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	<title>Udo Ritgen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Udo_Ritgen&amp;diff=2186823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Udo Egon Josef Ritgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1916]] in [[Danzig]]; † [[11. Oktober]] [[2010]] in [[Pullach im Isartal]]) war ein deutscher [[Offizier]]. Ab 1953 war er Angehöriger der [[Organisation Gehlen]] und von 1956 bis 1975 des [[Bundesnachrichtendienst]]es, zuletzt im Dienstgrad [[Brigadegeneral]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ritgen entstammt einer [[Westpreußen|westpreußischen]] Gutsbesitzerfamilie und war katholisch. Sein Vater war der Landwirt Bruno Ritgen, seine Mutter Irene, geborene Berghoff-Isingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Jugend verbrachte Ritgen mit seinen vier Geschwistern auf Gut Groß Falkenau im [[Landkreis Rosenberg in Westpreußen]]. Er besuchte das Gymnasium in [[Iława|Deutsch Eylau]] und das [[Gymnasium Marienwerder]] und legte 1935 sein Abitur ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.&amp;amp;nbsp;April 1936 trat Ritgen beim [[Infanterie]]-[[Regiment]]&amp;amp;nbsp;3 der [[21. Infanterie-Division (Wehrmacht)|21. Infanterie-Division]] in Deutsch Eylau in die [[Wehrmacht]] ein. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1938 wurde er zum [[Leutnant]] befördert und am 1.&amp;amp;nbsp;August 1939 [[Ordonnanzoffizier]] im I.&amp;amp;nbsp;[[Bataillon]] des Grenadier-Regiments&amp;amp;nbsp;3 (ehemals Infanterie-Regiment&amp;amp;nbsp;3). Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1939 wurde er [[Zugführer]], am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1940 zum [[Oberleutnant]] befördert und am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1940 [[Kompanieführer]] der 10.&amp;amp;nbsp;[[Kompanie (Militär)|Kompanie]] des Grenadier-Regiments&amp;amp;nbsp;3. Am 11.&amp;amp;nbsp;April 1941 wurde er Kompanieführer der 15.&amp;amp;nbsp;Kompanie des Grenadier-Regiments&amp;amp;nbsp;3 und am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1941 ins [[Lazarett]] eingeliefert. Am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 wurde er Führer der Stabskompanie und Regiments-[[Adjutant]] im Grenadier-Regiment&amp;amp;nbsp;3, am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1942 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und am Folgetag Bataillonsführer des I.&amp;amp;nbsp;Bataillons des Ausbildungs-Bataillons&amp;amp;nbsp;21. Am 4.&amp;amp;nbsp;März 1943 wurde er Bataillonsführer des I.&amp;amp;nbsp;Bataillons des Grenadier-Regiments&amp;amp;nbsp;3, am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1943 zum [[Major]] befördert und zeitgleich sowohl Bataillonsführer des I.&amp;amp;nbsp;Bataillons des Grenadier-Regiments&amp;amp;nbsp;3 als auch des Ausbildungs-Bataillons&amp;amp;nbsp;21. Am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943 wurde er offiziell in die [[Führerreserve]] des [[Oberkommando des Heeres|Oberkommandos des Heeres]] versetzt und zugleich [[Kommandierung|kommandiert]] zur Amtsgruppe&amp;amp;nbsp;P&amp;amp;nbsp;2 ([[Heerespersonalamt]]). Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1944 erfolgte die Kommandierung zur [[26. Panzer-Division (Wehrmacht)|26.&amp;amp;nbsp;Panzer-Division]] zur Vorbereitung auf die Generalstabsausbildung und am 15.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 die Versetzung zur [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in [[Hirschberg im Riesengebirge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot;&amp;gt;BArch PERS 6/300474&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März 1945 war Ritgen im [[Generalstab]] und Leiter der [[Seeleitstelle]] [[Hel (Stadt)|Hela]]. Das [[Armee-Oberkommando]] Ostpreußen beauftragte ihn mit der [[Evakuierung]] und Rückführung von rund einer halben Million Flüchtlinge und Soldaten aus Ost- und Westpreußen von Hela aus über den Seeweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Kriegsgefangenschaft]] in Belgien und in [[Munster]] wurde Ritgen im Frühjahr 1947 nach Westfalen entlassen. 1948 begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] in [[Frankfurt am Main]], welches er 1952 mit dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 trat Ritgen als Hilfsreferent für Ostaufklärung in die Organisation Gehlen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Von 1953 bis 1956 war er Mitarbeiter der Abteilung [[Gegenspionage]] und bis 1954 zugleich der politischen Aufklärung. Als die Organisation Gehlen am 1.&amp;amp;nbsp;April 1956 zum [[Bundesnachrichtendienst]] wurde, wurde auch Ritgen dessen Angehöriger. In der Organisation Gehlen und im Bundesnachrichtendienst führte er den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Udo Ritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Am 17. September 1956 wurde er als [[Major]] in das [[Dienstverhältnis]] eines [[Soldat (Deutschland)|Soldaten]] übernommen, blieb aber beim Bundesnachrichtendienst. Von 1956 bis 1969 war er Mitarbeiter des Strategischen Dienstes Ostaufklärung und danach der militärischen [[Auswertung (Nachrichtendienst)|Auswertung]] des Bundesnachrichtendienstes. Anschließend wurde er [[Unterabteilungsleiter]] Militärische Aufklärung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rolf-Dieter Müller]] |Titel=Reinhard Gehlen: 1950–1979 |Verlag=Ch. Links Verlag |Datum=2017 |ISBN=978-3-86153-966-7 |Seiten=841}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Ablauf des September 1975 wurde er in den Ruhestand versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ronny Heidenreich |Titel=Die Organisation Gehlen und der Volksaufstand am 17. Juni 1953 |Verlag=Unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968 |Reihe=Studien der Unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968 |HrsgReihe= Jost Dülffer, Klaus-Dietmar Henke, Wolfgang Krieger, Rolf-Dieter Müller |Ort=Marburg |Datum=2013 |Online=https://web.archive.org/web/20240703170945/http://www.uhk-bnd.de/wp-content/uploads/2013/06/UHK-BND_Studien1-Inhalt-rz_online1.pdf |Seiten=66 (Fn. 211)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand hielt Ritgen weiterhin wehrpolitische Vorträge und übernahm publizistische Aktivitäten. Ritgen war lange Zeit Mitglied des Vorstandes der Ost- und Westpreußenstiftung Bayern, wofür ihn die Landesgruppe Bayern der [[Landsmannschaft Ostpreußen|Landsmannschaft West- und Ostpreußen]] im Juni 2006 die [[Albertus-Nadel]] in Gold verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse (24. Oktober 1939)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz I. Klasse (26. Juni 1940)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Infanterie-Sturmabzeichen]] (25. Februar 1941)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen (1939)|Verwundetenabzeichen]] in Schwarz (1. November 1941)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold (20. April 1942)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42]] (27. August 1942)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BArch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nahkampfspange]] in Bronze&lt;br /&gt;
* Verdienstkreuz 1. Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;Range 2013 a.&amp;amp;#8239;a.&amp;amp;#8239;O.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflichterfüllung bis zum bitteren Ende&amp;#039;&amp;#039;. In: Die große Not, Sarstedt, 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Militärische Betrachtungen über einige Erfahrungen des letzten Feldzuges und einige Zustände deutscher Armeen&amp;#039;&amp;#039;. Reprint, Hans Neschen, Bückeberg, 1969.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Udo Ritgen |Titel=Groß-Falkenau: das Weihnachtszimmer und andere Erinnerungen an Ostpreußen |Verlag=Langen Müller |Ort=München |Datum=2000 |ISBN=978-3-7844-2743-0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verantwortung und Entscheidung: Schlüsselerlebnisse im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Universitas, 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=416–417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/28cc8a09-6a0e-4bb2-b177-a228f3dfc992/ |titel=Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht: Ritgen, Udo (BArch PERS 6/300474) |werk=Bundesarchiv |abruf=2026-04-02 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Digitalisat}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5e90ce83-7498-4079-ab2b-4cd1250975da/ Nachlass Bundesarchiv N 755]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://archiv.preussische-allgemeine.de/2010/paz4310.pdf | titel=Früherer Leiter der Seeleitstelle Hela verstorben | autor=Reinhard Krohn | werk=[[Preußische Allgemeine Zeitung]] | seiten=11 | kommentar=Nr. 43 | datum= 30. Oktober 2010| abruf=2014-07-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121767213|VIAF=8251338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritgen, Udo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesnachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Organisation Gehlen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritgen, Udo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ritter, Udo (Deckname); Ritgen, Udo Egon Joseph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Brigadegeneral im Bundesnachrichtendienst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pullach im Isartal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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