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	<title>Ulfberht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:13:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulfberht&amp;diff=1579554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: Änderung 258297869 von JEW rückgängig gemacht; unbelegt</title>
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		<updated>2025-07-26T09:04:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/258297869&quot; title=&quot;Spezial:Diff/258297869&quot;&gt;258297869&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/JEW&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/JEW&quot;&gt;JEW&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; unbelegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ufberht gerade.jpg|mini|hochkant=1.6|Ulfberht-Schriftzug auf einem Schwert aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulfberht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine moderne [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;+VLFBERH+T&amp;#039;&amp;#039;, welche typischerweise auf [[frühmittelalter]]lichen, [[Germanen|germanischen]] [[Schwert]]ern des 8. bis 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zu finden ist. Es existieren viele Variationen der Inschrift, wie zum Beispiel +VLFBERHT+ oder VLFBERH+T.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Stalsberg: {{Webarchiv |url=http://jenny-rita.org/Annestamanus.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The Vlfberht sword blades reevaluated.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151106040422 }} (PDF; 592&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein vermutet man, dass es sich dabei ursprünglich um einen [[Franken (Volk)|fränkischen]] Schmied handelte, dessen Name und Werkstatt später eine Art [[Handelsmarke]] begründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Einordnung und archäologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die meisten Schwerter sind nach der [[Oakeshott-Klassifikation]] als Typ X einzustufen, wobei der Übergang zu [[hochmittelalter]]lichen Schwertformen fließend ist. Auch finden sich nahezu alle zeittypischen Griffgestaltungen nach der Petersen-Gefäßtypologie.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Stalsberg: {{Webarchiv |url=http://jenny-rita.org/Annestamanus.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The Vlfberht sword blades reevaluated.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151106040422 }} (PDF; 592&amp;amp;nbsp;kB), S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Klassifikation der Schwerter nach [[Alfred Geibig]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alfred Geibig]] |Titel=Beiträge zur morphologischen Entwicklung des Schwertes im Mittelalter. Eine Analyse des Fundmaterials vom ausgehenden 8. bis zum 12. Jahrhundert aus Sammlungen der Bundesrepublik Deutschland |Verlag=Karl Wachholtz |Datum=1991 |ISBN=3-529-01171-1 |Online=[http://www.myarmoury.com/feature_geibig.php]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
besteht ebenfalls keine Einheitlichkeit. Es ist davon auszugehen, dass diese Inschrift über mehrere Jahrhunderte verwendet wurde, und zwar nicht nur von einer einzelnen Werkstatt oder Person. Die Art der Inschrift (das Vorhandensein von Kreuzsymbolen vor und nach den eigentlichen Buchstaben) lässt auch Schlüsse auf die Herkunft und Bedeutung solcher Markierungen zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stalsberg&amp;quot;&amp;gt;Anne Stalsberg: {{Webarchiv |url=http://jenny-rita.org/Annestamanus.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The Vlfberht sword blades reevaluated.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151106040422 }} (PDF; 592&amp;amp;nbsp;kB), S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die meisten der Schwerter mit der Inschrift „Ulfberht“ in [[Skandinavien]] gefunden wurden, zeugt von ausgeprägten Handelsbeziehungen zwischen dem [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] und [[Nordeuropa]]. Es sind Funde aus [[Osteuropa]] und sogar aus dem [[Naher Osten|Nahen Osten]] belegbar,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stalsberg&amp;quot; /&amp;gt; die oft mit Gefäßen ([[Parierstange]], [[Heft (Griffstück)|Griff]] und Knauf) versehen wurden, welche den örtlichen Gepflogenheiten entsprachen. Die allermeisten Klingen stammen jedoch aus dem Gebiet der [[Rheinfranken]], das schon zur [[Latènezeit]] eine ausgeprägte [[Metallurgie]] aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Der genaue Ursprung ist unklar. Einige Forscher vermuten, der Stahl stamme aus [[Afghanistan]], [[Iran|Persien]] oder [[Indien]]. Er soll über Händler aus dem [[Orient]] über die [[Wolga]] und das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] nach Europa gelangt sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köppe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Köppe |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wikinger-produktpiraterie-im-mittelalter-die-gefaelschten-ulfberht-schwerter-a-1259875.html |titel=Raub, Erpressung, Fälschung: Wie die Wikinger an die Hightech-Waffen des Mittelalters kamen |hrsg=spiegel.de |datum=2019-04-02 |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angelika Franz |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/markenpiraterie-im-mittelalter-wikinger-fielen-auf-billige-schwert-kopien-herein-a-605490.html |titel=Markenpiraterie im Mittelalter: Wikinger fielen auf billige Schwert-Kopien herein |hrsg=spiegel.de |datum=2009-02-16 |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Materialanalysen wiederum deuten darauf hin, dass das Blei aus dem [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]] stammt. Deswegen vermuten einige Forscher die Klöster [[Kloster Fulda|Fulda]] und [[Kloster Lorsch|Lorsch]] als Herstellungsorte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köppe&amp;quot; /&amp;gt; Indizien dafür gibt es durch das sehr gut erhaltene [[Schwert von Großenwieden]] im Jahr 2012, das bei Baggerarbeiten in der [[Weser]] bei [[Hessisch Oldendorf]] gefunden wurde. Das [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege]] und die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]] kamen nach einer eingehenden Analyse zum Ergebnis, dass das Ulfberht-Schwert im 10. Jahrhundert geschmiedet wurde und das im Griff verarbeitete Blei aus dem [[Hintertaunus]] stammt. Das wurde deshalb als Hinweis auf eine Werkstatt in Fulda oder Lorsch gewertet, weil dort eine Waffenproduktion jeweils verbürgt ist und andere Klöster das Blei mutmaßlich aus näher gelegenen Lagerstätten geholt hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Stark |url=https://www.welt.de/geschichte/article130738749/Die-Wunderwaffe-der-Franken-entstand-im-Kloster.html |titel=Der Export von Stahl-Schwertern war verboten |werk=welt.de |datum=2014-07-31 |abruf=2020-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da nur eines der übrigen rund 170 aufgefundenen Schwerter mit dem aus Großenwieden Ähnlichkeit hat, wird von Forschern allerdings vermutet, dass es sich um ein spätes Exemplar handelt, das lediglich den „Markennamen“ nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metallografische Forschung ==&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der modernen [[Metallografie|metallografischen]] Forschung belegen, dass die frühmittelalterlichen fränkisch-[[Alemannen|alemannischen]] Schwerter zu ihrer Zeit Spitzenprodukte darstellten, die auf höchstem handwerklichem Niveau hergestellt wurden. Die Arbeiten des Schwertforschers Stefan Mäder beweisen, dass die [[Damaszener Stahl|damaszierten]] Schwerter des Frühmittelalters oft einen komplexen Aufbau aufwiesen und selektiv gehärtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Mäder |Hrsg=Humboldt-Universität Umfang=341 |Titel=Stähle, Steine und Schlangen. Zur Kultur- und Technikgeschichte von Schwertklingen des frühen Mittelalters |Ort=Berlin |Datum=2001 |Kommentar=Dissertation |Online=[http://www.schwertbruecken.de/pdf/staehle.pdf] |Format=PDF |KBytes=31500 |Abruf=2020-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Mäder |url=https://www.archaeologie-online.de/artikel/2001/thema-alamannen/mado-wo-akeru-ein-fenster-oeffnen/ |titel=Mado wo akeru - Ein Fenster öffnen |titelerg=Untersuchungen an Alamannenschwertern in Japan |werk=Archäologie Online |hrsg=www.archaeologie-online.de |datum=2001-01-16 |abruf=2020-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu haben die Forschungsergebnisse von Alan Williams&amp;lt;ref&amp;gt;David Edge, Alan Williams: [http://gladius.revistas.csic.es/index.php/gladius/article/download/50/51 &amp;#039;&amp;#039;Some early medieval swords in the Wallace Collection and elsewhere.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; gezeigt, dass die „Ulfberht“-Exemplare aus [[Stahl]] bestehen, der auch gemessen an heutigen Maßstäben eine gute Qualität aufweist. Diese Ergebnisse decken sich mit den metallografischen Daten des [[Zeremonialschwert (Essen)#Restaurierung und Forschung|Schwerts aus der Essener Domschatzkammer]], welches aus mustergeschweißtem Stahl besteht, der sehr geringe [[Schwefel]]- und [[Phosphor]]anteile und einen Spitzenwert von 1,1 % [[Kohlenstoff]] aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Pothmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Zeremonialschwert der Essener Domschatzkammer.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1995, ISBN 3-402-06243-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der frühmittelalterlichen Klingen war höchst variabel: Es gab einfache aufgekohlte Eisenschwerter und komplexe [[Kompositwerkstoff|Kompositklingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.myarmoury.com/feature_bladehardness.html &amp;#039;&amp;#039;Klingenhärte und Aufbau.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei damaszierten Schwertern wurden oft die Schneiden separat an den aus Torsionsdamast geformten Korpus geschweißt. [[Karolinger|Spätkarolingische]] Schwerter mit der &amp;#039;&amp;#039;+VLFBERH+T&amp;#039;&amp;#039;-Inschrift hatten jedoch in der Regel keine sichtbaren Damaststrukturen; in dieser Zeit beginnt schon der zunehmende Verzicht auf komplexe Damaszierungen aufgrund der Verbesserung der [[Rennofen]]technik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Westphal]]: {{Webarchiv|url=http://www.soest.de/media/bildungkultursport/Soester_Beitraege_zur_Archaeologie_Band_5.pdf |wayback=20160221072857 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung mittelalterlicher Waffen.&amp;#039;&amp;#039;  }} (PDF; 10,4&amp;amp;nbsp;MB, S.&amp;amp;nbsp;53.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kann also angenommen werden, dass der Wert der „Ulfberht-Handelsmarke“ aus der zur damaligen Zeit fortschrittlichen Rennofen- und Schmiedetechnik resultierte. Die eigentliche Inschrift wurde dann mithilfe von dünnem Eisenblech in den Klingenkorpus eingelegt. Die oben erwähnten Charakteristika und das metallurgische Wissen der frühmittelalterlichen Schmiede machten die Schwerter zu „High-Tech-Waffen“ der damaligen Zeit, was zur Wertschätzung und Bevorzugung bestimmter Erzeugnisse führte. Außer &amp;#039;&amp;#039;+VLFBERH+T&amp;#039;&amp;#039; sind auch andere Inschriften bekannt, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;LEUTFRIT&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BANTO&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;UGTHRED&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Ingelrii|INGELRII]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;INGELRED&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse ===&lt;br /&gt;
Williams deutete den gemessenen Kohlenstoffgehalt von etwa 1,0 % als Hinweis auf die Verwendung von [[Tiegelofen|Tiegelstahl]]. Dagegen konnte dieser Kohlenstoffgehalt auch im [[Zeremonialschwert (Essen)|Zeremonialschwert des Essener Domschatzes]] nachgewiesen werden, das aus einheimischem [[Gärbstahl]] besteht. Die gleichmäßige Verteilung des Kohlenstoffes in europäischem Stahl (anders als bei Aufkohlung von Eisen, wobei nur die Oberfläche des Materials kohlenstoffreich wird) wurde unter anderem durch den Schwertforscher Stefan Mäder belegt. Laut J.&amp;amp;nbsp;D. Verhoeven sind [[Carbide|Karbidbildner]] wie [[Vanadium]] und [[Molybdän]] in deutlich erhöhten Mengen bis 0,3 % typisch für spezielle [[Indien|indische]] [[Eisenerz]]e, welche auch in originalen [[Wootz]]-Klingen nachgewiesen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tms.org/pubs/journals/jom/9809/verhoeven-9809.html |titel=The Key Role of Impurities in Ancient Damascus Steel Blades |werk=tms.org |abruf=2016-03-28 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Nachweis bleibt bei europäischen Klingen bis heute aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wird behauptet, dass die Schneiden und der Kern der „Ulfberht“-Schwerter einheitlich aus Stahl bestünden, während herkömmliche Schwerter einen Eisenkern und stählerne Schneiden aufwiesen. Das trifft nicht zu, da man in Europa bereits im Verlauf des 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zunehmend auf [[Damaszieren]] verzichtete und Klingen nur aus [[Raffinierstahl]] herstellte, wobei sowohl Ganzstahlschwerter als auch Kompositklingen nachgewiesen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. N. Kirpitschnikow, L. T. Bergman, I. Jansson |Titel=A New Analysis of Viking Age Swords from the Collection of the Statens Historiska Museer |Sammelwerk=Russian History/Histoire Russe |Ort=Stockholm |Datum=2001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch war seit dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hochwertiger Stahl in größeren Mengen verfügbar, bedingt durch die Verbesserung der [[Rennofen]]technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwendung von Tiegelstahl in europäischen Waffen gibt es bis heute keine sicheren Belege. Wie durch neuere Forschungsergebnisse bestätigt wurde, konnten die geringen Mengen an [[Schlacke (Metallurgie)|Schlacke]] und sogenannten „Stahlschädlingen“ (z.&amp;amp;nbsp;B. Schwefel und Phosphor) sowie der hohe Gehalt an Kohlenstoff und dessen gleichmäßige Verteilung auch mit im fraglichen Zeitraum verfügbarer Rennofentechnik erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdacht auf Fälschungen im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert nahm die Anzahl der Ulfberht-Klingen, die Schreibfehler aufwiesen, erheblich zu. Historiker vermuten Produktfälschungen. Ursächlich dafür soll ein kaiserliches [[Dekret]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] gewesen sein. Dieser verbot am Heiligabend des Jahres 805, die Schwerter aus dem [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] auszuführen. Er wollte damit verhindern, dass Ulfberht-Schwerter zu seinen Gegnern, den [[Slawen]] und [[Wikinger]]n, gelangten. Diese schätzten die besondere Beschaffenheit und Qualität der Schwerter sehr und fragten diese nach. Sie schreckten auch nicht vor Gewalt zurück, um an die Schwerter zu gelangen. Diese Nachfrage könnte zu Fälschungen verleitet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köppe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediale Rezeption ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039; zweite Staffel – Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Große und die Sachsen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hightech des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Folge: &amp;#039;&amp;#039;Das Wikingerschwert&amp;#039;&amp;#039; (USA, 2012), dt. Ausstrahlung ARTE April 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schwinge (Elbe)]] (Fundort von „Ulfberht“-Schwertern)&lt;br /&gt;
* [[Schwert aus dem Teufelsmoor#Inschriftenschwerter|Schwert aus dem Teufelsmoor]]&lt;br /&gt;
* [[Spatha (Schwert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Henery Coghlan: &amp;#039;&amp;#039;Notes on prehistoric and early iron in the Old World&amp;#039;&amp;#039;, Pitt Rivers Museum 1977.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Geibig]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur morphologischen Entwicklung des Schwertes im Mittelalter. Eine Analyse des Fundmaterials vom ausgehenden 8. bis zum 12. Jahrhundert aus Sammlungen der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Neumünster 1991.&lt;br /&gt;
* Friedrich E. Grünzweig: &amp;#039;&amp;#039;Das Schwert bei den Germanen. Kulturgeschichtliche Studien zu seinem Wesen vom Altertum bis ins Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Philologica Germanica]].&amp;#039;&amp;#039; 30). Fassbaender, Wien 2009, ISBN 978-3-902575-18-0.&lt;br /&gt;
* [[Ewart Oakeshott]]: &amp;#039;&amp;#039;The Sword in the Age of Chivalry.&amp;#039;&amp;#039; 1994, ISBN 0-85115-362-3.&lt;br /&gt;
* Alan R. Williams, &amp;#039;&amp;#039;Methods of Manufacture of Swords in Medieval Europe: Illustrated by the Metallography of Some Examples.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gladius.&amp;#039;&amp;#039; 13, 1977, S. 75–101.&lt;br /&gt;
* M. Müller-Wille: &amp;#039;&amp;#039;Ein neues ULFBERHT-Schwert aus Hamburg. Verbreitung, Formenkunde und Herkunft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Offa.&amp;#039;&amp;#039; 27, 1970, S. 65–91.&lt;br /&gt;
* Ian Peirce, Ewart Oakeshott: &amp;#039;&amp;#039;Swords of the Viking Age.&amp;#039;&amp;#039; The Boydell Press, 2002, ISBN 0-85115-914-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ulfberht swords|Ulfberht-Schwerter}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=uyeco7va5BY 51-minütige Dokumentation zum Ulfberht-Schwert] vom 25. Januar 2014 bei [[Arte]]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Objekt|XJKGGEBAVAZG25EDY24LEPSFHHRUNV4A| Foto eines Ulfberht-Schwertes im „Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin)“}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/ulfberht-klingen-ein-schwert-fuer-europa-1.2188338 &amp;#039;&amp;#039;Ulfberht-Klingen Ein Schwert für Europa.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039; vom 25. Oktober 2014&lt;br /&gt;
* [[Dirk Husemann]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spektrum.de/news/die-markenschmiede-der-franken/1693632 Lorsch oder Fulda? Die Markenschmiede der Franken]&amp;#039;&amp;#039; auf [[Spektrum.de]] vom 26. Februar 2020&lt;br /&gt;
* Markus Röck: [https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/07/das-geheimnis-der-ulfberht-schwerter &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Ulfberht-Schwerter&amp;#039;&amp;#039;] in [[National Geographic Deutschland]] vom 1. Juli 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (11. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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