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	<title>Uhudler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uhudler&amp;diff=28867&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Negationsrat: /* Sortenmerkmale und Typizität */Kasus</title>
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		<updated>2025-06-02T15:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sortenmerkmale und Typizität: &lt;/span&gt;Kasus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den österreichischen Wein. Zur ähnlichnamigen Straßenzeitung siehe [[Uhudla]].}}{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ripatella 4644.jpg|mini|Rebstock mit [[Concord (Rebsorte)#Synonyme|Ripatella]]-Trauben kurz vor der Lese]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uhudler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines [[Wein]]es, der aus bestimmten [[Direktträger]]sorten im [[Österreich|österreichischen]] [[Südburgenland]] erzeugt wird. Insbesondere die Gemeinden [[Heiligenbrunn]] und [[Eltendorf]] gelten als Zentren des Anbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird unter anderem aus [[Weintraube|Trauben]] der Ur-Rebsorten [[Concord (Rebsorte)|Concord]], [[Elvira (Rebsorte)|Elvira]] und [[Delaware (Rebsorte)|Delaware]] als [[Cuvée]] hergestellt, und ähnelt je nach [[Ausbau (Wein)|Ausbauart]] und Zusammensetzung einem hellen Rotwein oder [[Roséwein|Rosé]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung der Burgenländischen Landesregierung vom 17. März 2020, mit der Rebsorten für den Weinbau klassifiziert werden (Burgenländische Weinbauverordnung 2020) https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrBgld&amp;amp;Gesetzesnummer=20001267&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine seltener angebauten weißen Sorten sind meist stroh- bis hellgelb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://genussreisen.de/club-geniesser/der-uhudler-vom-haustrunk-der-gesetzlosen-zum-kultwein Der Uhudler: Vom Haustrunk der Gesetzlosen zum Kultwein].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;genusreisen.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Genussreisen GmbH&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Annahme, seine Konsumation würde sich negativ auf die Gesundheit auswirken, kam es im 20. Jahrhundert zu schrittweisen Verkehrsbeschränkungen bis hin zu einer temporären [[Prohibition]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.uhudlerverein.at/uhudler-das-original/uhudler-die-geschichte Die Geschichte des Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;uhudlerverein.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Verein der Freunde des Uhudler&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der teils rebellisch ausgetragene Disput zwischen Behördenvertretern und lokalen Weinbauern wie [[Johann Trinkl]] förderte den Bekanntheitsgrad des Weines, und führte 1995 schließlich zu einer Aufhebung des Verbotes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uhudlerland.at/das-uhudlerland/ |titel=Das Uhudlerland |werk=uhudlerland.at |hrsg=Verein Uhudlerland |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Zur Herkunft der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Uhudler&amp;#039;&amp;#039; gibt es mehrere Vermutungen. Einer weit verbreiteten Annahme folgend, leitet sich der Name vom Erscheinungsbild der Winzer nach übermäßigem Konsum des Weines ab: Diese seien von ihren Frauen aufgrund ihrer großen Augenringe häufig mit einem Uhu verglichen worden. Einer anderen Theorie nach leitet sich der Name von einem Tongefäß namens &amp;#039;&amp;#039;Udler&amp;#039;&amp;#039; ab, aus dem der Wein früher getrunken wurde. Hierbei handelte es sich um eine Art [[Plutzer (Gefäß)|Plutzer]] mit zwei Löchern. Aus dem einen wurde getrunken, das andere sollte eine regelmäßige Luftzirkulation sicherstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://weinclub.verlagfranz.com/Weinclub/Weinclub-Web/Wein-News/DIE-GESCHICHTE-DES-UHUDLERS-TEIL-II |text=Die Geschichte des Uhudlers |wayback=20160422153926 |archiv-bot=2023-01-30 20:22:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html |titel=Uhudler |werk=bml.gv.at |hrsg=Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:20140708 Radkersburg - Ceramic jugs - H4017.jpg|mini|Der Uhudler wurde traditionell aus einem [[Plutzer (Gefäß)|Plutzer]] getrunken]]Die Weine der Direktträgersorten des Uhudler sind in Österreich auch als &amp;#039;&amp;#039;Heckenklescher&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rabiatperle&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Beide Bezeichnungen sind aber eher negativ [[Konnotation|konnotiert]] und haben ihren Ursprung in der vermeintlich gefährlichen Wirkung der Uhudlersorten im Vergleich zu Edelweinen. Diese würden &amp;#039;&amp;#039;rabiat&amp;#039;&amp;#039; machen und man würde schnell das Gleichgewicht verlieren und in die Weinhecke &amp;#039;&amp;#039;kleschen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Klescher&amp;#039;&amp;#039; steht in Österreich für das Geräusch bei einem Zusammenstoß oder für &amp;#039;&amp;#039;einen Klescher haben&amp;#039;&amp;#039; (verrückt sein).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.wiktionary.org/wiki/Klescher |titel=Klescher |werk=Wiktionary |hrsg=Wikimedia Foundation Inc. |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbaugebiet ==&lt;br /&gt;
Das Anbaugebiet des Weines liegt im Südburgenland in den Bezirken [[Bezirk Güssing|Güssing]] und [[Bezirk Jennersdorf|Jennersdorf]], im kleinsten Weinbaugebiet des Burgenlandes, das auch als &amp;#039;&amp;#039;Weinidylle&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Naturpark Weinidylle|Naturpark in der Weinidylle]]) bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weinbaugebiet im Südburgenland.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;burgenland.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Burgenland Tourismus GmbH&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nutzung der gemeinsamen Wort- und Bildmarke &amp;#039;&amp;#039;Uhudler&amp;#039;&amp;#039; ist nur Weinbauern aus einer der 25 Mitgliedsgemeinden des &amp;#039;&amp;#039;Vereins der Freunde des Uhudler&amp;#039;&amp;#039; erlaubt, deren Weine eine Qualitätsprüfung – bei der Sortencharakter, Reintönigkeit und Sauberkeit geprüft werden – bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Uhudler municipalities.svg|mini|Gemeinden, in denen Uhudler produziert werden darf]]Diese 25 Gemeinden sind [[Bildein]], [[Burgauberg-Neudauberg]], [[Deutsch Kaltenbrunn]], [[Eberau]], [[Eltendorf]], [[Gerersdorf-Sulz]], [[Großmürbisch]], [[Güssing]], [[Heiligenbrunn]], [[Heiligenkreuz im Lafnitztal]], [[Inzenhof (Burgenland)|Inzenhof]], [[Jennersdorf]], [[Kleinmürbisch]], [[Königsdorf (Burgenland)|Königsdorf]], [[Kukmirn]], [[Mogersdorf]], [[Moschendorf (Burgenland)|Moschendorf]], [[Mühlgraben (Burgenland)|Mühlgraben]], [[Neuhaus am Klausenbach]], [[Neustift bei Güssing]], [[Strem]], [[Sankt Martin an der Raab|St. Martin an der Raab]], [[Tobaj]], [[Tschanigraben]] und [[Weichselbaum (Burgenland)|Weichselbaum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uhudlerverein.at/uhudler-das-original/anbaugebiet |titel=Die 25 Uhudler-Mitgliedsgemeinden der Bezirke Güssing und Jennersdorf: |werk=uhudlerverein.at |hrsg=Verein der Freunde des Uhudler |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zentren des Uhudler-Anbaus gelten die Gemeinde Heiligenbrunn mit ihrem historischen [[Kellerviertel Heiligenbrunn|Kellerviertel]] sowie die Gemeinde Eltendorf mit ihrem &amp;#039;&amp;#039;Uhudlerviertel&amp;#039;&amp;#039;. Von administrativer Bedeutung für das Weinbaugebiet ist auch das in der gleichnamigen Gemeinde liegende [[Weinmuseum Moschendorf]]. In diesem haben der Verein der Freunde des Uhudler, der Naturpark Weinidylle und der &amp;#039;&amp;#039;Südburgenland Tourismus&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.burgenland.info/dc/detail/POI/gebietsvinothek-suedburgenland WEINIDYLLE SÜDBURGENLAND – INFOPOINT UND GEBIETSVINOTHEK].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;burgenland.info.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Burgenland Tourismus GmbH&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche der Direktträgerweinsorten dürfen ausschließlich in ausgewählten Gemeinden im südlichen Burgenland sowie auf einer Fläche von 40 Hektar in der [[Steiermark]] angebaut werden. Da diese, dem Uhudler ähnlichen Direktträgerweine aus der Steiermark einen anderen Namen tragen müssen, werden sie e.g. als &amp;#039;&amp;#039;Suhudler&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Juhudler&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sortenmerkmale und Typizität ==&lt;br /&gt;
Der Wein wird aus den Trauben von [[Hybridrebe|Hybridsorten]] hergestellt, die sogenannte [[Direktträger]] sind. Diese besitzen eine gute [[Resistenz#Resistenz von Pflanzen|Resistenz]] gegen die [[Wurzelreblaus]] und bestimmte Pilzkrankheiten. Deshalb müssen sie kaum gegen [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Peronospora]] und [[Oidium]] behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauben sind rote, seltener auch weiße Hybridsorten, die aus Kreuzungen der europäischen Spezies &amp;#039;&amp;#039;[[Vitis vinifera]]&amp;#039;&amp;#039; mit der amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Vitis labrusca]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Vitis riparia]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden sind: [[Concord (Rebsorte)|Concord]], [[Elvira (Rebsorte)|Elvira]], [[Delaware (Rebsorte)|Delaware]], [[Noah (Rebsorte)|Noah]], [[Isabella (Rebsorte)|Isabella]], Othello und [[Clinton (Rebsorte)|Clinton]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uhudlerverein.at/uhudler-das-original/traubenkunde |titel=Die Trauben des Uhudler |werk=uhudlerverein.at |hrsg=Verein der Freunde des Uhudler |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2016 wurde auch die Sorte &amp;#039;&amp;#039;Ripatella&amp;#039;&amp;#039; als eigene Rebsorte betrachtet, eine wegen eines Rechtsstreits um die Anordnung der Rodung von Ripatella-Stöcken gerichtlich angeordnete [[DNA-Analyse]] ergab aber, dass die Sorten Ripatella und Concord identisch sind (siehe [[Concord (Rebsorte)#Abstammung, Herkunft|Concord, Herkunft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weine der Uhudlersorten sind meist sehr säurebetont, das Bukett ist äußerst intensiv und erinnert an [[Wald-Erdbeere|Walderdbeeren]], [[Himbeere]]n oder [[Schwarze Johannisbeere|schwarze Ribiseln (Johannisbeeren)]]. Dieser charakteristische Geschmack wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Fox-Ton]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, und war für die europäischen Weintrinker des späten 19. Jahrhunderts relativ ungewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.arche-noah.at/media/uhudler_artikel_website_24.02..pdf Emil Platzer:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Rettet den Uhudler! Verbotene Früchte - Recherche über die Direktträger-Verbote in Europa&amp;#039;&amp;#039;]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;arche-noah.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Verein Arche Noah,&amp;amp;nbsp;15.&amp;amp;nbsp;März 2016&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Farbe variiert je nach Sorte und Herkunft von Zartrosa und hellem Kirschrot zu Ziegelrot oder Zwiebelschale bei roten Sorten, und blassem Stroh- bis Hellgelb bei weißen Sorten. Der Alkoholgehalt liegt durchschnittlich bei 11 % und die ideale Trinktemperatur zwischen 7 und 10 [[Grad Celsius]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://genussreisen.de/club-geniesser/der-uhudler-vom-haustrunk-der-gesetzlosen-zum-kultwein Der Uhudler: Vom Haustrunk der Gesetzlosen zum Kultwein].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;genusreisen.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Genussreisen GmbH&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines höheren [[Pektine|Pektingehalts]] der Früchte hat der Uhudler einen geringfügig höheren – gesundheitlich aber nicht bedenklichen – [[Methanol]]gehalt als Wein aus europäischen Rebsorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten Rebsorten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.uhudlerverein.at/uhudler-das-original/traubenkunde Die Trauben des Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;uhudlerverein.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Verein der Freunde des Uhudler&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Concord grape.jpg|[[Concord (Rebsorte)|Concord]]&lt;br /&gt;
Datei:Isabella grape.jpg|[[Isabella (Rebsorte)|Isabella]]&lt;br /&gt;
Datei:Othello grape.jpg|Othello&lt;br /&gt;
Datei:Clinton grape.jpg|[[Clinton (Rebsorte)|Clinton]]&lt;br /&gt;
Datei:Delaware grape.jpg|[[Delaware (Rebsorte)|Delaware]]&lt;br /&gt;
Datei:Elvira grape.jpg|[[Elvira (Rebsorte)|Elvira]]&lt;br /&gt;
Datei:Noah grape.jpg|[[Noah (Rebsorte)|Noah]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Import und Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Im späten 19. Jahrhundert kam es zu einer Krise in der europäischen Weinwirtschaft, die durch großflächige Zerstörungen der Weinkulturen durch den [[Echter Mehltau der Weinrebe|echten Mehltau]], die [[Falscher Mehltau|Peronospora]] und die aus den USA eingeschleppte [[Reblaus]] ausgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maria Six-Hohenbalken |Titel=Die Heimat des Uhudler |Hrsg=Gemeinde Heiligenbrunn |Sammelwerk=Heiligenbrunn - Chronik zur 800-Jahr-Feier |Ort=Heiligenbrunn |Datum=1998 |Seiten=234, 83 und 235, 1-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die europäischen Rebsorten keinen Abwehrmechanismus gegen den neuen Schädling hatten, vernichtete die Reblaus den Großteil der europäischen Weinsorten. Nachdem sie 1869 in [[Österreich-Ungarn]] das erste Mal nachgewiesen wurde, wurde sie mit teils drastischen Mitteln bekämpft – unter anderem mit hochgiftigen Bleimischungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genussreisen.de/club-geniesser/der-uhudler-vom-haustrunk-der-gesetzlosen-zum-kultwein |titel=Der Uhudler: Vom Haustrunk der Gesetzlosen zum Kultwein |werk=genusreisen.de |hrsg=Genussreisen GmbH |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde versucht, anderweitig Wein zu produzieren – im [[niederösterreich]]ischen [[Tullnerfeld]] etwa durch verstärkten [[Johannisbeeren|Ribiselanbau]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reblaus Blattgallen.JPG|mini|Durch [[Reblaus|Rebläuse]] verursachte [[Pflanzengalle|Blattgallen]] an der Unterseite eines [[Weinrebenblätter|Weinrebenblattes]]]]&lt;br /&gt;
Als Landwirtschaftsexperten die Reblausresistenz der amerikanischen Weinsorten erkannten, wurden diese in großer Zahl nach Europa importiert. Sie wurden entweder mit der heimischen [[Edle Weinrebe|Vitis vinifera]] gekreuzt oder als Unterlagsreben für eine Veredelung mit europäischen Sorten verwendet. Aufgrund der hohen Kosten dieser Kreuzungen wurden diese Verfahren größtenteils aber nur in Regionen angewandt, in denen Weinbau als [[Haupterwerbsbetrieb|Haupterwerbsquelle]] diente. Im ärmlichen Süden des damaligen [[Deutsch-Westungarn|Deutschwestungarn]] – in dem Weinbau nur im [[Nebenerwerbsbetrieb|Nebenerwerb]] oder zum Eigenverbrauch betrieben wurde – baute man die amerikanischen Sorten unveredelt an und ließ sie direkt tragen (daher auch die Bezeichnung [[Direktträger]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maria Six-Hohenbalken |Titel=Die Heimat des Uhudler |Hrsg=Gemeinde Heiligenbrunn |Sammelwerk=Heiligenbrunn - Chronik zur 800-Jahr-Feier |Ort=Heiligenbrunn |Datum=1998 |Seiten=235, 6-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschränkung und Verbot ===&lt;br /&gt;
Da man lange Zeit annahm, der Wein von Direktträgern sei aufgrund eines hohen Anteils an [[Fuselöle]]n und [[Methanol]] gesundheitsschädlich, kam es im 20. Jahrhundert zu einer schrittweisen Einschränkung von Produktion und Vertrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 wurde eine Kennzeichnungspflicht für Direktträgersorten eingeführt, 1936 ein Auspflanzungsverbot und 1937 ein Verbot der &amp;#039;&amp;#039;Inverkehrsetzung&amp;#039;&amp;#039; von [[Verschnittwein|Verschnitt]] aus Edelweinen und Direktträgern. Nach einer behördlichen Anordnung von 1946 mussten bis Ende desselben Jahren 75 % der Anbauflächen gerodet werden. 1961 kam es zu einem totalen Verkehrsverbot und einer Beschränkung auf einen [[Haustrunk]] – dadurch war die Produktion nur für den Eigenverbrauch erlaubt. Dieser wurde 1971 auf 400 Liter pro Kopf und Jahr sowie 3000 Liter Höchstmenge pro Betrieb beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uhudlerverein.at/uhudler-das-original/uhudler-die-geschichte |titel=Die Geschichte des Uhudlers |werk=uhudlerverein.at |hrsg=Verein der Freunde des Uhudler |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1985 wurde der Begriff [[Haustrunk]] im Zuge der Verschärfung des österreichischen [[Weingesetz]]es aufgrund des [[Glykolwein-Skandal]]s aus dem Weingesetz gestrichen. Direktträgersorten wie die des Uhudler galten als &amp;#039;&amp;#039;nachgemachter Wein&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;weinähnliches Getränk&amp;#039;&amp;#039; und waren somit nicht verkehrsfähig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/burgenland/4736543/Rettet-den-Uhudler | wayback=20150522225527 | text=Rettet den Uhudler!}} im Wirtschaftsblatt vom 21. Mai 2015, abgerufen am 5. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit wurden vor allem im Südburgenland tausende Liter Uhudler von Kellereiinspektoren ausgeleert und so vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.uhudlerland.at/der-uhudler/ Der Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;uhudlerland.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Verein Uhudlerland&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erkämpfte Legalisierung ===&lt;br /&gt;
Die Winzer der Region versuchten sich gegen das Verbot zu wehren – teilweise mit rebellischen Methoden. Einer der bekanntesten dieser Weinbauern war der Heiligenbrunner [[Johann Trinkl]], der wegen seines Erscheinungsbildes auch &amp;#039;&amp;#039;Rübezahl&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Er ignorierte das Verkaufsverbot, wurde 1986 dafür gerichtlich verurteilt, nutzte Gesundheitsprobleme durch einen erlittenen Herzinfarkt aber, um den Kellerinspektoren mehrfach den Zutritt zu seinem Weinkeller zu verwehren und so die gerichtlich angeordnete Vernichtung seines Uhudler zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.kellerviertel-heiligenbrunn.at/wp-content/uploads/2019/11/Uhudler_Verbot_2.jpg Geschichte des Uhudlers].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;kellerviertel-heiligenbrunn.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Weinbau- und Kellerverein Heiligenbrunn&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Rübezahl-Skulptur Heiligenbrunn.jpg|mini|Bronzeskulptur für &amp;#039;&amp;#039;Rübezahl&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Trinkl]] vor dem &amp;#039;&amp;#039;Öko-Energiegarten&amp;#039;&amp;#039; in [[Heiligenbrunn]]]]&lt;br /&gt;
1987 wurde in acht Gemeinden der Bezirke Güssing und Jennersdorf der Verein der Freunde des Uhudler gegründet, 1989 die Wort- und Bildmarke &amp;#039;&amp;#039;Uhudler&amp;#039;&amp;#039; beim Patentamt angemeldet. Durch Vorsprachen bei politischen Entscheidungsträgern und in Auftrag gegebene wissenschaftliche Gutachten, die die vermutete Schädlichkeit der Direktträgersorten widerlegten, erreichte man die Legalisierung der Uhudlersorten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Basis des Österreichischen Weingesetzes&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=20006524 Österreichisches Weingesetz]&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1992 darf der Wein heute in 25 [[Südburgenland|südburgenländischen]] Gemeinden angebaut und verkauft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TradLebensmittel|getraenke/uhudler|Uhudler|67}} abgerufen am 23. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU-Weinmarktordnung ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Erweiterung der Europäischen Union#Vierte Erweiterung (EFTA-Erweiterung) EU 1995|Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1995]] bekam die &amp;#039;&amp;#039;EU-Weinmarktordnung&amp;#039;&amp;#039; rechtlich Gültigkeit. Laut dieser sind nur sogenannte &amp;#039;&amp;#039;klassifizierbare&amp;#039;&amp;#039; Weinsorten zugelassen. Die Klassifizierung obliegt zwar grundsätzlich den Mitgliedsstaaten selbst, bei den klassifizierbaren Sorten muss es sich aber zumindest um eine Kreuzung mit der Edelrebe [[Vitis vinifera subsp. vinifera|Vitis vinifera]] handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Emil Platzer |url=https://www.arche-noah.at/media/uhudler_artikel_website_24.02..pdf |titel=Rettet den Uhudler! Verbotene Früchte - Recherche über die Direktträger-Verbote in Europa |werk=arche-noah.at |hrsg=Verein Arche Noah |datum=2016-03-15 |sprache=de |abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.derstandard.at/story/2000033130554/uhudler-keine-rodungspflicht-fuer-ripatella-reben Uhudler: Keine Rodungspflicht für Ripatella-Reben].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;derstandard.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Oscard Bronner,&amp;amp;nbsp;17.&amp;amp;nbsp;März 2016&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da man ursprünglich annahm, dies treffe auf die Sorten Concord, Delaware, Elvira und Ripatella nicht zu, wurden diese laut Rebsortenklassifizierung der Burgenländischen Weinbauverordnung, Landesgesetzblatt Nr. 25/2003 nur bis Ende 2030 vorübergehend zugelassen. Gleichzeitig wurde jede Neuauspflanzung rechtlich verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html Uhudler].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;In:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bml.gv.at.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft&amp;amp;#x2C;&amp;amp;nbsp;abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Rechtslage ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 kam es im Zuge von Rechtsstreitigkeiten über behördliche Rodungsbescheide – für nach 2003 vermeintlich illegal neu angepflanzte Rebstöcke – zu einer [[DNA-Analyse]] der Uhudlersorten beim [[Julius Kühn-Institut]] im Auftrag des [[Landesverwaltungsgericht]]es Burgenland. Diese Analyse ergab einerseits, dass die Sorten &amp;#039;&amp;#039;Ripatella&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Concord&amp;#039;&amp;#039; genetisch ident sind, andererseits, dass es sich bei den Sorten &amp;#039;&amp;#039;Delaware&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Concord&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Elvira&amp;#039;&amp;#039; um Kreuzungen der Edelrebe [[Edle Weinrebe|Vitis vinifera subsp. vinifera]] mit anderen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Vitis&amp;#039;&amp;#039; handelt. Dadurch konnten diese zusammen mit den Sorten &amp;#039;&amp;#039;Amadeus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bogni 15&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bolero&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Boris&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Breidecker]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Evita&amp;#039;&amp;#039; in das burgenländische Weingesetz aufgenommen werden und die nur vorübergehende Zulassung bis 2030 ist dadurch obsolet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://burgenland.orf.at/v2/news/stories/2768398/ |titel=Neues Gesetz: Uhudler ist gerettet |werk=burgenland.orf.at |hrsg=ORF Burgenland |datum=2016-04-14 |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apps.bgld.gv.at/web/landesrecht.nsf/0/F8DEA55F249B0202C1257F96002D8DC5/$FILE/Weinbauverordnung%202016%20Erl%C3%A4uterungen.pdf?Open |titel=Weinbauverordnung 2016 |werk=bgld.gv.at |hrsg=Land Burgenland |datum=2016-04-05 |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorten [[Clinton (Rebsorte)|Clinton]], [[Herbemont (Rebsorte)|Herbemont]], [[Isabella (Rebsorte)|Isabella]] Jacquez, [[Noah (Rebsorte)|Noah]] und Othello wurden im selben Jahr per Nationalratsbeschluss als [[Obstwein]] deklariert. Sie können daher legal angebaut und vertrieben werden, obwohl sie die Voraussetzungen für eine Rebsortenklassifizierung gemäß der EU-Weinmarktordnung nicht erfüllen. Direktträgerweine, die nicht mit der Edelrebe &amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039; gekreuzt sind, dürfen in der EU weiterhin nicht als Wein klassifiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Wurglits |url=https://www.meinbezirk.at/guessing/c-wirtschaft/nationalrat-macht-uhudler-zum-obstwein_a1744307 |titel=Nationalrat macht Uhudler zum Obstwein |werk=meinbezirk.at |hrsg=Bezirksblätter Burgenland |datum=2016-05-23 |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vom Europaabgeordneten [[Thomas Waitz]] eingebrachter und von der EU-Kommission gestützter Gesetzesänderungsantrag, den Anbau einiger Direktträgerweinsorten in Mitgliedsstaaten mit traditionellen Sorten zu erlauben, fand 2019 keine Mehrheit im [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]]. Damit ist deren Anbau weiterhin nur im Burgenland und – auf einer Fläche von 40 ha – in der Steiermark erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3117273/ |titel=Keine weitere Zulassung von Uhudler-Reben |werk=news.orf.at |hrsg=Österreichischer Rundfunk |datum=2019-04-01 |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotogalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ortseingang Heiligenbrunn.jpg|Holzplutzer am Ortseingang von [[Heiligenbrunn]]&lt;br /&gt;
Datei:Kellereischild in Heiligenbrunn.jpg|Kellereischild in [[Heiligenbrunn]]&lt;br /&gt;
Datei:Heiligenbrunn.jpg|Besucher im [[Kellerviertel Heiligenbrunn|Uhudler-Kellerviertel Heiligenbrunn]]&lt;br /&gt;
Datei:Das Uhudler-Viertel von Eltendorf.jpg|Das Uhudler-Viertel von [[Eltendorf]]&lt;br /&gt;
Datei:Eltendorf.jpg|alternativtext=Straußwirtschaft im Uhudlerviertel von Eltendorf|[[Straußwirtschaft|Buschenschank]] im Uhudler-Viertel von [[Eltendorf]]&lt;br /&gt;
Datei:Weinreben am Zeinerberg.jpg|Uhudlertrauben am Zeinerberg in Heiligenbrunn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Walter Eckhart, [[Robert Sommer (Schriftsteller)|Robert Sommer]]|Titel=Es war die Reblaus. Die Uhudler-Legende|Verlag=Mandelbaum|Ort=Wien|Jahr=1997|ISBN=3-85476-009-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Walter Eckhart, Robert Sommer|Titel=Uhudler Legende.Vom Wein der Gesetzlosen zur regionalen Köstlichkeit|Verlag=Mandelbaum|Ort=Wien|Jahr=2008|ISBN=978-3-85476-272-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Uhudler}}&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|getraenke/uhudler|Uhudler|67}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uhudlerverein.at/ Verein der Freunde des Uhudler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Burgenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Negationsrat</name></author>
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