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	<title>Ujest - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ujest&amp;diff=208294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */ fix stat.gov.pl</title>
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		<updated>2026-02-25T14:24:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; fix stat.gov.pl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die zweisprachige polnische Stadt Ujest (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Ujazd&amp;#039;&amp;#039;). Das tschechische Dorf [[Újezd pod Přimdou]] heißt auf Deutsch ebenfalls Ujest.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Ujest&amp;lt;br /&amp;gt; Ujazd&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Ujazd COA.svg|130px|Wappen von Ujest]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Strzelecki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Strzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Ujest&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gemeinde Ujest&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 24&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 21&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1785&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 14.69&lt;br /&gt;
| Höhe               = 180–240&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 47-143&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OST&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 40|DK 40]] [[Głuchołazy]]–[[Pyskowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ujest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;Ujazd&amp;#039;&amp;#039;, 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Bischofstal&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der [[Gemeinde Ujest|Stadt- und Landgemeinde Ujezd]] im [[Powiat Strzelecki]] der [[Woiwodschaft Oppeln]] in Polen. Die Stadt ist seit 2006 zweisprachig (Polnisch und Deutsch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt 18 Kilometer südlich von [[Strzelce Opolskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Strehlitz&amp;#039;&amp;#039;) und 51 Kilometer südöstlich von [[Opole]] in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]] an der [[Klodnitz]] und dem [[Gleiwitzer Kanal]]. Durch die Stadt fließt der Fluss &amp;#039;&amp;#039;Jordan&amp;#039;&amp;#039;, der nordwestlich der Stadt zu einem See aufgestaut wird. Durch den Ort führt die [[Droga krajowa 40]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Ujest sind im Südwesten die Stadt [[Kędzierzyn-Koźle]] (&amp;#039;&amp;#039;Kandzrin-Cosel&amp;#039;&amp;#039;), im Nordwesten [[Alt Ujest]] (&amp;#039;&amp;#039;Stary Ujazd&amp;#039;&amp;#039;) und im Südosten [[Niesdrowitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Niezdrowice&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Widok z ulicy.jpg|mini|links|Ruine des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ujest Bischofstal Luftbild.jpg|mini|Luftbild aus den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ujazd - kościół św. Andrzeja 2019-05-18.jpg|mini|Andreaskirche]]&lt;br /&gt;
„Circuitio iuxta Cozli“, das von Anfang an zum [[Bistum Breslau]] gehörte, wurde erstmals 1155 erwähnt. 1222 erteilte Herzog [[Kasimir I. (Oppeln-Ratibor)|Kasimir I.]] dem Breslauer Bischof [[Lorenz (Breslau)|Lorenz]] die Erlaubnis, im bischöflichen Gebiet von Ujest Deutsche anzusiedeln. Während der Herrschaft Bischofs Lorenz begründete 1223 der [[Neisse (Stadt)|Neisser]] [[Vogt]] die Stadt Ujest mit den Dörfern [[Alt Ujest]], [[Niesdrowitz]], [[Jarischau]] und [[Kaltwasser (Ujest)|Kaltwasser]], 1239 kam noch [[Klutschau]] hinzu. Dies ist zugleich die älteste nachweisliche Siedlungstätigkeit durch das Bistum Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ujester Halt&amp;#039;&amp;#039;, wie der bischöfliche Besitz im [[Herzogtum Oppeln]] genannt wurde, wurde noch um mehrere Dörfer erweitert. Zugleich scheiterte der Versuch der Herzöge, mit der bischöflichen [[Kolonisation]] zu konkurrieren. Dem herzöglichen [[Sławięcice|Slawentzitz]] wurde das [[Stadtrecht]] wieder entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1443 wurde der Ujester Halt aus dem bischöflichen Besitz verkauft und gehörte danach mehreren Adelsgeschlechtern. 1580 wurde das Schloss Ujest errichtet und später mehrfach umgebaut. 1535 wurde eine Aquarellansicht von „Ogest“ für das [[Reisealbum des Pfalzgrafen Ottheinrich]] angefertigt. Die damalige Bedeutung Ujests verdeutlichen die dargestellte hölzerne Klodnitzbrücke sowie das von einer Stadtmauer geschützte Stadtbild mit Burg und Stadtpfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ottheinrich.info/routen/2/index.php?stadt=11/ Stadtansicht im Reisealbum des Pfalzgrafen Ottheinrich 1536/37]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Ujezdt mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an Preußen. Nachfolgend wurde es dem [[Landkreis Groß Strehlitz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1837 gelangte der Ujester Halt an die Fürsten [[Haus Hohenlohe|Hohenlohe-Öhringen]], die damit ihren umfangreichen Grundbesitz an der Klodnitz und der [[Birawka]], der bereits [[Slawentzitz]] und [[Bycina]] umfasste, erweiterten. 1861 wurde Fürst [[Hugo zu Hohenlohe-Öhringen]] der Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Herzogs von Ujest&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Ujest umfasste 1910 eine Fläche von 416 km², dazu gehörten die drei [[Fideikommiss]]e Ujest, Slawentzitz und Bitschin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Ujest zwei katholische Kirchen (darunter die Wallfahrtskirche Maria-Brunn), eine [[Synagoge]], eine Bierbrauerei, eine Mühle und war Sitz des [[Amtsgericht Ujest|Amtsgerichts Ujest]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; Die Stadt erlangte nur kirchliche Bedeutung, vom wirtschaftlichen und industriellen Aufschwung [[Oberschlesien]]s wurde sie nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] 1921, die über die weitere staatliche Zugehörigkeit des Landes entscheiden sollte, wurden in Ujest von 1545 abgegebenen Stimmen 1384, also fast 90 Prozent, für den Verbleib bei Deutschland und 161 für eine Angliederung an Polen abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Landsmannschaft der Oberschlesier in Karlsruhe: [https://web.archive.org/web/20140201234003/http://home.arcor.de/oberschlesien-ka/abstimmung/tarnowitz.htm Abstimmung im Bereich Tarnowitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ujest verblieb in der [[Weimarer Republik]]. Am 3. September 1936 Ujezd in &amp;#039;&amp;#039;Bischofstal&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Bischofstal mit fast ganz Schlesien 1945 an Polen. Nachfolgend wurde es durch die polnische Administration in &amp;#039;&amp;#039;Ujazd&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau der zu großen Teilen ausgebrannten Stadt erfolgte am [[Ring (Marktplatz)|Ring]] überwiegend mit Neubauten, in den Nebenstraßen blieb teilweise die historische Bausubstanz erhalten. Das Schloss der Fürsten von Hohenlohe-Öhringen wurde nach der Zerstörung nicht wiederaufgebaut und ist seitdem eine Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den ländlichen Teilen der Gemeinde konnte sich eine starke [[Deutsche Minderheit in Polen|Deutsche Minderheit]] halten, der laut der letzten polnischen Volkszählung von 2002 25,34 % der Gemeindebevölkerung angehören, weitere 12,48 % bezeichneten sich als „Schlesier“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dat.prosilesia.net/cms/news/detail.php?nr=671&amp;amp;kategorie=news | wayback=20090326052538 | text=Die Zahlen der Volkszählung 2002.}} abgerufen am 4. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2006 ist die Gemeinde amtlich zweisprachig. 2008 führte sie zweisprachige Ortsbezeichnungen ein. Am 19. September 2009 wurden polnisch-deutsche [[Ortsschild]]er in der Gemeinde Ujest aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ujazd - kościół Nawiedzenia NMP 2019-05-18.jpg|mini|hochkant|Wallfahrtskirche Brünnelkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół p.w. św. Andrzeja Apostoła w Ujeździe3.jpg|mini|hochkant|Barocke St.-Josephs-Statue]]&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Andreas&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Andrzeja Apostoła&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1245 erstmals erwähnt. Sie liegt auf einem Hügel am nördlichen Rand der Altstadt von Ujest. Die heutige Kirche wurde 1613 errichtet. Das jetzige Erscheinungsbild entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Kirchenbau steht seit 1966 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot;&amp;gt;[https://wuozopole.pl/download/attachment/42/nowy-rejestr-zabytkow-nieruchomych.pdf  Denkmäler Woiwodschaft Opole] S. 177 (poln.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Andreaskirche (Ujest)}}&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Brünnelkirche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Nawiedzenia Najświętszej Maryi Panny&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Feld- und Wallfahrtskirche, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil der [[Neugotik]] errichtet wurde. Die Kirche liegt außerhalb des bebauten Stadtkerns im Osten an der Straße nach Pyskowice. Der Kirchenbau steht seit 2018 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Brünnelkirche (Ujest)}}&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Schloss Ujest&amp;#039;&amp;#039; ist eine Schlossruine im Norden der Ujester Innenstadt. Das Schloss entstand als Sitz der Breslauer Bischöfe im 13. Jahrhundert. Im Januar 1945 wurde das Schloss von der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Brand gesteckt. Die Ruinen des Schlosses wurden 2015 und 2016 abgesichert. Die Ruinen stehen seit 1964 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Ujest}}&lt;br /&gt;
* Barocke St.-Josephs-Statue&lt;br /&gt;
* [[Ring (Marktplatz)|Ring]] mit moderner Bebauung aus den 1960er und 1990er Jahren&lt;br /&gt;
* Rathaus – vor 1945 Amtsgericht&lt;br /&gt;
* Cholerafriedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 || align=center |  {{0}}840  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest300&amp;quot; &amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865,  [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA300 S. 300–302].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1286  || &amp;lt;ref&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5,  &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA55 S. 55, Ziffer 187].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   1718    || darunter 37  Evangelische,  176 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1830&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, [https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1034 S. 1034–1035].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1272 || davon  109  Evangelische, 1006  Katholiken, 157&lt;br /&gt;
Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1845&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, [https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA943 S. 943].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || align=center |  2312 || davon 80  Evangelische,  2076    Katholiken,  156  Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=center | 2396 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest261&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=center | 2452   || davon 76 Evangelische, 2278 Katholiken,   107 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest261&amp;quot; &amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865,  [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA261 S. 261, Ziffer 93].&amp;lt;/ref&amp;gt; die Sprache ist deutsch und polnisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest300&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || align=center | 2618  || am   3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  2524   || darunter  90  Evangelische,  130 Juden  (1700 [[Polen (Ethnie)|Polen]]);&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA174 S. 174–175].&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 2524 Einwohner (am 1. Dezember), davon 61 Evangelische,   2379 Katholiken, fünf sonstige Christen, 79 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; &amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874,    [https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA312  S. 312–313, Ziffer 3].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1905  || align=center |  2214 || meist Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 19, Leipzig/Wien 1909,  [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-019-0876 S. 876].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center |  2058   || am 1. Dezember, ohne Schloss und Gutsbezirk (149 Einwohner)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/gross-strehlitz.htm |titel=Landkreis Groß Strehlitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230525213523if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/gross-strehlitz.htm |archiv-datum=2023-05-25 |abruf=2026-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center |  2097   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt; {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=strehlitz.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 2201 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl der Einwohner seit dem Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
!Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3192 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1969 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2725 || &amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Rudolf Fritsche: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1984 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1900 || &amp;lt;ref&amp;gt;Encyklopedia Powszechna PWN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1758 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;PolStat&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle|url=https://new.stat.gov.pl/ |titel=GUS |hrsg=Główny Urząd Statystyczny |sprache=pl |abruf=2026-02-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1649 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;PolStat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1652 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;PolStat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen der Stadt Ujest zeigt einen roten, von einer goldenen Fürstenkrone zusammengehaltenen [[Wappenmantel]], dessen Innenseite aus blauem [[Hermelin (Heraldik)|Hermelin]] zu einem Schild geformt und mit einer, von zwei goldenen [[Krummstab|Krummstäben]] flankierten, goldenen [[Mitra]] belegt ist. Dieses Stadtwappen wird bereits 1898 von [[Otto Hupp]] beschrieben – das ursprüngliche, seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesene Wappen Ujests zeigte noch keinen Wappenmantel, stattdessen auf blauem Grund übereinander zwei waagerecht gespiegelte Türme, flankiert von zwei goldenen Krummstäben sowie außen zwei silbernen Sternen. Beide zentralen Wappenmotive erinnern an das Bistum Breslau, dessen Gründung und Besitz Ujest lange Zeit war, der Wappenmantel wurde wohl nach dem Aufkommen des Titels &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Ujest&amp;#039;&amp;#039; hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Ujest unterhält seit 2001 eine Partnerschaft mit der deutschen Gemeinde [[Nusplingen]] in Baden-Württemberg. Seit 2004 gibt es zudem eine Städtepartnerschaft mit dem thüringischen Kurort [[Bad Lobenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;LKS Union Ujazd&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Ujazd&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Josef Treumann]] (1846–um 1904), deutsch-US-amerikanischer Journalist und Autor, wurde in Ujest geboren&lt;br /&gt;
* [[Julius Brzoska]] (1859–1930), deutscher Klassischer Philologe und Gymnasialdirektor&lt;br /&gt;
* [[Paul Drosdek]] (1878–1945), Geistlicher und Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Hugo Eichhof]] Geburtsname &amp;#039;&amp;#039;Gnielczyk&amp;#039;&amp;#039; (1888–1977), deutscher Lehrer und Heimatkundler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort wirkten ===&lt;br /&gt;
* [[August von Heyden]] (1827–1897), deutscher Maler und Dichter, leitete bis 1859 als Generalbevollmächtigter die Bergwerke im Ujester Halt&lt;br /&gt;
* [[Johann Mandrella]], deutscher Politiker, 1845–1850 Bürgermeister von Ujest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Der [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] Ujest gehören neben der Stadt elf Dörfer mit Schulzenämtern an.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeinde Ujest}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 548f.&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm Gottlieb Korn]], Breslau 1865 [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA300 S. 300–302.]&lt;br /&gt;
* Viktor Loewe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Ujest.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zum 700jährigen Jubiläum. Oppeln 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ujazd, Opole Voivodeship|Ujazd|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ujazd.pl/ Webpräsenz der Gemeinde Ujest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119288-6|LCCN=n94003352|VIAF=126820128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Ujest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1155]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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