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	<title>Udelfanger Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:50:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Udelfanger_Sandstein&amp;diff=1444955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Verwendung */ Link zur falschen Stadt korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-10T19:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung: &lt;/span&gt; Link zur falschen Stadt korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mariensäule Köln - Prophet Ezechiel.jpg|mini|Die [[Mariensäule (Köln)|Mariensäule in Köln]] besteht aus Udelfanger Sandstein]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Ruprechtsbau Relief Heidelberger Schloss 01.JPG|mini|Wappen am [[Heidelberger Schloss]] aus Udelfanger Sandstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Udelfanger Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Muschelsandstein&amp;#039;&amp;#039;) ist ein hauptsächlich tongebundener [[Sandstein]], der bei [[Udelfangen]] in der Nähe von [[Trier]] in [[Rheinland-Pfalz]] gebrochen wird. Das geologische Alter dieses Sandsteins liegt im Unteren [[Muschelkalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Der Udelfanger Sandstein ist gelblichgrau und grünlich grau, auch weißlich und braungefleckt. Er ist sehr feinkörnig und glimmerführend. In verschiedenen Lagen befinden sich Einlagerungen, die quarzitisch gebunden sind. Die technisch nutzbaren Gesteinslagen sind zum Teil lediglich zwei Meter mächtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralogie ==&lt;br /&gt;
Der Udelfanger Sandstein ist hauptsächlich tonig, ferner tonig-ferritisch und teilweise kaolinitisch gebunden. Er führt 65 Prozent [[Quarz]], 22 Prozent Gesteinsbruchstücke, 8 Prozent [[Feldspat|Feldspäte]], 3 Prozent [[Karbonat|Kalk]] und 2 Prozent [[Muskovit]]-Glimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korngrößen liegen zwischen 0,01 und 0,15 Millimeter. Das Gestein ist ein Sedimentgestein (Ablagerungsgestein). Der Udelfanger Sandstein ist gut verwitterungsbeständig und zeigt nach einer Exposition im Freien geringe Absandungen, Abblätterungen und vereinzelt Schalenbildungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Udelfanger Sandstein ist ein weicher Stein, der aufgrund seiner Feinkörnigkeit bei Steinbildhauern sehr begehrt war und ist. Er wurde nicht nur regional verbaut, sondern ins Ausland und nach Übersee geliefert. Bauwerke, die aus diesem Sandstein errichtet wurden, sind: Kirchen in Udelfangen und Trierweiler, Brücken von [[Konz]], [[Trier-Ehrang/Quint|Ehrang]] und [[Merzig]], Gymnasium zu [[Münster]] in Westfalen, [[Osnabrück Hauptbahnhof|Bahnhof Osnabrück]], Justizgebäude in [[Den Haag]], Museum in [[Haarlem]], Bahnhof [[Amsterdam]] und Landgericht [[Köln]].&lt;br /&gt;
Verwendet wurde dieser Grünsandstein vor allem für Massivbauten, Mauersteine, Säulen und [[Lisenen]], Fenster- und Türgewände sowie Treppen und für Bildhauerarbeiten. Am [[Aachener Dom]] wurde der Udelfanger Sandstein unter anderen für die Figuren der Matthiaskapelle, für [[Fiale]]n und [[Kreuzblume]]n eingesetzt. Auch im Kölner Dom sowie im Reichstagsgebäude in Berlin wurde der Sandstein eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sandsteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=3351246/1ho1ew1/index.html Informationen über den Ort Udelfangen und Udelfanger Sandstein] in [[Hierzuland]], [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.galerie-schwarz-weiss.de/index.php?skulpturen Skulpturen aus Udelfanger Sandstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze,&amp;#039;&amp;#039; Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 256.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7, Gestein Nr. 091.&lt;br /&gt;
* Franz Christian Müller: Sandstein von Weltruf aus Udelfangen und Kersch, Jahrbuch Kreis Trier-Saarburg 2008, S. 142–155.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trierweiler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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