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	<title>Uintatherium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uintatherium&amp;diff=370789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Docosanus: + Link zu D. R. Prothero</title>
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		<updated>2025-08-12T12:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link zu D. R. Prothero&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus             = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung = ja&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Uintatherium&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Joseph Leidy|Leidy]], 1872&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Uintatheriidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Dinocerata&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name       = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name       = Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Mammalia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild              = Skeleton of Uintatherium anceps.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Skelett von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon   = Unteres?/Mittleres&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis   = Oberes [[Eozän]] (Oberes [[Bridgerium]] bis Mittleres [[Uintum]])&lt;br /&gt;
| MioVon            = {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|br3}}&lt;br /&gt;
| MioBis            = {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|ui2}}&lt;br /&gt;
| Fundorte          =&lt;br /&gt;
* [[Nordamerika]]&lt;br /&gt;
* [[Ostasien]]&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Plural    = ja&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang      = species&lt;br /&gt;
| Subtaxa           =&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium anceps&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Othniel Charles Marsh|Marsh]]}}, 1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium insperatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Tong Yongsheng|Tong]] &amp;amp; [[Wang Jinweng|Wang]]}}, 1981&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ausgestorbenes [[Säugetiere|Säugetier]] aus der Gruppe der [[Dinocerata]], das im Mittleren [[Eozän]] vor 48 bis 43 Millionen Jahren in [[Nordamerika]] und [[Ostasien]] lebte. Es ähnelte den heutigen [[Nashörner]]n und stellte eine der ersten Großformen von [[Säugetiere]]n nach dem Aussterben der [[Dinosaurier]] dar. Charakteristisch war sein Schädel, der drei aus Knochen gebildete Hornpaare aufwies, ebenso wie der säbelartige Eckzahn des Oberkiefers. &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ernährte sich von weicher Pflanzennahrung. Einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte die Gattung durch ihre Entdeckungsgeschichte, die 1872 begann und in deren Verlauf sie von drei unterschiedlichen Forschern nahezu zeitgleich unter verschiedenen Namen beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; war neben &amp;#039;&amp;#039;[[Eobasileus]]&amp;#039;&amp;#039; einer der größten Vertreter der [[Uintatheriidae]], ausgestorbenen frühen [[Huftiere]]n. Allgemein hatte er einen massigen, eher tonnen- oder walzenförmig wirkenden Körperbau und erreichte laut einiger rekonstruierter Museumsskelette eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 3,1 bis 3,2 m, wobei die [[Schulterhöhe]] rund 1,6 m maß. Das Gewicht wird auf 1500 bis 2000 kg geschätzt, wobei er damit etwas leichter als &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; war. Die stämmigen, elefantenähnlichen Beine endeten in jeweils fünf Strahlen mit Hufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinoceras mirabile Marsh MNHN.jpg|miniatur|Schädel von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Schädel erreichte eine Länge von 69 bis 85 cm und war sehr flach, zusätzlich aber auch sehr breit. Von anderen großen Uintatherien unterschied er sich durch die allgemeinen Proportionen; so besaß &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ein eher kurzes [[Schnauze|Rostrum]], aber einen längeren Hinterschädel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt; Das [[Hinterhauptsbein]] war ausgezogen und verlängert, in der Ansicht von hinten besaß es eine markant rechteckige bis quadratische Form. Das [[Nasenbein]] lag deutlich oberhalb des [[Mittelkieferknochen]]s und war häufig leicht nach unten gerichtet, gegenüber dem [[Stirnbein]] hatte es eine markant ausgedehnte Länge. Die [[Orbita]] erreichte recht große Ausmaße. Herausragendes Merkmal von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; waren drei Hornpaare auf dem Schädel, die durch knöcherne Auswüchse gebildet wurden. Das vorderste Hornpaar saß auf der vorderen Spitze des Nasenbeins und war sehr niedrig, es bestand nur aus zwei leichten Knochenerhebungen. Das mittlere, häufig sehr langgestreckte Paar war mit dem hinteren Ende des Oberkieferknochens verbunden und ragte über das zwischen [[Eckzahn]] und hinterer Bezahnung liegende [[Diastema (Zoologie)|Diastema]]. Das hinterste und ebenfalls recht hohe Hornpaar setzte dagegen an den [[Scheitelbein]]en an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterkiefer war sehr robust, mit einer Länge von 49 bis 54 cm, aber im Vergleich zum Schädel relativ kurz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bai 2006&amp;quot;/&amp;gt; An der Unterseite befanden sich im vorderen Bereich teils massiv ausgeprägte, nach unten ragende und konvex geformte Knochenauswüchse. Der Knochenkörper erreichte bis zu 12,5 cm Höhe, charakteristischerweise standen die Gelenkenden deutlich weit auseinander. Die [[Symphyse]] war kräftig und bis zu 15 cm lang. Das Gebiss zeichnete sich durch einige markante Reduktionen aus, so waren die oberen [[Schneidezahn|Schneidezähne]] generell nicht ausgebildet. Die [[Zahnformel]] lautete dementsprechend: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{0.1.3.3}{3.1.3.3}&amp;lt;/math&amp;gt;. Die unteren Schneidezähne besaßen eine nur sehr kleine Form, wiesen aber zwei hintereinander liegende [[Konus|konische]] Höcker auf. Auch der untere [[Eckzahn]] war eher klein und ähnelte den Schneidezähnen. Der obere Eckzahn dagegen erreichte riesige Ausmaße. Er war insgesamt säbelartig flach und nach hinten gekrümmt. An der Alveolarbasis betrug die Länge bis zu 6,6 cm und die Breite bis zu 2,9 cm, die Gesamthöhe von der Kronenbasis bis zur Spitze konnte teils über 18 cm, erreichen. Seine Gesamtlänge erreichte 18 cm, über die äußere Krümmung gemessen sogar 30 cm, so dass er deutlich über den Unterkiefer hinausragte. Dabei dienten die unteren Knochenauswüchse am Unterkiefer zum Schutz dieses Zahns. Die hintere Bezahnung war durch ein großes, bis 11 cm messendes [[Diastema (Zoologie)|Diastema]] von der vorderen getrennt. Pro Kieferbogen waren drei [[Prämolar]]en ausgebildet, nur sehr selten kam der vorderste vor, der dann sehr klein war und direkt an den Eckzahn noch vor dem Diastema ansetzte. Prämolaren und [[Molar (Zahn)|Molaren]] waren vergleichsweise klein und niederkronig (&amp;#039;&amp;#039;[[brachyodont]]&amp;#039;&amp;#039;), der letzte Backenzahn wurde maximal 4,5 cm lang. Die Kauoberfläche war durch zwei querstehende [[Zahnschmelz]]falten geprägt (&amp;#039;&amp;#039;bilophodont&amp;#039;&amp;#039;), charakteristisch war die Ausbildung einer V-förmig gestalteten Schmelzfalte auf den Oberkieferzähnen, die typisch für frühe [[Säugetiere]] ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 1923&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[postcranial]]e Skelett ist weitgehend vollständig bekannt. Vor allem die Wirbelsäule ähnelt jener der [[Rüsseltiere]], die Halswirbel waren aber vergleichsweise länger, das [[Kreuzbein]] bestand generell aus vier Wirbeln. Der [[Oberarmknochen]] wurde bis zu 60 cm lang, die [[Ulna]] bis zu 58 cm. Das [[Becken (Anatomie)|Becken]] maß über die äußersten Enden bis zu 120 cm und war dadurch sehr breit und eher niedrig. Der [[Oberschenkelknochen]] erreichte 71 cm Länge und besaß charakteristischerweise keinen dritten [[Oberschenkelknochen#Hals|Trochanter]]. Das [[Schienbein]] maß bis zu 50 cm. Alle Gliedmaßen endeten in fünf Strahlen. Dabei waren sowohl die Vorder- als auch die Hinterfüße eher breit und kurz gestaltet, auch hier ähnelte der Aufbau stark den Rüsseltieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilfunde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uintatherium anceps skull.JPG|miniatur|Schädel von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Fossilfunde stammt aus dem [[USA|US]]-Bundesstaat [[Wyoming]] und kam im oberen Bereich der [[Bridger-Formation]] (Abschnitte C und D) zu Tage, welche dem Mittleren [[Eozän]] angehört, allerdings sind auch Funde aus dem Beginn des Oberen Eozäns bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gunnell et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; Die Bridger-Formation ist weitläufig im Bridger- und Washakie-Becken im südlichen Wyoming verbreitet und wird bis zu 200 m mächtig. Die ersten Funde gehen bis in die 1870er und 1880er Jahre zurück, allein in dieser Forschungsperiode, die in die unter forschungswissenschaftlichen Gesichtspunkten wichtige Zeit der [[Cope-Marsh-Fehde]] fallen, wurden unzählige Fossilreste gefunden, darunter rund 20 Schädel oder Schädelfragmente und Hunderte Knochen des postcranialen Skelettes, unter anderem mit vollständigen Vorder- und Hinterfüßen. Von 1893 bis 1906 führte das [[American Museum of Natural History]] mehrere Expeditionen durch, bei denen unter anderem das Washakie-Becken, aber auch das Uinta-Becken im angrenzenden Bundesstaat [[Utah]] Untersuchungsschwerpunkte darstellten. Funde aus letzterer Lokalität stammen aus der etwa gleichaltrigen bis geringfügig jüngeren [[Green-River-Formation]]. Während dieser Expeditionen kamen neben rund einem Dutzend Schädeln, Schädelfragmenten und Unterkiefern zahlreiche Teile des Körperskelettes zu Tage. Herausragend sind weiterhin die Funde des &amp;#039;&amp;#039;United States Geological Survey&amp;#039;&amp;#039; von 1940, wobei unter anderem ein fast vollständiges Skelett nahe dem [[Henrys Fork]] und Sage Creek nordwestlich von Lonetree, Wyoming entdeckt wurde, dem lediglich ein Hinterbein und ein Teil des Vorderbeins sowie die Halswirbel fehlten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nature&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt; Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgten zahlreiche Untersuchungen seitens des [[Field Museum of Natural History]] im [[Sweetwater County]] in Wyoming, wobei wenigstens elf Schädel und Schädelfragmente sowie einzelne Skelettpartien dokumentiert werden konnten. Hierbei ist auch der erste Fund eines relativ neugeborenen Tieres zu erwähnen. Zu den bedeutendsten jüngeren Funden gehört ein nahezu vollständiger, kaum zerdrückter und 75 cm langer Schädel, der in einem großen [[Sandstein]]block eingeschlossen war und 1984 am Salazar Butte Quadrangle im Sweetwater County in Wyoming aufgefunden wurde. Hier fanden sich später an der originalen Abbruchstelle des Blocks auch Reste des Körperskelettes, wie Unterkiefer, Wirbel, Rippen und Teile des Beckens, die vermutlich alle demselben Individuum angehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt; Ein einzelner Backenzahn aus der [[Kishenehn-Formation]] in [[Montana]], welche im Mittleren Eozän entstand, liegt rund 750 km nördlich des bisher bekannten Verbreitungsschwerpunktes von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mulcahy et al. 2025&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich nur als nordamerikanisch verbreitete Gattung angesehen, wurden seit Beginn der 1980er Jahre häufiger Fossilien in [[Ostasien]] entdeckt. Hierzu gehört ein fast vollständiger Schädel aus der [[Lushi-Formation]] in der chinesischen Provinz [[Henan]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Tong et al. 1981&amp;quot;/&amp;gt; Ein Unterkiefer stammt aus der [[Nomogen-Formation]] im Erlian-Becken in [[Nei Mongol]] (Innere Mongolei), die bereits im Unteren Eozän entstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bai 2006&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meng et al. 2007&amp;quot;/&amp;gt; Dagegen kamen einzelne Zähne und postcraniale Skelettelemente aus der [[Üqbulak-Formation]] in [[Xinjiang]] zu Tage, welche wiederum in das Mittlere Eozän datiert.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Tong 1989&amp;quot;/&amp;gt; Die ersten Funde von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; in Ostasien, darunter auch mehrere riesige Eckzähne, waren aber schon in den 1960er Jahren aus der [[Sinyu-Formation]] in [[Jiangxi]] publiziert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chow et al. 1962&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläobiologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinoceras.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Heinrich Harder]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uintatherium DB.jpg|mini|rechts|Mögliches Lebensbild von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; besaß einen Körperbau, der an heutige Nashörner erinnert, jedoch weniger deutlich robust war, es besaß allerdings auch wesentlich längere Beine als diese, die sich auch in ihrem Bau jenen von [[Rüsseltiere]]n annäherten. Die Fortbewegung war mehr [[plantigrad]] (Sohlengänger) als bei den heutigen Elefanten, was sich aus den einfacher gebauten Vorder- und Hinterfüßen ergibt. Der langgestreckte Schädel lässt eine eher tiefe Kopfhaltung vermuten, so dass der hintere Teil des Hinterhauptsbeines eher vertikal verlief. Zu diesem Zweck setzten kräftige Nackenmuskeln am Hinterkopf an. Der typisch lophodonte Aufbau der Backenzähne gibt an, dass &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ein Pflanzenfresser war, der sich überwiegend von weicher Kost ernährte (&amp;#039;&amp;#039;browsing&amp;#039;&amp;#039;). Darauf weisen auch die typischen transversen Schleifmuster auf den Backenzähnen hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koenigswald et al. 2005&amp;quot;/&amp;gt; Zusätzlich besaßen die Zähne im Innern eine irreguläre Anordnung des Zahnschmelzes, um höheren Beanspruchungen zu widerstehen. Des Weiteren dienten die unteren Schneidezähne möglicherweise zum Rupfen der Nahrung, was aufgrund der häufig stark abgearbeiteten Zahnfunde vermutet wird. Das Fehlen der oberen Schneidezähne wiederum lässt eine kräftige und lange Zunge vermuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt; Das äußerst breite Becken, dass in seinen Proportionen ebenfalls an jenes der Rüsseltiere erinnert, lässt vermuten, dass bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ein sehr umfangreich entwickelter hinterer [[Darm]]trakt vorhanden war. Dies führt zur Annahme, dass die Uintatherien möglicherweise ihre Nahrung im Enddarm verwerteten, ähnlich den heutigen [[Unpaarhufer]]n. Über die Lebensweise ist ansonsten relativ wenig bekannt. Bemerkenswert sind die durch [[Pachyostose]] verdickten Langknochen; ob dies mit einer semi-aquatischen Lebensweise verbunden werden kann, wobei die verdickten Knochen den Auftrieb des Körpers im Wasser ausgleichen sollten, ist aber unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fossilien von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; lassen einen deutlichen [[Geschlechtsdimorphismus]] erkennen. Die Eckzähne der männlichen Tiere waren wesentlich ausgeprägter und länger als bei weiblichen Tieren. Außerdem fehlten den Weibchen die markanten unteren Knochenauswüchse am Unterkiefer. Weiterhin waren bei ihnen die knöchernen Hörner weniger deutlich ausgebildet. Die Kombination von Hörnern und ausgeprägten Eckzähnen ist bei heutigen Huftieren sehr selten, auf diesen Umstand wurde erstmals Anfang der 1940er Jahre aufmerksam gemacht. [[Moschustiere]] und [[Wasserreh]]e besitzen lange obere, als Waffen genutzte Eckzähne, aber kein Geweih. Allerdings besitzen männliche [[Muntjaks]] sowohl Hauer als auch ein einfaches Geweih. Möglicherweise dienten auch bei &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; die Eckzähne als Waffen im Paarungs- oder Verteidigungskampf. Einige Schädel zeigen zu Lebzeiten abgebrochene Eckzähne, die aber Schliffspuren tragen und eine weitere aktive Nutzung bezeugen. Auch die Funktion der sechs Hörner ist nicht eindeutig, auch hier ist eine Nutzung zur Verteidigung oder der Zurschaustellung sowie der Auseinandersetzung mit Artgenossen um das Paarungsvorrecht annehmbar, ähnlich heutigen geweihtragenden [[Paarhufer]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LP 1885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Uintatheriidae]]. Innerhalb der Familie wurde &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; in einer Revision der Uintatherien von Walter Wheeler aus dem Jahr 1961 zur Unterfamilie Uintatheriinae gestellt, die sich durch Vertreter mit großem Körperbau allgemein und drei Paaren knöcherner Hornbildungen auszeichnen und der weiterhin &amp;#039;&amp;#039;[[Eobasileus]]&amp;#039;&amp;#039; angehört. Ursprünglich wurde mit &amp;#039;&amp;#039;Tetheopsis&amp;#039;&amp;#039; eine dritte Gattung beschrieben; eine Teilrevision aus dem Jahr 2002 von [[William D. Turnbull]] ließ jedoch die Eigenständigkeit dieser offen, da zumindest eine der ihr zugewiesenen zwei Arten identisch mit &amp;#039;&amp;#039;Eobasileus&amp;#039;&amp;#039; ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;/&amp;gt; Den Uintatheriinae gegenüber stehen die Gobiatheriinae, die durch die Reduktion der oberen Eckzähne und einer im vorderen Teil verknöcherten [[Nasenscheidewand]] charakterisiert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lucas 2001&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt; Während in der Revision 2002 der Status der Gobiatheriinae als Unterfamilie bestätigt wurde, sehen einige Forscher aufgrund im Detail abweichender Zahnmorphologien diese teilweise aber auch als eigenständige Familie innerhalb der Dinocerata an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thewissen et al. 1987&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uintatheriidae werden zur [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Dinocerata]] gestellt, innerhalb dieser ist &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; einer der größten und bekanntesten Vertreter. Diese Säugetiergruppe, die aus Nordamerika und Ostasien bekannt ist, zählte zu den ersten Riesenformen, die sich nach dem Aussterben der Dinosaurier entwickelten. Gemeinsames Merkmal aller Dinocerata stellt das Fehlen des ersten Prämolaren und der oberen Schneidezähne dar (mit Ausnahme der frühesten Vertreter).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garrod 1873&amp;quot;/&amp;gt; Die verwandtschaftlichen Verhältnisse zu anderen Säugetieren sind nicht vollständig geklärt, eine in den frühen 1980er Jahren postulierte nähere Verwandtschaft über &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudictops]]&amp;#039;&amp;#039; mit den [[Anagalidae]], stammesgeschichtlich urtümlichen, den heutigen [[Nagetiere]]n nahestehenden kleinen Säugetieren aus Ostasien, erwies sich als falsch. Diese mögliche Verwandtschaft wurde zumeist aufgrund gemeinsamer Zahnmerkmale angenommen, vor allem aber auch die im Verhältnis zur Körpergröße extrem kleinen Backenzähne bei den Uintatherien, jedoch widerlegten skelettanatomische Untersuchungen diese Vermutung. Heute werden die Dinocerata allgemein der umfangreichen, aber heterogenen Gruppe der [[Huftiere]] zugeordnet, wo sie einen sehr ursprünglichen Zweig bilden. Dabei sind die Dinocerata möglicherweise enger verwandt mit den „Südamerikanischen Huftieren“ ([[Meridiungulata]]), etwa den [[Pyrotheria]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prothero et al. 1988&amp;quot;/&amp;gt; oder auch den [[Xenungulata]]. Die nächsten heute lebenden Verwandten stellen möglicherweise die [[Unpaarhufer]] dar. Mit diesen teilen sie die Ausbildung der Hufe, die &amp;#039;&amp;#039;mesaxonische&amp;#039;&amp;#039; Fußstellung (Schwerpunkt der Achse des Fußes läuft durch den mittleren (dritten) Strahl) und das Fehlen einer tiefen Furche am [[Sprungbein]] zur Artikulation mit dem Schienbeingelenk, die beispielsweise bei den [[Afrotheria]] häufig vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich umfasste &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; in Nordamerika fast 30 Arten, die aber unter verschiedensten, heute [[Synonym (Taxonomie)|synonymen]] Gattungsnamen geführt wurden, wie &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tinoceras&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer Revision aus dem Jahr 1961 ist nur &amp;#039;&amp;#039;U. anceps&amp;#039;&amp;#039; gültig; diese Art erhielt bereits 1871 ihre [[Erstbeschreibung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt; Aufgrund teils unterschiedlicher Merkmale im Zahnbau wird teilweise in Ostasien &amp;#039;&amp;#039;U. insperatus&amp;#039;&amp;#039; als eigenständige Gattung abgegrenzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bai 2006&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tong et al. 1981&amp;quot;/&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus der Bezeichnung für die [[Uinta Mountains]] im Nordosten Utahs sowie Südwesten Wyomings und dem [[Griechische Sprache|griechischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;θηρίον&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;thēríon&amp;#039;&amp;#039; „Tier“) zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leidy 1872&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung und Benennung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Leidy.jpg|miniatur|hochkant|Joseph Leidy]]&lt;br /&gt;
Die Erforschung von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; hat eine lange und abwechslungsreiche Geschichte, in deren Verlauf zahlreiche unterschiedliche und teils unabhängig voneinander vorgenommene [[Taxonomie|taxonomische]] Benennungen erfolgten. Die Entdeckungen begannen im [[Bridger-Becken|Bridger-]] und [[Washakie-Becken]] im Süden des [[USA|US]]-Bundesstaates [[Wyoming]] und fallen dabei in die [[Cope-Marsh-Fehde]], welche die beiden Paläontologen [[Othniel Charles Marsh]] und [[Edward Drinker Cope]] in den 1870er und 1880er Jahren um prestigeträchtige [[Fossil]]ien führten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1960&amp;quot;/&amp;gt; Die ersten Funde von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; wurden bereits 1870 von Marsh am Sage Creek im Bridger-Becken des südwestlichen Wyomings entdeckt, auf die Region war dieser durch Fossilfunde von [[Joseph Leidy]] aus dem Jahr 1868 aufmerksam geworden. Er verwies sie 1871 allerdings zu &amp;#039;&amp;#039;Titanotherium&amp;#039;&amp;#039;, einem Namen, der ursprünglich für die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Megacerops]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Gruppe der [[Brontotheriidae]] vergeben worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flower 1876b&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flower 1876&amp;quot;/&amp;gt; Erst im darauf folgenden Jahr etablierte Marsh aufgrund neuer Funde die Namen &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras&amp;#039;&amp;#039; (basierend auf einem vollständigen Schädel, Schulterblatt und Rippen) und &amp;#039;&amp;#039;Tinoceras&amp;#039;&amp;#039; (anhand eines vollständigen Schädels) für diese neue Säugetierform. Zu &amp;#039;&amp;#039;Tinoceras&amp;#039;&amp;#039; zählte er dabei auch jene ersten Funde von 1870, wobei er zwischenzeitlich auch eine Stellung dieser innerhalb der [[Mastodonten]], urtümlichen [[Rüsseltiere]]n, erwog. Seine Publikation erschien am 20. August des Jahres 1872. Nur drei Tage zuvor, am 17. August, hatte aber bereits Cope eine [[Telegraphie|telegraphische]] Mitteilung an die Naturhistorische Akademie von [[Philadelphia]] verschickt, um gegenüber seinem Kontrahenten Marsh eine möglichst schnelle Publikation seiner Fossilien von &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039; aus dem südlichen Wyoming zu erreichen – diese umfassten Reste von fünf verschiedenen Individuen, darunter auch Schädel und postcraniale Skelettteile –, so dass diese unmittelbar folgend im &amp;#039;&amp;#039;Palaeontological Bulletin&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht werden konnten. Jedoch verschrieb sich der Übermittler, wodurch der Name &amp;#039;&amp;#039;Lefalophodon&amp;#039;&amp;#039; bis heute überliefert ist. Zwischenzeitlich, am 20. August, etablierte Cope anhand des gleichen Fundmaterials die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Eobasileus]]&amp;#039;&amp;#039;, zu der ein Teil des Materials heute gestellt wird; erst am 22. August korrigierte er den Namen in seine ursprünglich vorgesehene Form &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon&amp;#039;&amp;#039;. Bereits am 1. August 1872 hatte allerdings Joseph Leidy Fossilien publiziert, die knapp zwei Wochen zuvor von ihm und einer Expedition am Dry Creek und Twin Buttes nahe [[Fort Bridger]] im Bridger-Becken gefunden worden waren, darunter einige Schädelknochen, Backenzähne und einen Oberarmknochen, die er der neuen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; zuwies. Einen ebenfalls entdeckten riesigen, gut 30 cm langen Eckzahn ordnete er damals &amp;#039;&amp;#039;Uintamastix&amp;#039;&amp;#039; zu, das seiner Meinung nach eher mit den [[Säbelzahnkatzen]] verwandt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leidy 1872&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Uintatherium-skull.jpg|miniatur|Die ersten Fossilfunde von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;, entdeckt von [[Joseph Leidy]] und eingesetzt in eine Schädelumzeichnung nach [[Othniel Charles Marsh]]]]&lt;br /&gt;
Erst nachdem die Funde veröffentlicht waren, erkannte zuerst Leidy 1873, dass sie jeweils die gleiche Säugetierform oder nahe verwandte Gattungen beschrieben hatten; auch musste er die Zugehörigkeit des riesigen Eckzahns, den er zuerst einer Raubkatze zuschrieb, als Teil dieses bizarren Säugetiers zugestehen. Leidys Entdeckung von &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ignorierten Marsh und Cope anfangs weitgehend, beide Forscher sahen dabei ihre jeweils vergebenen Bezeichnungen als die in ihren Augen gültige für diese neue Tierart und jene des Konkurrenten als [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] an. Allerdings erwies sich Leidys Beschreibung aufgrund der Regeln der zoologischen Nomenklatur als die wissenschaftlich gültige, da sie zuerst erfolgt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flower 1876b&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flower 1876&amp;quot;/&amp;gt; Cope stellte seine Entdeckungen in seiner heute als &amp;#039;&amp;#039;Cope-Bibel&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten und mehr als 1000 Seiten umfassenden Publikation &amp;#039;&amp;#039;The Vertebrata of the Tertiary formations of the West&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1884 vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cope 1884&amp;quot;/&amp;gt; Hier sah er die Funde als frühe Vertreter der Rüsseltiere an, was sich auch in einigen bekannten Lebendrekonstruktionen niederschlug, in denen die Tiere mit Rüssel dargestellt wurden. Marsh selbst veröffentlichte im gleichen Jahr seine [[Monographie]] &amp;#039;&amp;#039;Dinocerata, a monograph of an extinct Order of gigantic mammals&amp;#039;&amp;#039; über seine Funde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LP 1885&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marsh 1885&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marsh 1886&amp;quot;/&amp;gt; in der er diese zur Gruppe der [[Dinocerata]] verwies, eine heute noch gültige Bezeichnung, auch wenn der eigentliche Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras&amp;#039;&amp;#039; nur ein Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; ist; den Begriff Dinocerata kreierte er aber bereits 1873. Erst nach dem Ende der Cope-Marsh-Fehde und dem Tod der beiden Forscher Ende des 19. Jahrhunderts war es einer neuen Forschergeneration vorbehalten, die zahlreichen Fossilien genau zu klassifizieren. Die nachfolgende Tabelle stellt alle zwischen 1870 und 1873 in den ersten Publikationen beschriebenen &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;-Formen vor, etwa ein weiteres Dutzend neu beschriebener Arten folgten bis 1885, die hauptsächlich von Marsh etabliert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prothero et al. 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Taxon&lt;br /&gt;
! Autor&lt;br /&gt;
! Jahr der Beschreibung&lt;br /&gt;
! Typusexemplar&lt;br /&gt;
! Funde&lt;br /&gt;
! Fundort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Titanotherium? anceps&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Othniel Charles Marsh|Marsh]]&lt;br /&gt;
| 1871 &lt;br /&gt;
| [[Yale Peabody Museum|YPM]] 11030&lt;br /&gt;
| Schädel, Wirbel, Langknochen&lt;br /&gt;
| Sage Creek, Bridger-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium robustum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Joseph Leidy|Leidy]]&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| [[Academy of Natural Sciences Philadelphia|ANSP]] 12607, 12609–126013, 12619, 12622&lt;br /&gt;
| Schädel- und Unterkieferfragmente&lt;br /&gt;
| Twin Buttes, Bridger-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Uintamastix&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;atrox&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Leidy&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| ANSP 12606, 12608&lt;br /&gt;
| Oberkiefereckzahn, Prämolaren&lt;br /&gt;
| Dry Creek, Bridger-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon furcatus&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;„Lefalophodon bifurcatus“&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| [[Edward Drinker Cope|Cope]]&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| [[American Museum of Natural History|AMNH]] 5045&lt;br /&gt;
| Schädel&lt;br /&gt;
| Haystack Mountain, (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Loxolophodon pressicornis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Edward Drinker Cope|Cope]]&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| AMNH 5042 (Nr. 3), 5043&lt;br /&gt;
| Schädel, Langknochen&lt;br /&gt;
| Haystack Mountain, (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tinoceras grande&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Marsh&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| YPM 11040&lt;br /&gt;
| Schädel, Hals- und Brustwirbel&lt;br /&gt;
| Barrel Springs, Washakie-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras mirabile&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Marsh&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| YPM 11036&lt;br /&gt;
| Schädel, Hals-, Brust- und Lendenwirbel&lt;br /&gt;
| Big Bone Buttes, Bridger-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tinoceras&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;lacustre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Marsh&lt;br /&gt;
| 1872 &lt;br /&gt;
| YPM 11037&lt;br /&gt;
| Schädel&lt;br /&gt;
| Bitter Creek, Washakie-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras lucare&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Marsh&lt;br /&gt;
| 1873 &lt;br /&gt;
| YPM 11038&lt;br /&gt;
| Schädel&lt;br /&gt;
| Big Bone Buttes, Bridger-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Dinoceras laticeps&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Marsh&lt;br /&gt;
| 1873 &lt;br /&gt;
| YPM 11039&lt;br /&gt;
| Schädel&lt;br /&gt;
| Spanish John’s Meadow, Bridger-Becken (Wyoming)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* T. S. Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Origin &amp;amp; Evolution of Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2005. ISBN 0-19-850761-5&lt;br /&gt;
* William D. Turnbull: &amp;#039;&amp;#039;The Mammalian Faunas of the Washakie Formation, Eocene Age, of Southern Wyoming. Part IV. The Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana 47, 2002, S. 1–189&lt;br /&gt;
* Walter H. Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;Revision of the Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of the Peabody Museum of Natural History Yale University 14, 1961, S. 1–93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turnbull 2002&amp;quot;&amp;gt;William D. Turnbull: &amp;#039;&amp;#039;The Mammalian Faunas of the Washakie Formation, Eocene Age, of Southern Wyoming. Part IV. The Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana 47, 2002, S. 1–189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1961&amp;quot;&amp;gt;Walter H. Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;Revision of the Uintatheres.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of the Peabody Museum of Natural History Yale University 14, 1961, S. 1–93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wheeler 1960&amp;quot;&amp;gt;Walter H. Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;The Uintatheres and the Cope-Marsh War.&amp;#039;&amp;#039; Sciences 131, 1960, S. 1171–1176&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LP 1885&amp;quot;&amp;gt;L. P.: &amp;#039;&amp;#039;Professor Marsh&amp;#039;s Monograph of Dinocerata.&amp;#039;&amp;#039; American Journal of Sciences 3, 24, 1885, S. 173–204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osborn 1881&amp;quot;&amp;gt;Henry Fairfield Osborn: &amp;#039;&amp;#039;A memoir upon Loxolophodon and Uintatherium, two genera of the sub-order Dinocerata.&amp;#039;&amp;#039; Contributions from the E. M. Museum of Geology and Archeology of the College of new Jersey 1 (1), Princeton, 1881&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 1923&amp;quot;&amp;gt;Horace Elmer Wood: &amp;#039;&amp;#039;The problem of the Uintatherium molars-&amp;#039;&amp;#039; Bulletin American Museum of Natural History 48, 1923, S. 599–604&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flower 1876&amp;quot;&amp;gt;William Henry Flower: &amp;#039;&amp;#039;The Uintatherium.&amp;#039;&amp;#039; Nature 13, 1876, S. 404–405&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leidy 1872&amp;quot;&amp;gt;Joseh Leidy: &amp;#039;&amp;#039;On some new species of fossil mammalia from Wyoming.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of the Academy of Natural Sciences Philadelphia 24, 1872, S. 167–169 ([http://www.biodiversitylibrary.org/item/84756#page/177/mode/1up])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prothero et al. 2003&amp;quot;&amp;gt;Donald R. Prothero und Robert M. Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Horns, tusks, and flippers. The evolution of hoofed mammals.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore, 2003, ISBN 0-8018-7135-2 (S. 9–13)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prothero et al. 1988&amp;quot;&amp;gt;[[Donald R. Prothero]], Earl M. Manning und Martin Fischer: &amp;#039;&amp;#039;The phylogeny of the ungulates.&amp;#039;&amp;#039; In: M. J. Benton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; The phylogeny and classification of Tetrapods, Volume 2: Mammals.&amp;#039;&amp;#039;  Systematics Association, Special Volume 35B, Oxford, 1988, S. 201–234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lucas 2001&amp;quot;&amp;gt;Spencer George Lucas: &amp;#039;&amp;#039;Gobiatherium (Mammalia: Dinocerata) from the Middle Eocene of Asia: Taxonomy and biochronological Significance.&amp;#039;&amp;#039; Paläontologische Zeitschrift 74 (4), 2001, S. 591–600&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bai 2006&amp;quot;&amp;gt;Bai Bin: &amp;#039;&amp;#039;New Materials of Eocene Dinocerata (Mammalia) from the Erlian basin, Nei Mongol (Inner Mongolia).&amp;#039;&amp;#039; Vertebrata Palasiatica 44 (3), 2006, S. 250–261&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tong et al. 1981&amp;quot;&amp;gt;Tong Yongsheng und Wang Jinweng: &amp;#039;&amp;#039;A skull of Uintatherium from Henan.&amp;#039;&amp;#039; Vertebrata Palasiatica 19 (3), 1981, S. 208–213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tong 1989&amp;quot;&amp;gt;Tong Yongsheng: &amp;#039;&amp;#039;Some Eocene Mammals from the Üqbulak area of the Junggar basin, Xinjiang.&amp;#039;&amp;#039; Vertebrata Palasiatica 27 (3), 1989, S. 182–196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chow et al. 1962&amp;quot;&amp;gt;Chow Minchen und Tong Yongsheng: &amp;#039;&amp;#039;Notes on some new Uintathere materials of China.&amp;#039;&amp;#039; Vertebrata Palasiatica 6 (4), 1962, S. 368–374&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thewissen et al. 1987&amp;quot;&amp;gt;J. G. M. Thewissen und P. D. Gingerich: &amp;#039;&amp;#039;Systematics and evolution of Probathyopsis (Mammalia, Dinocerata) from the Late Paleocene and Early Eocene of Western North America.&amp;#039;&amp;#039; Contributions from the Museum of Paleontology The University of Michigan 8, 1987, S. 195–219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garrod 1873&amp;quot;&amp;gt;A. H. Garrod: &amp;#039;&amp;#039;On the Order Dinocerata.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Anatomy and Physiology 7 (2), 1873, S. 267–270&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nature&amp;quot;&amp;gt;Nature: &amp;#039;&amp;#039;Fossil skeleton of Uintatherium.&amp;#039;&amp;#039; Nature 147, 1941, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koenigswald et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;Wighart V. Koenigswald und Kenneth D. Rose: &amp;#039;&amp;#039;The Enamel Microstructure of the Early Eocene Pantodont Coryphodon and the Nature of the Zigzag Enamel.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Mammalian Evolution 12 (3/4), 2005, S. 419–432&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gunnell et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Gregg F. Gunnell, Paul C. Murphey, Richard K. Stucky, K. E. Beth Townsend, Peter Robinson, John-Paul Zonneveld und William S. Bartels: &amp;#039;&amp;#039;Biostratigraphy and biochronology of the Latest Wasatchian, Bridgerian, and Uintan North American mammal &amp;quot;ages&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: L. B. Albright III (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Papers on Geology, Vertebrate Paleontology, and Biostratigraphy in Honor of Michael O. Woodburne.&amp;#039;&amp;#039; Museum of Northern Arizona Bulletin 65, 2009, S. 279–330&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger 2015&amp;quot;&amp;gt;Benjamin J. Burger: &amp;#039;&amp;#039;The systematic position of the sabre-toothed and horned giants of the Eocene: The uintatheres (Order Dinocerata).&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 35 (suppl.), 2015, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meng et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Jin Meng, Yuanqing Wang, K. Christopher Beard, Chengkai Sun, Qian Li, Xun Jin und Bin Bai: &amp;#039;&amp;#039;New Stratigraphic Data from the Erlian Basin: Implications for the Division, Correlation, and Definition of Paleogene Lithological Units in Nei Mongol (Inner Mongolia).&amp;#039;&amp;#039; American Museum Novitates 3570, 2007, S. 1–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marsh 1885&amp;quot;&amp;gt;Othniel Charles Marsh: &amp;#039;&amp;#039;The gigantic mammals of the Dinocerata.&amp;#039;&amp;#039; Fifth Annual Report, United States Geological Survey, 1885, S. 243–302 ([https://books.google.de/books?id=ygrJPIWsOG0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marsh 1886&amp;quot;&amp;gt;Othniel Charles Marsh: &amp;#039;&amp;#039;Dinocerata, a monograph of an extinct order of gigantic mammals.&amp;#039;&amp;#039; Monograph, United States Geological Survey 10, 1886, S. 1–237 ([https://www.biodiversitylibrary.org/item/86367#page/9/mode/1up])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mulcahy et al. 2025&amp;quot;&amp;gt;Kevin D. Mulcahy, Kurt N. Constenius und K. Christopher Beard: &amp;#039;&amp;#039;Nothernmost&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; Record of Dinocerata (Mammalia: Eutheria) in North America from the Middle Eocene Kishenehn Formation of Montana.&amp;#039;&amp;#039; Annals of Carnegie Museum 90 (3), 2025, S. 225–232, [[doi:10.2992/007.090.0305]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cope 1884&amp;quot;&amp;gt;Edward Drinker Cope: &amp;#039;&amp;#039;The Vertebrata of the Tertiary Formations of the West. Book 1.&amp;#039;&amp;#039; Report of the United States Geological Survey of the Territories, Washington, DC, 1884, S.  1–1009 ([https://www.usgs.gov/publications/report-united-states-geological-survey-territories-volume-iii-vertebrata-tertiary])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flower 1876b&amp;quot;&amp;gt;William Henry Flower: &amp;#039;&amp;#039;On the relation of extinct to existing Mammalia with special reference to the derivative hypothesis.&amp;#039;&amp;#039; Nature 13, 1876, S. 387–388&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Uintatherium|&amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* The Paleobiology Database [http://paleodb.org/cgi-bin/bridge.pl?action=checkTaxonInfo&amp;amp;taxon_no=47874&amp;amp;is_real_user=1 &amp;#039;&amp;#039;Uintatherium&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dinoceraten]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Docosanus</name></author>
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