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	<title>Uher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uher&amp;diff=283605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anselm Rapp: Revert wegen destruktiver Bearbeitung: Syntax von Vorlage:Internetquelle stimmte, Tausch des Links zu Autor Andreas Flader gegen 1blu Verschlechterung. Bitte an die Regeln halten.</title>
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		<updated>2026-04-27T07:09:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert wegen destruktiver Bearbeitung: Syntax von &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Internetquelle&quot; title=&quot;Vorlage:Internetquelle&quot;&gt;Vorlage:Internetquelle&lt;/a&gt; stimmte, Tausch des Links zu Autor Andreas Flader gegen 1blu Verschlechterung. Bitte an die Regeln halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Uher.png|mini|Markenzeichen von Uher 1956–2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uher-Werke 1962.jpg|mini|Uher-Werke Hauptwerk München-[[Obersendling]], Barmseestraße 11 (1962)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uher-Werk Buchbach.jpg|mini|Uher-Zweigwerk Buchbach (1970er Jahre)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Werke München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Unternehmer [[Edmond Uher]], waren ein bekannter Spezialhersteller qualitativ hochwertiger [[Tonbandgerät]]e, [[Diktiergerät]]e, [[Kassettenrekorder|Kassettengeräte]], [[Sprachlabor|Sprachlehranlagen]] und Zubehör. Ihre größten Erfolge erzielten sie Mitte der [[1950er]] bis Mitte der [[1970er]] Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Ungarn|Ungar]] Edmond Uher, vielseitiger Erfinder und Unternehmer, gründete 1934 das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Uher &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[München]]-[[Pasing]], das verschiedene feinwerktechnische Produkte herstellte und an dem nacheinander die [[BMW|Bayerischen Motoren-Werke]] und die [[Messerschmitt AG]] beteiligt waren. Außerdem gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Mechanischen Werkstätten GmbH (SMW)&amp;#039;&amp;#039;, eine Entwicklungswerkstätte, deren Inhaber und Geschäftsführer 1949 Wolfgang („Wolf“) Freiherr von Hornstein wurde, und die später die Uher-Produkte entwickelte. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eröffnete Edmond Uher Zweigunternehmen in [[Wien]] und [[Budapest]]. Nach dem Krieg gründete er seine Unternehmen in München und in Wien neu. In München zog er nach einer Übergangslösung in [[Starnberg]] in die [[Boschetsrieder Straße]] 59 in München-[[Obersendling]] um.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uher-erinnerungen.de/images/gewerbeanmeldung.jpg &amp;#039;&amp;#039;Gewerbeanmeldung 1953&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der parallele Wiederaufbau beider Werke überstieg aber seine wirtschaftlichen Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Edmond Uher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uher-Werke München ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerbeanmeldung der Uher Werke München GmbH 1953.jpg|mini|hochkant|Gewerbeanmeldung in München 1953 in Sendling, Boschetsriederstr. 59]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Uher Werke München&amp;lt;ref&amp;gt;Originalschreibweise laut Gesellschaftsvertrag und Gewerbeanmeldung: Uher, Eigenschreibweise häufig: UHER.&amp;lt;/ref&amp;gt; GmbH&amp;#039;&amp;#039; wurde 1953 mit einem Stammkapital von 600.000&amp;amp;nbsp;DM unter teilweiser Übernahme von Personal, Maschinenpark und Produktionsstätten des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Uher &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaftsvertrag vom 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1952 und 16.&amp;amp;nbsp;Januar 1953, handelsgerichtlicher Eintrag am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 1953 unter B 3185, Gewerbeanmeldung für die „Herstellung von Getriebe- und Zubehörteilen für die Auto- und Maschinenindustrie“ am 19.&amp;amp;nbsp;Mai 1953 mit Betriebsbeginn 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1953, Gewerbeanmeldung Nr. 03896 vom 19. Mai 1953 (Landeshauptstadt München).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesellschafter waren [[Karl Theodor zu Toerring-Jettenbach|Carl Theodor Graf zu Toerring-Jettenbach]],&amp;lt;ref&amp;gt;Reguläre Schreibweise des ersten Vornamens: Karl, im Gesellschaftsvertrag: Carl.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gutsbesitzer in München (240.000 DM), das Unternehmen Uher &amp;amp; Co. (vertreten durch den persönlich haftenden und alleinvertretungsberechtigten Edmond Uher, 359.000 DM), und dessen Ehefrau Fiametta (1.000 DM). Zu Geschäftsführern bestellt wurden Wolfgang Freiherr von Hornstein – Edmond Uhers Schwager und Besitzer der von diesem gegründeten Süddeutschen Mechanischen Werkstätten (SMW) – und Rechtsanwalt Hans Ziegler. Edmond Uher zog sich auf sein österreichisches Unternehmen zurück; Hornstein, Ziegler und Geldgeber Toerring-Jettenbach kümmerten sich um das wegen schlechter Auftragslage angeschlagene Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hornstein übernahm zunächst Lohnaufträge, darunter die Verbesserung einer größeren Charge von Tonbandgeräten. Wegen diesbezüglicher Probleme beauftragte er sein Unternehmen SMW erfolgreich, ein eigenes Tonbandgerät zu konstruieren. Von da an entwickelten die SMW generell die Tonbandgeräte, die Uher produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Uher-Tonbandgerät, das Uher 95, entstand noch 1953; 1954 war es bereits serienreif. 1955 entschloss sich Hornstein, die Fertigung von mechanischen Präzisionsteilen ganz zugunsten der Herstellung von Tonbandgeräten aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 1957 wurde das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Uher-Werke München KG&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen. Die [[Kommanditgesellschaft]] führte die fortbestehende &amp;#039;&amp;#039;Uher Werke München GmbH&amp;#039;&amp;#039; weiter. Sie hatte deren Vermögen im Wege der Umwandlung ohne Abwicklung übernommen. Persönlich haftender Gesellschafter war Carl Theodor Graf zu Toerring-Jettenbach, Kommanditist dessen damals 21 Jahre alter Sohn Hans Veit Kaspar Nikolaus Erbgraf zu Toerring-Jettenbach (Beteiligung 550.000 DM).&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag ins Handelsregister des Amtsgerichts München am 2. Dezember 1957 unter A 14512.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1950er Jahre fertigte Uher mit etwa 400 Mitarbeitern fünf verschiedene Gerätetypen und erlangte im In- und Ausland einen ausgezeichneten Ruf. 1962 konnte das stark expandierende Unternehmen in einen modernen Neubau in einem Industriegebiet in [[Obersendling]] am Südrand Münchens, in die Barmseestraße 11, umziehen. Ein Jahr später waren die Produktionszahlen versechsfacht, der Tonbandgeräte-Umsatz seit 1957 um 362 % gesteigert. Um der ständig steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurden 1960 in [[Buchbach (Oberbayern)|Buchbach]] im Landkreis Mühldorf und 1966 in [[Fuchstal|Asch-Leeder]] Zweigbetriebe gegründet, die beide nach wenigen Jahren in Neubauten umzogen. Zubehör wurde in [[Klausen (Südtirol)|Klausen in Südtirol]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Von 1968 bis 1970, in zwei Jahren, wurde der Umsatz, der seit 1966 bei rund 50 Millionen Mark stagniert hatte, auf 102 Millionen Mark verdoppelt. Die Jahresproduktion kletterte auf 180.000 Geräte, die Belegschaft wuchs auf über 1500 Personen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Die Zeit]] ZEIT, 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1972&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Bößenecker |Titel=Der Graf will Kasse machen |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=25/1972 |Datum=1972-06-23 |Seiten=31| Online={{Webarchiv | url=http://www.zeit.de/1972/25/der-graf-will-kasse-machen | wayback=20161203075350 | text=Artikel online}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 erreichte die Mitarbeiterzahl von Uher ihren Höchstwert von insgesamt knapp 1800, ebenso der Umsatz mit 110 Millionen DM. Dann aber sank die Erfolgskurve des Tonbandgeräteherstellers. Baron Hornstein musste Uher schon 1972 „wegen Unregelmäßigkeiten“ verlassen;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Der Spiegel |Titel=Nur Barschecks |Nummer=10/1979 |Datum=1979-03-05 |Online=[https://www.spiegel.de/wirtschaft/nur-barschecks-a-cc08afbe-0002-0001-0000-000040350691 Artikel online] |Abruf=2014-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde die Uher Werke München KG „in akuter finanzieller Notlage“ an die die ebenfalls in der Magnettontechnik tätige&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beispiel für Assmann-Produkte war das mit einer wiederverwendbaren Magnettonplatte arbeitende Diktiergerät &amp;#039;&amp;#039;Dimafon&amp;#039;&amp;#039;, beschrieben in: &amp;#039;&amp;#039;Kein Stenogramm – Kein Konzept. Dimafon Diktiergerät.&amp;#039;&amp;#039; Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. CXII.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Assmann GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Bad Homburg vor der Höhe]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Poker in Bayern |Sammelwerk=Die Zeit |Nummer=49/1974 |Datum=1974-11-29 |Online=[https://www.zeit.de/1974/49/poker-in-bayern Artikel online] |Abruf=2012-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1977 schrieb die [[Funkschau]]: {{&amp;quot;|Immer mehr entwickelt sich Uher auch zur Vertriebsfirma für nicht in Deutschland hergestellte Geräte}}. Am 3.&amp;amp;nbsp;September 1980 zitierte die [[Süddeutsche Zeitung]] den damaligen Geschäftsführer Rüdiger Hoessrich, Uher wolle nicht mehr mit den Japanern konkurrieren, weshalb die Produktion gestrafft und auf kleinere Stückzahlen umgestellt, die Produktion in München eingestellt und nach Buchbach verlagert werden müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ministerium für Staatssicherheit]] („Stasi“) war von Uher-Tonbandgeräten angetan und setzte sie zu Abhörzwecken ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der UHER-Werke München.&amp;#039;&amp;#039; Siehe: [[#Literatur|Literatur]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 3000&amp;amp;nbsp;Stück hätten den [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhang]] passiert, berichtet [[Heribert Schwan]]. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurden Reste zusammen mit „altem Stasi-Plunder“ verkauft, waren aber kaum gefragt, weil es sich um reine [[Monophonie (Elektroakustik)|Mono-Geräte]] handelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Kintzinger |url=https://taz.de/Schnaeppchen-in-der-Stasi-Zentrale/!1757210/ |titel=„Schnäppchen“ in der Stasi-Zentrale |hrsg=taz |datum=1990-08-04 |abruf=2023-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen existiert von den Werken in München, Buchbach, Asch-Leeder und Klausen keines mehr. Zum weiteren Schicksal der Marke Uher schreibt Ulrich Wienforth im &amp;#039;&amp;#039;Stereo&amp;#039;&amp;#039;-Sonderheft &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre HiFi-Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2004: „In den Achtzigern hatte Assmann den Markennamen Uher an verschiedene HiFi-Anbieter lizenziert, was für einige Verwirrung sorgte. So brachte etwa [[Harman International Industries|Harman]] eine Reihe hochwertiger HiFi-Komponenten unter dem Uher-Logo, während der [[Otto-Versand]] billige Importware (unter anderem zum Beispiel Radiowecker und Mini-Türmchen) mit dem bekannten Schriftzug schmückte. All diese Produkte sind aber längst vom Markt verschwunden – der Name Uher ist, jedenfalls was den HiFi-Bereich angeht, Geschichte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert von  Tobias Zoporowski in {{Webarchiv | url=http://www.stereo.de/index.php?id=185 | wayback=20160524200933 | text=&amp;#039;&amp;#039;Markensterben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stereo&amp;#039;&amp;#039;, Magazin für HiFi, High End &amp;amp; Musik.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Assmann GmbH&amp;#039;&amp;#039; in die getrennten Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Uher GmbH&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ATIS Systems GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.atis-systems.com/ |titel=ATIS systems GmbH |abruf=2020-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Uher Electronic GmbH&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uher Informatik GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uher.com/ |titel=Uher Informatik GmbH |abruf=2020-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Breu: [https://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?company_id=6189 &amp;#039;&amp;#039;Information und Geschichte von Assmann, W., GmbH, Bad Homburg&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 1. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterhaltungselektronik wird nicht mehr produziert; der restliche Lagerbestand an Tonbandgeräten, Zubehör und Ersatzteilen wurde 2013 verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Die Geschichte der UHER-Werke München“ ==&lt;br /&gt;
2008 – die UHER-Werke München gab es nicht mehr – veröffentlichten Peter Remmers und Andreas Flader (Herausgeber) das Buch „Die Geschichte der UHER-Werke München“, wofür sie zahlreiche ehemalige UHER-Mitarbeiter interviewten. Die einzige Dokumentation von Aufstieg, Erfolg und Abstieg des Tonbandgeräteherstellers hat 248 Seiten im Format A4 und enthält auf fast jeder Seite Fotos und Illustrationen. Ein halbes Jahr nach seinem Erscheinen war das Buch vergriffen. 2009 erschien das Buch als E-Book im PDF-Format und 2019 eine umfangreich bearbeitete und ergänzte zweite Auflage mit 256 Seiten, die ebenfalls vergriffen ist. 2024 wurde sie zum kostenlosen Herunterladen bereitgestellt. (Details siehe [[#Literatur|Literatur]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Beispiele&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 UHER Report 138 678.jpg|Eines der ersten [[#Tonbandgeräte|Uher 4000 Report]] (1961–1962)&lt;br /&gt;
 UherCompactReportStereo124.jpg|Uher [[#Kassettengeräte|Compact Report Stereo 124]] (1971–1973)&lt;br /&gt;
 Uher-cr240 hg.jpg|Uher CR 240 mit [[Dolby]] B, 1977&lt;br /&gt;
 UHER SG560 Royal.jpg|Uher SG 560 Royal (1974–1975)&lt;br /&gt;
 UHER SG631 Logic.jpg|Uher SG 631 Logic (1977–1981)&lt;br /&gt;
 Uher1.jpg|Uher 4400 Report Monitor (ab 1979)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tonbandgeräte ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reihenfolge techn. Daten: Bandgeschwindigkeit, Spulengröße, technische Besonderheiten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher 95&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstes Uher-Tonbandgerät (1955). [[Bandgeschwindigkeit]] 9,5&amp;amp;nbsp;cm/s, Spulengröße bis 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser, robustes und verwindungsfreies Aluminium-Druckgusschassis (im Gegensatz zu den üblichen Blechchassis), vier Röhren sowie eine Austeuerungsanzeigeröhre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Universal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombiniertes Tonband- und Diktiergerät (1958). Drei Bandgeschwindigkeiten, Aluminium-Druckgusschassis, vollautomatische Ton-Dia-Projektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Stereorecord II und III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstes Stereo-Tonbandgerät von Uher (1960). Drei Bandgeschwindigkeiten, Spulengröße bis 18&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser, zahlreiche Trickmöglichkeiten einschließlich &amp;#039;&amp;#039;Synchro-Play&amp;#039;&amp;#039; (während Wiedergabe der ersten Spur Aufnahme auf die zweite) mittels zusätzlichem Multi-Synchron-Koppler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Report&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Uher Report Tape Recorder in Action.webm|mini|Uher 4200 Report Stereo spielt Interview von 1984 ab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes mobil einsatzfähiges und mit Transistoren bestücktes Uher-Tonbandgerät (1961) in kompakter Bauweise. Vier Bandgeschwindigkeiten, Spulengröße bis 13&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser,  Batterie-, Akku- und Netz-Stromversorgung, patentiertes Antriebssystem. Erfüllte die HiFi-Norm [[DIN 45500]]. Basierend auf dem ursprünglichen Grundkonzept wurde es ständig fortentwickelt und rund 38 Jahre lang, bis 1999 produziert. Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Uher 4000 Report&amp;#039;&amp;#039; erschienen die Modelle &amp;#039;&amp;#039;Uher 4000 Report&amp;amp;nbsp;S&amp;#039;&amp;#039; (1963), &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;IC&amp;#039;&amp;#039; (1972) und &amp;#039;&amp;#039;Monitor&amp;#039;&amp;#039; (1980). Alle Geräte erschienen auch in Stereo-Versionen mit den Typnummern &amp;#039;&amp;#039;4002&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;4200&amp;#039;&amp;#039; (Halbspur) und &amp;#039;&amp;#039;4004&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;4400&amp;#039;&amp;#039; (Viertelspur). Vollspur-Varianten mit Synchronisationsmöglichkeit von Filmkameras waren das &amp;#039;&amp;#039;1000 Report Pilot&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;1200 Pilot Synchro&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausführungen wurden für militärische und geheimdienstliche Zwecke von Ländern in Ost und West gebaut. Mit ca. 1 Million Stück war es das meistverkaufte, bekannteste und inzwischen „legendär“ genannte Uher-Tonbandgerät. Anfang der 1960er Jahre bezog die NASA 137 Uher-Tonbandgeräte zum Einsatz für das US-Raumfahrtprogramm [[Gemini-Programm|Gemini]].&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=1500 Report laufen in britischen, kanadischen und US-Rundfunkstudios. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach, das amerikanische Bundeskriminalamt FBI, Filmheld James Bond und der &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; benutzen den Report. Als Präsident Kennedy Westdeutschland besuchte, führte sein Gefolge zehn Geräte mit.&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Der Spiegel]], 13.&amp;amp;nbsp;März 1967&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gold in der Nische |Sammelwerk=[[Der Spiegel]] |Nummer=12/1967 |Datum=1967-03-13 |Seiten=72–74 |Online=[https://www.spiegel.de/politik/gold-in-der-nische-a-bf194067-0002-0001-0000-000046437762 Artikel online] |Abruf=2012-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erschien zuletzt das &amp;#039;&amp;#039;Uher 6000 Report Universal&amp;#039;&amp;#039;, ein preisgünstiges Dokumentations-System, das die Eigenschaften eines hochwertigen Tonbandgerätes mit denen eines universellen Diktiergerätes vereinigte. Bandgeschwindigkeiten: 9,5, 4,75, 2,4 und 1,2&amp;amp;nbsp;cm/s. HiFi-Qualität bei 9,5&amp;amp;nbsp;cm/s, jedoch nur Einkanaltechnik (mono). Im Bundestag wurden ca. 50 bis 60 Uher 6000 Report Universal eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Report-Geräte wurden 1999 als Vierspurversion in [[Buchbach (Oberbayern)]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Zoporowski |url=https://www.stereo.de/archiv/2007/2/die-unverwuestliche-60121 |titel=Klassiker: Die Unverwüstliche |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;Stereo&amp;#039;&amp;#039;, Magazin für HiFi, High End &amp;amp; Musik |datum=2007-02 |abruf=2024-02-22 | format=PDF | kommentar=Bezahlschranke}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Toralf Czartowski |url=https://www.brandslex.de/markenlexikon/cover/u/markenlexikon-uher |titel=Uher |hrsg=Markenlexikon |datum=2020-03-18 |zugriff=2020-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Universal 5000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombiniertes Tonband- und Diktiergerät (1963). Volltransistorisierte Version. Bandgeschwindigkeiten: 2,4, 4,75 oder 9,5&amp;amp;nbsp;cm/s. Elektromagnetische Steuerung des Laufwerks. Druckgusschassis. Wurde im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] als Ansagegerät verwendet. Spielte bei der [[Watergate-Affäre]] eine wesentliche Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.aes.org/aeshc/docs/forensic.audio/watergate.tapes.report.pdf | title=The EOB Tape of June 20, 1972. Report on a Technical Investigation Conducted for the U.S. District Court for the District of Columbia. | accessdate=2014-05-05 | date=1974 | format=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.pimall.com/nais/pivintage/nixonrecorders.html | title=The Nixon White House Tape Recorders Now With Key Video Presentations Of The Watergate Story And Audio Presentations Of What Was On The White House Tapes | accessdate=2014-05-16 | last=Thomas Investigative Publications | date=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Royal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Transistorgerät für Netzbetrieb (1962). Vierspur-Technik, vier Bandgeschwindigkeiten, Spulengröße bis 18&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser. Mono- und Stereo-Aufnahme und -Wiedergabe, Synchro- und Multi-Playback, Hall- oder Echo-Effekte. Zwei-Kanal-Mischeingang. Dia-Pilot zur Steuerung des Bildwechsels automatischer Dia-Projektoren. Verbesserte Nachfolger: &amp;#039;&amp;#039;Uher Royal de Luxe&amp;#039;&amp;#039; mit Bandzugkomparator, einer effektiven, mechanischen Bandzugregelung. Mehrere Nachfolgetypen (&amp;#039;&amp;#039;SG 560&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;SG 561&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;SG 562&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher 22/24 HiFi-Special&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[High Fidelity|HiFi]]-Tonbandgerät in Zwei- und Vierspurausführung ohne Endstufen (1964). Umschaltmöglichkeit der [[Entzerrung (Tontechnik)#Technisch-automatisiert bei Trägermedien|Entzerrung]] zwischen [[National Association of Broadcasters|NAB]] und [[Comité Consultatif International des Radiocommunications|CCIR]]&amp;amp;nbsp;1, Spalteinstellung des Wiedergabekopfes von außen zugänglich. Durch separate Aufnahme- und Wiedergabeverstärker war eine echte [[Tonbandgerät#Hinterbandkontrolle|Hinterbandkontrolle]] möglich. Als Besonderheit erhielt jedes einzelne Gerät ein „Zeugnis“ in Form einer Prüfurkunde und eines Papierstreifens mit der Original-Frequenzgangaufzeichnung (gemessen über Band), wodurch die hohe Leistung und Qualität der Geräte bekundet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Royal de Luxe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spitzentonbandgerät mit neuartigem Laufwerk (1966). Vier Bandgeschwindigkeiten, Spulengröße bis 18&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser. Der patentierte Bandzugkomparator ermöglichte erstmals exzellente Gleichlaufwerte und äußerst feinfühligen Umgang auch mit dem besonders dünnen Triple-Band. Synchro- und Multiplay. Erstmals konnte der komplette Kopfträger in Vier- oder Zweispur-Technik ausgewechselt werden. Das Gerät war als &amp;#039;&amp;#039;Royal de Luxe C&amp;#039;&amp;#039; auch ohne Leistungsendstufe lieferbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Variocord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Variocord-Modellen handelt es sich um abgespeckte Varianten des Royal de Luxe. Es gab Ausführungen in Mono (Variocord 23 mit einem und Variocord 63 mit zwei Lautsprechern) und Stereo (Variocord 263 und die Nachfolgemodelle SG 520 und SG 521). Die wesentlichen Unterschiede zum Royal de Luxe: Zwei Köpfe (statt drei), womit die Trickeffekte und die Hinterbandkontrolle entfallen. Drei (statt vier) Geschwindigkeiten. Nur ein Anzeigeinstrument für beide Kanäle bei den Stereo-Modellen (außer beim SG 521).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher SG 630/631 Logic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
HiFi-Stereo-Tonbandmaschine der Spitzenklasse, zugleich letztes Uher-Spulentonbandgerät (1976). Drei Bandgeschwindigkeiten 4,75, 9,5, 19&amp;amp;nbsp;cm/s, erstmals Spulengröße bis 26,5&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser. Computergesteuertes, vollelektronisches 4-Motoren-Laufwerk. Erste Tonbandmaschine mit &amp;#039;&amp;#039;Omega-Drive&amp;#039;&amp;#039; genanntem Antrieb ohne Gummiandruckrolle. Vollelektronische, weglose Bandzugregelung. Eingebaute Impulssteuerung für Diaprojektoren. Auswechselbarer Halb- und Viertelspur-Tonkopfträger. Keine eingebauten Lautsprecher. Im Gegensatz zu den vorherigen Modellen keine Trickmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kassettengeräte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher CR 124 Stereo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstes, weltweit patentiertes Uher-Kassettengerät (1972). Mit Maßen von 18,5 × 5,7 × 18&amp;amp;nbsp;cm und einem Gewicht von 2&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hifiengine.com/manual_library/uher/compact-report-stereo-124.shtml |titel=Manual Library / Uher Compact Report Stereo 124 |hrsg=hifiengine |zugriff=2020-05-03 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; damals das kleinste transportable Kassettengerät der Welt. Kompakte Bauweise, Batterie-, Akku- und Netz-Betrieb. Eingebautes Niederspannungs-Kondensator-Mikrofon. Abschaltbare Aussteuerungsautomatik. Neu entwickelter Stereo-Tonkopf mit vier übereinanderliegenden Magnetsystemen ermöglichte &amp;#039;&amp;#039;Auto-Reverse-Betrieb&amp;#039;&amp;#039; (Laufrichtungsumschaltung am Bandende statt manuellen Umdrehens der Kassette). Erfüllte die HiFi-Norm DIN 45500 auch mit einfachem Eisenoxydband. Das Gerät war allerdings mehr als doppelt so teuer wie übliche Kassettengeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbesserte Nachfolgetypen: &amp;#039;&amp;#039;Uher CR 210&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Uher CR 210 Pilot&amp;#039;&amp;#039; (beide 1974), &amp;#039;&amp;#039;Uher CR 240&amp;#039;&amp;#039; (1977, mit [[Dolby#Dolby B, Dolby „NR“|Dolby B]], größer als die Vorgänger).&amp;lt;ref name=&amp;quot;zstereo-2016&amp;quot;&amp;gt;[https://zstereo.co.uk/2016/01/19/uher-cr210/ &amp;#039;&amp;#039;Uher CR 210&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Zstereo&amp;#039;&amp;#039;, 19. Januar 2016, abgerufen am 2. Mai 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher CG 360&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochleistungs-Kassettendeck in IC-Modulbauweise (1973). Digitale Laufwerksteuerung in IC-Technik. Dolby-Rauschunterdrückung in IC-Technik. Drei Motoren, darunter ein Hysterese-Synchronmotor und zwei eisenlose Gleichstrommotoren. Eine von außen einsteckbare symmetrische Endstufe mit 2 × 10 Watt Sinusleistung ermöglicht auch die alleinige Verwendung als Stereo-HiFi-Verstärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher CG 320&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
2-Motoren Cassetten-HiFi-Stereogerät mit hervorragenden Gleichlaufeigenschaften (1974). Ausgerüstet mit einer [[Dynamic Noise Limiter|DNL]]-Rauschunterdrückung (System Philips). Zwei eingebaute Endstufen mit je 5 Watt ergaben einen guten Klang auch über die eingebauten Lautsprecher. Aussteuerungsautomatik getrennt schaltbar für Sprache und Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verstärker ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher CV 140&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollständig von den SMW entwickelter und von Uher selbst gefertigter HiFi-Stereoverstärker mit 2 × 70 Watt Musikleistung (1969). Übertraf in allen Punkten die HiFi-Norm DIN 45500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezielles Zubehör ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uher Mix 500&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stereo-Mischpult mit 5 Eingängen in professioneller Technik. Nachfolger: &amp;#039;&amp;#039;Uher Mix 700&amp;#039;&amp;#039;. HiFi-Stereo-Mischpult in 5-Kanal-Technik mit Duo-Masterpegelsteller und Panorama-Potentiometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernschalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hand- und Fußschalter zur Fernbedienung dafür ausgerüsteter Tonbandgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akustomat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusatzgerät zum Aufnahmestart bei Auftreten von Geräuschen oberhalb eines einstellbaren Pegels und Unterbrechung bei Reduzierung des Pegels unter einen ebenfalls einstellbaren Wert für dazu ausgerüstete Tonbandgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachlehranlagen ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sprachlabor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1981 baute Uher Sprachlehranlagen unter Verwendung modifizierter Standard-Tonbandgeräte, die besonders universell anwendbar und bedienerfreundlich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.uher-erinnerungen.de/pdf/publikationen/UHER-NACHRICHTEN_1964-07_S2.pdf | title=Mit dem Tonband lernen – Goethe Institut bestellt neuartige Sprachlehranlage | accessdate=2015-06-05 | date=1964-07 | format=PDF | publisher=Uher Nachrichten (Uher Werke München)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uher-erinnerungen.de/pdf/publikationen/Uher-Sprachlehranlage_Ton-Magazin_1964.pdf |titel=Neuartige Sprachlehranlage |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;Das Ton-Magazin&amp;#039;&amp;#039;, München |datum=1964 |seiten=49 |abruf=2017-05-31 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AS 200&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einfach bedienbarer Lehrertisch, 20 Schülerplätze (vorhandene oder Spezialtische), erweiterbar um maximal 20 eingeschränkte Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AS 300/400&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrerbedienungstisch mit Zweispur-Tonbandgerät und integriertem Diapilot und Plattenspieler oder zweitem Tonbandgerät zur Aufteilung der Schüler in Leistungsgruppen. 30 audioaktive Schülerplätze, erweiterbar um 10 eingeschränkte Plätze. Einige Schülerplätze mit Tonbandgeräten für individuelle Einzelarbeit. Ergänzungsmöglichkeit im Bausteinverfahren. Schnelleres Vorangehen für begabtere, Wiederholungsmöglichkeit für langsamere Schüler. Aufnahme- und Begutachtungsmöglichkeit von Sprechübungen ausgewählter Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AWR 100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Komponenten:&lt;br /&gt;
* HiFi-Stereo-Tonbandgerät Uher Royal de Luxe&lt;br /&gt;
* HiFi-Stereo-Tuner mit Stationstasten&lt;br /&gt;
* Mischpult mit 5 Flachbahnreglern&lt;br /&gt;
* HiFi-Stereo-Plattenspieler&lt;br /&gt;
* optional HiFi-Stereo-Cassettenrecorder CR 210&lt;br /&gt;
* HiFi-Stereo-Verstärker CV 140&lt;br /&gt;
* integrierte Wechselsprechanlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AA 482&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Preisgünstige Lehranlage mit umfangreichen Möglichkeiten, geeignet nicht nur für Sprach-, sondern auch für anderen Unterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LA 301 CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erste Version für Tonbandkassetten statt -spulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LA 501 CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit zwei Lehrertonbandgeräten. 3-Motoren-Laufwerk und IC-Technik. Schüler konnten Tonbandkassetten mit nach Hause nehmen, um dort zu repetieren oder weiterzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OEM-Produkte und Markenname ===&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf an die Wolfgang Assmann GmbH bot Uher zunehmend, später überwiegend [[Erstausrüster|OEM]]-Geräte an und lizenzierte den Markennamen an verschiedene Hersteller von Unterhaltungselektronik. Die Palette, die sich immer mehr von den ursprünglichen Produkten und teilweise auch von deren Qualitätsniveau entfernte, umfasste unter anderem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini- und Kompakt-Stereoanlagen&lt;br /&gt;
* HiFi-Komponenten&lt;br /&gt;
* Fernsehgeräte&lt;br /&gt;
* Videogeräte&lt;br /&gt;
* Uhrenradios&lt;br /&gt;
* Radiorekorder&lt;br /&gt;
* Anrufbeantworter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der amerikanische Dichter [[Allen Ginsberg]] verwendete ein Uher-Aufnahmegerät. Er hatte es erworben, nachdem er 1965 von [[Bob Dylan]] 600 Dollar erhalten hatte. Aus den Tonaufnahmen gingen Gedichte in seinem Band &amp;#039;&amp;#039;The Fall of America&amp;#039;&amp;#039; hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Allen Ginsberg, Louis Ginsberg |Titel=Family Business: Selected Letters Between a Father and Son |Verlag=Bloomsbury Publishing USA |Datum=2002-09-07 |ISBN=978-1-58234-216-0 |Online= {{Google Buch | BuchID = Q2HroA5QrAwC | Seite = 253 }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uher-Tonbandgeräte waren häufig im Fernsehen zu sehen, besonders oft in Kriminalfilmen das Uher Report als Aufzeichnungsgerät für Verhöre Verdächtiger und Geständnisse von Tätern.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel: {{YouTube|id=utgWNPb1SAE|title=&amp;#039;&amp;#039;Tatort: Spiel mit Karten&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Folge &amp;#039;&amp;#039;Noch zehn Minuten zu leben&amp;#039;&amp;#039; der deutschen Fernseh-Kriminalserie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kommissar]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1975 wurden Szenen im Uher-Hauptwerk München-Obersendling in der Barmseestraße gedreht. Dabei erkennt man ein  Fragment des Uher-Logos an einer Gebäudefassade.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Kommissar&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.youtube.com/watch?v=7os7lUaFUt4 &amp;#039;&amp;#039;Noch zehn Minuten zu leben&amp;#039;&amp;#039;, Staffel 8, Folge 3], Regie: [[Theodor Grädler]], Erstausstrahlung 25. Juli 1975, auf: YouTube – Szene am Werktor beginnt bei Min. 24:47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Remmers |Hrsg=Andreas Flader |Titel=Die Geschichte der Uher-Werke München |Verlag=Funk Verlag Bernhard Hein e. K. |Ort=Dessau |Datum=2008 |ISBN=978-3-939197-19-5 |Kommentar=2009 als [[E-Book]] mit der ISBN 978-3-939197-46-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Remmers |Hrsg=Andreas Flader |Titel=Die Geschichte der Uher-Werke München | Auflage=2. überarbeitete |Verlag=Bilz |Ort=Goldbach |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-062168-0| Kommentar=2024 als PDF kostenlos [http://uher-report.de/ herunterzuladen]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Gert Redlich |url=https://www.tonbandmuseum.info/historie-uher.html |titel=Uher |hrsg=Tonbandmuseum |zugriff=2020-05-22}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Anselm Rapp (ehemaliger Mitarbeiter) |url=https://www.uher-erinnerungen.de/ |titel=Uher-Erinnerungen |zugriff=2020-05-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Peter Remmers, Andreas Flader (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Uher-Werke München&amp;#039;&amp;#039;. Siehe oben: [[#Literatur|Literatur]].&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Friedrich Engel, Gerhard Kuper, Frank Bell, Wulf Münzner | Titel=Zeitschichten: Magnetbandtechnik als Kulturträger. Erfinder-Biographien und Erfindungen | Auflage=4 | Verlag=Polzer Media Group | Ort=Potsdam | Datum=2020 | Kommentar=E-Book, PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audiotechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obersendling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anselm Rapp</name></author>
	</entry>
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