportal-berlin.de/startseiteninhalte/blickfang/die-uli-figur-aus-neuirland.html |wayback=20110907043611 |text=Ein Meisterwerk der „Südsee-Kunst“ |archiv-bot=2019-05-20 02:29:30 InternetArchiveBot }} Museumsportal Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Uli-Skulpturen standen mit verschiedenen anderen Kulten und Praktiken, wie sexueller Freizügigkeit, [[Zirkumzision|Beschneidung]] der [[Initiation|initiierten]] Jungen, übermodellierten [[Schädel|Zeremonialschädeln]], und wahrscheinlich auch der [[Kopfjagd]] in Verbindung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ymen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulte und die sexuelle Freiheit, die mit den Uli-Figuren im Zusammenhang standen, wurden von den [[Missionar]]en bekämpft, die Uli-Riten verschwanden in den ersten Jahrzehnten des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ymen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;maak&amp;quot;&amp;gt;Niklas Maak: (2. Oktober 2007) [http://www.faz.net/artikel/C30997/suedseekunst-in-dahlem-der-mann-mit-dem-tropenhelm-30125281.html Südseekunst in Dahlem, Der Mann mit dem Tropenhelm] &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 229, Frankfurt 2007 S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Uli bedeutet möglicherweise: „weiß bemalen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Kuhland: [http://www01.wdr.de/tv/westart/meisterwerke/sendungsbeitraege/2011/0628/index.jsp Uli-Figur im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus einem Stück geschnitzten, 1,40 Meter bis zwei Meter großen Skulpturen zeichnen sich durch weiße Bemalung und gedrungene Körperformen aus. Ein massiver Körper mit kurzen, stämmigen Beinen und einem großen, von einem verzierten Scheitelkamm gekrönten, Spiritualität symbolisierenden Kopf mit scharf geschnittenen Gesichtszügen und breitem Bart kennzeichnet die überwiegende Mehrzahl der Figuren. In den kraftstrotzenden Wesen mit den grimmigen Gesichtern scheinen alle in begrifflichen Kategorien fassbaren Unterschiede aufgelöst. Ob sie Ärger oder Freude ausdrücken, ist ebenso ungewiss wie die Frage ihres Geschlechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;maak&amp;quot;/&amp;gt; Es sind größtenteils [[Hermaphroditismus|Hermaphroditen]] mit ausgeprägten weiblichen [[Weibliche Brust|Brüsten]] und männlichen [[Geschlechtsorgan|Genitalien]]. Die männlichen Merkmale stehen für körperliche Kraft, die erforderlich ist, um den Verwandtschaftsklan zu beschützen. Die weiblichen Brüste symbolisieren Fruchtbarkeit und die Pflicht, die Gruppe zu nähren.&amp;lt;ref&amp;gt;keine Autorenangabe: {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.uebersee-museum.de/D02883uli-Figur.html |text=Uli-Figur im Übersee-Museum Bremen |archivebot=2019-05-20 02:29:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Figuren symbolisieren die Macht und Kraft, über die ein Klanführer verfügen musste, um seinen Führungsanspruch behaupten zu können. Da der ideale Anführer sowohl stark und aggressiv als auch nährend und fürsorglich sein sollte, erklärt sich die Zweigeschlechtlichkeit der Uli-Figuren. Charakteristisch für die Uli-Skulpturen sind die kleineren, der Hauptfigur auf den Schultern, vor dem Bauch oder unter den Füßen hinzugefügten Kultfiguren, die die größere Figur duplizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche [[Anthropologie|Anthropologe]] [[Augustin Krämer]], der im frühen 20. Jahrhundert an mehreren Sammlungs- und Forschungsexpeditionen nach Deutsch-Neuguinea teilnahm, sowie andere, ältere wissenschaftliche Quellen vertraten die Auffassung, dass die Uli-Figuren mythische Urahnen bzw. verstorbene männliche Oberhäupter darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ymen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht man davon aus, dass die Skulpturen weibliche und männliche Merkmale zu einer symbolhaften Darstellung der über die mütterliche und väterliche Linie weitergegebenen Lebensenergie und die zum Fortbestand der Gesellschaft notwendigen männlichen und weiblichen Aspekte verbinden. Sie wurden jedoch nicht für einen bestimmten Ahnen angefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
keine Autorenangabe: {{Webarchiv|url=http://www.voelkerkundemuseum-muenchen.de/inhalt/html/freundeskreis-objekte.html |wayback=20090725082246 |text=Uli-Skulpturen |archiv-bot=2019-05-20 02:29:30 InternetArchiveBot }}&lt;br /&gt;
Staatliches Museum für Völkerkunde München, Freundeskreis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichende Forschungen an der Gestalt der Uli-Figuren lassen elf oder zwölf Grundstile&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Derlon: [http://books.google.de/books?id=V8EtPNkh_gQC&amp;amp;pg=PA112&amp;amp;lpg=PA112&amp;amp;dq=lembankakat&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=AdC19eUnH1&amp;amp;sig=4hY_tZIBOMuXsiqoCEb4F0nsqXk&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=IFJeTv3eFsGh-Qbv_siHAg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CBkQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=lembankakat&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;De mémoire et d&amp;#039;oubli: anthropologie des objets malanggan de Nouvelle-Irlande&amp;#039;&amp;#039;], CNRS Éditions / Éditions de la [[Fondation Maison des Sciences de l’Homme|Maison des sciences de l’homme]], 1997, ISBN 2-7351-0752-3, S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt; unterscheiden. So bezeichnet der Typus &amp;#039;&amp;#039;lembankákat lakós&amp;#039;&amp;#039; eine Uli-Figur, die auf einer zweiten, sehr viel kleineren, auf dem Bauch liegenden und nach oben gekrümmten Figur steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ymen&amp;quot;/&amp;gt; Eine mit diesem Uli-Typ verbundene Legende erzählt von Sokokau aus dem Dorf Paranu, der auf sein Kind Liu stieg, um die Eier aus dem Nest des Vogels Avensik zu nehmen und dabei sein Kind erdrückte.&amp;lt;ref name=brook&amp;gt;keine Autorenangabe: [http://www.brooklynmuseum.org/opencollection/objects/65625/Figure_Uli Figure (Uli)], Typ &amp;#039;&amp;#039;lembankakat lakos&amp;#039;&amp;#039;, [[Brooklyn Museum]], Collections, Arts of the Pacific Islands&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Bildwerke repräsentieren, indem sie auf einer anderen Figur stehen und von dieser getragen werden, den [[Mond]] als Verkörperung weiblicher Fruchtbarkeit und männlicher Regenerationskraft.&amp;lt;ref&amp;gt;keine Autorenangabe: {{Webarchiv|url=http://www.fondationbeyeler.ch/sammlung/aussereurop%C3%A4ische-kunst-ozeanien |wayback=20110914043904 |text=Männliche Figur, nalik, 18./19. Jahrhundert. |archiv-bot=2019-05-20 02:29:30 InternetArchiveBot }} &amp;#039;&amp;#039;Fondation Beyeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Skulpturen des Typs &amp;#039;&amp;#039;selambungin lorong&amp;#039;&amp;#039; steht auf jeder Schulter der Uli-Figur eine weitere, kleinere&lt;br /&gt;
Figur.&amp;lt;ref&amp;gt; keine Autorenangabe: [http://centuriespast.tumblr.com/post/2964000296/papua-new-guinea-new-ireland-province-memorial Uli-Figur vom Typ &amp;#039;&amp;#039;selambungin lorong&amp;#039;&amp;#039;.] [[Los Angeles County Museum of Art]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Typus &amp;#039;&amp;#039;lembankakat egilampe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet Figuren, die als Sinnbild für das Wohlbefinden die Hände auf den Magen legen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;folk&amp;quot;&amp;gt;Mario von Lüttichau: [http://www.museum-folkwang.de/de/sammlung/alte-und-aussereuropaeischekunst.html Uli-Figur vom Typ &amp;#039;&amp;#039;lembankákat ëgilámpe&amp;#039;&amp;#039;] Museum Folkwang&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uli-Kult ==&lt;br /&gt;
Die Figuren wurden im Rahmen von umfangreichen Totengedenkfeiern verwendet, bei denen die Skulpturen unter anderem als Dachaufsätze oder als Zweier- bzw. Dreiergruppen in kleinen konischen Hütten ausgestellt wurden. Die Bewohner benachbarter Dörfer brachten ihre Uli-Figuren zu den Festen des Kultes mit. Sie wurden nicht für jede Feier neu gestaltet, sondern sorgfältig aufbewahrt und durch Bemalung neu belebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bey&amp;quot;/&amp;gt; Die kostspieligen Zeremonien, die mehrjähriger Vorbereitungen bedurften, setzten sich aus einer Serie einzelner Feste zusammen, die sich über Jahre hinzogen.&amp;lt;ref&amp;gt; keine Autorenangabe: [http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=3862 Uli aus der völkerkundlichen Sammlung des Julius-Riemer-Museums Wittenberg] Museum für Stadtgeschichte, Naturkunde und Völkerkunde „Julius Riemer“, Lutherstadt Wittenberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Tänze und Festessen prägten das öffentliche Geschehen, während die rituellen Handlungen weitgehend im Verborgenen vollzogen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bey&amp;quot;/&amp;gt;  Es wurden [[Übergangsritus|Übergangsriten]] vom Leben zu einer anderen, nicht sichtbaren Existenz zelebriert. Die Männer übernahmen die normalerweise den Frauen zugeschriebene Rolle des Ernährens im weitesten Sinne und stellten, mit Hilfe künstlicher Brüste und „weiblicher“ Baströcke, deren Rolle dar. Nach dem Totenfest bewahrte man die Figuren eingewickelt in den Zeremonialhäusern auf. Oft wurden sie auch an andere Inselbewohner, die eine Totenfeier auszurichten hatten, weiterverkauft.&amp;lt;ref name=brook/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Kunstwerke aus Neuirland haben gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele westliche Künstler inspiriert und beeinflusst, so zum Beispiel deutsche [[Expressionismus|Expressionisten]] wie [[Emil Nolde]]. Noldes Gemälde „[[Stillleben]] mit Holzfigur“ wurde im [[Museum Folkwang]] in [[Hagen]] und später in [[Essen]] zusammen mit Uli-Figuren  ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Museum Folkwang Essen: &amp;#039;&amp;#039;Emil Nolde - Stillleben mit Holzfigur&amp;#039;&amp;#039;, Kulturstiftung der Länder, Patrimonia Nr. 91, Berlin 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; [[André Breton]] schrieb in seinem Gedicht „Uli“: „Sicher bist ein großer Gott …. du ängstigst, du verzauberst“.&amp;lt;ref&amp;gt;André Breton: [http://www.andrebreton.fr/fr/item/?GCOI=56600100995880 Uli] Association Atelier André Breton&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uli-Figuren in Museen und privaten Sammlungen ==&lt;br /&gt;
Uli-Figuren gibt es in ethnologischen Sammlungen rund um die Welt. Zwei Uli-Figuren zeigt das [[Ethnologisches Museum|Ethnologische Museum]] Berlin in der Dauerausstellung „Südsee“. Eine von [[Franz Boluminski]], der ab 1900 Stationsleiter und Bezirksverwalter von Nord-Neumecklenburg war, gesammelte Figur wurde 1908 im [[Linden-Museum]] in [[Stuttgart]] inventarisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bey&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In die Sammlung des Museum Folkwang gelangten die Kunstwerke durch Vermittlung des Malers Emil Nolde, der 1913 im Rahmen der „[[Medizinisch-demographische Deutsch-Neuguinea-Expedition|Medizinisch-demographischen Deutsch-Neuguinea-Expedition]]“ in die [[Südsee]] reiste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;folk&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu von Hiltrup]] verwahren eine Sammlung der Patres Peekel und Fink, die zwischen 1904 und 1942 als Missionare auf der Insel Neuirland tätig waren. Sie hatten etwa 50 größere und mehrere kleinere Stücke erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Info des Landesmuseums Hannover in der Menschenwelten-Ausstellung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Malanggan-Figuren aus der Sammlung der Missionare Peekel und Fink&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Malanggan-Schnitzereien Sammlg Patres Peekel u Fink Landesmuseum Hannover-20220715 (4).JPG&lt;br /&gt;
Malanggan-Schnitzereien Sammlg Patres Peekel u Fink Landesmuseum Hannover-20220715 (3).JPG&lt;br /&gt;
Malanggan-Schnitzereien Sammlg Patres Peekel u Fink Landesmuseum Hannover-20220715 (2).JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brigitte Derlon: &amp;#039;&amp;#039;De mémoire et d’oubli: anthropologie des objets malanggan de Nouvelle-Irlande.&amp;#039;&amp;#039; CNRS Éditions/Éditions de la Maison des sciences de l’homme, [ohne Ort] 1997, ISBN 2-7351-0752-3, S.&amp;amp;nbsp;111 ({{Google Buch| BuchID=V8EtPNkh_gQC| Land=DE| Seite=111| Linktext=Direktlink zur Seite&amp;amp;nbsp;111}}).&lt;br /&gt;
* Philip C. Gifford: &amp;#039;&amp;#039;The Iconology of the Uli Figure of Central New Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, New York, Columbia University 1974: 219 (Nummer&amp;amp;nbsp;64).&lt;br /&gt;
* Michael Gunn: &amp;#039;&amp;#039;Ritual Arts of Oceania: New Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Skira editore, Mailand 1997, ISBN 88-8118-207-6, S.&amp;amp;nbsp;37–63.&lt;br /&gt;
* Michael Gunn, Pierre-Alain Ferrazzini: &amp;#039;&amp;#039;Ritual Arts of Oceania, New Ireland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Collections of the [[Museum Barbier-Mueller|Barbier-Mueller Museum]]&amp;#039;&amp;#039;, Skira International Corporation, [ohne Ort] 2005.&lt;br /&gt;
* Gerhard Peekel: &amp;#039;&amp;#039;Uli und Ulifeier oder vom Mondkultus auf Neu Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Archiv für Anthropologie, Band&amp;amp;nbsp;23, Braunschweig 1932, S.&amp;amp;nbsp;41–75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Uli figures|Uli-Figuren der Insel Neuirland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzskulptur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Papua-Neuguinea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuirland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>