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	<title>Uhrwiller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:49:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uhrwiller&amp;diff=1294597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
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		<updated>2025-09-12T12:04:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Uhrwiller&lt;br /&gt;
|armoiries= FRA Uhrwiller COA.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Reichshoffen|Reichshoffen]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté d’agglomération de Haguenau|Haguenau]]&lt;br /&gt;
|insee= 67498&lt;br /&gt;
|cp= 67350&lt;br /&gt;
|longitude= 07/34/43/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/52/40/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 172&lt;br /&gt;
|alt maxi= 266&lt;br /&gt;
|km²= 11.02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uhrwiller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|yʁ.vi.lɛʁ|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Visiteuse Journée 2 - 21 (Madehub)-Uhrwiller.wav}} ({{deS|Uhrweiler}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67498}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67498}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). [[Niefern (Uhrwiller)|Niefern]] ist ein Ortsteil von Uhrwiller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Uhrweiler war ein [[Lehenswesen|Lehen]] des [[Herzogtum Lothringen|Herzogs von Lothringen]] an die [[Herrschaft Lichtenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 55, 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dass Eyer auf S. 67 Uhrweiler als Reichslehen aufführt, dürfte ein redaktionelles Versehen seinerseits sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Uhrweiler bildete zugleich eine eigene Büttelei.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine „Büttelei“ war die Untergliederung eines [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtes]]. Die Ämter [[Amt Ingweiler|Ingweiler]] und [[Amt Buchsweiler|Buchsweiler]] der Herrschaft Lichtenberg wurden zu Beginn des 14. Jahrhunderts neu organisiert. Dabei wurde unter anderem das [[Amt Pfaffenhofen]] ausgegliedert und verselbständigt, zu dem auch Uhrweiler gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass für die neue Organisation können die beiden Landesteilungen gewesen sein, die im Haus [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] um 1330 und im Jahr 1335 stattfanden. 1335 wurde eine Landesteilung zwischen der mittleren und der jüngeren Linie des Hauses [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] durchgeführt. Uhrweiler fiel dabei an die Nachkommen des früh verstorbenen [[Johann III. von Lichtenberg]], die die mittlere Linie des Hauses begründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474), eine der beiden Erbtöchter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474) heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der [[Herrschaft Lichtenberg]]. Zu dieser Hälfte gehörte auch das Amt Pfaffenhofen. In der Folgezeit gelangte das Dorf in die Hände der Grafen von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Diese rechneten es ihrer [[Herrschaft Oberbronn]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, S. 37, Anm. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Von Zweibrücken-Bitsch gelangte die Herrschaft Oberbonn – und mit ihr Uhrweiler – 1551 als Mitgift anlässlich der Heirat der Amelie von Zweibrücken-Bitsch mit Philipp I. von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)#Leiningen-Westerburg|Leiningen-Westerburg]] an diese Familie. Spätestens zu diesem Zeitpunkt schied Uhrweiler aus dem Einflussbereich der Grafschaft Hanau-Lichtenberg endgültig aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Matt, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nachfolge der Leininger wurden die [[Landgrafschaft Hessen-Homburg|Landgrafen von Hessen-Homburg]] und zu einem geringeren Teil die schwedische Adelsfamilie der [[Freiherr]]en von Sinclair im 17. Jahrhundert Herren der Herrschaft Oberbronn. Durch die [[Reunionspolitik]] Frankreichs fielen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auch die Herrschaft Oberbronn und das Dorf Uhrweiler unter französische Oberhoheit. Der hessen-homburgische Teil ging in der Mitte des 18. Jahrhunderts an die Familie [[Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein]] über, der Sinclair’sche Anteil an die ebenfalls schwedisch stämmige Familie derer von [[Lewenhaupt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Waltz und Rudolph.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hohenlohe musste die Herrschaft 1793 an Frankreich abtreten und wurde dafür später mit Gebieten des [[Säkularisation|säkularisierten]] [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]] abgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 481: Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Oberbronn (Herrschaft)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Verwaltungsreformen in Folge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde die Herrschaft Oberbronn aufgelöst. Uhrweiler war nun französisch. Von 1871 bis 1919 gehörte es zum deutschen [[Kreis Hagenau]], nach dem Ersten Weltkrieg fiel es wieder an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1962&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1968&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1975&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1982&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1990&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1999&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2007&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2017&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 697 || 704 || 681 || 704 || 715 || 697 || 687 || 706&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Will]] (* 1910 in Uhrweiler; † 1998 in Straßburg), Kunsthistoriker, Architekt und Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Ernest Will]] (* 1913 in Uhrweiler; † 1997 in Paris), Klassischer Archäologe, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;898–899.&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480 – 1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
* Peter Karl Weber: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberg. Eine elsässische Herrschaft auf dem Weg zum Territorialstaat. Soziale Kosten politischer Innovation&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oberbronn.de/pages/geschichte.html Waltz und Rudolph. Private Website zur Geschichte von Oberbronn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7726943-3|VIAF=242360282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrwiller| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 742]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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