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	<title>Uehlfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uehlfeld&amp;diff=313708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: Aus Stilgründen sollten Sätze nicht mit Ziffern beginnen + typo.</title>
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		<updated>2025-05-29T11:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aus Stilgründen sollten Sätze nicht mit Ziffern beginnen + typo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Name              = Uehlfeld&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Uehlfeld COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/40/16/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/43/20/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Uehlfeld in NEA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Uehlfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 278&lt;br /&gt;
|PLZ               = 91486&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09163&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09575167&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 13 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rosenhofstraße 6&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.uehlfeld.de www.uehlfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Detlef Genz&lt;br /&gt;
|Partei            = Bürgerblock&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uehlfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]). Der gleichnamige [[Hauptort]] ist Sitz der Gemeindeverwaltung und der [[Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet fließt die [[Aisch]] und die [[Weisach (Aisch)|Weisach]], die dort als linker Zufluss in die Aisch mündet, und einige weitere, kleinere Zuflüsse der Aisch und der Weisach, die eine große Zahl von Weihern speisen, die sich vor allem östlich des Hauptortes befinden. Im Nordwesten befinden sich bewaldete Anhöhen, ansonsten steigt das Gelände kaum an und besteht aus Acker- und Grünland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/7yJJh |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-07-27|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt 13 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Uehlfeld |val=1478|zugriff=2019-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=93329880744 |objekt=Markt Uehlfeld |abruf=2021-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=19em|anzahl=2|gesamtbreite=39em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Demantsfürth]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Egelsbach (Uehlfeld)|Egelsbach]] (Wochenendhaussiedlung)&lt;br /&gt;
* [[Eselsmühle (Uehlfeld)|Eselsmühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Gottesgab (Uehlfeld)|Gottesgab]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Hohenmühle (Uehlfeld)|Hohenmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Nonnenmühle (Uehlfeld)|Nonnenmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Peppenhöchstädt]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Rohensaas]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Schornweisach]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Tragelhöchstädt]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* Uehlfeld ([[Hauptort]])&lt;br /&gt;
* [[Voggendorf (Uehlfeld)|Voggendorf]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Wallmershof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Demantsfürth, Peppenhöchstädt, Schornweisach, Tragelhöchstädt und Uehlfeld. Die Gemarkung Uehlfeld hat eine Fläche von 11,194&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 2106 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5315,35&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093268 |titel= Gemarkung Uehlfeld (093268) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Nonnenmühle (Uehlfeld)|Nonnenmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/4vjxK |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Lonnerstadt]], [[Höchstadt an der Aisch]], [[Weisendorf]], [[Dachsbach]], [[Gutenstetten]], [[Münchsteinach]], [[Vestenbergsgreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Storchendorf Uehlfeld ===&lt;br /&gt;
Uehlfeld gilt in Bayern als die &amp;#039;&amp;#039;Storchen-Hochburg&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 2020 nisteten 35&amp;lt;ref name=&amp;quot;NN03042021&amp;quot;&amp;gt;Martin Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Invasion der Störche&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberger Nachrichten, 3. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Storchenpaare auf den Dächern der Kommune. Wissenswertes über den [[Weißstorch]] wird auf Schautafeln entlang des sieben Kilometer langen &amp;#039;&amp;#039;Storchen-Lehrpfades&amp;#039;&amp;#039; vermittelt, der durch den Ort verläuft.&amp;lt;ref&amp;gt;André Ammer: &amp;#039;&amp;#039;Störche legen Bierproduktion lahm.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberger Nachrichten, 21. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenverkehrsschild in Uehlfeld.jpg|mini|Straßenverkehrsschild &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Achtung! Störche im Tiefflug&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Achtung! Störche im Tiefflug!&amp;#039;&amp;#039;,  steht auf Warnschildern an den Ortseingängen von Uehlfeld, die Uehlfelds Bürgermeister Werner Stöcker aufstellen ließ. So erklärt er: &amp;#039;&amp;#039;Vor allem die Jungstörche bei ihren ersten Flugübungen brauchen schon eine gewisse Segelstrecke, bis sie wieder hochkommen. Und da gleiten sie bei uns eben die Hauptstraße entlang.&amp;#039;&amp;#039; Und zur Frage, wie viele Storchenpaare in diesem Jahr brüten, vermutet er: &amp;#039;&amp;#039;Dieses Jahr&amp;#039;&amp;#039; (2021) &amp;#039;&amp;#039;knacken wir wahrscheinlich die 40. Die Störche bauen schon wieder neue Nester.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot; NN03042021&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stellt sich die Frage, ob das brandenburgische [[Rühstädt#Storchendorf Rühstädt|Rühstädt]], das 1996 von der [[Euronatur|Stiftung Europäisches Naturerbe]] den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Europäisches Storchendorf]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen bekam, tatsächlich noch das storchenreichste Dorf Deutschlands ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2022 vermeldete die Gemeinde Uehlfeld mit 49 Paaren einen bundesweiten Rekord.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sie fliegen auf Uehlfeld.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberger Nachrichten, 20. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1806) ===&lt;br /&gt;
Uehlfeld entstand vermutlich im 6. Jahrhundert, also in der Zeit, als sich die [[Franken (Volk)|Franken]] nach Osten ausbreiteten und auch den [[Aisch]]grund in Besitz nahmen. Eine der 14 [[Slawenkirche]]n im Aischgrund aus der Zeit der [[Slawenmission]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] stand vermutlich in Uehlfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Hauptortes datiert aus dem Jahr 1123. Der Ort wurde damals mit „Ölenteuelt“ bezeichnet. Später wurde daraus „Ulletenvelt“ (1127), „Uelevelt“ (1154), „Ulfeldium“ (1158) oder „Ulefelt“ (1181). Der Ortsname enthält als [[Bestimmungswort]] den Personennamen Ulito, der als Gründer des Ortes angesehen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; S. 225.&amp;lt;br&amp;gt;Anders H. Sponholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Neustadt an der Aisch.&amp;#039;&amp;#039; S. 129: Dieser geht vom Personennamen Uodalrich aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Beck: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Aischtales und der Nachbartäler nebst Proben von Flurnamen und einem Verzeichnis der Wüstungen.&amp;#039;&amp;#039; Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1926, S. 17 (&amp;#039;&amp;#039;Uehlfeld&amp;#039;&amp;#039;, um 1100 „Ultevelt“. Kurzform des Personennamens &amp;#039;&amp;#039;Uodal-ric&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Uldarich&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lehnswesen|Lehnsherrschaft]] hatte ursprünglich das [[Hochstift Würzburg]]. Im Jahre 1199 gelangten zwei Teile des [[Zehnt|Zehnten]] und ein Garten in Uehlfeld durch Tausch an das [[St. Jakob (Bamberg)#Stift St. Jakob|Bamberger Stift St. Jakob]]. Es gab einen ortsansässigen Adel gleichen Namens, der wohl ab dem 13. Jahrhundert erloschen war. Im Anschluss gab es in Uehlfeld zwei Rittergüter mit insgesamt 72 Untertanen. 1319 ging Uehlfeld in Flammen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1361 und 1364 wurde der Ort im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] der [[Burggrafschaft Nürnberg]] aufgelistet. Die Burggrafen hatten zu dieser Zeit 27 Gehöfte und die [[Fraiß (Recht)|Fraisch]] über den Ort. Auf dem Schloss residierten die [[Seckendorff (Adelsgeschlecht)|Herren von Seckendorff]]. Im Jahre 1361 verpflichteten sich Friedrich und Kuno von Seckendorff, ihren [[Burgstall]] dem Nürnberger Burggrafen offen zu halten. Im Jahre 1431 wurde Uehlfeld durch die [[Hussiten]] verwüstet. Im Jahre 1440 wurde das [[Kloster Frauenaurach]] als Besitzer verschiedener Grundstücke genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Sponholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Neustadt an der Aisch.&amp;#039;&amp;#039; S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] (1524–1525) wurde das bis dahin existierende [[Burg Uehlfeld|Schloss]] vernichtet. Der [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweite Markgrafenkrieg]] (1552) vernichtete die Ortschaften Nonndorf und Rothenberg, die anschließend nicht mehr aufgebaut wurden. Ein Brand im Jahr 1583 vernichtete unter anderem die Pfarrakten. Dennoch ist anzunehmen, dass Uehlfeld als nunmehr markgräflicher Besitz 1528 der [[Reformation]] zugeführt wurde (Erster evangelischer Pfarrer wurde von 1552 bis 1579 Michael Köhner).&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] hatte mit dem kaiserlichen Oberst Kehraus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.engerisser.de/Biograph.html Von Kronach nach Nördlingen, S. 117, Anm. 73].&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Spuren bzw. die seiner [[Kroatische Reiterei|Kroatischen Reiterei]] im ganzen Aischgrund&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; hinterlassen und dessen Truppen plünderten auch Uehlfeld und brannten den Ort nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1649 wurde dem Ort der 1612 in [[Baudenbach]] geborene Pfarrer Veit vom Berg (1612–1675) als Seelsorger zugeteilt. Er hielt seine Antrittspredigt vor 31 Zuhörern (10 Männer, 15 Frauen, 6 Kinder), den letzten Einwohnern nach einer entbehrungsreichen Zeit. Vor dem Krieg hatte Uehlfeld über 600 Einwohner. Nach Ende des Krieges ließen sich hier zahlreiche [[Exulanten|evangelische Glaubensvertriebene]] aus Österreich nieder, die in dem entvölkerten Gebiet maßgeblich zur [[Peuplierung]] und zum Wiederaufbau beitrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Veit vom Berg blieb bis zu seinem Tode 1675 in Uehlfeld. Heute sind die Grund- und Hauptschule sowie eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1679 gehörte Uehlfeld zur Verwaltung der in Neustadt an der Aisch ansässigen Landeshauptmannschaft, wurde aber seit 1700 von Dachsbach mitverwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 108 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens ab dem 18. Jahrhundert wurden bis zu vier [[Marktrecht (historisch)|Märkte]] pro Jahr abgehalten. Anfang des 20. Jahrhunderts sind zudem [[Viehmarkt|Schweine]]- und [[Viktualien]]märkte bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gudrun Höhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Städte und Märkte in geographischem Vergleich. Versuch einer funktionell-phänomenologischen Typisierung, dargestellt am Raum von Ober-, Unter- und Mittelfranken.&amp;#039;&amp;#039; Bad Godesberg 1962, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Uehlfeld 61 Anwesen. Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] und die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] übte das [[Brandenburg-Bayreuth|brandenburg-bayreuthische]] [[Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach]] aus. Alle Anwesen hatten das Fürstentum Bayreuth als [[Grundherr]]n (Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach, 20 Anwesen: 1 Schenkstatt, 1 Mühle, 2 Höfe, 1 Halbhof, 2 Güter, 1 Gütlein, 1 Wohngut, 6 Häuser, 1 [[Tropfhaus|Tropfgut]], 1 Häuslein, Synagoge, Badstube, Gemeindehaus; [[Verwaltung Uehlfeld]], 41 Anwesen: Amtsknechthaus, Schlösslein, 6 Brau- und Schenkstätten, 2 Schmieden, 3 Gülthöfe, 11 Güter, 7 Gütlein, 4 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], 4 Tropfgütlein, 1 Tropfhaus, 1 Wohnung).&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem [[Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;H191&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter dem Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1810 kam Uehlfeld an das [[Königreich Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s wurde 1811 der [[Steuerdistrikt]] Uehlfeld gebildet, zu dem [[Mailach]], [[Nonnenmühle (Uehlfeld)|Nonnenmühle]], [[Oberhöchstädt]], [[Sichardshof]], [[Tragelhöchstädt]], [[Voggendorf (Uehlfeld)|Voggendorf]] und [[Weidendorf (Höchstadt an der Aisch)|Weidendorf]] gehörten. 1813 entstand die [[Ruralgemeinde]] Uehlfeld, zu der Nonnenmühle gehörte. Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) wurde die Nonnenmühle nach Tragelhöchstädt umgemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ruralgemeinde Uehlfeld war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Neustadt an der Aisch]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Neustadt an der Aisch]] (1919 in [[Finanzamt Neustadt an der Aisch]] umbenannt, seit 1972 [[Finanzamt Uffenheim]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;H191&amp;quot;&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1862 gehörte Uehlfeld zum [[Bezirksamt Neustadt an der Aisch]] (1939 in [[Landkreis Neustadt an der Aisch]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Neustadt an der Aisch (1879 in das [[Amtsgericht Neustadt an der Aisch]] umgewandelt). Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 11,209&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts kamen viele jüdische Händler als Neubürger nach Uehlfeld, so dass sich in dem Ort Handel und Gewerbe entwickelten. Die [[Juden]] errichteten eine [[Synagoge]], eine Schule und legten nordwestlich des Ortes einen [[Jüdischer Friedhof (Uehlfeld)|Jüdischen Friedhof]] an, auf dem noch 406 Grabsteine und Grabsteinfragmente erhalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uehlfeld.de/index.php?id=1391 Geschichte Uehlfelds]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Naomi Blume |Titel=Uehlfeld. Jüdisches Leben und Häuserchronik |Verlag=GFF |Ort=Nürnberg |Datum=2017 |Seiten=49-54 |ISBN=978-3-929865-70-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Zeitgleich mit oder etwas eher als in Neustadt an der Aisch war in Uehlfeld 1922/23 eine [[NSDAP-Ortsgruppe]] gegründet worden, die anfangs von dem Dachsbacher ([[Oberhöchstädt]]er) Lehrer und [[Sturmabteilung|SA]]-Obertruppführer Hans Zuleeg aus geleitet wurde. Am 6. November 1927 war der nationalsozialistische Politiker [[Karl Holz (Politiker)|Karl Holz]] in der Gastwirtschaft Wettschureck als Propagandaredner der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] aufgetreten. Nachdem 1931 die NSDAP in Neustadt an der Aisch die Mehrheit im Stadtrat erlangt hatte, etablierten sich die neuen Machthaber auch in Uehlfeld. So fand am 2. Juli 1932 eine [[Sonnenwende#Politische Besetzung|Sonnwendfeier]] statt, an der neben örtlichen Vereinen, der Musikkapelle Stumptner und dem Männergesangsverein auch die SA teilnahm und Reichsredner Dötzler aus [[Weingartsgreuth]] die Feuerrede hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mück: &amp;#039;&amp;#039;NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus der Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 31, 66, 73, 113 und 124.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 war der Geschäftsführer einer Molkerei Wilhelm Müller (* 1880) Ortsgruppenleiter Uehlfelds. Als Redner empfahl er (mit dem Zusatz „Wir brauchen die Juden nicht umzubringen“) die Sterilisierung von Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mück (2016), S. 160 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1948 wurde die [[Nonnenmühle (Uehlfeld)|Nonnenmühle]] nach Uehlfeld eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uehlfeld.de/unsere-gemeinde/die-gemeinde-im-portraet/ortsteile |titel=Ortsteile |werk= uehlfeld.de |abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1971 die Gemeinde [[Tragelhöchstädt]] eingegliedert. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 folgten [[Demantsfürth]] und [[Peppenhöchstädt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=536}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1978 kam [[Schornweisach]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 723}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 2195 auf 2956 um 761 Einwohner bzw. um 34,7 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Uehlfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1987 || 2007 || 2008 || 2009 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014 || 2015 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 2182 || 3032 || 2980 || 2937 || 2940 || 2884 || 2861 || 2866 || 2905 || 2912 || 2964&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 577 || || || || || || || 836 || 846 || 852 || 852&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{LStDV GKZ|09575167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Uehlfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (= Gemeinde Uehlfeld bis zur Gebietsreform)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 721 || 936 || {{FN|*}}910 || {{FN|*}}834 || 847 || {{FN|*}}921 || 906 || 934 || 941 || 953 || 916 || 922 || 915 || 914 || 857 || 816 || 768 || 739 || 709 || 1240 || 1177 || 1106 || 972 || 1123 || 1227 || 1914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 2016 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 94 || 114 || || || || || 127 || || || 139 || 133 || || 136 || || || || 147 || || || || 156 || || 183 || || 329 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 92}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 203}} &amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 180}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1058}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 168}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1224}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1158}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 192}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1231}} &amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 192}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1268}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1102}} Uehlfeld: 1170 Einwohner, 154 Wohngebäude; Nonnenmühle: 7 E., 2 Wgb.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 808}} Uehlfeld: 966 Einwohner, 181 Wohngebäude; Nonnenmühle: 6 E., 2 Wgb.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =177}} Uehlfeld: 1117 Einwohner; Nonnenmühle: 6 E.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =342}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-nea.de/fileadmin/0_Kreis-Nea/Dokumente/Broschueren_Dokumente/OEPNV/2_NEA_Tabellen_Endbericht_2018.pdf |titel=Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen |hrsg=Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |seiten=15 |format=PDF; 3.9 MB |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|Angaben fälschlicherweise mit [[Nonnenmühle (Uehlfeld)|Nonnenmühle]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister war seit 2010	Werner Stöcker (CSU). Sein Vorgänger war Helmut Praus (Freie Wählergruppe Bürgerblock). Zu Stöckers Nachfolger wurde am 9. Oktober 2022 in einer Stichwahl Detlef Genz (Bürgerblock), der gegen Norbert Stoll (Freie Wähler) mit 50,73 % der Stimmen gewann. Er hatte sein Amt am 1. Dezember 2022 angetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinderatswahlen seit 2014 ergaben folgende Stimmenanteile bzw. Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_MF/Wahl-2020-03-15/09575167/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_109_Gemeinde_Uehlfeld_M.html |titel=Wahl des Marktgemeinderats - Kommunalwahlen 2020 im Markt Uehlfeld - Gesamtergebnis |abruf=2021-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|17,89&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
|5,16&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Grüne Bayern|Grüne]]&lt;br /&gt;
|14,88&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Freie Wähler&lt;br /&gt;
|17,79&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Freie Wählergruppe Bürgerblock&lt;br /&gt;
|14,70&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Überparteiliche Wählergruppe Schornweisach (ÜWS)&lt;br /&gt;
|16,17&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Wählergemeinschaft Peppenhöchstädt-Gottesgab-Rohensaas&lt;br /&gt;
|13,41&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |58,58 %&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|2020: CSU/Freie Bürger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 existiert eine Regionalpartnerschaft des Bezirks Mittelfranken mit der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]]. 2012 wurde in diesem Rahmen eine [[Gemeindepartnerschaft]] Uehlfelds mit [[Trąbki Wielkie]] begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bezirk Mittelfranken: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bezirk-mittelfranken.de/europa/pommern Regionalpartnerschaft Mittelfranken–Pommern]&amp;#039;&amp;#039; (Abruf am 3. April 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt im Jugendaustausch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://trabkiw.ug.gov.pl/konkurs-plastyczny-bociany/|titel=Konkurs plastyczny „BOCIANY”|werk=Gemeindeportal Trąbki Wielkie|datum=2015-06-03|autor=Aleksandra Nowogrodzka|abruf=2022-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://trabkiw.ug.gov.pl/moja-mala-ojczyzna-tu-mieszkam-wystawa-prac-w-uehlfeld/|titel=„Moja Mała Ojczyzna – tu mieszkam ……” Wystawa prac w Uehlfeld|datum=2016-07-20|abruf=2022-04-03|autor=Irena Weiherer/Aleksandra Nowogrodzka|werk=Gemeindeportal Trąbki Wielkie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Uehlfeld&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]]; [[Heraldisch vorn|vorne]] [[Vierung (Heraldik)|geviert]] von Silber und Schwarz, hinten in Gold zwei von Rot und Silber [[Balken (Heraldik)#Geschachte Balken|geschachte Balken]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die vordere Schildhälfte ist das Wappen der zollerischen [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]] und späteren Markgrafen von Brandenburg, die mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit dem 13. Jahrhundert die Herrschaft im Gemeindegebiet innehatten. Unter den häufig wechselnden Lehnsherren waren die [[Truchseß von Wetzhausen|Truchsessen von Wetzhausen]] von besonderer Bedeutung für den Ort. Sie waren von 1433 bis 1592 Lehnsinhaber. Daran erinnert ihr Wappen in der hinteren Schildhälfte. &lt;br /&gt;
|Zusatz         = Die Gemeinde Uehlfeld führt seit dem 21. März 1956 ein Wappen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist weiß mit dem Gemeindewappen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Uehlfeld#Flagge |titel=Uehlfeld |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2020-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Uehlfeld|Liste der Bodendenkmäler in Uehlfeld}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Torhaus in Uehlfeld.jpg|mini|Torhaus (Unteres Torhaus) in Uehlfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uehlfeld,Raiffeisenstr.7.jpg|mini|Ehemalige Synagoge, heute Lagerhalle, mit Storchennestern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Uehlfeld liegt direkt an der [[Bundesstraße 470]], die nach [[Dachsbach]] (3,7&amp;amp;nbsp;km südlich) bzw. über [[Mailach]] nach [[Lonnerstadt]] (4,8&amp;amp;nbsp;km nordöstlich) verläuft. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 3|NEA&amp;amp;nbsp;3]]/[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Erlangen-Höchstadt#ERH 20|ERH&amp;amp;nbsp;20]] verläuft nach [[Hermersdorf (Vestenbergsgreuth)|Hermersdorf]] (4,4&amp;amp;nbsp;km nordwestlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 1|NEA&amp;amp;nbsp;1]] verläuft an der [[Nonnenmühle (Uehlfeld)|Nonnenmühle]], [[Tragelhöchstädt]] und der [[Eselsmühle (Uehlfeld)|Eselsmühle]] vorbei nach [[Schornweisach]] (5&amp;amp;nbsp;km westlich) bzw. über [[Demantsfürth]] nach [[Peppenhöchstädt]] (2,7&amp;amp;nbsp;km südöstlich). [[Gemeindeverbindungsstraße]]n verlaufen nach [[Oberhöchstädt]] zur [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 14|NEA&amp;amp;nbsp;14]] (2,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich) und nach [[Voggendorf (Uehlfeld)|Voggendorf]] (0,7&amp;amp;nbsp;km südöstlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
* Metzgerei Hans Rößner, Hauptstraße 41&lt;br /&gt;
* Autohaus Stöcker, Bahnhofstraße 11&lt;br /&gt;
* TSO Industrieanlagen Planung und Vertrieb GmbH, Lilienstraße 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Marktgemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- CHRONOLOGISCHE Sortierung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Groß]] (1703–1768), Publizist und königlicher Beamter&lt;br /&gt;
* [[John Frederick Wiessner]] (1831–1897), Brauer und Gründer der &amp;#039;&amp;#039;John F. Wiessner Brewing Company&amp;#039;&amp;#039; in Baltimore&lt;br /&gt;
* [[Max Frankenburger]] (1860–1943), Mitbegründer der [[Victoria-Werke|Victoria-Fahrradwerke]] in Nürnberg, später Kunsthistoriker, ermordet im KZ Theresienstadt&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Wahle]] (1869–1941), Allgemeinmediziner, Generaloberarzt und Sanitätsrat, ermordet im KZ Kauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Marktgemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- CHRONOLOGISCHE Sortierung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ferdinand Traugott Heerwagen]] (1732–1812), evangelischer Theologe und Musikwissenschaftler, verstorben in Uehlfeld&lt;br /&gt;
* [[Hessekiel Hessel]] (1755–1824), Kantor und Rabbiner in  Uehlfeld&lt;br /&gt;
* [[Johann Rüttinger]] (* 1947), Grafiker, Spieleautor und Unternehmer, gründete einen Spieleverlag in Uehlfeld&lt;br /&gt;
* [[Helmut Hack]] (* 1949), Unternehmer und Sportfunktionär, spielte Fußball bei der SpVgg Uehlfeld&lt;br /&gt;
* [[Bernd Flessner (Schriftsteller)|Bernd Flessner]] (* 1957), Schriftsteller, Publizist und Medienwissenschaftler, lebt in Uehlfeld&lt;br /&gt;
* [[Gabi Schmidt]] (* 1968), Kommunal- und Landespolitikerin (Freie Wähler), lebt in Uehlfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=5 |Sp=598}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3877070132}} &amp;lt;!--Döllner--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953|SEITE = 134}} {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953 Zusätzliche Quelle|SEITE = 191}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Uhlefeld|SEITE = 300}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=225}}&amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Sponholz Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE = 129 |SEITE_BIS = 132}}&lt;br /&gt;
* {{Strobel Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE =177 |SEITE_BIS = 182}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09575167}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Uehlfeld |Gemeinde=Uehlfeld Markt|Landkreis=Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-21}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Uehlfeld |val=UEHELDJN59IQ|abruf=2025-05-28}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uehlfeld.de/ Gemeinde Uehlfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Uehlfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4314642-9|LCCN=no2013078934|VIAF=305042390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1123]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Trąbki Wielkie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uehlfeld| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
	</entry>
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