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	<title>Udo Düllick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:28:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Udo_D%C3%BCllick&amp;diff=1646630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Foto vom Grabdenkmal ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-13T20:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto vom Grabdenkmal ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Düllick|Zu anderen Personen siehe [[Dyllick]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel May-Ayim-Ufer (Kreuzb) Udo Düllick.jpg|mini|150 px|Gedenktafel am May-Ayim-Ufer, in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Düllick Grab.jpg|mini|231x231px|Grabstätte auf dem [[Friedhof IV der Gemeinde Jerusalems- und Neue Kirche]] in Berlin-Kreuzberg (Abt. 3-14-18)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Udo Düllick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1936]] in [[Rehfelde|Werder]]; † [[5. Oktober]] [[1961]] in [[Berlin]]) war eines der ersten [[Todesopfer an der Berliner Mauer]]. Er ertrank bei der [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Flucht]] in der [[Spree]] zwischen [[Berlin-Friedrichshain]] und [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] in der Nähe der [[Oberbaumbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Düllick war studierter Ingenieur und bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Reichsbahn]] angestellt. Er wohnte noch bei seinen Eltern im östlich von Berlin gelegenen [[Werder (Rehfelde)|Werder]]. Dort wuchs er mit seinem älteren Bruder in einer katholischen Familie auf. Der Vater heiratete nach dem Tod der Mutter erneut. Sein Bruder ging 1959 nach West-Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 5. Oktober 1961 besuchte er eine Betriebsfeier der Reichsbahn. Dort geriet er in Streit mit einem Vorgesetzten, dem er die [[Dienstränge der Deutschen Reichsbahn|Schulterstücke]] der Reichsbahnuniform abgerissen haben soll. Daraufhin wurde er auf der Stelle entlassen. Mit einem Taxi fuhr er gegen Mitternacht zum Berliner Osthafen und sprang dort ins Wasser. Während er Richtung Westen schwamm, gaben die Grenzsoldaten zunächst Warnschüsse ab. Schließlich schossen sie gezielt auf den Flüchtenden. Dieser ertrank, ohne getroffen worden zu sein. Die [[Feuerwehr]] von West-Berlin barg die Leiche des Flüchtlings, dessen Name noch unbekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Flucht beobachteten West-Berliner das Geschehen. Sie mussten jedoch auf der Kaimauer bleiben, weil die Spree an der Stelle komplett zu Ost-Berlin gehörte. Am Tag nach seinem Tod versammelten sich hunderte West-Berliner am [[Gröbenufer]] zu einer Trauerfeier. Der im Westen lebende Bruder von Udo Düllick identifizierte die Leiche, nachdem in der Familie der Verdacht aufkam, dass es sich bei dem unbekannten Toten um Udo Düllick handeln könnte. Am Gröbenufer befindet sich noch heute ein Gedenkstein, der am Ewigkeitssonntag 1961 aufgestellt wurde. Ein Kreuz der Gedenkstätte [[Weiße Kreuze]] am [[Reichstag (Gebäude)|Reichstagufer]] erinnert an Udo Düllick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christine Brecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Udo Düllick&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2009, S. 51–53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171446/duellick-udo?n Kurzporträt auf &amp;#039;&amp;#039;www.chronik-der-mauer.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dullick, Udo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer der Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Düllick, Udo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Opfer der Berliner Mauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rehfelde|Werder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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