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	<title>Ulcinj - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:04:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulcinj&amp;diff=255934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vorwald: gramm.</title>
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		<updated>2025-12-12T16:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gramm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Montenegro&lt;br /&gt;
|NameLateinisch       = Ulcinj&lt;br /&gt;
|NameKyrillisch       = Улцињ&lt;br /&gt;
|NameAlbanisch        = Ulqin/Ulqini&lt;br /&gt;
|Wappen               = Coat of Arms of Ulcinj.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg  = 41 | lat_min = 55 | lat_sec = 28&lt;br /&gt;
|lon_deg  = 19 | lon_min = 12 | lon_sec = 12&lt;br /&gt;
|Gemeinde             = [[Gemeinde Ulcinj|Ulcinj]]&lt;br /&gt;
|Höhe                 = 20&lt;br /&gt;
|Fläche               = 255&lt;br /&gt;
|Einwohner            = 11488&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 2023&lt;br /&gt;
|Postleitzahl         = 85360–85362&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl       = 030&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen      = UL&lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = Omer Bajraktari&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand   = 2024&lt;br /&gt;
|Partei               = &lt;br /&gt;
|Schutzpatron         =&lt;br /&gt;
|Stadtfest            =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulcinj&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{cnrS|Улцињ}}, {{sqS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulqin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulqini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die südlichste Stadt [[Montenegro]]s. Sie liegt in der [[Gemeinde Ulcinj|nach ihr benannten Gemeinde]] an der [[Adriatisches Meer|Adria]] und nahe der Grenze zu [[Albanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulcinj hat eine sehenswerte Altstadt. Unmittelbar in der Nähe befindet sich der „kleine Stadtstrand“ (montenegrinisch &amp;#039;&amp;#039;Mala Plaža&amp;#039;&amp;#039;, albanisch &amp;#039;&amp;#039;Plazh i Vogël&amp;#039;&amp;#039;). Das Stadtbild zeigt deutliche Spuren der [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Vergangenheit, zahlreiche [[Moschee]]n, darunter die [[Kirchenmoschee (Ulcinj)|Kirchenmoschee]] und die [[Namazgjahu-Moschee]], verteilen sich über die Stadt. Die an der Küste liegende Stadt ist außerdem gekennzeichnet von Jahrhunderte langer Tradition und Geschichte der albanischen Minderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Ulcinj ist der heutige Name der Stadt in der [[Montenegrinische Sprache|montenegrinischen]] beziehungsweise [[Serbische Sprache|serbischen]], [[Bosnische Sprache|bosnischen]] und [[Kroatische Sprache|kroatischen Sprache]]. Im [[Albanische Sprache|Albanischen]] – das ebenfalls Amtssprache der Gemeinde ist – heißt sie &amp;#039;&amp;#039;Ulqin&amp;#039;&amp;#039; in der unbestimmten Namensform oder &amp;#039;&amp;#039;Ulqini&amp;#039;&amp;#039; in der bestimmten Form. Auf [[Italienische Sprache|Italienisch]] wird sie &amp;#039;&amp;#039;Dulcigno&amp;#039;&amp;#039;, auf [[Türkische Sprache|Türkisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ülgün&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht zurück auf die [[antike]] Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ulcinium&amp;#039;&amp;#039;, woraus sich im Altserbischen zunächst &amp;#039;&amp;#039;Lьcinь&amp;#039;&amp;#039; und dann &amp;#039;&amp;#039;Ocinj&amp;#039;&amp;#039; gebildet hat. Die heutige slawische Namensform &amp;#039;&amp;#039;Ulcinj&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;ul-&amp;#039;&amp;#039; am Anfang entstand jedoch durch den Einfluss des albanischen Namens. Das Albanische wiederum führt den antiken Ortsnamen direkt fort, mit typischem [[Lautwandel]] &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039; aus lat. &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Ulqin(i)&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt; &amp;#039;&amp;#039;Ulcinium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Sloveni i albanci do XII veka u svetlu toponomastike|Autor=[[Aleksandar Loma]]|Sammelwerk=Stanovništvo slovenskog porijekla u Albaniji|Ort=Titograd|Datum=1990|Sprache=sr|Seiten=298|Zitat=Naprotiv, srazmerno ran albanski refleks bio bi Ulqí, odr. Ulqini &amp;lt; Ulcinium, sa -q- &amp;lt; lat. k pred l, dakle sa tretmanom kao kod latinskih pozajmljenica. [...] U svakom slučaju, Albanci su antičko ime Ulcinja primili neposredno od dalmatinskih Romana, a ne posredstvom slovenskog oblika stsrp. Lьcinь (-nj)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das initiale &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;- im italienischen &amp;#039;&amp;#039;Dulcigno&amp;#039;&amp;#039; stammt aus einer Verschmelzung mit der Präposition &amp;#039;&amp;#039;de&amp;#039;&amp;#039; („aus“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Detelic&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mirjanadetelic.com/gradovi/gradovi/Ulcinj.htm |werk=mirjanadetelic.com |zugriff=2018-05-07 |titel=Ulcinj |sprache=sr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Etymologie|Etymologisch]] wird der Ortsname mit der altalbanischen (und noch heute dialektalen) Form &amp;#039;&amp;#039;ulk&amp;#039;&amp;#039; für „[[Wolf]]“ (hochalbanisch &amp;#039;&amp;#039;ujk&amp;#039;&amp;#039;) verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Joachim Matzinger|Titel=Rezension von: “Vladimir Orel, Albanian Etymological Dictionary”|Sammelwerk=[[Die Sprache]]|Band=40|Datum=1998|Seiten=238|Zitat=Die ältere Form &amp;#039;&amp;#039;ulk&amp;#039;&amp;#039; findet sich nicht nur [...] im čamischen Dialekt, sondern auch in anderen alban. Dialekten [...] und dem Altalban. [...] Nachzutragen ist noch, daß diese ältere Lautgestalt auch im ON &amp;#039;&amp;#039;Ulqin&amp;#039;&amp;#039; [...] fortlebt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama e Ulqinit.jpg|mini|hochkant=1.2|Panorama-Ansicht der Altstadt von Ulcinj]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten namentlich bekannten Bewohner der Gegend um Ulcinj waren die [[Illyrer]]. In der Antike bestand eine Siedlung [[Griechische Kolonisation|griechischer Kolonisten]], die –&amp;amp;nbsp;so haben archäologische Grabungen ergeben&amp;amp;nbsp;– im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. zur Stadt erweitert wurde. In der Zeit des [[Hellenismus]] stand der Ort unter dem Einfluss der verschiedenen kurzlebigen illyrischen Königreiche und gelangte 163&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Olcinium (= Stadt der Olcinjaten, ein illyrischer Stamm) unter [[Römisches Reich|römische]] Herrschaft. Unter diesem Namen wird Ulcinj bei [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal schriftlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der römischen Herrschaft war Ulcinj eine befestigte Siedlung römischer Bürger; in ihr lebte auch eine kleinere Anzahl an Griechen. Sie hatte den status eines &amp;#039;&amp;#039;oppidum civium Romanorum&amp;#039;&amp;#039; und wurde später &amp;#039;&amp;#039;[[municipium]]&amp;#039;&amp;#039; – also eine eigenständige Stadt [[Römisches Recht|römischen Rechts]]. Zu dieser Zeit war Ulcinj eine fortschrittliche und lebendige Stadt, mit Steinhäusern, Wasserzufuhr und ausgeprägten Verkehrswegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JV&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Etnički procesi i sastav stanovništva u Ulcinju|Autor=Jovan Vukmanović|Sammelwerk=Etnološki pregled|Band=10|Datum=1972|Seiten=19-29|Sprache=sr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Teilung des Römischen Reiches]] fiel Ulcinj 395 mit der Provinz [[Praevalitana|Praevallis]] an [[Byzantinisches Reich|Ostrom]] und die Bewohner nahmen das [[Christentum]] an. In der Spätantike war Ulcinj Bischofssitz; das [[Bistum]] existierte mit Unterbrechungen bis zum Beginn der Türkenherrschaft im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
[[Datei:ul 3.jpg|mini|links|Ulcinj 1573]]&lt;br /&gt;
Ulcinj gehörte im 9. und 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und dann wieder im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu den serbischen Reichen [[Duklja]] und [[Raszien (Fürstentum)|Raszien]] und kurz auch zum [[Nemanjiden]]-Staat. Es wurde zu einem bedeutenden Handels- und Seefahrtszentrum des serbischen Staates. Nach 1355 übernahmen die [[Ballsha|Balšići]] die Herrschaft über die Stadt. Mehrfach stand Ulcinj auch unter [[Republik Venedig|venezianischer]] Herrschaft, meist war die Stadt jedoch faktisch unabhängig. Ihre Einwohner, die „Dulcinoten“ (italienisch), waren gefürchtete Piraten in der Adria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Balša III.]] 1421 eroberten die Venezianer Ulcinj, es wird für 150 Jahre Teil des [[Venezianisches Albanien|Venezianischen Albanien]]. In dieser Zeit siedelten sich in Ulcinj sowie auch im Umland Venezianer an, diese besaßen in der Stadt eine eigene Kolonie sowie ein Konsulat. Als Teil des Patriziats von Ulcinj wurden im Spätmittelalter unter anderem die Adelsfamilien Campanario, Paladino, Rosa, Taliaferri und Pamaltotti erwähnt. Neben dem Lateinischen als Amtssprache herrschte auch vor allem die albanische Sprache in der Bevölkerung immer weiter vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1571 bis 1880 war Ulcinj Teil des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]]. Eine 1718 unter [[Generalfeldmarschall|Feldmarschall]] [[Johann Matthias von der Schulenburg]] begonnene Belagerung durch venezianische Truppen – zur See und zu Land – wurde aufgrund des [[Frieden von Passarowitz]] wieder aufgehoben. Durch Sklavenhandel kamen vor allem im Lauf des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts einige [[Schwarze]] in die Stadt und ließen sich – wenn sie freigekommen waren – dort nieder, sodass in der Stadt eine Gemeinde Schwarzer entstand, die nach dem Ende der osmanischen Herrschaft fast vollständig verschwand.&amp;lt;ref&amp;gt;Mustafa Canka: [http://www.criticatac.ro/lefteast/only-memories-and-emptiness-remain-the-history-of-ulcinjs-afro-albanian-community-in-montenegro/ &amp;#039;&amp;#039;Only Memories and Emptiness Remain: The History of Ulcinj’s Afro-Albanian Community in Montenegro.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;LeftEast&amp;#039;&amp;#039;, 30. September 2013 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg mit dem Osmanischen Reich eroberte Montenegro am 20.&amp;amp;nbsp;Januar 1878 Ulcinj. Beim Abschluss des [[Vorfrieden von San Stefano|Vorfriedens von San Stefano]] wurde Ulcinj von den Russen aber wieder der [[Hohe Pforte|Hohen Pforte]] zugestanden, während Montenegro nur ein paar Dörfer am [[Shkodrasee]] bekam. Der [[Berliner Kongress]] revidierte die Vereinbarungen von San Stefano auch in Bezug auf Ulcinj und sprach die Stadt Montenegro zu. Das Osmanische Reich weigerte sich aber, die Stadt zu räumen. Erst nach Intervention der Großmächte, unter anderem durch eine gemeinsame Flottendemonstration vor der türkischen Küste, gaben die Osmanen nach. Am 30.&amp;amp;nbsp;November 1880 wurde Ulcinj endgültig dem [[Fürstentum Montenegro]] angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bartl: &amp;#039;&amp;#039;Albanien. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 1995, ISBN 3-7917-1451-1, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 ist Ulcinj die Bezirkspartnerstadt des 23.&amp;amp;nbsp;[[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirks]] [[Liesing (Wien)|Liesing]]. Der entsprechenden schriftlichen Vereinbarung waren vier Jahre kultureller und infrastruktureller Zusammenarbeit mit dem südlichsten Gemeindebezirk der österreichischen Hauptstadt vorangegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/vtx/rk?SEITE=020081028004 Wiener Rathauskorrespondenz vom 28. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweisprachiges Straßenschild Ulqin Montengro NEU.jpg|mini|Zweisprachiges Straßenschild in Ulcinj ([[Montenegrinische Sprache|montenegrinisch]]/[[Albanische Sprache|albanisch]])]]&lt;br /&gt;
Die aktuelle Volkszählung von 2023 hat eine Einwohnerzahl von 11.488 ergeben, genauere Daten zur Deklaration der Einwohner stehen noch aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://monstat.org/eng/page.php?id=1915&amp;amp;pageid=1758|titel=Preliminary results of the 2023 Census of Population, Households, and Dwellings|werk=Statistical office of Montenegro|zugriff=2024-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 2011 durchgeführten Volkszählung lebten in der Stadt 10.707 Menschen. In umliegenden Ortschaften lebten weitere 9.214 Personen, was für die gesamte Gemeinde Ulcinj eine Einwohnerzahl von 19.921 ergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bev.&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://monstat.org/userfiles/file/popis2011/saopstenje/saopstenje%281%29.pdf |titel=Popis stanovništva, domaćinstava i stanova u Crnoj Gori 2011. godine |hrsg=Statistikbüro Montenegros |werk=monstat.org |datum=2011-07-12 |sprache=serbokroatisch/englisch |zugriff=2016-08-13 |format=PDF |kommentar=Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden hier mehrere Nennungen aus der Volkszählung zu den Gruppen „ethnische Muslime“ sowie „Muslime“ (Religion) zusammengefasst}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ihnen bezeichneten sich 14.076 (70,66 %) als [[Albaner]], 2.478 (12,44 %) als [[Montenegriner]], 1.145 (5,75 %) als [[Serben]], 780 (3,92 %) als [[Slawische Muslime|ethnische Muslime]], 449 (2,25 %) als [[Bosniaken]] und 232 (1,17 %) als [[Roma]] und [[Balkan-Ägypter]]. Daneben leben in der Gemeinde noch weitere kleinere Bevölkerungsgruppen, zudem gab ein Teil der Befragten keine Antwort bezüglich der Ethnie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bev.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-right:2em; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung der Stadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://pop-stat.mashke.org/montenegro-census.htm|titel=Montenegro censuses|werk=pop-stat.mashke.org|zugriff=2018-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Volkszählung !! 1948 !! 1953 !! 1961 !! 1971 !! 1981 !! 1991 !! 2003 !! 2011 !! 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
| 4385 || 4919 || 5705 || 7459 || 9140 || 11.144 || 10.828 || 10.707 || 11.488&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Ulcinj ist eine touristisch gut erschlossene Stadt mit einer Vielzahl von Hotels und Pensionen. Außerhalb der Stadt beginnt der „Große Strand“ (montenegrinisch &amp;#039;&amp;#039;Velika Plaža&amp;#039;&amp;#039;, albanisch &amp;#039;&amp;#039;Plazhi i madh&amp;#039;&amp;#039;), der sich bis zur [[Grenze zwischen Albanien und Montenegro|albanischen Grenze]] mit einer Länge von 13&amp;amp;nbsp;Kilometern erstreckt. Somit ist dies der längste [[Sandstrand]] an der östlichen Adriaküste. Dazu gehört auch das [[Freikörperkultur|FKK]]-Gebiet auf der Insel [[Ada (Insel)|Ada]] an der Mündung des Flusses [[Buna (Adriatisches Meer)|Bojana]]. Vor den [[Jugoslawienkrieg]]en war Ulcinj ein beliebtes Reiseziel für Deutsche, Italiener, Franzosen und Engländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem seit den 1990er Jahren machen Albaner aus dem Kosovo einen großen Teil der Touristen in Ulcinj aus. Auch bei [[Liste albanischer Bevölkerungsanteile nach Staat|Diaspora-Albanern]] ist Ulcinj heute ein beliebtes Urlaubsziel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ulcinj, Montenegro.jpg|{{center|1=Blick auf die Altstadt}}&lt;br /&gt;
 UncinjMarkt.jpg|{{center|1=Markt in Ulcinj}}&lt;br /&gt;
 363 Ulcinj.jpg|{{center|1=Strandpromenade in Ulcinj}}&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* Mujo Ulqinaku (1896–1939), albanischer Nationalheld&lt;br /&gt;
* Hajro Ulqinaku (* 1938), albanischer Schriftsteller&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ulqini.de/Kultura_koha_e_lire/Hajro-Ulqinaku.htm |titel=Hajro Ulqinaku |werk=www.ulqini.de |zugriff=2016-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kaplan Burović]] (1934–2022), Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Jovan Nikolaidis]] (* 1950), Schriftsteller, Verleger und Kulturaktivist&lt;br /&gt;
* [[Adrian Lulgjuraj]] (* 1980), albanischer Sänger&lt;br /&gt;
* [[Dritan Abazović]] (* 1985), Politiker (URA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Bartl&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Dulcignoten. Piraterie und Handelsschiffahrt im Adriaraum (18. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Südosteuropa unter dem Halbmond. Untersuchungen über Geschichte und Kultur der südosteuropäischen Völker während der Türkenzeit. Prof. Georg Stadtmüller zum 65.&amp;amp;nbsp;Geburtstag gewidmet&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |Seiten=17–27&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ulcinj}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ulcinj.travel/ Ulcinj City Information] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ulqini.de/ Mehrsprachige Informationsseite zu Ulcinj]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulcinjtoday.com/ UlcinjToday South Coast Montenegro] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städtische Siedlungen in Montenegro}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4476971-4|VIAF=136137878}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Montenegro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike illyrische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Ulcinj]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vorwald</name></author>
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