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	<title>U 989 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_989&amp;diff=1507814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T19:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 989&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 988&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 990&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|53 631]]&lt;br /&gt;
|KL= 17. Oktober [[1942]]&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]], Hamburg&lt;br /&gt;
|BA= 25. August [[1941]]&lt;br /&gt;
|BN= 189&lt;br /&gt;
|SL= 16. Juni [[1943]]&lt;br /&gt;
|IS= 22. Juli 1943&lt;br /&gt;
|KOM=[[Oberleutnant zur See]] Hardo Rodler von Roithberg&lt;br /&gt;
|FL=&lt;br /&gt;
* 5. U-Flottille&amp;lt;br /&amp;gt; Juli 1943 bis Januar 1944&lt;br /&gt;
* [[9. U-Flottille]]&amp;lt;br /&amp;gt; Februar bis September 1944&lt;br /&gt;
* [[33. U-Flottille]]&amp;lt;br /&amp;gt; Oktober 1944 bis Februar 1945&lt;br /&gt;
|ES=7 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=1 Handelsschiff (1791 [[Bruttoregistertonne|BRT]])&lt;br /&gt;
|VER=am 14. Februar 1945 bei den [[Färöer|Färöer-Inseln]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 989&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], ein so genanntes „Atlantikboot“. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Ein VII C-Boot hatte eine Länge von 67&amp;amp;nbsp;m und eine Verdrängung von 865&amp;amp;nbsp;m³ unter Wasser. Es verfügte über zwei Dieselmotoren, die über Wasser eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] ermöglichten. Bei der Unterwasserfahrt trieben zwei Elektromotoren das Boot zu einer Geschwindigkeit von 7&amp;amp;nbsp;kn an. Die Bewaffnung bestand bis 1944 aus einer 8,8&amp;amp;nbsp;cm Kanone und einer 2,0&amp;amp;nbsp;cm [[Flak]] an Deck, sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr. Üblicherweise führte ein VII C-Boot 14 [[Torpedo]]s mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
* 22. Juni 1943 bis 14. Februar 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hardo Rodler von Roithberg&amp;#039;&amp;#039; wurde am 14. Februar 1918 in [[Wien]] geboren und trat 1937 in die Kriegsmarine ein. Er fuhr zunächst als Wachoffizier auf dem Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Zerstörer 1936|Karl Galster]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab Oktober 1939 schulte er als Kompanieoffizier angehende Offiziere der Kriegsmarine im [[Formaldienst]] bei der 4.&amp;amp;nbsp;Schiffsstammabteilung in [[Wilhelmshaven]]. Diesen Posten bekleidete er bis zum Beginn seiner U-Bootausbildung im Sommer 1940. Im Anschluss fuhr &amp;#039;&amp;#039;Hardo Rodler von Roithberg&amp;#039;&amp;#039; zunächst als 2.&amp;amp;nbsp;[[Wachoffizier]] auf dem, durch den Roman [[Das Boot (Buch)|„Das Boot“]] bekannt gewordenen &amp;#039;&amp;#039;[[U 96 (U-Boot, 1940)|U&amp;amp;nbsp;96]]&amp;#039;&amp;#039; unter Kapitänleutnant [[Heinrich Lehmann-Willenbrock]]. Im August übernahm &amp;#039;&amp;#039;Rodler von Roithberg&amp;#039;&amp;#039; das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 24 (U-Boot, 1936)|U 24]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Kommando dauerte an bis zum Mai 1942, als das Boot schließlich ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] überführt wurde. &amp;#039;&amp;#039;Hardo Rodler von Roithberg&amp;#039;&amp;#039; erhielt im Juni desselben Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben sind widersprüchlich: Die [[Deutsche Dienststelle (WASt)|Wehrmachtauskunftstelle]] gibt den 30. Juni als Datum des Kommandantenwechsels an. Laut KTB des Bootes war Walter Flachsenberg jedoch bis zum 3. Juli Kommandant&amp;lt;/ref&amp;gt; das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 71 (U-Boot, 1940)|U&amp;amp;nbsp;71]]&amp;#039;&amp;#039;, das er bis Mai 1943 behielt. Im Anschluss an die [[Baubelehrung]] bei der Blohm &amp;amp; Voss Werft in Hamburg trat &amp;#039;&amp;#039;Oberleutnant zur See Rodler von Roithberg&amp;#039;&amp;#039; das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; an, das er bis zur Versenkung des Bootes im Frühjahr 1945 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei Indienststellung war &amp;#039;&amp;#039;U 989&amp;#039;&amp;#039; zunächst der 5. U-Flottille unterstellt, die ihren Stützpunkt in [[Kiel]] hatte. Die erste Feindfahrt führte das Boot von dort aus in das Operationsgebiet nordwestlich von [[Irland]] und endete in [[Brest (Finistère)|Brest]], wo &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; der dort ansässigen [[9.&amp;amp;nbsp;U-Flottille]] unterstellt wurde. Von Brest aus nahm das Boot am Angriff auf die [[Operation Overlord|alliierte Invasionsflotte]] teil. Im August 1944 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; nach [[Norwegen]] überführt. Das Boot wurde der [[33.&amp;amp;nbsp;U-Flottille]] unterstellt. Es folgten Fahrten nach [[Flensburg]], wo sich im dortigen [[Kielseng]] ein U-Bootstützpunkt befand, später nach Kiel und schließlich nach [[Horten (Norwegen)|Horten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampfhandlungen ===&lt;br /&gt;
Beim Angriff auf die Flotte der Alliierten im Verlauf der Invasion wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; von mehreren Flugzeugen –&amp;amp;nbsp;einer [[Vickers Wellington]], einer [[Consolidated B-24|B-24 Liberator]] und einigen [[De Havilland DH.98 Mosquito|Mosquitos]]&amp;amp;nbsp;– angegriffen. Der Kommandant wurde von den Geschossen der [[Bordwaffe]]n am Schenkel verwundet, und das Boot musste nach Brest zurücklaufen. Schon einen Tag später, am 8. Juni, lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; allerdings bereits wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkungen ===&lt;br /&gt;
Auf der Überführungsfahrt nach Norwegen sichtete der [[Ausguck]] von &amp;#039;&amp;#039;U 989&amp;#039;&amp;#039; den amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Louis Kossuth&amp;#039;&amp;#039; und attackierte ihn mit einem dreifachen Torpedoschuss – einem sogenannten „Dreierfächer“ – mit [[Lageunabhängiger Torpedo|lageunabhängigen]] Torpedos. Durch das Sehrohr konnte [[Kommandant]] Rodler von Roithberg beobachten, dass der Frachter im Anschluss an eine Detonation gestoppt liegen blieb, aber nicht sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 23. August 1944, ein Schiff beschädigt: US-amerikanischer Frachtdampfer &amp;#039;&amp;#039;Louis Kossuth&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage später, auf derselben Fahrt, griff &amp;#039;&amp;#039;U 989&amp;#039;&amp;#039; einen britischen Frachter an und versenkte ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 26. August 1944, britischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;Ashmun J. Clough&amp;#039;&amp;#039; mit 1791 [[Bruttoregistertonne|BRT]] versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.166667|EW=-1.683333|type=landmark|region=XA|name=26.08.1944 Versenkung der Ashmun J. Clough aus EBC 82}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
Am 7. Februar lief &amp;#039;&amp;#039;U 989&amp;#039;&amp;#039; vom Stützpunkt Horten zu seiner letzten Fahrt aus. Als Einsatzgebiet war der Nordatlantik vorgesehen, das Boot sollte nahe der Färöer-Inseln operieren. Eine Woche später wurde &amp;#039;&amp;#039;U 989&amp;#039;&amp;#039; von Schiffen der britischen 10. Escortgroup aufgespürt ({{Coordinate|text=Lage|NS=61.6|EW=-1.583333|type=landmark|region=XA|name=14.02.1945 Versenkung von U 989}}). Dieser britische Jagdverband hatte in [[Scapa Flow]] Brennstoff übernommen und war erst vor kurzem wieder in diesem Gebiet eingetroffen. HMS &amp;#039;&amp;#039;Bayntun&amp;#039;&amp;#039; ortete &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; am 14. Februar mit [[Anti Submarine Detection Investigation Committee|ASDIC]]-Signalen und begann daraufhin, gemeinsam mit den Fregatten HMS &amp;#039;&amp;#039;Loch Eck&amp;#039;&amp;#039;, HMS &amp;#039;&amp;#039;Braithwaite&amp;#039;&amp;#039; und HMS &amp;#039;&amp;#039;Loch Dunvegan&amp;#039;&amp;#039; das Boot mit [[Squid (Waffe)|Wasserbombenwerfern]] und [[Hedgehog (Granatwaffe)|Granatwerfern]] zu attackieren. Nur zwei Überlebenden, einer war der Kommandant, gelang es, nach dem unterseeischen Zerbersten von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;989&amp;#039;&amp;#039; die Wasseroberfläche zu erreichen. Beide wurden von den britischen Fregatten geborgen, verstarben aber nach kurzer Zeit, da sie anscheinend in zu großer Tiefe ohne Tauchretter ausgestiegen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0989}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Blohm + Voss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U989]]&lt;/div&gt;</summary>
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