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	<title>Uettingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uettingen&amp;diff=339277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 4. März 2026 um 16:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-04T16:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Uettingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/48//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/44//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Uettingen in WÜ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Würzburg&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Helmstadt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 232&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97292&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09369&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09679196&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Im Kies 8 &amp;lt;br /&amp;gt;97264 Helmstadt&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.uettingen.de/ uettingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Edgar Schüttler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[CSU]]/Unabhängige und freie Wählergemeinschaft Uettingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uettingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Üttingen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Würzburg]] und ein Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Uettingen liegt am Rande der [[Fränkische Platte|Fränkischen Platte]]. Die Bergkuppen in seiner Umgebung bestehen aus [[Muschelkalk]]. Darunter beginnt der [[Buntsandstein]]. Dazwischen liegt eine [[mergel]]ig-[[Tonmineral|tonige]] wasserundurchlässige Zwischenschicht, die an den [[Böschung|Hanglagen]] oft ergiebige [[Quellhorizont]]e ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Uettingen liegt im [[Aalbach (Main)|Aalbachtal]] und befindet sich im [[Landkreis Würzburg]] an der [[Bundesstraße 8]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Außer dem [[Pfarrdorf]] Uettingen gibt es keine weiteren [[Gemeindeteil]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Uettingen |val=1824|zugriff=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=10107657745 |objekt=Gemeinde Uettingen |abruf=2021-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die [[Gemarkung]] Uettingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 13,510&amp;amp;nbsp;km² und ist in 2646 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5105,86&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090692 |titel= Gemarkung Uettingen (090692) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/39cfH |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Holzkirchen (Unterfranken)|Holzkirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Remlingen (Unterfranken)|Remlingen]]&lt;br /&gt;
* [[Greußenheim]]&lt;br /&gt;
* [[Waldbüttelbrunn]] (Ortsteil [[Roßbrunn (Waldbüttelbrunn)|Roßbrunn]])&lt;br /&gt;
* [[Helmstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Uettingen.jpg|3000|Panorama von Uettingen Dorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Dem ursprünglichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Ûotinga&amp;#039;&amp;#039; liegt der Personenname &amp;#039;&amp;#039;Uoto&amp;#039;&amp;#039; zugrunde, der durch das Zugehörigkeits[[suffix]] [[-ing]] abgeleitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seite=225}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Schreibweise belegt eindeutig den [[Alamannen|alamannischen]] Ursprung des Ortsnamens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&amp;lt;ref name=LfO /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 772 Ûotinga (Schreibweisen um diese Zeit auch Votingen bzw. Otingen)&lt;br /&gt;
* 1319 V&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tingen&lt;br /&gt;
* 1333 Vtingen&lt;br /&gt;
* 1359 Uetingen&lt;br /&gt;
* 1437 Uettingen&lt;br /&gt;
* 1933 Üttingen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa &amp;#039;&amp;#039;Straßen- und Wegekarte.&amp;#039;&amp;#039; Verband der Raiffeisenkassen, 1933–1945.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Neben Gefäßscherben aus der [[Bandkeramische Kultur|bandkeramischen Zeit]] wurde in Uettingen auch ein Beil aus der [[Bronzezeit]] gefunden. Um 300–400 dürfte man den Beginn der Siedlung ansetzen. Das Gebiet um Uettingen wurde ab 213 dem Reich der [[Alamannen]] bzw. [[Suebi]] zugehörig angesehen, welches man zwischen 481 und 506 dem gallischen Einflussbereich zurechnete. Schließlich war es von 511 an Bestandteil des [[Reich von Metz|Reiches von Metz]], welches ab 584 als [[Austrasien]] bezeichnet und bis 751 als Ostteil des [[Frankenreich]]s eigenständig verwaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste offizielle Erwähnungen ===&lt;br /&gt;
Am 20. Januar 772 wurde Uettingen erstmals urkundlich erwähnt, als ein gewisser Alwalah seine Besitztümer, in Gegenwart König [[Karl der Große|Karls des Großen]], aus insgesamt 25 Ortschaften dem [[Kloster Fulda]] schenkte. Uettingen selbst jedoch befand sich im Besitz des Klosters [[Holzkirchen (Unterfranken)|Holzkirchen]] und fiel um 1165 an Wertheim. Zu dieser Zeit wurde das Gebiet, in dem sich der Ort befindet, als [[Waldsassengau]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;Ütinger Artickel&amp;#039;&amp;#039; des Bauern Kleinhans ===&lt;br /&gt;
In der Folge des aufkommenden [[Protestantismus]] und dem beginnenden [[Humanismus]] entstanden im Februar 1525 die &amp;#039;&amp;#039;[[12 Artikel]] der Bauernschaft in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. In diesem [[Deutscher Bauernkrieg|deutschen Bauernkrieg]] trat auch ein angesehener und reicher Bauer namens Kleinhans (vermutlich „Kleins Hans“ als Kurzform von „Johann Klein“) aus Uettingen in den Vordergrund. Es gelang ihm, die Empörung der bäuerlichen Bevölkerung zu artikulieren und verfasste die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Ütinger Artickel&amp;#039;&amp;#039;. Darin erinnerte nur wenig an die 12 Artikel der Bauernschaft, da es im Wesentlichen ein lokales Konzept war. Auch kannte er keine Skrupel bei dem Versuch, seine Artikel durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artikel waren eine Rüge an die Forderung des Grafen von [[Wertheim]], den Mönchen von Holzkirchen alles, was die Uettinger ihnen schuldig waren, in drei Tagen zu bezahlen. Andernfalls würde man den Besitz der Bürger verkaufen und damit ihre Schulden decken. Dies war wegen eines schlechten [[Erntejahr]]es besonders hart. Ferner hatte der Graf die [[Freizügigkeit]] verboten, den Gemeinden [[Bürgerrecht]]e entzogen, die [[Weide (Grünland)|Weideplätze]] verkauft und einen [[Reisiger|Reisigen]] zum [[Schultheiß]]en gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Artikel baute Kleinhans seine [[agitator]]ischen Umtriebe in der Umgebung auf, wobei er an Lügen und Drohungen nicht sparte. In Uettingen erreichte er leicht, dass man ihm die Leitung der Gemeinde übertrug. Nachdem der vom Grafen von Wertheim eingesetzte Schultheiß treu zu seinem Herrn stand, erklärte man ihn für abgesetzt und Kleinhans ließ sich zum Schultheiß machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aktion galt dem Kloster Holzkirchen, besonders dessen [[Weinkeller]]. Beim Ausmarsch rief er „sy haben follen kasten“. Die Uettinger gingen mit dem Besitz nicht schonend um, sogar die letzten Weinfässer fanden Abnehmer. Eines Nachts setzte eine Uettinger Abordnung mit Kleinhans die Helmstadter unter Druck. Jetzt und gleich müsste man in die Bruderschaft gegen die Mönche und Pfaffen eintreten. Es folgten die [[Birkenfeld (Unterfranken)|Billingshäuser]], [[Oberaltertheim|Ober-]] und [[Unteraltertheim]], die [[Lautenbach (Ortenaukreis)|Lautenbacher]], die [[Bettingen (Wertheim)|Bettinger]], [[Wertheim|die Dertinger, die Kembacher, die Höhefelder]] usw. Denen, die sich widersetzten, drohte er unmissverständlich: „ziecht ir, so sind ir nit, so wöllen wir euch niemen, was ir habt und wöllen euch des lands verjagen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Remlinger samt Schultheiß aber widerstanden, soweit bekannt, als einzige. Also sollte der &amp;#039;&amp;#039;Tauberbischofsheimer Haufe&amp;#039;&amp;#039; per Brief die Remlinger bekehren. Sie, die sich auch „christliche versamlung der neun stet“ nannten, hätten sich verpflichtet, „alles das das heilig evangelium uffricht, helfen uffrichten und alles das das heilig evangelium niederdruckt, helfen umstoßen“. Die Absage der Remlinger war bestimmt: Sie hätten mit Freuden gehört, gaben sie den Hauptleuten zur Antwort, wie der &amp;#039;&amp;#039;Haufe&amp;#039;&amp;#039; das heilige [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]] aufrichten wollte, da sie selbst schon seit langer Zeit von der Gnade des allmächtigen Gottes die Wahrheit unseres Herrn Jesus Christus von Herzen begehrten; allein sie wüssten auch, dass das friedreiche Wort Gottes mit der Hand zu verfechten sich nicht gebühre. Dazu hätte Herrn Georg Graf zu Wertheim, seinerzeit ihr Herr, so viel Gnade gehabt und sie mit Fleiß gefördert und mit einem gelehrten [[Prediger]] versehen. Sie würden deshalb für diese brüderliche Aufforderung danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verhalten muss auch bei der Deutung der Worte von Graf Georg berücksichtigt werden, als er sagte: „Hätte er in allen seinen Flecken [[Evangelische Kirche|evangelische]] Prediger gehabt, so würde er wohl dieses Aufruhrs überhoben gewesen sein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfskeels ===&lt;br /&gt;
Ab 1625 gehörte Uettingen schließlich zu den Freiherrn [[Wolfskeel (Adelsgeschlecht)|Wolfskeel]] v. Reichenberg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uettingen im Winter.jpg|mini|Uettingen im Januar 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Rittergut der Freiherren Wolfskeel v. Reichenberg gehörte zum [[Fränkischer Ritterkreis|Fränkischen Ritterkreis]], wurde 1806 durch das Großherzogtum Würzburg [[Mediatisierung|mediatisiert]] und fiel mit diesem 1814 an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 wurden im [[Mainfeldzug]] während der [[Gefechte bei Uettingen]] die letzten Kämpfe des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Uettingen ist seit der Reformation eine [[Lutheraner|evangelische]] Gemeinde, die aber mittlerweile zur Hälfte aus [[römisch-katholische Kirche|Katholiken]] besteht und seit den 1960er Jahren eine katholische Kirche hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1840&lt;br /&gt;
|{{0|0}}621&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
|{{0|0}}734&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
|{{0|0}}715&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
|{{0|0}}719&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
|{{0|0}}694&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 1058&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
|{{0|0}}955&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 1145&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1401&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| 1715&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 1892&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| 1857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1443 auf 1894 um 451 Einwohner bzw. um 31,3 %. 2004 hatte die Gemeinde 1922 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde Edgar Schüttler (CSU/UWG-FW) mit 76,80 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_UF/Wahl-2020-03-15/09679196/html5/Buergermeisterwahl_Bayern_108_Gemeinde_Gemeinde_Uettingen.html Bürgermeisterwahl 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vorgänger war von Mai 2014 bis April 2020 Heribert Endres (CSU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die zwölf Sitze im Gemeinderat fielen auf den einzigen Wahlvorschlag, gemeinsam eingereicht von CSU mit Unabhängige und freie Wählergemeinschaft Uettingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_UF/Wahl-2020-03-15/09679196/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_110_Gemeinde_Gemeinde_Uettingen.html Gemeinderatswahl 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allianz Waldsassengau ===&lt;br /&gt;
Seit dem 20. November 2014 ist Uettingen mit zwölf weiteren Gemeinden in der [[Allianz Waldsassengau]] organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.allianz-waldsassengau.de/Verein.aspx |titel=Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen. Verein. |zugriff=2021-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160129165850/http://www.allianz-waldsassengau.de/Verein.aspx |archiv-datum=2016-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein dient der interkommunalen Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Geteilter Schild|Geteilt]] von Gold und Blau; oben ein [[wachsend und halb (Heraldik)|wachsender]] schwarzer [[Mohr (Heraldik)|Mohr]], eine natürliche Rose mit drei roten Blüten in der Rechten, unten nebeneinander zwei silberne [[heraldische Rose]]n.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen erinnert an zwei für den Ort bedeutende Adelsgeschlechter. Die Rosen sowie die Farben Blau und Gold sind dem Wappen der Grafen von Wertheim entnommen. Der Mohr mit der Rose ist dem Wappen der Grafen Wolffskeel entnommen.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
Die [[Partnergemeinde]]n sind [[Échillais]] und [[Elsterberg|Coschütz]]. Die Partnerschaft zu diesen Gemeinden wurde durch den TSV Uettingen (Èchillais)&lt;br /&gt;
und der Freiwilligen Feuerwehr Uettingen (Coschütz) initiiert und wird weiterhin gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tsv-uettingen.de/partnergemeinde/ Partnergemeinde auf tsv-uettingen.de] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In Uettingen wird neben [[Standarddeutsch|Hochdeutsch]] auch [[Unterfränkisch|Unterostfränkisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[ St. Bartholomäus (Uettingen)| St.-Bartholomäus-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Uettingen.jpg|mini|hochkant|Die evangelische Bartholomäus-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das 1818 von den Grafen [[Wolffskeel]] von Reichenberg erbaute [[Schloss Uettingen]] befindet sich im Süden des Ortes. Die Bartholomäus-Kirche von Uettingen befindet sich im Ortskern.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Uettingen}}&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Waldfest]] (zweites Wochenende im Juli)&lt;br /&gt;
* [[Kirchweih]] (erstes Wochenende im September)&lt;br /&gt;
* [[Hammeltanz]] (Kirchweihmontag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
2022 gab es 388 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, 853 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort und 17 Arbeitslose. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2020 acht landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 487 ha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2023/09679196.pdf |titel=Statistik kommunal 2023 |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2023)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Kindergärten: Zwei Kindergärten mit 107 Kindergartenplätzen mit 84 Kindern&lt;br /&gt;
=== Lokale Bräuche ===&lt;br /&gt;
* [[Bohlenhochzeit]] (In der Regel zu den Jubiläen des Verschönerungsvereins alle 25 Jahre (letztmals 2010), Ausnahmsweise zur 1250-Jahr-Feier 2002)&lt;br /&gt;
* [[Hammeltanz]]&lt;br /&gt;
* [[Sonnwendfeuer]]&lt;br /&gt;
* [[Maibaum]] aufstellen&lt;br /&gt;
* [[Dabbefangen]]&lt;br /&gt;
* [[Kalkspur|Spürle streuen]]&lt;br /&gt;
* [[Hochzeitsbitter|Hochzeitslader]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Es wird vermutet, dass der Beiname Uettingens &amp;#039;&amp;#039;Kleinparis&amp;#039;&amp;#039; auf einen Ausspruch des Pfarrers Johann Wolfgang Schmidt zurückzuführen ist. Dieser hatte von 1835 bis 1864 das Amt des Pfarrers inne und beklagte den „französierenden Charakter“ der Uettinger Bevölkerung. Was übrigens nicht verwunderlich ist, da eine Generation zuvor die [[Napoléon Bonaparte|napoleonische]] Armee während ihres [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzugs]] auf der [[Via Publica|Poststraße]] direkt bei Uettingen, vorbeigekommen war und dort auch einige Monate (Nachschubbeschaffung und -sicherung) verbracht hat.&lt;br /&gt;
* In früheren Zeiten kamen die jungen Menschen hier in den Wintermonaten zur [[Spinnstube|Rähstube]] zusammen.&lt;br /&gt;
* Den [[Ortsneckname]]n &amp;#039;&amp;#039;Schneesenger&amp;#039;&amp;#039; haben die Uettinger auf Grund der Legende, die Uettinger würden heimlich ihren Schnee verbrennen bzw. versengen. Tatsächlich schmilzt der Schnee dort wegen der südlichen Hanglage Uettingens früher als in den Nachbargemeinden. Die [[Schneesënger]] haben diesen Ortsnecknamen in ganz Franken bekannt gemacht.&lt;br /&gt;
* Der Uettinger Norbert Riemer steht mit der Herstellung der kleinsten rauchbaren Tabakpfeife im [[Guinness-Buch der Rekorde]].&lt;br /&gt;
* Nach dem [[Aalbach (Main)|Aalbachtal]] ist die in den 1980er Jahren gegründete Uettinger Musikgruppe &amp;#039;&amp;#039;Aalbachtal-Express&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allbachtal-Express: [http://www.aalbachtal-express.de/ Website].&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Geuder]] (1861–1935), Gartenschriftsteller, Dichter und Sprachpfleger, war 1880–1884 Lehrer in Uettingen.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Graf Wolffskeel von Reichenberg]] (1875–1954), deutscher Major und Stabschef des stellvertretenden Kommandeurs der IV Osmanischen Armee.&lt;br /&gt;
* [[Luitpold Graf Wolffskeel von Reichenberg]] (1879–1964), Offizier, Erster Kommandeur der [[1. Königlich Bayerisches Fliegerbataillon|Bayerischen Fliegertruppe]], Fliegerpionier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Greiner-Bechert, Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Glück im Unglück in Uettingen. Geschichten um Andreas Triebig&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 2009.&lt;br /&gt;
* Schössler, Klaus: &amp;#039;&amp;#039;Uettingen. Besiedlung, Heimatbuch, Chronik und Bilddokumente&amp;#039;&amp;#039;. Uettingen 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uettingen.de/ Gemeinde Uettingen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9679196}} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Würzburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4107364-2|VIAF=249004142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uettingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Würzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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