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	<title>Ulanqab - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulanqab&amp;diff=1018021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brian Ammon: Link eingefügt</title>
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		<updated>2025-07-11T10:11:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Mongolischer chinesischer Begriff|Mongolisch=ᠤᠯᠠᠭᠠᠨᠴᠠᠪ ᠬᠣᠲ|Transliteration=ulaɣančab qota|offiziell=Ulanqab|Kyrillisch=Улаанцав хот|ISO=Ulaancav hot|Transkription=Ulaanzaw chot|IPA=|andere=|Tc=烏蘭察布市|Vc=乌兰察布市|Py=Wūlánchábù Shì|Wg=Wu-lan-ch’a-pu Shih}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in China&lt;br /&gt;
| Name                = Ulanqab&lt;br /&gt;
| NameChinesisch      = 烏蘭察布市&lt;br /&gt;
| Amt-Name            = Wūlánchábù Shì&lt;br /&gt;
| Status              = [[Bezirksfreie Stadt]]&lt;br /&gt;
| Breite              = 40/59/38/N&lt;br /&gt;
| Länge               = 113/07/55/E&lt;br /&gt;
| Zeitzone            = China Standard Time (CST)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Koordinierte Weltzeit|UTC]]+8&lt;br /&gt;
| Karte               = China Inner Mongolia Ulanqab.svg&lt;br /&gt;
| Karte-Breite        = 320px&lt;br /&gt;
| Karte-Text          = Lage von Ulanqab in der Inneren Mongolei&lt;br /&gt;
| POS-Karte           = none&lt;br /&gt;
| MAPTYPE             = city&lt;br /&gt;
| Region              = [[Huabei|Nordchina]]&lt;br /&gt;
| Gliederung          = [[#Administrative Gliederung|1 Stadtbezirk, 1 Kreisfreie Stadt, 5 Kreise, 4 Banner]]&lt;br /&gt;
| ISO-Code            = CN-NM&lt;br /&gt;
| Höhe                = 1378&lt;br /&gt;
| Fläche              = 54491&lt;br /&gt;
| Einwohner           = 2090000&lt;br /&gt;
| Stand               = 2019&lt;br /&gt;
| PLZ                 = 012000&lt;br /&gt;
| TEL                 = (+86) 474&lt;br /&gt;
| KFZ                 = 蒙J&lt;br /&gt;
| Bild                = 远望 - panoramio - 天王星.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = Stadtbezirk Jining&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulanqab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Mongolisch für „Roter [[Gebirgspass|Pass]]“) ist eine bezirksfreie Stadt im Zentrum des Autonomen Gebiets [[Innere Mongolei]] im Norden der [[Volksrepublik China]]. Sie erstreckt sich von 39°37′ bis 43°28′ nördlicher Breite und von 109°16′ bis 114°49′ östlicher Länge. Die Stadt Ulanqab ist am 1. Dezember 2003 aus dem [[Aimag (Innere Mongolei)|Bund]] Ulanqab (乌兰察布盟 &amp;#039;&amp;#039;Wulanchabu Meng&amp;#039;&amp;#039;) hervorgegangen. Dabei wurde die ehemalige kreisfreie Stadt Jining in den Stadtbezirk Jining umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Verwaltungsgebiet der Stadt Ulanqab hat eine Fläche von 54.491 km². Es grenzt im Westen an die Stadt [[Hohhot]], im Norden auf über 100 km Länge an den Staat [[Mongolei]], im Nordosten an den [[Xilin Gol|Xilin-Gol-Bund]], im Osten an die Provinz [[Hebei]] und im Süden an die Provinz [[Shanxi]]. Die größte Ost-West-Ausdehnung beträgt etwa 458&amp;amp;nbsp;km, die größte Nord-Süd-Ausdehnung etwa 442&amp;amp;nbsp;km. Ende 2019 hatte Ulanqab 2,87 Millionen registrierte Einwohner,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wulanchabu.gov.cn/information/wlcbzfw11639/msg1065458197827.html |titel=乌兰察布市情 |werk=wulanchabu.gov.cn |datum=2020-07-15 |sprache=zh |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
wovon 2,09 Millionen ständig dort lebten, der Rest als Student, Wanderarbeiter etc. an anderen Orten. 1,06 Millionen der ständigen Bevölkerung lebten in der Stadt und in Großgemeinden, 1,03 Millionen waren ländliche Bevölkerung. Mongolen stellten mit 89.600 Personen rund 3,1 % der Gesamtbevölkerung, sie lebten hauptsächlich im Norden von Ulanqab, auf dem Gebiet des [[Hinteres Qahar-Banner des Rechten Flügels|Hinteren Qahar-Banners des Rechten Flügels]] und des [[Siziwang-Banner|Dörbed-Banners]], wo sie primär Weidewirtschaft betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wulanchabu.gov.cn/channel/wlcbzfw/col9339f.html |titel=人口民族 |werk=wulanchabu.gov.cn |sprache=zh |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am zwei Orten im Kreis [[Zhuozi]], der an den Stadtbezirk [[Xincheng (Hohhot)|Xincheng]] von [[Hohhot]] grenzt, wo im Oktober 1973 die [[Jungpaläolithikum|jungpaläolithische]] Dayao-Kultur entdeckt wurde, wurden Werkstätten für Steinwerkzeuge gefunden. Dort wurden vor etwa 10.000 Jahren Schaber, Äxte und Pfeilspitzen hergestellt, ebenso wie im [[Hongghor]]-[[Sum (China)|Sum]] des Dörbed-Banners. Auf dem Gebiet des [[Mittleres Qahar-Banner des Rechten Flügels|Mittleren Qahar-Banners des Rechten Flügels]] wurden 7000 bis 8000 Jahre alte, [[Epipaläolithikum|epipaläolithische]] [[Mikrolith]]en gefunden, aus denen chinesische Archäologen schließen, dass damals in der Gegend von Ulanqab nicht nur Jäger und Sammler unterwegs waren, sondern Nomaden bereits Viehzucht betrieben. Etwa 5000 bis 5500 Jahre alte Reste [[Jungsteinzeit|neolithischer]] Dörfer mit jeweils mehr als fünfzig Gebäuden wurden an der [[Miaozigou-Stätte]] auf dem Gebiet des [[Vorderes Qahar-Banner des Rechten Flügels|Vorderen Qahar-Banners des Rechten Flügels]] sowie rund um den See [[Daihai]] im Kreis [[Liangcheng]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit der Streitenden Reiche]] gehörte das Gebiet des heutigen Ulanqab zum Staat [[Zhao (Staat)|Zhao]]. Durch das Erstarken der „Ostbarbaren“ (东胡) in der [[Mandschurei]] wurde Zhao von Norden bedrängt und begann 306&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. eine frühe Version der [[Chinesische Mauer|Chinesischen Mauer]] zu bauen. Diese an der Basis drei Meter dicke, heute noch 1 bis 1,5&amp;amp;nbsp;m hohe und großenteils in [[Stampflehm]] ausgeführte Mauer verläuft nördlich des als „Große Mauer“ bekannten Bauwerks aus der [[Ming-Dynastie]]. Im Osten aus [[Hebei]] kommend erstreckt sie sich über den Kreis [[Xinghe]], das Gebiet des Vorderen Qahar-Banners des Rechten Flügels und den Kreis Zhuozi quer durch Ulanqab. Südlich der Mauer wurden die Kommandanturen Dai (代郡, Xinghe, [[Fengzhen]]), Yanmen (雁门郡, Liangcheng) und Yunzhong (云中郡, Zhuozi) eingerichtet, nördlich der Mauer lag das Weideland der [[Xiongnu]]. Nach der Reichseinigung durch [[Qin Shihuangdi]] im Jahr 221&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde die Mauer zur Grenze zwischen Ackerbaukultur im Süden und Weidewirtschaft im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der [[Nördliche Wei-Dynastie|Nördlichen Wei-Dynastie]] (385–535) erstreckte sich nominell bis an die Grenze der heutigen Volksrepublik China, man musste sich dort jedoch ständig mit der in der heutigen [[Mongolei]] ansässigen [[Rouran]]-Föderation auseinandersetzen. Daher begann man 423, die alte Mauer auszubauen. Reste der vorgeschobenen Befestigungen finden sich heute noch auf dem Gebiet des Dörbed-Banners und des [[Mittleres Qahar-Banner des Rechten Flügels|Mittleren Qahar-Banners des Rechten Flügels]]. Während der [[Liao-Dynastie]] (916–1125) war das heutige [[Datong]] in [[Shanxi]] die Westliche Hauptstadt (西京) des [[Kitan]]-Reichs, Ulanqab gehörte zur Westlichen Hauptstadtprovinz (西京道).&amp;lt;ref&amp;gt;Charles O. Hucker: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Official Titles in Imperial China.&amp;#039;&amp;#039; [[Stanford University Press]], Stanford 1985, S. 487 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. Oktober 1981 wurde in einem Gräberfeld auf dem Gebiet des Vorderen Qahar-Banners des Rechten Flügels der gut erhaltene Leichnam einer 1,61&amp;amp;nbsp;m großen, etwa 25 Jahre alten und zu Lebzeiten rund 60&amp;amp;nbsp;kg schweren Kitan-Frau aus der Oberschicht ausgegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Jin-Dynastie (1125–1234)|Jin-Dynastie]], die 1125 das Kitan Reich zerschlagen hatte, übernahm die Verwaltungsgliederung der Vorgängerdynastie. Im Jahr 1192 ließ Kaiser Wanyan Jing auf dem Gebiet des Dorfes Tuchengzi, 25&amp;amp;nbsp;km östlich des heutigen Stadtbezirks [[Jining (Ulanqab)|Jining]], die Kreisstadt Jining (集宁县) erbauen. Diese Stadt erreichte im weiteren Verlauf eine beträchtliche Größe, sie erstreckte sich von der heutigen [[Nationalstraße 110 (China)|Nationalstraße 110]] bis hinunter zum Huangqi-See. Ihren Reichtum verdankte die Stadt ihrer Lage am [[Yin Shan]], einem 1200&amp;amp;nbsp;km langen, in Ost-West-Richtung verlaufenden Gebirgszug, der die geografische Grenze zwischen den Steppen des Nordens und der [[Zentralchinesische Ebene|Zentralchinesischen Ebene]] bildet. Jining fungierte als Verkehrsknotenpunkt und Warenumschlagplatz für den Nord-Süd-Handel, außerdem gab es dort leder- und metallverarbeitendes Gewerbe. Dem wurde zu Beginn der [[Yuan-Dynastie]] (1279–1368) Rechnung getragen, als der Kreis Jining zur Präfektur (路) hochgestuft und direkt dem Hauptstadtsekretariat (中书省) unterstellt wurde, vergleichbar den heutigen [[Regierungsunmittelbare Stadt (Volksrepublik China)|regierungsunmittelbaren Städten]] wie [[Shanghai]] oder [[Tianjin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Charles O. Hucker: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Official Titles in Imperial China.&amp;#039;&amp;#039; Stanford University Press, Stanford 1985, S. 194 und 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das offizielle Zahlungsmittel in der Yuan-Dynastie war [[Chinesische Währung#Yuan-Dynastie|Papiergeld]], die Präfektur Jining prägte jedoch eigene Münzen, außerdem wurden bei Ausgrabungen in den Überresten der yuanzeitlichen Stadt große Mengen von älteren Münzen aus der [[Song-Dynastie|Song]]-, Jin-, [[Tang-Dynastie|Tang]]- und [[Han-Dynastie]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesem städtischen Milieu gab es die sogenannte „Qahar-Kultur“. Das mongolische &amp;lt;!--(möglicherweise ursprünglich persische)--&amp;gt; Wort „Qahar“ ({{MongolUnicode|ᠴᠠᠬᠠᠷ}}) bedeutet an sich „nah“ und war die Bezeichnung für die Leibwache [[Dschingis Khan]]s. Diese 1189 aufgestellte Einheit bestand ursprünglich aus guten Freunden und Kampfgefährten Temüdschins. Nach der Reichsgründung 1206 und seiner Ernennung zum Großkhan der Mongolen wurde sie mit stammesübergreifend ausgewählten Offizierssöhnen zu einer Leibdivision von 10.000 Mann ausgebaut, dem sogenannten „Kešig“ ({{MongolUnicode|ᠬᠡᠰᠢᠻ}}). Während der Yuan-Dynastie fungierte die Leibdivision als Palastwache in Peking und war für die Sicherheit des Kaisers verantwortlich. Als 1351 der Aufstand der [[Rote Turbane|Roten Turbane]] ausbrach und sich rasch über ganz China ausbreitete, stockte die Warenversorgung aus dem Landesinneren und Jining versank in Bedeutungslosigkeit. 1368 stürzte schließlich [[Hongwu|Zhu Yuanzhang]] die Yuan-Dynastie, der letzte Kaiser, [[Toghan Timur]], zog sich nach Norden zurück. Das Herrscherhaus wurde nun „[[Nördliche Yuan]]“ genannt, die Qahar-Division unterstand weiterhin dem Großkhan persönlich. Ab den 1430er Jahren wurden die Qahar, auch „[[Chahar (Mongolen)|Chahar]]“ geschrieben, als eigener Stamm betrachtet, neben den 10.000 Mann in der Division bzw. Tümen ({{MongolUnicode|ᠲᠦᠮᠡᠨ}}) betrieb der Großteil Weidewirtschaft. Da die Mitglieder des Stammes aber nicht blutsverwandt waren, sondern durch ihren Beruf als Soldaten zusammengehalten wurden, entwickelten sie eine eigenständige Kultur. Ihr [[Chahar (Sprache)|Dialekt]], wie er in Ulanqab gesprochen wird, ist heute in der Volksrepublik China die Aussprachenorm des Mongolischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Geschichte Chinas gab es drei große, durch ökonomischen Druck ausgelöste Migrationswellen: die Auswanderung nach Taiwan und Südostasien ab 1600 (下南洋), die Erstürmung der [[Mandschurei]] ab 1850 (闯关东) und der Marsch über den Westpass ab 1700 (走西口). Besagter Westpass ist der Shahukou (杀虎口, „Tigertötungspass“) 30&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Liangcheng, über den heute die Staatsstraße S24 führt. Der Nordwesten von [[Shanxi]] war wiederholt von Dürrekatastrophen betroffen, und über die Jahre strömten Hunderttausende von Binnenflüchtlingen über den Westpass nach Ulanqab. Diese [[Han (Ethnie)|Han-Chinesen]] brachten ihre eigene, vom Ackerbau geprägte Kultur mit. Grasland wurde in Ackerland umgewandelt, was zu Konflikten mit der örtlichen Bevölkerung führte. Ab 1741 wurde dies im Interesse einer Befriedung der Grenzregion von der Zentralregierung bewusst gefördert, indem den Siedlern Land geschenkt wurde. So wurden zum Beispiel in den Jahren 1806 und 1809 insgesamt mehr als 7300&amp;amp;nbsp;ha Land an Migranten vergeben. Dazu kam noch, dass Landwirte aus dem Norden von Shanxi und [[Shaanxi]] häufig im Frühjahr nach Ulanqab kamen, dort irgendwo Getreide anbauten und im Herbst mit der Ernte in ihre Heimat zurückkehrten. Zwischen 1892 und 1902 wurden allein auf dem Gebiet der Qahar-Banner des Rechten Flügels mehr als 20.200&amp;amp;nbsp;ha Weideland in Ackerland umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde an der im Entstehen begriffenen [[Bahnstrecke Peking–Baotou]] der Bahnhof Jining (heute Jining-Süd) gebaut, wodurch die ökonomische – und auch militärische – Bedeutung Ulanqabs wieder zunahm. Während des [[Chinesischer Bürgerkrieg#Wiederaufnahme der Kämpfe (1946–1949)|Chinesischen Bürgerkriegs]] gab es dort im Januar und im September 1946 sowie im September 1948 drei große Schlachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wulanchabu.gov.cn/channel/wlcbzfw/col9340f.html |titel=历史文化 |werk=wulanchabu.gov.cn |sprache=zh |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210213151646/http://www.wulanchabu.gov.cn/channel/wlcbzfw/col9340f.html |archiv-datum=2021-02-13 |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 19. September 1949 übergab die [[Kuomintang]] die damalige Provinz Suiyuan (绥远省, der mittlere Teil der [[Innere Mongolei|Inneren Mongolei]]) kampflos an die [[Volksbefreiungsarmee#Vorgeschichte und Entwicklung bis 1949|Rote Armee]], und am 1. April 1950 wurde die Autonome Volksregierung des Ulanqab-[[Aimag (Innere Mongolei)|Bunds]] (乌兰察布盟人民自治政府) eingerichtet, mit Sitz in Ulanhuvar, der Hauptstadt des Dörbed-Banners. Es folgten zahlreiche Gebietsreformen. So wurde unter anderem am 5. März 1954 Suiyuan mit der Inneren Mongolei im Osten vereinigt, am 2. April 1958 wurde die Hauptstadt des Ulanqab-Bunds nach Jining verlegt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wulanchabu.gov.cn/channel/wlcbzfw/col9335f.html |titel=历史沿革 |werk=wulanchabu.gov.cn |sprache=zh |abruf=2021-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 1. Dezember 2003 wurde der Bund in eine [[bezirksfreie Stadt]] umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=任致中 |url=https://k.sina.com.cn/article_2810373291_a782e4ab02001ofgt.html |titel=集宁和集宁战役系列谈（五）：建市较早而又变化巨大的集宁城 |werk=sina.com.cn |datum=2020-04-29 |sprache=zh |abruf=2022-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Administrative Gliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:旗下营 - panoramio.jpg|mini|Landschaft im Kreis Zhuozi]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Ulanqab setzt sich auf Kreisebene aus einem [[Stadtbezirk (China)|Stadtbezirk]], fünf [[Kreis (China)|Kreisen]], vier [[Banner (Innere Mongolei)|Bannern]] und einer [[Kreisfreie Stadt (China)|kreisfreien Stadt]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stats.gov.cn/tjsj/tjbz/tjyqhdmhcxhfdm/2020/15/1509.html |titel=2020年统计用区划代码和城乡划分代码：乌兰察布市 |werk=stats.gov.cn |sprache=zh |abruf=2021-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind:&lt;br /&gt;
* Stadtbezirk [[Jining (Ulanqab)|Jining]] (集宁区), 114 km², 260.000 Einwohner (2004), Sitz der Stadtregierung, Verwaltungszentrum;&lt;br /&gt;
* Kreis [[Zhuozi]] (卓资县), 3.119 km², 230.000 Einwohner (2004), Hauptort: Großgemeinde [[Zhuozishan]] (卓资山镇);&lt;br /&gt;
* Kreis [[Huade]] (化德县), 2.527 km², 160.000 Einwohner, Hauptort: Großgemeinde [[Changshun (Huade)|Changshun]] (长顺镇);&lt;br /&gt;
* Kreis [[Shangdu (Ulanqab)|Shangdu]] (商都县), 4.304 km², 330.000 Einwohner, Hauptort: Großgemeinde [[Shangdu (Großgemeinde)|Shangdu]] (商都镇);&lt;br /&gt;
* Kreis [[Xinghe]] (兴和县), 3.520 km², 300.000 Einwohner, Hauptort: Großgemeinde [[Chengguan (Xinghe)|Chengguan]] (城关镇);&lt;br /&gt;
* Kreis [[Liangcheng]] (凉城县), 3.451 km², 230.000 Einwohner, Hauptort: Großgemeinde [[Daihai (Liangcheng)|Daihai]] (岱海镇);&lt;br /&gt;
* [[Vorderes Qahar-Banner des Rechten Flügels]] (察哈尔右翼前旗), 2.734 km², 260.000 Einwohner (2004), Hauptort: Großgemeinde [[Tugin Ul]] (土贵乌拉镇);&lt;br /&gt;
* [[Mittleres Qahar-Banner des Rechten Flügels]] (察哈尔右翼中旗), 4.200 km², 210.000 Einwohner (2004), Hauptort: Großgemeinde [[Hobor]] (科布尔镇);&lt;br /&gt;
* [[Hinteres Qahar-Banner des Rechten Flügels]] (察哈尔右翼后旗), 3.803 km², 210.000 Einwohner (2004), Hauptort: Großgemeinde [[Bayan Qagan]] (白音察干镇);&lt;br /&gt;
* [[Siziwang-Banner|Dörbed-Banner]] (四子王旗), 24.016 km², 200.000 Einwohner (2004), Hauptort: Großgemeinde [[Ulan Huva]] (乌兰花镇);&amp;lt;ref&amp;gt;Tashi Dorje (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;内蒙古地名词典.&amp;#039;&amp;#039; 内蒙古人民出版社, Hohhot 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadt [[Fengzhen]] (丰镇市), 2.703 km², 310.000 Einwohner (2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethnische Gliederung der Bevölkerung von Ulanqab (2000) ==&lt;br /&gt;
Beim Zensus 2000 wurden 2.284.414 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name des Volkes&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Han-Chinesen|Han]]&lt;br /&gt;
| 2.203.345&lt;br /&gt;
| 96,45 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mongolen]]&lt;br /&gt;
| 60.064&lt;br /&gt;
| 2,63 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mandschu]]&lt;br /&gt;
| 11.792&lt;br /&gt;
| 0,52 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hui-Chinesen|Hui]]&lt;br /&gt;
| 7.683&lt;br /&gt;
| 0,34 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Koreaner]]&lt;br /&gt;
| 198&lt;br /&gt;
| 0,01 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tujia]]&lt;br /&gt;
| 185&lt;br /&gt;
| 0,01 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Miao]]&lt;br /&gt;
| 175&lt;br /&gt;
| 0,01 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
| 972&lt;br /&gt;
| 0,04 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ulanqab|Ulanqab}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wulanchabu.gov.cn/ Website der Stadtregierung] (chinesisch/mongolisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksebene der Inneren Mongolei}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1136478795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Inneren Mongolei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksfreie Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brian Ammon</name></author>
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