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	<title>Ugab - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chtrede am 8. August 2025 um 07:39 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-08T07:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Ugab&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Ugab&lt;br /&gt;
| LAGE= {{NAM}}&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Ugab&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Atlantischer Ozean&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 29355&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=EZG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 450&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= NA-OD&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 0&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 21/11/21/S&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 13/37/44/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= NA-ER&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = [[Klip River (Ugab)|Klip]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = &lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Ugab_1.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Trockenes Flussbett des Ugab unweit des Tagebaus „Brandberg West“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ugab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Khoekhoegowab]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|khi|ǃUǂgab}}&amp;#039;&amp;#039;{{Hinweis Klicklaute|1}}) ist ein [[ephemere]]r (zeitweilig wasserführender) Fluss in [[Namibia]], der zwischen den Orten [[Otjiwarongo]] und [[Outjo]] entspringt. Mit seinen Quellflüssen hat er eine Länge von 450 Kilometern und mündet bei Ugabmund (Ugabmouth, Ugabmond) in den [[Südatlantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ugab river.jpeg|mini|links|[[Falschfarben]]-Satellitenaufnahme der Region am „Unterlauf“ des Ugab. Das auffällig in Nord-Süd-Richtung „gestreift“ erscheinende Gebiet ist eine Hügellandschaft in eng gefalteten [[Metamorphes Gestein|Meta]]-[[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteinen]] des [[Neoproterozoikum|späten Präkambriums]] und frühen [[Kambrium]]s (siehe [[Zerrissene Turbidite System]])]]&lt;br /&gt;
Der Ugab gehört zur nördlichen [[Namib-Wasserregion]]. Sein [[Einzugsgebiet]] umfasst 29.355&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=EZG&amp;gt;[https://www.nbri.org.na/sites/default/files/Mapping%20the%20Major%20Catchments%20of%20Namibia_draft.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mapping the Major Catchments of Namibia.&amp;#039;&amp;#039;] Ben Ben J. Strohbach, National Botanical Research Institute, S. 5–6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erstreckt sich von der Mündung in den Atlantik 200&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Swakopmund]] landeinwärts über [[Outjo]] und [[Otjiwarongo]] bis nach [[Otavi]]. Die jährlichen Niederschläge sind sporadisch und unregelmäßig und treten überwiegend während der [[Regenzeit]] im Sommer auf. Die Niederschlagsmenge nimmt von der Küste mit unter 50&amp;amp;nbsp;mm/a landeinwärts kontinuierlich zu und erreicht im [[Oberlauf]] des Ugab bis zu 530&amp;amp;nbsp;mm/a. Etwa in der Hälfte des Einzugsgebietes fallen jährlich über 300&amp;amp;nbsp;Millimeter. Starke Niederschläge im östlichen oberen Einzugsgebiet führen zum „Abkommen“ des Ugab, der dann über mehrere Tage erheblich Wasser führen kann. Charakteristisch ist dabei die Abnahme der Wassermenge im Unterlauf durch [[Infiltration (Hydrogeologie)|Infiltration]] in den sandigen Untergrund, so dass der Ugab nur selten die Küste erreicht. Nach der Flut trocknet der Fluss schnell bis auf einzelne Pools und feuchte Senken aus, obwohl zum Teil noch beträchtliche unterirdische Wasserströme nachweisbar sind, so dass sich im Mündungsbereich ein kleines, ganzjähriges [[Feuchtgebiet]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
Die Vegetation des Einzugsgebiets reicht von [[Wüste]] (3 %), über [[Halbwüste]]nvegetation und [[Savanne]]n-Übergangszone (17 %), [[Mopane]]- (37 %) und [[Dornbuschsavanne]] (9 %) bis zur [[Bergsavanne]] bzw. [[Karstveld]] mit 34 % im oberen Einzugsgebiet. Auffallend und charakteristisch für alle ephemeren Flüsse in der [[Namib]] ist auch beim Ugab das mehr oder weniger dichte Band an [[Galeriewald]], das besonders im Unterlauf einen starken Kontrast zur [[arides Klima|ariden]] Landschaft der Namib bildet. In der Galerievegetation finden sich überwiegend [[Kameldorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Acacia erioloba&amp;#039;&amp;#039;), [[Anabaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Faidherbia albida&amp;#039;&amp;#039;), [[Tamariske]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Tamarix spec.]]&amp;#039;&amp;#039;), aber auch [[Leadwood]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Combretum]] imberbe&amp;#039;&amp;#039;), Mopane (&amp;#039;&amp;#039;Colophospermum mopane&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Salavadora]]&amp;#039;&amp;#039;, zum Teil mit dichtem Bestand an großen Bäumen. Als krautige Arten treten unterschiedliche Gräser, &amp;#039;&amp;#039;[[Cyperus]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Schilfrohr|Schilf]] auf. Etwa drei Monate nach einer Flut finden sich in den sonst trockenen Talbereichen zwei bis drei Meter hohe Gräser und Stauden. Die Galeriewälder stellen als lineare Oasen die Lebensgrundlage für Wildbestand und die dort lebenden Menschen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung und Besiedlung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Souvenir Seller Namibia.jpg|mini|Souvenir-Händlerin im Ugab-Tal]]&lt;br /&gt;
Der Ugab und sein Einzugsgebiet ermöglichen seinen nur 35.000 Bewohnern ein breites Spektrum der [[Landnutzung]]. Im Oberlauf findet sich aufgrund der ausreichenden Niederschläge überwiegend Land- und Weidewirtschaft mit etwa 300 kommerziellen Farmen, deren Fläche zusammen etwa 60&amp;amp;nbsp;Prozent des Einzugsgebiets ausmacht. 38&amp;amp;nbsp;Prozent des Einzugsgebiets befinden sich als Communal Land in Stammeshand. Im trockenen Unterlauf finden sich nur sehr vereinzelt kleinere, oft temporäre, Ansiedlungen von [[Wanderhirte]]n, die ihre Tiere entsprechend der Niederschlagssituation zu den ergiebigsten Weideplätzen im [[Damaraland]] treiben. Im gesamten Einzugsbereich findet außerdem in überwiegend kleinerem Maßstab Bergbau statt. Darüber hinaus bietet der Ugab ein enormes touristisches Potential, das bisher noch weitgehend unerschlossen ist. Neben den spektakulären geologischen Formationen finden sich heute insbesondere im Unterlauf neben [[Wüstenelefanten]] auch wieder das durch den &amp;#039;[[Save the Rhino Trust]]&amp;#039; wieder eingeführte [[Spitzmaulnashorn|Schwarze Nashorn]] sowie eine kleinere Zahl freilaufender Löwen, die je nach Niederschlagssituation und Nahrungsangebot zwischen Ugab und den anderen Trockenflüssen des nördlichen Damaralands pendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. W. Passchier,  R.A.J. Trouw, A. Ribeiro et al.: &amp;#039;&amp;#039;Tectonic evolution of the southern Kaoko belt, Namibia.&amp;#039;&amp;#039; In: Journal of African Earth Sciences, Nr. 35, 2002, S. 61–75. ([https://www.tekphys.geo.uni-mainz.de/publications_PDF/80-PasschierEA%2002.pdf online abrufbar])&lt;br /&gt;
* Mary Seely, Kathryn M. Jacobson, Peter J. Jacobson: &amp;#039;&amp;#039;Ephemeral Rivers and Their Catchments – Sustaining People and Development in Western Namibia&amp;#039;&amp;#039;. Desert Research Foundation of Namibia, 1995, ISBN 978-99916-709-4-2.&lt;br /&gt;
* Klaus Hüser, Helga Besler, Wolf Dieter Blümel, Klaus Heine, Hartmut Leser, [[Uwe Rust]]: &amp;#039;&amp;#039;Namibia – Eine Landschaftskunde in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Klaus Hess, Göttingen/Windhoek 2001, ISBN 978-3-933117-14-4.&lt;br /&gt;
* I.W. Hälbich and E.E. Freyer: &amp;#039;&amp;#039;STRUCTURE AND METAMORPHISM OF DAMARAN ROCKS IN THE UGAB PROFILE&amp;#039;&amp;#039;, In: Communs Geol. Surv. S.W. Afr./Namibia, 1/1985, Nr. 97. ([https://www.mme.gov.na/files/publications/259_Halbich%20and%20Freyer_Damara%20Ugab%20area.pdf online abrufbar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ugab River}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hinweis Klicklaute}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in der Region Kunene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ephemeres Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässersystem Atlantischer Ozean|0Ugab]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chtrede</name></author>
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