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	<title>Ulf Fink - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:57:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulf_Fink&amp;diff=203093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Politik */</title>
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		<updated>2026-04-01T04:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F077872-0021, Ulf Fink.jpg|mini|hochkant=1.4|Ulf Fink (1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulf Fink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1942]] in [[Freiberg]], [[Sachsen]]; † [[12. September]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/09/berlin-brandenburg-cdu-politiker-ulf-fink-gestorben.html rbb24-Beitrag zum Tod von Ulf Fink], abgerufen am 15. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war unter anderem [[Senat von Berlin|Berliner Senator]] für Gesundheit und Soziales (1981–1989), Vorsitzender der [[CDU Brandenburg]] (1991–1993) und [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] (1994–2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulf Fink, Sohn von Käthe Fink, geborener Mangold, und des Berufsoffiziers Walter Fink, studierte von 1962 bis 1966 [[Volkswirtschaftslehre]] an den [[Westdeutschland|westdeutschen]] Universitäten in [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]], [[Universität Hamburg|Hamburg]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und schloss sein Studium 1966 als Diplom-Volkswirt ab. Danach war er ab 1967 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesministerium für Arbeit beschäftigt, seit 1970 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der [[CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag]]. Seine politische Karriere erreichte 1979 einen ersten Höhepunkt mit der Wahl zum Bundesgeschäftsführer der CDU. Fink galt damals als ein enger Vertrauter des seinerzeitigen [[Generalsekretär]]s [[Heiner Geißler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Experte für Sozialpolitik war Fink, seit 1983 Mitglied der [[Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten]], von 1987 bis 1993 Bundesvorsitzender der [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands|Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands]] (CDA). Von 1990 bis 1994 war er stellvertretender Bundesvorsitzender des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]], in dem er die Abteilungen Umwelt und Gesundheit, Technologie/Humanisierung der Arbeit sowie Berufliche und Allgemeine Bildung leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulf Fink war evangelisch, ab 1964 verheiratet mit Eleonore Fink, geborener Pamp, lebte in Berlin und hatte die zwei Kinder Claudia und Jan-Walter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1981 berief ihn der zum [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister von Berlin]] gewählte [[Richard von Weizsäcker]] als Senator für Gesundheit und Soziales in den [[Senat von Berlin]]. Dieses Amt bekleidete er bis zum Wahlsieg [[Walter Momper]]s bei der [[Wahlen in Berlin#11. Wahlperiode (1989)|Abgeordnetenhauswahl von 1989]]. In dieser Eigenschaft regte er 1984 eine Diskussion über die [[Fluoridierung|Trinkwasserfluoridierung]] in Berlin an und setzte sich nach einem Misserfolg für die Salzfluoridierung ein. Auch für eine fortschrittliche [[AIDS]]-Politik trat er ein, was damals bei Unionspolitikern nicht immer selbstverständlich war. So war er ein wichtiger Befürworter der staatlichen Förderung von Informations- und Beratungszentren wie etwa [[Mann-O-Meter]] oder [[Hydra (Verein)|Hydra e.&amp;amp;nbsp;V.]] Bei der [[Wahlen in Berlin#10. Wahlperiode (1985)|Wahl 1985]] wurde er auch in das [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] gewählt, dem er bis 1992 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1987 war Fink Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft. In dieser Funktion forderte er seine Partei auf, sich nach der Wiedervereinigung auf die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu besinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;„Nach der nationalen geht es jetzt um die soziale Frage“ Ulf Fink plädiert für eine neue Kultur der Solidarität und eine wertorientierte Politik der CDU: Freiheit und Gerechtigkeit, Frankfurter Rundschau vom 7. Juni 1991, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 verlor er dieses Amt in einer Kampfabstimmung gegen den damaligen Arbeitsminister von [[Sachsen-Anhalt]], [[Werner Schreiber]]. Nach seinem Ausscheiden aus dem Berliner Senat versuchte sich Fink in der [[Brandenburg]]ischen Landespolitik und führte von 1991 bis 1993 den dortigen CDU-Landesverband. Bei seiner Wahl im November 1991 hatte er sich gegen die von der Bundespartei unterstützte Kandidatin [[Angela Merkel]] in einer Kampfabstimmung durchgesetzt. Trotz dieses Erfolges fand er in seiner Funktion nur eingeschränkt Rückhalt: Vor allem die Zusammenarbeit mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im [[Landtag Brandenburg]], [[Peter-Michael Diestel]], gestaltete sich schwierig. Fink befürwortete einen klaren Oppositionskurs gegen den mit dem Vorwurf der Zugehörigkeit zur [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] belasteten [[Ministerpräsident]]en [[Manfred Stolpe]] ebenso wie gegen die Brandenburgische Verfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[Bundestagswahl 1994|1994]] wurde Fink über die Landesliste Brandenburgs in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt, dem er zwei Legislaturperioden lang bis [[Bundestagswahl 2002|2002]] angehörte. In diese Zeit fällt auch die Gründung der [[WISO-Gruppe]] mit Sitz in Berlin, die sich neben der Erstellung wissenschaftlicher Gutachten (z.&amp;amp;nbsp;B. zur „[[Lohnquote]]“) mit der Durchführung bedeutender Gesundheitskongresse in Deutschland befasst.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wiso-gruppe.de/wiso.php WISO-Gruppe.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997–2009 war Ulf Fink auch Präsident des Kneipp-Bund e.&amp;amp;nbsp;V. – Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention. Seit Dezember 2003 war er Vorstandsvorsitzender des Vereins [[Gesundheitsstadt Berlin]]. Zudem war er Mitglied im Kuratorium der Hilfsorganisation [[CARE Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.care.de/care-paket/unsere-struktur/ |titel=Unsere Struktur |hrsg=CARE Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190327090657/https://www.care.de/care-paket/unsere-struktur/ |archiv-datum=2019-03-27 |zugriff=2019-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christliches Gesellschaftsdenken im Umbruch.&amp;#039;&amp;#039; 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundwerte in der Politik.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zukunftschancen der Jugend.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keine Angst vor Alternativen.&amp;#039;&amp;#039; 1983.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Alleinstehende Frauen berichten über ihr Leben nach 1945 – Berliner Trümmerfrauen.&amp;#039;&amp;#039; 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 139.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fink, Ulf.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 305.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Ulf Fink}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119366878}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2020-07-22 |url=http://www.ulffink.de |text=www.ulffink.de }}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000015557}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitzeugen.fes.de/ulf-fink?vid=0_3qdzbk7f Ulf Fink Zeitzeuge im Videointerview]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Berliner Gesundheitssenatoren&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Brandenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der CDA&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119366878|LCCN=n87827082|VIAF=275597605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fink, Ulf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitssenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fink, Ulf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdA, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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