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	<title>Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:52:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulf-Merbold-Gymnasium_Greiz&amp;diff=2214953&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HorstKMahler: Lehrer für Naturwissenschaften Friedrich Ludwig</title>
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		<updated>2025-12-01T11:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lehrer für Naturwissenschaften Friedrich Ludwig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Schulname     = Ulf-Merbold-Gymnasium – Staatliches Gymnasium Greiz&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Lessingschule Greiz.JPG|150px|Logo]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung  = &lt;br /&gt;
| Schultyp      = [[Gymnasium]]&lt;br /&gt;
| Ort           = [[Greiz]]&lt;br /&gt;
| Anschrift     = Heinrich-Fritz-Straße 19&lt;br /&gt;
| Schulnummer   = 50381&lt;br /&gt;
| Breitengrad   = 50.65157&lt;br /&gt;
| Längengrad    = 12.19534&lt;br /&gt;
| Region-ISO    = DE-TH&lt;br /&gt;
| Land          = [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
| Schulträger   = [[Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1872&lt;br /&gt;
| Schülerzahl   = etwa 650&lt;br /&gt;
| Lehrerzahl    = etwa 60&lt;br /&gt;
| Leitung       = Jens Dietzsch&lt;br /&gt;
| Website       = [https://www.ulf-merbold-gymnasium.de/ www.ulf-merbold-gymnasium.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulf-Merbold-Gymnasium – Staatliches Gymnasium Greiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein staatliches, allgemeinbildendes [[Gymnasium]] in der ostthüringischen Kreisstadt [[Greiz]]. Das Gymnasium ist die größte Schule in Trägerschaft des [[Landkreis Greiz|Landkreises Greiz]]. Seit 2010 ist die Einrichtung nach dem ehemaligen Absolventen und Wissenschaftsastronauten [[Ulf Merbold]] benannt und im ehemaligen Gebäude der Lessingschule in der Greizer Neustadt beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gymnasiale Bildung hat in der ehemaligen Hauptstadt des Fürstentums [[Reuß älterer Linie]] ihren Ursprung im Jahre 1735. Bis 1802 wurden Jugendliche im [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] bis zur Hochschulreife unterrichtet. Nach dem Stadtbrand von 1802 wurde der Status der Einrichtung herabgestuft. Heute befindet sich im Lyzeum die Stadt- und Kreisbibliothek Greiz. Ab 1862 entstand in der wohlhabenden Greizer Bevölkerung der Wunsch nach einer neuen höheren Schule. Ein privater Schulverein wurde gegründet, der nach dem Beitritt des Fürstentums zum [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]] immer weniger mit den Gymnasien in [[Gera]] oder [[Plauen]] konkurrieren konnte. 1869 wurde erstmals ein Gymnasium nach preußischem Vorbild gefordert, dessen Einrichtung 1872 genehmigt wurde. Der Unterricht fand vorübergehend im &amp;#039;&amp;#039;Roten Haus&amp;#039;&amp;#039; statt, der heutigen Lessing-Grundschule neben dem Ulf-Merbold-Gymnasium. Bis 1875 wurde das Gymnasium auf dem ehemaligen Gelände eines Friedhofs der [[Stadtkirche St. Marien (Greiz)|Stadtkirche St. Marien]] gebaut und am 10. April 1875 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Zäsuren von Lehrinhalten und Schülerschaft erlebte das Gymnasium während der beiden Weltkriege. So wurde gegen Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] der gymnasiale Unterricht komplett ausgesetzt. Die nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Höheren Schulen&amp;#039;&amp;#039; wurden bereits 1946 zur &amp;#039;&amp;#039;Oberschule &amp;quot;[[Theodor Neubauer|Dr. Theo Neubauer]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Erst ab 1948 konnte im ursprünglichen Gymnasium wieder Unterricht durchgeführt werden. Die folgenden Jahre waren geprägt von sozialistischen und [[Arbeitslehre|polytechnischen]] Inhalten des [[Bildungssystem in der DDR|DDR-Bildungswesens]]. Zwischen 1982 und 1990 wurden an der [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]] nur die Klassenstufen 11 und 12 unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Friedlichen Revolution]] wurde in Thüringen 1991 das Gymnasium ab Klasse 5 wieder eingeführt. Der Unterricht fand nun neben dem Hauptgebäude in der Dr.-Scheube-Straße auch in der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Beimler (Politiker)|Hans-Beimler-Oberschule]]&amp;#039;&amp;#039; statt. Seit Anfang der 1990er-Jahre bis 2002 bestanden in Greiz zwei unabhängige Gymnasien, das &amp;#039;&amp;#039;1. Staatliche Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzigymnasium]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 zog die Lessing-Regelschule Greiz in das Gebäude in der Dr.-Scheube-Straße, das ehemalige Gebäude der Regelschule gegenüber dem Greizer Bahnhof wurde aufwendig umgebaut und zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 dem Gymnasium übergeben. Am 9. September 2010 fand mit einem Festakt in der Sporthalle die Namensweihe zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ulf-Merbold-Gymnasium&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; statt. Der Physiker, der an diesem Tag anwesend war, verließ nach dem Abitur 1960 die DDR und wurde an Bord des Weltraumlabors [[Spacelab]] erster Bundesdeutscher im Weltall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulprofil ==&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Am 2009 - 2010 modernisierten Standort in der Greizer Neustadt befindet sich neben dem Hauptgebäude eine 3-Felder-Sporthalle, die Aula (in einer ehemaligen Turnhalle), sowie ein Kunstrasensportplatz. Als erstes Gymnasium in Thüringen wurden sämtliche Unterrichtsräume mit [[Interaktives Whiteboard|interaktiven Whiteboards]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schuljugendarbeit ===&lt;br /&gt;
Neben den Wahl- und Pflichtfächern der Thüringer Sekundarstufe sind in den vergangenen Jahren verschiedene Arbeitsgemeinschaften und Projekte der Schuljugendarbeit entstanden. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
* die [[Schülerfirma]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Service &amp;amp; Marketing SAG&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; als Anbieter von Bürodienstleistungen&lt;br /&gt;
* ein Schulchor&lt;br /&gt;
* künstlerische Arbeitsgemeinschaften (Töpfern, Bildende Kunst, Theater)&lt;br /&gt;
* sportliche Arbeitsgemeinschaften (Rettungsschwimmen, Klettern, Badminton, Geocaching)&lt;br /&gt;
* naturwissenschaftlich-mathematische Arbeitsgemeinschaften (Modellbau/Physik, Mathematik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulentwicklung ===&lt;br /&gt;
Seit 2007 nimmt die Schule am Thüringer Entwicklungsvorhaben &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Eigenverantwortliche Schule&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; teil, ebenso an Schülerwettbewerben, wie den naturwissenschaftlichen &amp;quot;Olympiaden&amp;quot;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Adam-Ries-Wettbewerb]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Bundeswettbewerb Fremdsprachen]]&amp;#039;&amp;#039; oder dem Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend forscht]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei Letzterem erreichten im vergangenen Schuljahr drei Schüler der zehnten Klassenstufe einen ersten Platz im Regional- und einen dritten Platz im Landeswettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulpartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1990 entstanden verschiedene zeitweilige Kooperationen mit Schulen weltweit. Besonders genutzt wurden die Netzwerke des medienpädagogischen  [[IZOP-Institut]]s, des Projekts &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jugend und Umwelt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[German American Partnership Program]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit existiert eine aktive Partnerschaft mit dem Gymnasium &amp;#039;&amp;#039;Studentska&amp;#039;&amp;#039; im tschechischen [[Havířov]] und dem Gymnasium &amp;#039;&amp;#039;Liceo Statale&amp;#039;&amp;#039; in [[Ischia (Kampanien)]], einer Inselgemeinde im Golf von Neapel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Lehrer und Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ludwig (Botaniker)|Friedrich Ludwig]] (1851–1918), Lehrer für Naturwissenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Persönlichkeiten haben ihr Abitur an einer der historischen gymnasialen Schulen in Greiz abgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Otto Henning (Politiker, 1833)|Otto Henning]] (1833–1908), Drucker und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schneider (Historiker)|Friedrich Schneider]] (1887–1962), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Oskar Sala]] (1910–2002), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Walter Schmidt (Historiker)|Walter Schmidt]] (* 1930), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Diezel]] (1940–1995), Mediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Ulf Merbold]] (* 1941), Physiker und Wissenschaftsastronaut&lt;br /&gt;
* [[Arnold Vaatz]] (* 1955), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Schwarz (Schauspieler)|Sebastian Schwarz]] (* 1984), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung des Schulnamens ==&lt;br /&gt;
* 1914 – 1927: Städtisches bzw. Thüringisches Gymnasium mit Realschule&lt;br /&gt;
* 1927 – 1939: Thüringisches Realgymnasium mit Oberrealschule&lt;br /&gt;
* 1939 – 1945: Bismarckschule – Staatliche Oberschule für Jungen&lt;br /&gt;
* 1945 – 1946: Vereinigte Höhere Schulen der Stadt Greiz&lt;br /&gt;
* 1946 – 1959: Oberschule &amp;quot;Dr. Theo Neubauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1959 – 1990: Erweiterte Oberschule &amp;quot;Dr. Theo Neubauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1990 – 2002: Staatliches Gymnasium bzw. Erstes Staatliches Gymnasium und Pestalozzigymnasium&lt;br /&gt;
* 2002 – 2010: Staatliches Gymnasium&lt;br /&gt;
* seit 2010: Ulf-Merbold-Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Förderverein des 1. Staatlichen Gymnasiums Greiz e. V. (Hrsg.), Rudolf Söllner: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Greizer Gymnasien 1972–1997.&amp;#039;&amp;#039; Greiz 1997.&lt;br /&gt;
* Rudolf Söllner: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Greizer Volks- und höheren Schulwesens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Greiz 1209–2009.&amp;#039;&amp;#039; Greiz 2008, S. 46–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4715321-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Greiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1872]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HorstKMahler</name></author>
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