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	<title>Ufer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ufer&amp;diff=56988&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-18T08:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eldeufer (Lübz).JPG|mini|Eldeufer in [[Lübz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Linkes rechtes ufer de.svg|mini|Rechtes und linkes Ufer]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ufer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die an einem [[Gewässer]] unmittelbar anschließende [[Landfläche]]. Bei [[Fließgewässer]]n kann man ausgehend von der Fließrichtung das [[Orographisch links und rechts|rechte und linke Ufer]] eindeutig festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Die Fläche des Uferbereichs variiert durch den schwankenden [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Wasserstand]] und durch erosions- und strömungsbedingte Landzugänge und -abgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uferformen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Böschung]] (ein mehr oder weniger steiles, meist bewachsenes Ufer)&lt;br /&gt;
* künstliche Uferwand aus Stahl ([[Spundwand]]), Beton oder Holz bei Kanälen, Häfen oder Anlegestellen – oft als [[Kai (Uferbauwerk)|Kai]]&lt;br /&gt;
* [[Strand]] aus [[Sand]] oder [[Kies]]&lt;br /&gt;
* [[Wiese (Grünland)|Wiese]] oder [[Salzwiese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Ufer von [[Binnengewässer]]n, zu Meeresufern siehe den Artikel [[Küste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uferbereich ==&lt;br /&gt;
Allgemein als &amp;#039;&amp;#039;Uferbereich&amp;#039;&amp;#039; wird der Grenzbereich zwischen Wasser und Festland bezeichnet, ohne klare Festlegung der räumlichen Grenzen in unmittelbarer Nähe dieser [[Grenzfläche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel sind große Teile der Uferbereiche durch einen variablen [[Wasserstand]], Wasserhaushalt und standorttypische Vegetation gekennzeichnet. Zum Uferbereich gehören sowohl der Gewässerrandstreifen als auch die anschließende Uferzone mit ihren Strukturgliedern und die abschließende Außenuferzone. An das Ufer kann landseitig ein [[Auwald]] anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ufervegetation&amp;#039;&amp;#039; und Uferbereiche haben einen hohen ökologischen Wert. Wegen ihrer Bedeutung für die [[Artenvielfalt]] sollen natürliche und naturnahe Bestände im Sinne des [[Naturschutz]]es erhalten, möglichst aufgewertet, revitalisiert und [[Renaturierungsökologie|renaturiert]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BUWAL-Ufervegetation&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/00877/index.html?lang=de |text=Schweizerische Eidgenossenschaft, &amp;#039;&amp;#039;Ufervegetation und Uferbereich nach NHG, Naturwissenschaftliche Definition und Erläuterung der Begriffe, gestützt auf die Artikel 18 und 21 Schweizer Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz&amp;#039;&amp;#039;, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), 1997 |wayback=20130628080212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu-Schweiz&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |date=2017-06-08 |url=http://www.bafu.admin.ch/umsetzungshilfe-renaturierung/11363/?lang=de |text=Schweizerische Eidgenossenschaft, &amp;#039;&amp;#039;Rechtliche Grundlagen für die Renaturierung der Gewässer, Gewässerschutzgesetz&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;igkb-Uferrenaturierung&amp;quot;&amp;gt;[http://igkb.com/html/erfolge/content_02.html &amp;#039;&amp;#039;Uferrenaturierung verbauter Uferbereiche&amp;#039;&amp;#039;], wikipedia: [[Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee]] (igkb)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässerrandstreifen ===&lt;br /&gt;
In Deutschland [[Legaldefinition|definiert]] sie das [[Wasserhaushaltsgesetz]] als „das Ufer und den Bereich, der an das Gewässer landseits der Linie des Mittelwasserstandes angrenzt“ und im [[Außenbereich]] regelmäßig 5&amp;amp;nbsp;m misst „ab der Linie des Mittelwasserstandes, bei Gewässern mit ausgeprägter Böschungsoberkante ab der Böschungsoberkante“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WHG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dejure.org/gesetze/WHG/38.html |titel=§38 Wasserhaushaltsgesetz |werk=Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts |abruf=2020-07-15}}, dort § 38 Abs. 2 und 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie dienen „der Erhaltung und Verbesserung der [[ökologisch]]en Funktionen oberirdischer Gewässer, der Wasserspeicherung, der [[Hochwasserschutz|Sicherung des Wasserabflusses]] sowie der Verminderung von Stoffeinträgen aus diffusen Quellen“. Die Grundstückseigner und -nutzer sollen sie und damit diese Funktionen erhalten. So sind [[Bauliche Anlage]]n, das Entfernen oder der Wuchs bestimmter Bäume und Sträucher, Bodenumbruch, Umgang mit [[Wassergefährdende Stoffe|wassergefährdenden Stoffen]] – außer [[Pflanzenschutzmittel|Pflanzenschutz-]] und [[Düngemittel]]n – und auch nur kurze Materiallagerungen, die einen [[Hochwasser]]abfluss behindern könnten, dort verboten oder stark reglementiert.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. [https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/WasserBoden/Gewaesseroekologie/Seiten/Gewaesserrandstreifen.aspx rp.baden-wuerttemberg.de: &amp;#039;&amp;#039;Gewaesserrandstreifen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Dölz |url=https://www.badische-bauern-zeitung.de/neuregelungen-zum-gewaesserrandstreifen |titel=Neuregelungen zum Gewässerrandstreifen |werk=Badische Bauernzeitung |datum=2014-02-17 |abruf=2020-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LTZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Service/Schriftenreihen/Merkblatt%20f%C3%BCr%20die%20Umweltgerechte%20Landbewirtschaftung/Merkblatt-Gew%C3%A4sserrandstreifen_DL/Merkblatt%2036%20-%20Gew%C3%A4sserrandstreifen%20in%20BW.pdf |titel=Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg: Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft |werk=Merkblätter für die umweltgerechte Landbewirtschaftung Nr.&amp;amp;nbsp;36 |hrsg=Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg |datum=2018-09 |format=PDF |abruf=2020-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne Abweichungen können die Bundesländer in ihren Wassergesetzen regeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WG-BW_29&amp;quot;&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. {{Internetquelle |url=https://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=WasG+BW+%C2%A7+29&amp;amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;amp;max=true |titel=§29 Wassergesetz Baden-Württemberg |abruf=2020-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Baden-Württemberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;§29 Abs. 1 WG BW&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.breisgau-hochschwarzwald.de/pb/site/Breisgau-Hochschwarzwald/get/params_E750915105/1708471/Merkblatt%2036_Gewässerrandstreifen-BW-2018.pdf breisgau-hochschwarzwald.de: &amp;#039;&amp;#039;Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;] (.pdf September 2018, 30. Juli 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sachsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;§ 24 Abs. 2 SächsWG&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Thüringen]]&amp;lt;ref&amp;gt;§ 29 Abs. 1 ThürWG&amp;lt;/ref&amp;gt; beispielsweise ist die Breite von Gewässerrandstreifen im Außenbereich auf 10&amp;amp;nbsp;Meter erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uferzone ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Litoral}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Uferzone]]&amp;#039;&amp;#039; (Litoral) ist der schmale Grenzraum von Gewässern mit linearer Struktur (der Landnutzung), schwankendem Wasserhaushalt und eindeutigen Grenzen. Die Uferzone wird vom Gerinne eines Fließgewässers durch die Mittelwasserlinie bzw. Uferlinie auf der Wasserseite scharf abgegrenzt. Auf der Landseite kann die Uferzone klar von der angrenzenden (eher flächigen) Nutzfläche unterschieden werden (Grenzlinien sind z. B. Ackerrandfurche, Weidezaun, Bebauungsrand, Straßenrand, Rand einer versiegelten Fläche etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uferzonen von Waldparzellen sind aufgrund der vergleichbaren Bestockung und des zumeist kontinuierlichen Übergangs nicht eindeutig abgrenzbar, weshalb im [[Wald]] ein Maximalwert von 15 m bzw. 25 m Breite angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uferzonen können aus verschiedenen Uferzonen-Strukturgliedern bestehen, z. B. Uferstreifen, verkrautete Bereiche, Ufergehölzzone und Uferböschungen. Uferzonen treten meistens beidseitig der Gewässer auf, sind aber bei starker Überbauung (häufig im dicht besiedelten Terrain) in Abschnitten teilweise nicht vorhanden (0 m Breite z. B. bei [[Dole (Kanal)|Eindolung]], Verrohrung, [[Strömungen in offenen Gerinnen|Gerinne-Kanalisierung]], Brücken, Überbauung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uferzone ist immer Teil vom nicht eindeutig abgetrennten Uferbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Uferböschung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:River bank after repair on the River Avon, Saltford.jpg|mini|Uferböschung des [[River Avon (Severn, Bristol)]]]]&lt;br /&gt;
Steiler wasserseitiger Teil der Uferzone, der durch [[Erosion (Geologie)|fluviatile Erosion]] (Tiefenerosion, Seitenerosion, Ufererosion) entstand und aufgrund anhaltender fluvialer Unterschneidung erhalten bleibt. Die &amp;#039;&amp;#039;Uferböschung&amp;#039;&amp;#039; grenzt direkt an das [[Flussbett]] und ist wegen des geringeren Lichteinfalls (überstehende Bäume der Ufergehölzzone) und der großen Hangneigung häufig nur spärlich bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberflächengebundener Stoffaustrag ins Gewässer findet aus diesem Teil der Uferzone – erosiv und zumeist fluvial initiiert – in besonderem Maße statt. In [[Feuchtgebiet]]en, Sumpfgebieten, [[Stillgewässer]]n und ähnlichen Landschaftsräumen mit geringem [[Grundwasserflurabstand]] ist teilweise keine Uferböschung ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ufergehölzzone ====&lt;br /&gt;
Normalerweise sind die Ufer von großen wie von kleineren Fließgewässern von Gehölzen bewachsen. Den Gehölzen auf der Wasserseite vorgelagert sind bei größeren Fließgewässern manchmal im Sommer [[Spülsaum]]-Gesellschaften kurzlebiger Arten, die auf dem zeitweise trockenfallenden Gewässergrund, bei stark schwankenden Wasserständen, keimen können. Entlang der Wasserlinie ist gelegentlich eine [[Röhricht]]zone ausgebildet, die aber auch ganz fehlen kann. Typisch für die Röhrichte der Fließgewässer ist [[Rohrglanzgras]] (&amp;#039;&amp;#039;Phalaris arundinacea&amp;#039;&amp;#039;), das stärker strömungsertragend ist als die typischen Arten der Stillwasserröhrichte. [[Schilfrohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039;) kommt nur entlang langsam fließender Gewässer, meist im Flachland, zur Vorherrschaft. Entlang der quellig-sumpfigen Ufer kleiner Fließgewässer kann die [[Gewöhnliche Pestwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Petasites hybridus&amp;#039;&amp;#039;) Säume aufbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Leuschner, Heinz Ellenberg: Ecology of Central European Forests. Vegetation Ecology of Central Europe, Volume I. Springer, Cham 2017, ISBN 978-3-319-43040-9. Chapter 9.3.1.2.2 Alluvial Mud Communities and Reedbeds in the Middle and Lower Reaches.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ufergehölze entlang der Gewässer sind normalerweise die wasserseitige Ausbildung der [[Auwald|Auwälder]] der [[Flussaue]]. Heute ist die Aue oft vom Menschen genutzt und die ehemaligen Wälder in andere Vegetationsformen überführt, so dass nur ein schmales, [[Galeriewald|galeriewaldartiges]] Gehölz entlang der Ufer übrigbleibt. Die Gehölzvegetation dieses Bands entspricht aber derjenigen des eigentlichen Auwalds. Die Baumartenzusammensetzung des Walds ist je nach Höhenlage, Standort und Gefälle verschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Flüsse des Alpenraums bilden auf den Schotterbänken der Uferzone die [[Lavendel-Weide]] &amp;#039;&amp;#039;Salix eleagnos&amp;#039;&amp;#039; und die [[Reif-Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix daphnoides&amp;#039;&amp;#039;) niedrige Gehölze aus. Diese werden landseitig von Wäldern der [[Grau-Erle]] (&amp;#039;&amp;#039;Alnus incana&amp;#039;&amp;#039;) abgelöst. In Wäldern tieferer Lagen bildet an großen Fließgewässern die [[Silber-Weide]] &amp;#039;&amp;#039;(Salix alba&amp;#039;&amp;#039;), oft mit [[Bruch-Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix fragilis&amp;#039;&amp;#039;) und weiteren Arten, Ufergehölze aus, die der [[Weichholzaue]] entsprechen. Diese sind vom Menschen oft durch Pappelforsten ersetzt worden. Entlang kleinerer Fließgewässer überwiegen Uferwälder aus [[Gemeine Esche|Gemeiner Esche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fraxinus excelsior&amp;#039;&amp;#039;) und [[Schwarz-Erle]] (&amp;#039;&amp;#039;Alnus glutinosa&amp;#039;&amp;#039;), oft begleitet von [[Feldulme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus minor&amp;#039;&amp;#039;) und [[Flatterulme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus laevis&amp;#039;&amp;#039;). Oft bildet die Schwarzerle ein schmales Band entlang der eigentlichen Uferlinie, da sie auch unterhalb des Grundwasserspiegels wurzeln kann. Die Waldgesellschaften werden als Bach-Erlen-Eschenwald (Carici-remotae-Fraxinetum) und Hainmieren-Schwarzerlen-Bachwald (Stellario nemorum-Alnetum glutinosae) gefasst. In tieferen Lagen wird er vom Traubenkirschen-Eschenwald (Pruno-Fraxinetum), unter Beteiligung der [[Gewöhnliche Traubenkirsche|Traubenkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Prunus padus&amp;#039;&amp;#039;), abgelöst. Nur selten erreichen auch die Arten der [[Hartholzaue]], wie etwa die [[Stieleiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;) die eigentliche Uferzone.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Leuschner, Heinz Ellenberg: Ecology of Central European Forests. Vegetation Ecology of Central Europe, Volume I. Springer, Cham 2017, ISBN 978-3-319-43040-9. Chapter 9 Woody Vegetation of Floodplains and Swamps.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturnahe Ufergehölzonen können sowohl als Erosionschutzmaßnahme als auch zur Verbesserung der Gewässerstruktur mit ingenieurbiologischen Bauweisen z.&amp;amp;nbsp;B. in Form von Steckholz- oder Setzstangenpflnazungen als auch durch gesicherte Gehölzpflanzungen in eine Reisigabdeckung erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gestade]]&lt;br /&gt;
* [[Küste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. Koch: &amp;#039;&amp;#039;Uferzonen von Fließgewässern in Kleineinzugsgebieten der Region Basel – Geoökologische Prozesse, Nährstoff- und Wasserhaushalt, Bodendynamik, Kartierung, Funktionen und Zielbreitenermittlung&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation am Geographischen Institut der Universität Basel, 2007.&lt;br /&gt;
* DIN 19657 Sicherungen von Gewässern, Deichen und Küsten&lt;br /&gt;
* DWA Merkblatt M 620: Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern. Teil 1: Grundlagen und Bauweisenauswahl, Teil 2: Planung, Umsetzung und Erfolgskontrolle, Teil 3: Bauweisenbemessung und Anwendungsbeispiele. ISBN 978-3-96862-173-9.&lt;br /&gt;
* Eva Hacker, Rolf Johannsen: Ingenieurbiologie. Ulmer Verlag (utb 3332), Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8252-3332-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Der biologische Wasserbau an den Bundeswasserstrassen / Unter Mitw. zahlr. Fachleute hrsg. von d. Bundesanstalt f. Gewässerkunde, Koblenz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ulmer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1965&lt;br /&gt;
   |Seiten=319}}&lt;br /&gt;
* Heinz Patt: Naturnaher Wasserbau. Entwicklung und Gestaltung von Fließgewässern. Springer Vieweg, Wiesbaden, 6. Auflage 2024, ISBN 978-3-658-43845-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|River banks|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Ufer}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Ufer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154919-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exogene Morphodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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